„Zwei Stadtteile werden abgehängt“: Emotionaler Protest mit 100 Teilnehmern für den Erhalt des Südstadt-Centers

Seit anderthalb Wochen hat das Südstadt-Center im Halle (Saale) wegen einer Nutzungsuntersagung geschlossen, Grund sind Brandschutzmängel. Doch das hat sich offenbar noch immer nicht bei allen herumgesprochen, auch am Freitag waren wieder etliche Menschen gekommen, die einkaufen wollten und vor verschlossenen Türen standen. Doch am frühen Abend herrschte dann vor dem Eingang im Südstadtring geschäftiges Treiben, so als wäre das Einkaufszentrum doch offen. Rund 100 Menschen versammelten sich, um gegen den drohenden dauerhaften Verlust ihres sozialen und wirtschaftlichen Mittelpunkts zu demonstrieren.

Die Kundgebung verlief ruhig, aber emotional. Immer wieder brandete Applaus auf, wenn Rednerinnen und Redner ihre persönlichen Geschichten mit dem Center erzählten. Am kommenden Freitag, 20. Februar 2026, um 17 Uhr soll es eine weitere Demonstration geben. Die Organisatoren hoffen auf noch größere Beteiligung.

„Hier habe ich meinen ersten Döner gegessen“

Organisator Daniel Mahler sprach von einem Ort, der ihn seit seiner Kindheit begleitet. 1992 habe er den Bau des Centers miterlebt, erinnerte er sich. Damals sei der Verkauf zunächst aus einem provisorischen Blechgebäude erfolgt. „Ich habe hier um die Ecke meinen ersten Döner gegessen“, sagte Mahler – ein Satz, der bei vielen Zuhörern ein Lächeln auslöste.

Für ihn sei das Center immer ein zentraler Anlaufpunkt gewesen. Nicht nur für Einkäufe, sondern als sozialer Fixpunkt. „Viele arbeiten hier schon seit der Wende“, berichtete er. „Viele Verkäufer kenne ich, seitdem ich klein auf bin.“ Gerade diese gewachsenen Beziehungen machten den Charakter des Hauses aus.

Mahler betonte vor allem die wirtschaftliche Bedeutung. Das Center sei Arbeitgeber für zahlreiche Menschen aus der Südstadt und der benachbarten Silberhöhe. Neben dem großen Lebensmittelmarkt gebe es eine Apotheke, einen Drogeriemarkt, ein Fitnessstudio sowie medizinische Versorgung durch Arztpraxen.

Besonders hob er das Angebot von Kaufland hervor. „Kaufland bietet günstige Lebensmittel, aber eben auch Haushaltswaren – Pfannen, Töpfe, Dinge, die man im Alltag braucht.“ Ein Großeinkauf bei Netto Marken-Discount „macht sich ganz schlecht“, sagte er, und auch Lidl könne nicht die gleiche Bandbreite abdecken.

Die Drogerie im Center – eine Filiale von dm-drogerie markt – sei zudem die einzige in den Stadtteilen Silberhöhe und Südstadt. Die nächsten Alternativen befänden sich erst an der Beesener oder Merseburger Straße. Für Menschen ohne Auto oder mit eingeschränkter Mobilität sei das ein echtes Problem.

Seine größte Sorge: Sollte das Center dauerhaft geschlossen bleiben, könnten zwei Stadtteile faktisch abgehängt werden. „Und wenn hier nichts Neues entsteht? Dann wird das ein Ort für Randalierer“, warnte Mahler.

Treffpunkt mit Herz

Eine Mitarbeiterin der Apotheke schilderte die Situation aus ihrer Perspektive. Das Center sei ein gesellschaftlicher Treffpunkt. „Man redet miteinander, man hilft sich. Hier sind Freundschaften entstanden“, sagte sie.

Natürlich hänge ihr Arbeitsplatz vom Center ab. Doch es gehe ihr nicht nur ums Berufliche. „Die bekannten Gesichter würden mir sehr, sehr fehlen.“ Viele Kundinnen und Kunden kämen seit Jahren, man kenne ihre Geschichten, ihre Sorgen, manchmal sogar ihre Familien.

Gleichzeitig sprach sie auch Kritik an: In sozialen Netzwerken gebe es respektlose Kommentare über den Zustand des Centers. Ja, die Toiletten seien nicht immer in bestem Zustand gewesen. „Aber das bin nicht ich und auch nicht Sie“, sagte sie in Richtung der Demonstrierenden. „Genau hier müssen wir ansetzen.“

Für die Apotheke sei klar: Man wolle gern am Standort bleiben – wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

„Ich wohne seit 35 Jahren hier“

Eine Anwohnerin erzählte, sie lebe seit 35 Jahren in der Südstadt. „Ich habe mein Gebiet lieb gewonnen“, sagte sie. Die Vorstellung, dass der Stadtteil durch die Schließung weiter an Infrastruktur verliere, mache sie traurig. „Deshalb sollten wir kämpfen, dass es bleibt.“

Eine andere Frau wies auf die Bedeutung des Fitnessstudios hin. Seit der Schließung gebe es im Süden der Stadt keine Möglichkeit mehr, günstig Sport zu treiben. Gerade für Jugendliche und Menschen mit geringem Einkommen sei das ein herber Verlust.

Wiederholt wurde an diesem Abend deutlich: Es geht nicht nur um Konsum, sondern um Teilhabe. Wer kein Auto habe, wenig Geld oder wenig Zeit, könne nicht einfach in andere Stadtteile ausweichen. Der bisherige Geschäftemix – von Kaufland über dm bis zu Deichmann – habe eine Vielfalt geboten, die in der Umgebung so nicht zu finden sei.

Monatelange Ungewissheit

Benny vom Solidaritätsnetzwerk lobte das Engagement der Anwohner. Es sei „super“, dass sich Menschen aus der Nachbarschaft selbst organisierten, statt darauf zu warten, dass jemand anders das Problem löse.

Er ging auf die schwierige Lage der Beschäftigten ein. Wegen unbezahlter Rechnungen sei zeitweise die Fernwärme abgestellt worden. In manchen Geschäften hätten Temperaturen von unter zehn Grad geherrscht. Für viele Mitarbeitende bedeute das nicht nur körperliche Belastung, sondern auch Existenzangst.

Kurzarbeit? Neue Arbeitsstelle? Arbeitslosigkeit? Diese Fragen stünden im Raum. „Wir müssen unsere Interessen verteidigen gegen Leute, die hier nur schwarze Nullen für ein Investmentkonto machen wollen“, sagte Benny unter Applaus.

Brandschutzmängel und politische Verantwortung

Hintergrund der Proteste ist die Entscheidung der Stadt, für das gesamte Südstadt-Center eine Nutzungsuntersagung zu erlassen. Grund sind erhebliche Mängel im Brandschutz. In der kommenden Woche soll es einen weiteren Vor-Ort-Termin geben.

Julius Neumann betonte, das Center sei im städtischen Zentrenkonzept ausdrücklich als Stadtteilzentrum ausgewiesen. „Wir kennen alle die Kommentare: Dann geht man eben zu Lidl einkaufen. Aber das ist es eben nicht“, sagte er. Ein Stadtteilzentrum bedeute mehr als nur Verkaufsfläche – es sei Infrastruktur.

Neumann verwies auf Fortschritte in den vergangenen Wochen, insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Mietern, Stadtverwaltung und neuer Hausverwaltung. Dennoch bleibe das Center derzeit geschlossen. Wichtig sei nun, die Brandschutzmängel schnell zu beheben. „Menschenleben gehen vor“, stellte er klar.

Als sachkundiger Einwohner der SPD habe er das Thema bereits in die Stadtratsfraktion getragen. Bürgerinnen und Bürger sollten ihren Stadträten schreiben und schildern, wie wichtig das Center für sie sei. „Wir brauchen Menschen, die sich für den Süden einsetzen.“

Auch Wenke Marie Dargel von den Linken, selbst Bewohnerin der Südstadt, meldete sich zu Wort. Für sie sei es wichtig, „einen Ort zu haben, wo ich einmal die Woche hingehe und alles einkaufen kann“. Mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung des Hauses äußerte sie scharfe Kritik: „Diesen Laden bei solchen Mietern herunterzuwirtschaften, das ist nicht nur Missmanagement. Da gehört Talent dazu“, sagte sie sarkastisch.

Ein weiterer Anwohner stellte die Frage nach der Verantwortung von Stadt und Feuerwehr. Wenn der Defekt der Brandschutztechnik schon seit Monaten bekannt gewesen sei, warum komme die Schließung dann plötzlich? Laut seinen Worten hätten die Mitarbeiter von den Mängeln beim Brandschutz schon lange gewusst.

Zwischen Hoffnung und Sorge

Zum Abschluss der Kundgebung rief Daniel Mahler erneut zur Solidarität auf. „Weil wir alle nicht wissen, was mit dem Center passiert, ist es wichtig, dass wir uns in der Nachbarschaft stark machen.“ Man müsse miteinander reden, E-Mails an Stadt und Abgeordnete schreiben und weiter Druck aufbauen. Wahrscheinlich werde es weitere Aktionen geben müssen. „Sonst wird hier nicht viel passieren“, sagte er.

Die Demonstration zeigte: Das Südstadt-Center ist für viele mehr als ein Einkaufsort. Es steht für Verlässlichkeit in einem Stadtteil, der in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach strukturelle Veränderungen erlebt hat. Ob es gelingt, die Brandschutzmängel zu beheben und einen dauerhaften Weiterbetrieb zu sichern, ist offen.

Fest steht jedoch: Die Menschen in der Südstadt wollen nicht tatenlos zusehen. Am kommenden Freitag werden sie erneut auf die Straße gehen – für ihr Center, für ihre Arbeitsplätze und für das Gefühl, im eigenen Stadtteil nicht abgehängt zu werden.

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22 Antworten

  1. A.W. sagt:

    Wie Neumann zu behaupten, dass es hier nur um Brandschutzprobleme geht, ist schlichtweg falsch. Das komplette Center ist nach 3 Jahrzehnten marode, Instandhaltungen sind über Jahre unterblieben, Fahrstühle und Rolltreppen sind nicht mehr gefahrlos zu benutzen.
    Das Center braucht eine umfassende Sanierung und keinen Schnellschuss, sonst stehen wir in ein paar Wochen wieder vor verschlossenen Türen.
    Im übrigen wird sich doch jetzt kein seriöser Unternehmer mehr für die vielen leerstehenden Ladenflächen interessieren, d.h. es geht mit dem Center noch weiter bergab.

    • Luft nach oben sagt:

      Genau. Der Drops ist gelutscht. Der Eigentümer will oder kann nicht investieren. Viele Immobilienfirmen sind seit dem Zinsanstieg schlicht pleite oder kurz davor. Vermutlich wird bald ein Käufer gesucht. Egal wie, es wird in dem Fall ein, zwei Jahre dauern, mindestens , bis da was passiert.. Für die örtliche Sauftruppe wird es langweiliger.
      Was kann die Stadt tun: Sie könnte einen Shuttlebus zum nächsten größeren Center einrichten. Einmal kleine Rundtour im Südstadtcenter-Einzugsbereich um Rentner und Fahrzeuglose einzusammeln, und dann ins nächste Center und Retour – nonstop 9 – 18 h.
      Man könnte auch endlich Uber zulassen.
      Und dann gibt es noch online-shopping ….

    • Öli sagt:

      Völlig richtig! Jeder weiß doch, dass marode Gebäude über den besten Brandschutz verfügen!

      Oder?

      Nee.

      Moment.

      Hä?

    • Wo habe ich gesagt, es ginge nur um Brandschutz? Die akute Gefahr für Menschenleben ist der tatsächliche Grund der Nutzungsuntersagung. Auch, wenn das Center wie öffnen sollte, gibt es natürlich weiterhin Probleme, die Sie bereits teilweise beschreiben. Nur wäre das Center dann immerhin offen und nutzbar – was im Sinne vieler Menschen wäre, die dort bis zuletzt und trotz Problemen unterwegs waren. Und die verstärkte Zusammenarbeit beispielsweise mit der neuen Hausverwaltung kann dann ein Fortschritt sein, die weiteren Probleme anzugehen.

      • Achwas! sagt:

        Im Dezember-Stadtrat habt ihr mit eurer blöden Fragerei – besonders die Reisebüro-Inhaberin – die Stadt öffentlich mit der Nase in den Haufen Brandschutzschaizzze gestülpt. Das war’s dann. Die konnten ja garnicht anders. Jetzt kommt nur heraus, dass das EKZ schon absolut brandschutzuntüchtig war. Seit geraumer Zeit eben.

        So, nun ist Schluß mit „lustig“.
        Geschmeidig & erfolgreich geht anders, Julius! 🙂

        p.s. Machen SPD und „Solidaritätsnetzwerk“ jetzt gemeinsam Politik? Was sagen eigentlich eure Freunde von HgR und OAP dazu? Bisher nix? Soso!

  2. ON + ON sagt:

    Das Selbstdarstellungs-Theater von Julius war sehr unklug, weil es die Nutzungsuntersuchung erst heraufbeschworen hat. Leidtragende sind jetzt die einfachen Menschen von Vor-Ort.

    • PaulusHallenser sagt:

      „Leidtragende sind jetzt die einfachen Menschen von Vor-Ort.“

      Die Menschen vor Ort sind Opfer einer SPD-Wahlkampfkampagne.

    • Bekanntermaßen sind Nutzungsuntersagungen für große Einkaufscenter in Deutschland nicht an der Tagesordnung. Für die Verwaltung hängen dort auch verschiedenste Themen wie Themen daran. Das bedeutet, im Falle einer tatsächlichen Untersagung wie hier gibt es massive Gefahren für Menschenleben. Sollen wir also nächstes Mal nach dem Motto „was ich nicht sehe, gibt es nicht“ handeln und abwarten bis jemand zu Schaden kommt?

  3. Center Manager sagt:

    So sachkundig ist die SPD nicht. Warum verschaukelt der Neumann die Bürger? Nur für eigene Wahlwerbung. Wollte er etwas bewegen, würde er ein Bus organisieren und mit den Menschen nach Berlin fahren, um direkt beim Eigentümer zu demonstrieren und Druck ausüben.

    Eigentümer ist bundesweit bekannt

    hedera bauwert GmbH
    Leibnizstraße 80
    10625 Berlin
    Handelsregister: 169490 B
    Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg

    Vertreten durch die Geschäftsführer:
    Ioannis Moraitis
    Kontakt
    Telefon: +49 30 887 867 0
    Telefax: +49 30 887 867 99
    E-Mail: mail@hedera-bauwert.de

    Aber am Eigentümer der Jahrzehnte lang nur Mieten kassiert hat, ohne Wartungsarbeiten vorzunehmen und der das Center systematisch vernachlässigt hat, gibt es keine Kritik. Und der Eigentümer lacht sich über die Menschen, die in Halle vor dem Center stehen, einfach kaputt. Das ist die Realität.

    • Luft nach oben sagt:

      Demo, auch in Berlin , ist sinnlos ( reitet kein totes Pferd). Die Geschädigten können den Betreiber auf Schadensersatz verklagen, da er seinen vertraglichen Verpflichtungen offensichtlich nicht nachgekommen ist. Werden Kaufland und Co sicher tun. Aber ob da noch was zu holen ist?

    • PaulusHallenser sagt:

      „So sachkundig ist die SPD nicht. Warum verschaukelt der Neumann die Bürger? Nur für eigene Wahlwerbung.“

      Um das Südstadtcenter ging es nie, das Südstadtcenter wurde Opfer einer SPD-Wahlkampfkampagne.

    • Franz2 sagt:

      Das Problem ist, dass Mieter sich einfach Alles gefallen lassen, anstatt die Mietzahlungen komplett einzustellen. Solche Firmen reagieren erst, wenn Zahlungen ausbleiben und dann kannste sehen wie schnell die plötzlich mit Juristen etc. auf der Matte stehen.

  4. Gesalbter sagt:

    Kapitalismus ist kein Ponyhof!

    • Luft nach oben sagt:

      Wenn sich das Center und Sanierung rechnet, wird es jemand übernehmen, wenn nicht nicht. So einfach ist das.
      Aber offensichtlich hat nichtmal Kaufland Lust, den Gesamtladen zu übernehmen. Das wird schon seine Gründe haben.
      Die ganzen Demonstrierer könnten auch eine Genossenschaft gründen und das Ding übernehmen, Der aktuelle Eigentümer verkauft sicher gern.
      Wenn es so toll dort ist. Linke, BSW und SPD mit ihrer hohen wirtschaftlichen Kompetenz könnten sich beteiligen, aber mit Partei- und nicht mit Steuergeld ( Die Linke ist die reichste Partei). . Das wird dann sicher ein großer Erfolg! Da bin ich mir gaaaanz sicher. Bärbel Bas kommt zur Wiedereröffnung und hat für jeden dann noch 20% Mehreinkommen im Gepäck, übrigens egal ob er arbeitet oder nicht.

  5. erbärmliche Rolle der Stadtverwaltung und Politik sagt:

    Das ist wirklich eine Schande.
    Stadtverwaltung und Stadtpolitik geben hier ein erbärmliches Bild ab.
    Bei jedem „Projekt“ was zwei Hanseln pro Tag besuchen und das angeblich schließen muss, wird sich „engagiert“ und Lösungen gesucht.
    Aber bei einem Stadtteilzentrum für 35.000 Menschen mit Einzelhandel, Ärzten, Gastronomie, Zahnarzt, Physiotherapiepraxis etc. rührt die Stadt keine Finger, im Gegenteil. Verbote und Erlasse statt Lösungsvorschläge. Erbärmlich.

  6. +/-0 sagt:

    Was sagt die hedera bauwert GmbH dazu?

  7. Rammstein Fan sagt:

    An den Zuständen im Center, außerhalb vom Center sind nicht ausschließlich die Inhaber Schuld. Es ist größtenteils das Klientel welches sich im Center oder in deren Nähe aufhält. Wie wäre es denn mit Bürgerpartrolien( gern auch Nationalität gemischt)?

  8. Es war schön zu sehen, wie viele Menschen dort ihre Erfahrungen beschrieben haben!

  9. puri sagt:

    1 Kiste „Semtex“, mittlere Größe, sachgerecht verteilt und Zündung, nur so ist dieses Problem lösbar

  10. Jäger sagt:

    Kaufland wird wohl für immer dicht gemacht. Das Galaxy ist ja auch dicht. Dafür macht just gegenüber von Action nächsten Monat ein neues Fitness Center auf. Im ehemaligen Bettenlager. 😆

  11. Der, der die Augen aufmacht sagt:

    Einkaufen in Halle ist sowieso mittlerweile für’n Arsch das Südstadt Center ist nur der Anfang vom Ende …alle Geschäfte schließen, in der Stadt machen nur neue Döner und Barbiere und Mobilfunk Läden auf…in dem neue Sanierten Gebäude in der Stadt kommt ein Telekom Shop rein weil wir auch unbedingt noch mehr Mobilfunk Geschäfte brauchen. Einkaufen in Halle ( von Lebensmitteln abgesehen) kann man vergessen.. man muss nach Leipzig oder Magdeburg oder Berlin fahren und einfach Mal vernünftig einkaufen zu können. Ende der 90er Anfang 2000 hatten wir so tolle Geschäfte für Klamotten, heute haben wir nix mehr außer Döner neben Döner und Barbier neben Barbier wer sowas genehmigt sollte sein Job an den Nagel hängen.Die Innenstadt Halle stirbt immer mehr. Natürlich möchte kein vernünftiges Geschäft mit Namen sein laden neben 5 Döner Läden oder babieren haben. Schön wie das Stadt Bild immer mehr kaputt gemacht wird.

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