150 Millionen Euro fehlen: Stadt Halle und Landesverwaltungsamt tauschen sich über Haushaltslage aus: tragfähiges und solides Haushaltskonsolidierungskonzept gefordert

Die Haushaltlage der Stadt Halle (Saale) ist angespannt. 150 Millionen Euro fehlen in diesem Jahr. Genau darum ging es heute in einem gemeinsamen Gespräch zwischen der Stadt Halle (Saale) und dem Landesverwaltungsamt, bei dem die äußerst angespannte Haushaltslage der Stadt umfassend erörtert wurde. Die Situation sei ernst und stelle die Stadt vor erhebliche Herausforderungen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Alle Beteiligten verbindet ein gemeinsames Ziel: Die Stadt Halle finanziell wieder auf einen stabilen und nachhaltigen Kurs zu bringen.

Kurzfristig steht hierbei ein genehmigungsfähiger Haushalt 2026 im Mittelpunkt. Dazu muss die Stadt Halle (Saale) ein tragfähiges und solides Haushaltskonsolidierungskonzept vorlegen. Langfristig muss es darüber hinaus gelingen, die hohe Schuldenlast schrittweise abzubauen, um künftigen Handlungsspielraum der Stadt zu sichern.

Allen Beteiligten ist bewusst, dass diese Ziele nicht ohne spürbare strukturelle und finanzielle Einschnitte erreichbar sein werden. Welche konkreten Maßnahmen hierfür notwendig sind, liegt in der Verantwortung von Stadtverwaltung und Stadtrat, die diese erarbeiten, beraten und beschließen müssen.

Um das Bewusstsein für die Dringlichkeit der Lage weiter zu schärfen und die Entscheidungsfindung zu unterstützen, wird es in der kommenden Woche ein Gespräch zwischen Vertreterinnen und Vertretern des Landesverwaltungsamtes, der Stadtspitze sowie den Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen geben.

Trotz der schwierigen Ausgangslage herrschte im heutigen Austausch ein konstruktiver Geist und spürbarer Optimismus, dass die Stadt Halle (Saale) mit gemeinsamer Kraftanstrengung und klaren Entscheidungen zu einem positiven Abschluss des Haushaltsverfahrens gelangen kann.

Dazu der OB der Stadt Halle, Dr. Alexander Vogt: „Ich freue mich über die konstruktive Zusammenarbeit: Das Landesveraltungsamt ist wichtiger und entscheidender Partner an unserer Seite. Unsere zentralen Aufgaben sind es, die Handlungsfähigkeit der Stadt zu erhalten und die Konsolidierung voranzutreiben. Ich bin mir sicher, dass Landesverwaltungsamt und Stadt diese Ziele erreichen werden. Das heutige Gespräch war ein wichtiger Schritt auf diesem Weg.“

Artikel Teilen:

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

25 Antworten

  1. Zeitzeuge sagt:

    Die Haushaltslage der Stadt Halle ist nicht „angespannt“, sondern katastrophal! Die nötigen Schritte sind doch wohl klar, sofort alle Zuschüsse an die TOOH, HAVAG und alle NGOs stoppen. Zusätzlich alle schon geflossenen Gelder zurückfordern. Damit ist die Stadt sofort im Plus und in 3 Jahren schuldenfrei.

    • lederjacke sagt:

      Die selbsternannten Fachleute verstehen nix vom städtischen Haushalt, hätten ja jederzeit Vorschläge machen können. Die hier genannten Vorschläge würden die Stadt zerstören und zu einer spürbaren Abwanderung von Leistungsträgern führen…. und die Arbeitslosigkeit verdoppeln. Hier wurde über die Ursachen, die fast alle Städte und Landkreise betreffen, schon ausführlich geschrieben. Aber nein, es kommt nicht an. Komplexe Sachverhalte zu verstehen will gelernt sein.

    • lü lü lü sagt:

      Siehste, deshalb bist Du kein Teil von Stadtverwaltung und Stadtrat!

  2. ! sagt:

    Um ein tragfähiges Konzept beschliessen zu können, müsste a) zuerst der Stadtrat aufgelöst werden und b) Menschen mit Verantwortungsbewusstsein für die junge Generation hineingewählt werden.

  3. Hans Hansen sagt:

    Was hat dieser Kämmerer Namens Geier eigentlich die ganzen Jahre lang gemacht das wir nur 150 Mille Schulten haben. So eine Type hat sich als OB beworben, einfach nur armselig dieser Typ. Und sowas geht mit mindestens ca 5000 Eus im Monat nach Hause. Schrecklich!

    • PaulusHallenser sagt:

      Egbert Geier hat sein Möglichstes versucht, ist aber leider an diversen Stadträten wie Detlef Wend und Martin Bochmann gescheitert.

      Vor dem Schuldendilemma hat Egbert Geier immer wieder zwischen den Zeilen gewarnt. Meines Erachtens erkannte er die Lage, konnte sich aber nicht durchsetzen.

      • Ach Pauli sagt:

        Nicht zu vergessen das Geseier vom Silberrücken, Timmy, dem Bruder der OB-Kandidatin, Raue, Vierkant. Wenn du im Stadtrat wärst, wäre noch eine gescheiterte Existenz, die von nichts Ahnung hat, mit Gesicht und Klarnamen bekannt. Aber so…

      • Hach, ist das schön, dass mein Einfluss hier immer so gewürdigt wird. (In Wirklichkeit hatte ich leider fast gar keinen, aber das verraten wir natürlich nicht. Sonst hört das Lob irgendwann auf.)

        • Steuerzahler sagt:

          Was ist eigentlich aus den „Kackhockern“ geworden, die „Die Partei“ durchgesetzt hat? Ist der Leistungsfähigkeit der Stadtverwaltung deswegen gestiegen oder war das eh nur eine „lustige Nummer“ von der Spaßpartei, die auch nur Steuergeld gekostet hat?

    • Jonny sagt:

      Geil das du SCHULDEN mit T schreibst …. Und sind eus eine neue Währung ? Armselig und schrecklich ist scheinbar auch deine Rechtschreibung

  4. Abseits sagt:

    Wie viele sogenannte Konsolidierungskonzerte gab es denn schon und waren das Papier nicht wert auf dem sie standen? Ritualisiertes Blabla.
    In der Bibel steht „An ihren Taten sollt er sie erkennen“

    • Helfe gern! sagt:

      „Die Konzertbranche erlebt 2026 eine deutliche Konsolidierung, geprägt von einem Boom bei Mega-Events und starkem Druck auf kleine Festivals und Clubs.“

  5. Leona sagt:

    Ich verstehe das nicht. Im letzten Jahr hat der hessische Landkreis Groß-Gerau, 268.000 Einwohner, 14 Millionen Defizit.

  6. PaulusHallenser sagt:

    „Dazu der OB der Stadt Halle, Dr. Alexander Vogt: „Ich freue mich über die konstruktive Zusammenarbeit: Das Landesveraltungsamt ist wichtiger und entscheidender Partner an unserer Seite.“

    Alexander Vogt sollte endlich sein Geschwafel unterlassen und stattdessen einen tragfähigen Haushalt aufstellen. Der Mann hat noch immer nicht verstanden, dass sinnentleertes Gerede nichts an der eigentlichen Situation ändert. Jetzt braucht es keinen Schönwetterbürgermeister, sondern jemanden, der aktiv handelt.

  7. Zur Erinnerung sagt:

    Zur Erinnerung: Beim Amtsantritt des Oberbürgermeisters, Dr. Alexander Vogt, wurden bereits diese Defizite angesprochen.

    In seiner Antrittsrede am 26. März 2025, direkt nach seiner Vereidigung im Stadtrat, thematisierte er offen den „katastrophalen Zustand“ der Finanzen der Stadtverwaltung als eine der zentralen Baustellen.

    Deshalb ordnete er unmittelbar nach Amtsantritt eine Haushaltssperre an, um die Einnahmen- und Ausgabensituation der Stadtverwaltung genauer zu prüfen – ein weiterer Hinweis darauf, dass er die finanzielle Situation als Defizit adressierte.

    Die SPD reagierte kritisch auf Vogts deutliche Sprache zur Haushaltslage, etwa zu angeblich „entdeckten“ großen Schulden und der Darstellung der Stadt als „heruntergewirtschaftet“.

    Der SPD-Stadtverbandsvorsitzende warf Vogt in einer Stellungnahme vor, „Theaterdonner“ zu veranstalten und Falschmeldungen zur Finanzlage zu verbreiten.

    • Wario sagt:

      @Zur Erinnerung, das darf man doch nicht sagen. Schuld war nur Wiegand . Niemals die SPD , die gefühlt Jahrhundertelang geherrscht hat. Schuld sind immer die anderen. Siehe Südstadtcenter . Den jetzigen OB wird man auch noch genug Steine in den Weg legen.

    • ! sagt:

      Die SPD ist faktisch eine Leiche in der Politik-Landschaft.

      Ihr Agieren im Bund ist an Selbstverblödung kaum noch zu unterbieten.

      Die Wirtschaftsweise Grimm hat kürzlich im Fernsehen einen Satz gesagt, der hängen bleibt, weil er so wenig Spielraum lässt:

      „Schon 2029 werden die Ausgaben für Soziales, Verteidigung und für die Zinsen, die wir gerade jetzt bezahlen müssen, die gesamten Einnahmen des Bundes auffressen.“

      Wer da nicht aufwacht, muss eine Leiche sein.

      Man kann nur hoffen, dass die SPD vorzeitig wegprotestiert wird.

  8. Sagenwasist sagt:

    Dann soll er soch das Laternenfest absagen, das kostet eine Million!, das Weinfest, den Neujahrsempfang, keine neuen Stellen in seinem Büro ausschreiben und nicht so viel herumreisen! Das kostet nämlich alles auch Steuergelder! Und vielleicht kann er mal ernsthaft arbeiten statt sich mit Blödeleien wie der Bahnzentrale in Halle zu beschäftigen!

  9. Einwohner sagt:

    Zunächst hat man ja sicherlich eine Analyse gemacht um herauszufinden, wie es zu diesem hohen Schuldenberg gekommen ist (um ihn nicht noch weiter wachsen zu lassen). Ich denke, die Einwohner von Halle haben ein Recht auf Informationen diesbezüglich. Darüber liest man hier allerdings nichts von offizieller Seite. Auch wenn der neue OB die Schulden nicht verursacht hat, sollten doch mal die Karten auf den Tisch gelegt werden.

  10. MS sagt:

    Mit anderen Worten: Es gab Gespräche darüber, dass man Gespräche führen will. Es gab keinerlei Lösungsvorschläge, keinerlei Ansätze, keine Schritte Richtung Genehmigung des Haushalts etc …. Man verschenkt wieder Wochen und Monate.

  11. Egall sagt:

    Hauptsache 720000 für den Umbau einer Kreuzung in Dölau ausgeben wollen sinnlos!

  12. Hyundai Sarcasm sagt:

    Wir brauchen mehr Brücken!

Schreibe einen Kommentar zu Ach Pauli Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert