Ziegelwiese: Stadt begleitet „Abifete“ erstmals mit Musikprogramm / Appell zur Müllentsorgung / bewährtes Projekt „ZiWi“ startet wieder am Wochenende

Auf der Ziegelwiese feiern Halles Abiturientinnen und Abiturienten am Freitag, 21. April 2023 ihren letzten Schultag vor den Prüfungen. Die Stadt Halle (Saale) flankiert auch in diesem Jahr die Abifete. Streetworker sowie Ordnungskräfte der Stadt und Beamte der Polizei werden vor Ort sein. Erstmals wird es ein begleitendes Bühnenprogramm geben. Die Stadt und der „StadtSchülerRat“ bitten die Jugendlichen dringend, Müll zu reduzieren und die vor Ort befindlichen Behälter zu nutzen. Am folgenden Samstag startet die Stadt wieder ihr im Jahr 2022 erstmals angebotenes Projekt „ZiWi“ auf der Ziegelwiese.

In diesem Jahr wird zur Abifete erstmalig eine „Street-Zone“, in der Größe von rund 1500 Quadratmetern, auf der Ziegelwiese entstehen. In diesem Bereich wird durch das Team Streetwork der Stadt eine Bühne aufgebaut, auf der zwischen 15 und 23 Uhr HipHop und Elektromusik-Konzerte stattfinden. Das Bühnenprogramm wird ergänzt durch Informationsstände und Gesprächsangebote. Die „Street-Zone“, begleitet von sieben Streetworkerinnen und Streetworkern vor Ort, soll als Pilotprojekt für weitere Jugendveranstaltungen dienen.

Zur Entsorgung des Partymülls stellt die Stadt zusätzliche Behälter auf. Mit den bereits vorhandenen stehen damit genügend Entsorgungsmöglichkeiten zur Verfügung. Alle Teilnehmenden sind dringend aufgefordert, weniger Müll zu verursachen, Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen und insbesondere darauf zu achten, Glasbruch zu vermeiden. Auch der „StadtSchülerRat“ hatte eindringlich im Vorfeld in den Schulen an die Beteiligten appelliert, Abfall in die Müllbehälter zu werfen. Die Ziegelwiese, die schon am frühen Morgen von Joggern genutzt wird, gehört insbesondere bei Familien mit kleinen Kindern und Senioren zu den beliebten Naherholungsgebieten der Stadt.

Die Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft wird ab Samstag, 22. April, ab etwa 7 Uhr mit der Reinigung beginnen. Die Stadt weist zudem auf die Gefahren im Zusammenhang mit dem Konsum von Alkohol hin. In der Vergangenheit kam es durch übermäßigen Konsum zu vermehrten Einsätzen des Rettungsdienstes. Alle Feiernden sollten daher auf sich, ihren Freundeskreis und ihre Umgebung achten.

Am folgenden Samstag, 22. April 2023, startet die Stadt wieder ihr Projekt „Ziwi“: Auf einer ausgewählten offenen Fläche auf der Ziegelwiese besteht jeweils samstags zwischen 18 und 1 Uhr die Möglichkeit zu feiern und zusammenzukommen, ohne Andere zu stören. Ziel des Projektes ist es, den in den Abend- und Nachtstunden zwischen feiernden Jugendlichen einerseits und Anwohnern andererseits auftretenden Interessenkonflikten – zum Beispiel im Bereich Landesmuseum oder August-Bebel-Platz – zu begegnen. Es handelt sich um ein alternatives, zusätzliches niedrigschwelliges Angebot zum ungestörten und nicht störenden Austausch zwischen sogenannten Nachtschwärmern. Dabei sind Streetwork, Ordnungsamt und Polizei für die Nutzerinnen und Nutzer unmittelbar erreichbar. Nicht zuletzt trägt das Projekt zur Erhöhung der subjektiven und objektiven Sicherheit bei. Die diskrete aber sichtbare Präsenz von Polizei und Ordnungsdienst wurde 2022 von verschiedenen Gruppen dankbar aufgenommen. Das Projekt ist zunächst bis 12. August 2023 geplant.

Artikel Teilen:

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

2 Antworten

  1. T sagt:

    Die Stadt sollte das Saufgelage verbieten.

  2. Hohlroller für Halle sagt:

    Die Stadt sollte das Saufgelage- auf der Wiese- verbieten. Die sollen sich an das Ufer der Saale verdingen. Dort schwimmt alles weg.Auch Gespienes!

  3. Robert sagt:

    Kuck und Horch wird sich auch unter den Abi-Gästen befinden.

  4. Jim Knopf sagt:

    Vor der Prüfung feiern , na ja .

  5. St sagt:

    Das wird nichts nützen. Dreckschweine die keinen Alkohol vertragen werden wieder alles liegen lassen und sich prügeln und zustecken. Da könnt ihr nich so viel hinstellen. Die Schüler müssen von ihren Eltern erzogen werden, so eibfach geht das aber die Eltern sind ja selber solche Drecks………

  6. Ute sagt:

    Es sollte nicht jeder Abo machen dürfen, die meisten sind zu Hause nich erzogen und können aus einfachen Hause. Das sind die, die alles liegen lassen

  7. Steff sagt:

    Wie macht man ein Abo?

    Wahrscheinlich ist das anspruchsvoller als das aktuelle Abi in Deutschland.

  8. Beerhunter sagt:

    Wer wird das bezahlen?? Bühne, Aufbau, Streetworker, Stadtwerke 🤔🤔🤔 Unsere Abiturienten???🤔🤔😇

  9. Minolpirol sagt:

    Sie sind jung und haben es sich nach zwölf Jahren Schule und nahezu drei entbehrungsreichen Pandemiejahren verdient. Also lasst Sie doch einfach mal ausgelassen feiern. Viel Erfolg bei den Prüfungen und Dank an alle Organisatoren !!