Brückenprüfung am Riebeckplatz

Für den Neubau des Zukunftszentrums sollen auch die beiden Brücken über den Riebeckplatz abgerissen werden. Wann es soweit ist, steht noch nicht fest. Die Stadt befürchtet kein Verkehrschaos. Die Brücken würden nur von 7.400 beziehungsweise 8.900 Fahrzeugen am Tag genutzt. hat eine Zählung der Stadt im vergangenen Herbst ergeben.

Doch derzeit sind dort Baufahrzeuge im Einsatz, Gestelle hängen unter der Brücke. Nach Angaben der Stadtverwaltung findet dort derzeit die Brückenhauptprüfung statt. Diese muss laut DIN-Norm alle sechs Jahre stattfinden, die Stadt hatte vor dem Hintergrund der Ereignisse um die Carola-Brücke von Dresden das Intervall verkürzt.

Alle Bauteile werden bei der Prüfung handnah auf Schäden, Standsicherheit und Dauerhaftigkeit untersucht.

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38 Antworten

  1. Moderner Mensch sagt:

    Ich hoffe ehrlich gesagt auf ein Verkehrschaos.

    Die Nutzung privater Pkw sollte so weit wie möglich reduziert werden. Ziel ist es, Autofahrten im Alltag weitgehend unattraktiv zu machen, mit klar geregelten Ausnahmen für notwendige Fahrten.

    Neben Menschen mit Behinderung, Einsatzfahrzeugen sowie Handwerks-, Bau- und Logistikunternehmen sollten insbesondere Bereiche der Gesundheitsversorgung berücksichtigt werden, etwa ambulante Pflegedienste, ärztliche Notdienste, mobile medizinische Dienste, Hebammen im Einsatz sowie Personen mit dringenden medizinischen Terminen. Ebenso zählen Einrichtungen der öffentlichen Sicherheit und Daseinsvorsorge dazu, darunter Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Energie- und Wasserversorger, Telekommunikationsdienste, Müllabfuhr und Winterdienst.Darüber hinaus sind wirtschaftlich notwendige Fahrten einzubeziehen, beispielsweise von Kundendienst- und Reparaturbetrieben, landwirtschaftlichen Unternehmen oder anderen Betrieben, deren Tätigkeit zwingend den Einsatz eines Fahrzeugs erfordert. Auch soziale und familiäre Gründe sollten berücksichtigt werden, etwa Betreuungspflichten, die Pflege von Angehörigen oder verpflichtende Behörden- und Gerichtstermine. Um Mobilitätsgerechtigkeit zu gewährleisten, sind zudem Ausnahmen für Menschen im ländlichen Raum oder für Schichtarbeitende ohne zumutbare ÖPNV-Alternative sinnvoll. Eine Härtefallregelung kann zusätzliche individuelle Situationen abdecken.

    • Rammstein Fan sagt:

      Was rauchst Du?

    • (mäßig) Moderner Mensch sagt:

      Dann gibt es eben nur noch gewerbliche Anmeldungen.
      Was macht das besser?
      Der größte Teil Deines Kommentars bezieht sich darauf, Ausnahmen aufzuzählen!
      Merkste selber!

      • Moderner Mensch sagt:

        Private Halter („Privatpersonen“): ca. 43,6 Mio. Pkw → ~ 88 % des Pkw-Bestands.

        Gewerbliche Halter („Firmen/Unternehmen“): ca. 5,7 Mio. Pkw → ~ 12 % des Pkw-Bestands.

        👉 Das bedeutet: rund 88 % aller Pkw in Deutschland sind auf private Halter zugelassen, während ca. 12 % auf gewerbliche Halter entfallen – also Fahrzeuge, die von Unternehmen zugelassen wurden.

        Wie sollen die alle ein Gewerbe nachweisen?

        • (mäßig) Moderner Mensch sagt:

          Bei all Deinen aufgezählten Ausnahmen, finden sich schon Wege.
          Du schreibst ja selber:
          „Auch soziale und familiäre Gründe sollten berücksichtigt werden, etwa Betreuungspflichten, die Pflege von Angehörigen oder verpflichtende Behörden- und Gerichtstermine. Um Mobilitätsgerechtigkeit zu gewährleisten, sind zudem Ausnahmen für Menschen im ländlichen Raum oder für Schichtarbeitende ohne zumutbare ÖPNV-Alternative sinnvoll. Eine Härtefallregelung kann zusätzliche individuelle Situationen abdecken.“
          Deine Idee ist ja eine Gute aber der Mensch ist nun mal dumm und egoistisch!

    • Friedhelm Funke sagt:

      Und dafür gibts dann einen Pass oder ein Branding auf die Stirn, wer zu der erlesenen Gruppe gehört? Ist bestimmt sehr praktikabel in der Umsetzung und der damit einhergehenden Überwachung der „Auserwählten“.

    • Mitleser sagt:

      Was du bei deiner Aufzählung vergisst ist, das macht den Hauptteil des tagsüber stattfindenden Verkehrs aus.
      Und was du dabei auch vergisst früh und Nachmittag/Abend müssen genau diese Leute, die da deiner Aufzählung nach fahren dürfen (Handwerker, Rettungskräfte, usw. Ich zähle jetzt nicht alle nochmal auf), genau die müssen erst einmal auf Arbeit kommen/fahren und wieder nach Hause.
      Kaum einer wohnt nur 3km von seiner Arbeitsstelle.

      • Moderner Mensch sagt:

        Wie schon an anderer Stelle geschrieben, ist das statistisch unmöglich:

        Private Halter („Privatpersonen“): ca. 43,6 Mio. Pkw → ~ 88 % des Pkw-Bestands.

        Gewerbliche Halter („Firmen/Unternehmen“): ca. 5,7 Mio. Pkw → ~ 12 % des Pkw-Bestands.

        👉 Das bedeutet: rund 88 % aller Pkw in Deutschland sind auf private Halter zugelassen, während ca. 12 % auf gewerbliche Halter entfallen – also Fahrzeuge, die von Unternehmen zugelassen wurden.

      • : sagt:

        Leuten wie dir muss man auch wirklich alles erklären! Selbst den Popo abwischen schaffst du aber, oder?

  2. PaulusHallenser sagt:

    „Die Brücken würden nur von 7.400 beziehungsweise 8.900 Fahrzeugen am Tag genutzt. hat eine neue Zählung der Stadt im vergangenen Herbst ergeben.“

    Die Zählung fand an einem Freitag statt, der ein Brückentag für den vorherigen Feiertag war. Eine solche Zählung ist und bleibt einfach nur unseriös. Wer so etwas als Entscheidungsgrundlage benutzt, macht das nicht ohne Hintergedanken.

    • eseppelt sagt:

      Welche Brückentage gibt es denn im September? Wer solche Kommentare wir PaulusHallenser erstellt, macht das nicht ohne Hintergedanken.

    • marmat sagt:

      Die Auswirkung kann man ja einfach testen: man macht die Brücken für eine Woche zu und beobachtet den Verkehr. Dann hat man ja genau die Situation, die zukünftig Standard ist.

      Insbesondere sieht man die Probleme bei diesen Zahlen: es spielt prinzipiell keine Rolle, wie viele Autos in 24 Stunden summiert über eine solche Brücke fahren, sondern wie viele Autos zu Zeiten, in denen es Engpässe gibt, zusätzlich verkraftet werden. Nachts wird es überhaupt kein Problem darstellen. Zur Rush Hour kann es dazu führen, dass aus einem zähen Fluss ein Stillstand wird. Das muss man nicht einmal simulieren, das kann man testen und dann schauen, ob und wie sich etwas verändert.

      Oder man erzählt sich einfach etwas über 8900 Fahrzeugen pro Tag – das sind übrigens im Schnitt alle zehn Sekunden eins – Tag wie Nacht. Also eher eins pro Sekunde in der Rush Hour und eins pro Minute nachts – aber das ist auch nur meine Interpretaion.

  3. 🤔 sagt:

    Welcher Blinder von der Stadtverwaltung hat da gezählt? Bestimmt in der Ferienzeit.

  4. Emmi sagt:

    Intervall verkürzt? Um eine plausible Erklärung für den Abriss zu bekommen?
    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
    Bei der Zahlung der Fahrzeuge über die Brücke war doch die Merseburger Straße noch eine Baustelle und die Umleitung ging über die Europa Chaussee.

    • 10010110 sagt:

      Die Umleitung geht auch so über die Europachaussee. Deswegen gibt es ja immer weniger Verkehr, nicht nur über die Brücken, sondern auch in der Merseburger Straße. Was wurde da (unter anderem von der FDP im Stadtrat) für ein Verkehrschaos vorausgesagt, wenn es statt vier Fahrstreifen nur noch die überbreiten Fahrbahnen geben sollte. Und? Nichts davon ist eingetreten, weil die Europachaussee eh schon den meisten Durchgangsverkehr aufnimmt.

      Der Rest des Verkehrs, der jetzt noch über die Brücken geht, kann auch über den Kreis fahren, und es wird keinen Verkehrskollaps geben.

  5. Giga sagt:

    Macht Sinn. Erst prüfen, dann abreißen. Ohne Worte

  6. Umgeschaut sagt:

    Die „Stadt“ hat dabei wohl vergessen oder unterschlagen, daß diese Fahrzeugbewegungen noch zusätzlich zu den in der unteren Ebene hinzukommen und die Anstauungen an den Kreisverkehrsampel weiter vergrößern, wo dann ohnehin aus zwei fahrstreifen nur noch einer wird…

  7. Tino sagt:

    8.900 Fahrzeugen am Tag sind nicht wenig.
    Auf 24 h gerechnet sind das ca 424 Fahrzeuge pro Stunde.
    Die Stadt Halle verschließt zu gunsten des Zukunftszentrum gerne die Augen vor der Realität.
    Diese beiden Brücken, entlasten den Verkehr erheblich, besonders den Berufsverkehr morgens und Abends.
    Wenn jetzt die Fahrzeuge nach unten umgeleitet werden, wird dies Stau bedeuten.
    Es sollte eine neue Zählung erfolgen, über mehrere Tage, aufgeteilt in 24 h Einheiten, um zu sehen, wann dort am meisten los ist.

  8. Halle/Saale sagt:

    Hintergrund ist nur der Bau des ZZ, die Überprüfung der Hochstraße ist nur Grund diese abzureißen,

  9. Hallenser sagt:

    …die Stadt befürchtet kein Verkehrschaos…
    Dann sperrt doch einfach mal eine Woche probeweise beide Brücken.
    Dann können die Stadträte, wenn sie den Mumm haben, der Wahrheit ins Gesicht sehen.
    Traut euch!

    • C.M. sagt:

      Diese Idee der Probesperrung finde ich super! Ausprobieren und hinterher ein Urteil treffen.
      Aber bitte eine realitätsnahe Kalenderwoche nutzen und nicht eine Woche, wo gerade Schulferien sind…

      • 10010110 sagt:

        Nein, „Probesperrungen“ sind an sich schon realitätsfern, denn sie werden nie den Ernstfall simulieren können. Erkenntnisse aus Abrissen von Stadtautobahnen in anderen Städten in der Vergangenheit haben nämlich gezeigt, dass nach einer kurzen Umgewöhnung das Verkehrsvorkommen allgemein abgenommen hat, weil die Menschen andere Verkehrsmittel gewählt haben oder Wege mit dem Auto, die nicht wirklich notwendig waren, einfach sein gelassen haben. Solche grundlegenden Verhaltensänderungen wird es bei einer einwöchigen Sperrung nicht geben, vor allem nicht, wenn es als vorübergehende „Probesperrung“ angekündigt wird.

  10. Henk sagt:

    Nur zu, immer weiter die Autofahrer kujonieren. Dann kommt bald gar keiner mit Geld mehr in die Stadt und die letzten Läden gehen auch noch pleite. Nur zu.

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