13,3 Millionen Euro werden investiert: Fördermittel für Neubauten der Freiwilligen Feuerwehren Nietleben und Diemitz übergeben

Die Freiwilligen Feuerwehren Diemitz und Nietleben erhalten Neubauten. Am Dienstag hat das Land Sachsen-Anhalt die Fördermittel dafür überreicht. Insgesamt fließen 13,3 Millionen Euro, eine Million Euro davon kommt vom Land Sachsen-Anhalt.

“Mit diesen Baumaßnahmen setzen wir konsequent unsere Investitions-Politik in die Modernisierung unserer Feuerwehr in Halle (Saale) fort”, sagt Bürgermeister Egbert Geier. “Die elf Freiwilligen Wehren sind eine unersetzliche fachliche und personelle Ergänzung zu unserer Berufsfeuerwehr. Darüber hinaus sind sie ein wichtiger gesellschaftlicher und sozialer Anker in den Ortsteilen. Und genau deshalb ist es so wichtig, dass wir als Kommune den Freiwilligen Einsatzkräften Anlaufpunkte in Form moderner Gerätehäuser zur Verfügung stellen. Nach dem Gerätehaus in Dölau, nach der 3. Wache in Büschdorf und nach Lettin nehmen wir nun Nietleben und Diemitz in Angriff.“ 

Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Die Ortsfeuerwehren leisten einen unverzichtbaren Beitrag für den Schutz der Bevölkerung in Halle und Umgebung. Mit den neuen Feuerwehrhäusern in Diemitz und Nietleben werden moderne und bedarfsgerechte Rahmenbedingungen geschaffen, die sowohl den aktiven Einsatzkräften als auch der Jugendfeuerwehr zugutekommen.“ Mit der Finanziellen Unterstützung wolle man auch die Wertschätzung deutlich machen. Zieschang hob auch die wichtige Arbeit bei den Jugendfeuerwehren hervor. “Ich finde es gut, dass Sie die Jugendfeuerwehren in den Blick nehmen” – denn bei beiden Bauten sind auch Bereiche für die Jugendfeuerwehr vorgesehen. 

Die Investitionen seien ein Schritt in die richtige Richtung, sagte Feuerwehrkommandant Daniel Schöppe. Mit Passendorf und Neustadt sind später noch an zwei weiteren Gerätehäuser Bauarbeiten nötig.

Der Ersatzbau der Ortsfeuerwehr Diemitz mit vier Stellplätzen und einem Raum für die Jugendfeuerwehr kostet rund 5,9 Mio. Euro. Das alte Gebäude aus dem 19. Jahrhundert wird nach Stadtratsbeschluss vom November vergangenen Jahres abgerissen und durch einen Neubau mit Fahrzeughalle ersetzt. Grafik: zett 2 / Zeitler Architekten BDA
Für die Ortsfeuerwehr Nietleben plant die Stadt ein rund 7,4 Mio. Euro teures Feuerwehrhaus mit drei Stellplätzen und einem Raum für die Jugendfeuerwehr. Auch hier hat sich der Stadtrat für den Abriss des alten Gebäudes und eines neues Funktionsgebäude mit Fahrzeughalle auf dem 1930 als Feuerwehrstandort genutzten Grundstück am Platz der Einheit entschieden. Auch die historische Holzleiter aus dem gleichen Jahr soll wieder einen Platz im neuen Gerätehaus erhalten. Grafik: agn Niederberghaus & Partner GmbH
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