Anwohner in Dölau aufgebracht: hinter ihren Gärten wird ein 30m hoher Mobilfunkmast errichtet

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69 Antworten

  1. Feine Bürgerschaft Garten Eden sagt:

    ch, der Anwohner droht verstrahlt zu werden? Aber natürlich hat er ein Handy, oder etwa nicht? Dann sollte er es besser sofort rausrücken, bevor er sich am Ende noch verstrahlt. Schließlich weiß doch jeder, dass Handys die wahren Quellen aller Strahlung sind. Wer braucht schon wissenschaftliche Fakten, wenn wir einfach alles auf das Handy schieben können? Also, weg mit dem Ding, und schon sind alle Probleme gelöst!

    • @Vollhorst sagt:

      Vielleicht hat er aber auch kein Handy, das weißt du nicht. Aber Hauptsache, deinen Blödsinn hier ins Forum gekübelt…

      • Frodo sagt:

        Strahlung kommt auch über WLAN. Das hat er sicherlich…

        • Alt-Dölauer sagt:

          Der Typ ist doch schon verstrahlt. Was für ein Blödsinn. Jede Leuctstoffröhre strahlt intensiver, von Microwelle oder Fernseh- und Radiowellen abgesehen. Gerade weil die Strahlung so schwach ist braucht es so viele Masten und Antennen. Und selbst wer er selbst nichts hat und seinen Hausstrom abstellt, haben die Nachbarn WLAN. Aber gegen Dummheit und esoterische Propaganda kommt man nicht an – sieht man ja auch bei Wahlen. Mir können sie gerne eine Antenne aufs Dach setzen solange die Miete stimmt.

    • Total verstrahlt sagt:

      Der Mensch hat bestimmt daheim noch ein WLAN Router und ein DECT Telefon…

    • Tom sagt:

      @feine Bürgerschaft: Ey,das wird ein Funkturm und kein Aussichtsturm!

  2. 30m Nase sagt:

    „Das habe mit Bürgernähe nichts zu tun.“

    Ähm.

    Also.

    Na jaaa…ich meine…wenn man’s genau nimmt… … oder?

    • @Vollhorst sagt:

      Zumindest eine rechtzeitige Anwohnerinformation wäre das Mindeste gewesen. Das nächste Mal könnte es dich betreffen, wenn irgendwer was Unangenehmes direkt in deinem Wohnumfeld plant.
      Aber statt dich darüber aufzuregen, wie hier mal wieder die Bürger vor vollendete Tatsachen gestellt werden, reicht es in deinem Kleinhirn wieder nur für’s Trollen.

      • Zentralinstitut zur Aufdeckung grober Lügen sagt:

        Woraus ergibt sich denn das Recht auf das „Mindeste“?

      • Radfahrer sagt:

        Das ist hart an der Beleidigung. Da scheint sich jemand richtig zu ärgern.

        Zum Inhaltlichen: Ich habe einen Masten auf dem Haus stehen. Hat der Vermieter einfach drauf bauen lassen. Und? Nichts passiert, sogar der Empfang ist genauso schlecht wie vorher. Grund: Antennenausrichtung.

        Man kann sich von der Stadtverwaltung wünschen, dass man informiert wird, aber hoffentlich kommt man mit so einem Herumgepöbele nicht weiter.

        NIMBYs.

      • Wien 3000 sagt:

        Die Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt sieht es sogar vor, dass die Nachbarn über die erteilte Baugenehmigung von der Behörde informiert werden. Sofern der Mast in einem anderen Verfahren genehmigt wurde können auch andere Regeln gelten.

        • Tom Koch sagt:

          Nein, das sieht die Bauordnung nicht vor, wenn nicht in öffentlich-rechtliche (!) des Nachbarn eingegriffen wird, Bitte lies § 69 genau.

          Was in der Meldung fehlt, wie weit ist „vor der Nase“.

          • genau gelesen sagt:

            „Die Bauaufsichtsbehörde soll die Eigentümer oder Eigentümerinnen benachbarter Grundstücke (Nachbarn) vor der Zulassung von Abweichungen und Befreiungen benachrichtigen, wenn zu erwarten ist, dass öffentlich-rechtlich geschützte nachbarliche Belange berührt werden.“

            Da steht schon nichts von eingreifen. Berührung zu erwarten reicht schon. Wenn du jetzt noch erklärst, warum die Gesundheit nicht von „öffentlich-rechtlich geschütztem Belang“ sein soll, kommen wir vielleicht weiter.

        • Zentralinstitut zur Aufdeckung grober Lügen sagt:

          So ist es. Liegt eine Standortbescheinigung gem. § 4 Abs. 1 BEMFV erteilt, dann sind die immissionsfachlichen und gesundheitlichen Aspekte durch die hierfür zuständige Bundesnetzagentur geklärt und folglich im Baugenehmigungsverfahren nicht mehr weiter zu prüfen. Es gibt kein gesondertes Anhörungs- oder Informationsrecht.

      • Wohnen und leben sagt:

        Ich muss alle Nachbarn im Umkreis vom 5 km informieren, wenn ich den Stellplatz meiner Mülltonnen auf dem Grundstück verändern will.

    • @ 30m Nase

      Ich habe sehr gegrinst, Danke!

  3. eftalanquest sagt:

    also in der heimstättensiedlung in ammendorf hat sich keiner beschwert

  4. Fehlerteufel sagt:

    “Ich habe mein Leben lang nicht gearbeitet, damit ich im Ruhestand verstrahlt werde”. Ich hoffe, daß die Aussage des Bürgers nur falsch widergegeben wurde. Denn wer ein Leben lang nicht arbeitet, der ist doch schon …

  5. petty sagt:

    „weil der Mast nun Einblick auf sein Haus und seinen Garten erlaube“
    Fühlt sich der Herr von den Vögeln beobachtet oder was?

    Und wie soll der Milan und Bussard sich an so einem 30m Turm stören? Der findet eher dort eine weitere Nistgelegenheit.

  6. PaulusHallenser sagt:

    „“Ich habe mein Leben lang nicht gearbeitet, damit ich im Ruhestand verstrahlt werde”, so der Anwohner weiter.“

    Ich finde es sehr bedenklich, wie weit mittlerweile Verschwörungstheorien um sich greifen. Ein 30 Meter hoher Mobilfunkmast stellt keine Gefahr dar, es gibt sie in Deutschland zu Tausenden.

    „Doch auch die Natur sei gefährdet, so der Anlieger. Demnach würden Milan und Bussard dort nisten.“

    Tiere jedweder Art gewöhnen sich schneller an solche Masten, als man denkt. Wenn es ihnen nützt, lassen sie sich auch direkt an solchen Anlagen nieder.

    • Lorenz sagt:

      Erzählt ihm nicht wie hoch die Strahlenbelastung durch die Sonne und Nulleffekt ist. 😂

    • Dill sagt:

      Der Wert des Grundstück leidet auf alle Fälle.

    • 😂 sagt:

      „Tiere jedweder Art gewöhnen sich schneller an solche Masten, als man denkt.“

      Jetzt bist du auch noch Wildtier-Experte… Man sollte dich Leonardo nennen.

      • Franz sagt:

        Naja, er hat an dieser Stelle aber Recht. Bussard und Milan werden sich auf den Mast setzen und von dort aus beobachten, wo sich die Mäuse tummeln. 🍽️

  7. lol sagt:

    „damit ich im Ruhestand verstrahlt werde“

    echt? wohnt er dort oben in 20m – 30m höhe, direkt vor der sendeanlage?

  8. Tippgeber sagt:

    Profi-Hinweis für besorgte Anwohner: Angeblich sollen die Funkwellen Covid19 übertragen.

  9. t-haas sagt:

    Der mast habe Einblick auf sein Haus und Grundstück? Da sollte er mal mit dem mast reden, wegen DSG und so. Vielleicht wird der Mast ja ein Einsehen haben und sich umdrehen…

  10. Radfahrer sagt:

    Reflektorschild ausfahren und Energie auf Schildgenerator umleiten … danach einfach mit Mopsgeschwindigkeit weg beamen.

  11. oere sagt:

    Also auf was für Ideen die Leute kommen. Aber im selben Zug beschweren das kein Empfang da ist. Deutschland hat den höchsten Preis pro GB Datenvolumen aber dafür die schlechteste Netzabdeckung nicht nur in Europa.. Selbst die Afghanen haben eine bessere Abdeckung als wir. Ich hoffe die Klage wird abgewiesen

  12. Carsten Flöter sagt:

    Typisch Dölau, ein schnelles Netz ist natürlich selbstverständlich, aber bitte zulasten anderer.

  13. 😉 sagt:

    Kein Wunder das wir in der Service Wüste Deutschland leben.

  14. langhans sagt:

    warum soll es den „““reichen Dölauern““““ besser gehen???

  15. Na sowas aber auch,... sagt:

    … hat wieder niemand beim „Souverän“ Max Mustermann nachgefragt, ob es ihm denn genehm sei. Zustände sind das, unfassbar, sofort alle entlassen 🙂 .

  16. Bauer sagt:

    Die meisten Kommentare sin geistiger Müll!
    Das ist Altbergbaugebiet. Rund 40 Schächte befinden sich in diesem Altrevier, von denen der Zustand und die tatsächliche Tiefe nicht immer bekannt sind. Ebenso ist nicht bekannt, welche Schäden im Untergrund durch das Schachtwasser entstanden sind. Eine Entwässerung gibt es nicht. Dass sich dadurch Festigkeitsminderungen und Zerrüttungen im Gesteinsverband ergeben, ist anzunehmen.
    Während der Beobachtung der Bauarbeiten von meinem Grundstück aus entdeckte ich am 15.06.2024 eine Eidechse. Da es sich meines Erachtens um ein geschütztes Tier handelt fotografierte ich es und bat den BUND Franzigmark und den Nabu um Auskunft per Mail, der Unteren Naturschutzbehörde übermittelte ich dies per Fax.
    Am Montag den 17.06.2024 wurde von Landesamt für Umweltschutz per Mail bestätigt, dass es sich um eine Zauneidechse handelt und diese Reptilienart streng geschützt ist.
    Ob die Baumaßnahmen in der Vorbereitung in den Belangen Naturschutz und Altbergbau Untersucht wurden bezweifle ich sehr stark.
    Bereit 2022 wurde ein anderer Platz erkundet. Die Stadt hat diesen Vorgang dann an sich gezogen und man hat nichts mehr davon gehört- bis jetzt! siehe dazu dubisthalle.de/bessere-mobilfunkversorgung-in-halle-doelau-stadt-prueft-bauplanungsrechtliche-rahmenbedingungen-in-der-lieskauer-strasse

    • fragjanur sagt:

      Was hat das mit dem Thema zu tun?

    • Gucki sagt:

      Konsequenter Weise sollten sie aber dann zusammen mit ihren Nachbarn schnellstens dort ausziehen. Der Gesteinsverband ist ja ebenfalls unter den Häusern dort und wären nach ihrer Darstellung einsturzgefährdet. Ebenso ist davon auszugehen, dass die dauerhafte Beeinträchtigung des Bewohnen der Gegend durch Menschen für die Tiere (von der Eidechse bis zum Greifvogel) deutlich störender ist, als ein einmaliger, kurzfristiger Eingriff während der Bauarbeiten und dem anschließend vermutlich sehr ruhigen Daseins eines Mastes. Zumal der Flächenverbrauch durch den Mast eher gering ist.
      Es tut mir leid, das so deutlich formulieren zu müssen. Aber ich unterstelle ihnen persönliche Motive für die sie Naturschutz und Altbergbau vorschieben. Die ihnen aber egal waren, solange sie dort nur wohnen können.

  17. Fußgänger sagt:

    Hier wird so viel über Strahlung gesprochen, aber was ist mit den Milan und Bussard?
    Die armen Tiere können mit der Strahlung nicht mehr nisten.
    Die Natur wird zurück Schlagen!

  18. Peter sagt:

    Also noch näher an den Bürger dort, kann man den Mast ja nicht bauen. Also ist der ja sehr Bürgernah.
    Und irgendwo muss nunmal so ein Mast ja auch hin, von daher: „Pech gehabt“.
    Wenn er meint, dort etwas anderes haben zu wollen, hätte er das Grundstück ja kaufen können, dann stünde dort dann auch kein Mast.
    Und das mit der Strahlung, so wenig, wir unterhalb von dem Mast, gibts weit und breit nicht.

  19. Robert sagt:

    Wo bleiben die Umweltschützer mit ihrer Demo ?

  20. Bauer sagt:

    Für soviel dumme und schwachsinnige Kommentare fehlt mir jegliches Verständnis 🙁

  21. 10010110 sagt:

    Das sind sie, die NIMBYs. Die besitzen wahrscheinlich auch alle ein Auto und befürworten die A 143, die quasi durch die Hinterhöfe anderer Menschen führen wird. Aber sobald in der Nähe des eigenen Grundstücks Infrastruktur gebaut wird, wird rumgeheult.

    • quasi gelogen sagt:

      „die A 143, die quasi durch die Hinterhöfe anderer Menschen führen wird“

      ach nulli

    • Eskalation sagt:

      – quasi durch die Hinterhöfe
      – in weniger als 50m Entfernung
      – ca. 90m
      – zweimal 115m
      – …
      – …
      – am Hindukusch

      • Elastizität sagt:

        Auch wenn du nie aus deinem gummierten Zimmer rauskommst, könnte dir wenigstens theoretisch klar sein, dass Autobahnlärm lauter als Funkwellen ist.