Stadtmuseum Halle sammelt Spenden, um seltenes Prinzessinen-Gemälde zu erwerben

Eine seltene Gelegenheit bietet sich derzeit auf dem Kunstmarkt: Ein Gemälde von Philippine Charlotte von Preußen (1716–1801) steht zum Verkauf – und wurde exklusiv dem Stadtmuseum Halle (Saale) angeboten.

Eine einmalige Chance, wie Kuratorin Dr. Berit Wagner findet. „Solche Frauenporträts sind sehr selten.“ Was das Gemälde zudem für Halle so interessant macht, ist die Tatsache, dass Philippine als Wolffianerin gilt. „Sie war sehr belesen und hat einen Auszug der Schriften von Christian Wolff ins Französische übersetzt“, so Berit Wagner.

Das Stadtmuseum hofft auf die Unterstützung der Hallenserinnen und Hallenser. Denn um das Gemälde kaufen zu können, benötigt das Museum eine vierstellige Summe. Spenden für das Werk der bedeutenden Malerin Barbara Rosina de Gasc nimmt der  Förderverein Stadtmuseum Halle e.V. ab sofort entgegen. 

Philippine Charlotte war nicht nur preußische Prinzessin, sondern durch Heirat Herzogin zu Braunschweig und Lüneburg sowie Fürstin von Braunschweig-Wolfenbüttel.

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10 Antworten

  1. Henk sagt:

    Oder man verkauft zwei andere, weniger schöne Stücke, um damit das neue Bild zu finanzieren?

  2. 10010110 sagt:

    Ich empfinde das als sinnlose Ausgabe, aber wenn jemand so doof ist, dafür Geld zu spenden, dann soll’n se halt machen.

  3. Henk sagt:

    Ist der Name der Künstlerin korrekt, hieß sie nicht Anna? Die Barbara Rosina de Gasc war Großmutter Goethes und keine Malerin.

  4. joki sagt:

    Barbara Rosina de Gasc, irrtümlich in der Literatur oft Anna Rosina de Gasc, geborene Lisiewska, verwitwete Matthieu (* 10. Juli 1713 in Berlin; † 26. März 1783 in Dresden) war eine deutsche Porträtmalerin.(Wikipedia)

  5. Sibylle sagt:

    Was ist ein weniger schönes Bild? Rahmen, Kleidung, Jahrhundert, Farbe, Ausstrahlung, Geschlecht?

  6. Elfriede von dr Vochelweide sagt:

    ‚tschuldigung, ich kenne die Frau nicht. Es steht da“…ein Gemälde von…“, da dachte ich., die Prinzessin hat gemalt.
    Ich spende nichts.

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