Auch HAVAG betroffen: ver.di kündigt Warnstreiks im Nahverkehr zwischen Donnerstag und Sonntag in Mitteldeutschland an
Zwischen dem 26. Februar und dem 1. März 2026 kommt es in allen drei Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu Warnstreiks im kommunalen Nahverkehr. Betroffen sind sämtliche kommunalen Nahverkehrsbetriebe. Die konkreten Streikorte und Zeiträume unterscheiden sich je nach Region und Betrieb. Die jeweils gesonderten Landesinformationen mit detaillierten Angaben zu den Zeiträumen für die jeweiligen Betriebe sind im Anhang an diese Pressemitteilung zu finden.
Hintergrund der Warnstreiks sind festgefahrene Tarifverhandlungen in allen drei Ländern. Trotz unterschiedlicher Verhandlungsstände zeigt sich ein einheitliches Bild: Beim zentralen Thema Entlastung durch Arbeitszeitverkürzung verweigern die Arbeitgeber weiterhin eine substanzielle Bewegung.
In Sachsen-Anhalt liegt auch nach der zweiten Verhandlungsrunde kein Angebot vor. Die Arbeitgeber lehnen das Thema Arbeitszeitverkürzung weiterhin kategorisch ab und haben zu weiteren Kernforderungen keine konkreten Alternativen vorgelegt. Entlastung wurde dort erst durch den bisherigen Streikdruck überhaupt zum Gesprächsthema am Verhandlungstisch.
Auch in Thüringen gibt es nach der zweiten Verhandlungsrunde kein neues Angebot. Das von der Gewerkschaft vorgeschlagene Wahlmodell zur Entlastung bleibt für die Arbeitgeber ein „absolutes No-Go“. Statt Lösungen vorzulegen, verweisen sie auf die vermeintlich zu hohen Kosten und stellen die Belastung der Beschäftigten in Frage.
In Sachsen wurden nach dem ersten Warnstreik zwar Teile der Gegenforderungen der Arbeitgeberseite wieder vom Tisch genommen, doch auch hier besteht bei der Arbeitszeitverkürzung weiterhin keinerlei Verhandlungsbereitschaft. Auch soll weiterhin der Urlaub gekürzt und der Krankengeldzuschuss verschlechtert werden. Verbindliche Zusagen etwa zur Beschäftigungssicherung oder zur dauerhaften Entgeltkopplung fehlen weiterhin.
Paul Schmidt, ver.di Landesfachbereichsleiter und Verhandlungsführer, erklärt:„Überall hören wir das gleiche: kein Spielraum bei der Arbeitszeit, kein ernstzunehmendes Angebot zur Entlastung. Gleichzeitig wissen alle um die enorme Belastung in den Betrieben. Die kommunalen Arbeitgeber versuchen, die strukturelle Unterfinanzierung des ÖPNV auf dem Rücken der Beschäftigten auszutragen. Das lassen wir nicht zu.“
Busfahrerinnen, Straßenbahnfahrer, Werkstatt-, Verwaltungs- und Servicebeschäftigte dürften nicht die Leidtragenden politischer Versäumnisse sein. „Wer täglich Mobilität für Millionen Menschen sichert, hat Respekt und echte Entlastung verdient – keine Blockadehaltung.“









„Die jeweils gesonderten Landesinformationen mit detaillierten Angaben zu den Zeiträumen für die jeweiligen Betriebe sind im Anhang an diese Pressemitteilung zu finden“
Jetzt müsste der Anhang zur Pressemitteilung bloß noch auch auf dieser Seite zu finden sein … oder zumindest ein Link dorthin, damit man sich das Original der PM selbst ansehen kann.
Ob diese Leute arbeiten oder nicht, macht gar keinen Unterschied in solchen Betrieben.
Da du wenig bis gar nichts mit Arbeiten zu tun hast, macht es keinen Unterschied, ob du kommentierst oder eben nicht.
Sagt wer!
Wer? Die! 😉
Man lächelt der Abschaffung der eigenen Arbeitsplätze entgegen. Es glaubt ja wohl keiner, dass bei dem jetzt schon bestehenden Kostendruck der Haushalte nicht bald auf KI und Automatiserung in der Verwaltung umgestellt wird. Ich rechne damit, dass sich 50 % der Arbeitsplätze erledigt.
Hier geht es vielen Gewerkschaften nur noch darum, schnell etwas abzuschöpfen, bevor alles kippt.
Lassen Sie die Gewerkschaftler machen, sie werden sehen, was sie davon haben.
„Die jeweils gesonderten Landesinformationen mit detaillierten Angaben zu den Zeiträumen für die jeweiligen Betriebe sind im Anhang an diese Pressemitteilung zu finden.“
Na wo ist er denn? Ich sehe ihn nicht.
Erst darauf verweisen und dann nichts beifügen. 😤😡
Man merkt, dass der ÖPNV staatlich alimentiert ist. Es interessiert die Beschäftigten nicht, was ihre Kunden von ihnen halten.
Wie ist denn Ihr Lohn, Urlaubszeit, wöchentliche Arbeitszeit usw.
zustandegekommen ?
Die HAVAG gehört abgewickelt. Die Mitarbeiter entlassen. Autonome KI Shuttle übernehmen die Personenbeförderung zu extrem günstigen Preisen von 1€ pro Tag.
Na dann – viel Erfolg mit deinem Startup.
Aussperren und Fahrer aus anderen Nachbarländern holen!
Am besten soll gekündigt werden wer bei den Streiks mitmacht
Und wer soll dich dann zum Südstadtcenter fahren?
Um Strom einzusparen, könnten die Fahrgäste die Bahn schieben. Dann wäre auch das Personal überflüssig und die Ticketpreise niedrig. Eine echte Win-win-Situation