Denns Biomarkt kommt zum Reileck, 137 Wohnungen bei Gravo-Druck

Grafik: snarq Architekten

Bis zum Jahr 2023 soll das ehemalige Gravo-Druck-Areal am Reileck in Halle (Saale) bebaut werden. Nun werden die Pläne konkreter.

Denn der bundesweit agierende Immobilieninvestor und Projektentwickler NORSK Deutschland AG vermietet 590 Quadratmeter Ladenfläche im projektierten Stadtquartier an Denns BioMarkt. Die Eröffnung des Biomarkts ist für den Herbst 2023 geplant.

Auf dem 6.175 Quadratmeter großen historischen Areal entsteht inmitten des beliebten Paulus-Viertels eine Quartiersentwicklung mit ca. 137 Neubau-Wohnungen sowie ca. acht Gewerbe- und Einzelhandelsflächen. Die Mietvertragsdauer beläuft sich auf 15 Jahre.

NORSK-CEO Thomas Schulze Wischeler: „Das zentral gelegene Paulus-Viertel bietet den optimalen Standort für unsere Quartiersentwicklung und die Ansiedlung eines Denns BioMarktes. Das vitale Universitätsleben, die Vielzahl renommierter Bildungsstätten in der Umgebung und das charmante Flair des Paulus-Viertels ziehen viele junge, qualifizierte und qualitätsbewusste Menschen an diesen pulsierenden Standort. Die Quartierskonzeption ist mit ihrer harmonischen Nutzerdiversität zum einen ganz bewusst auf die Ansprüche dieser Bewohner und des Viertels abgestimmt und orientiert sich zum anderen an unserem strategischen Fokus, nachhaltigen Wohn- und Lebensraum zu schaffen. Wir freuen uns daher sehr, dass wir mit Denns BioMarkt einen exzellenten Partner gewinnen konnten, der unsere Philosophie teilt, gleichermaßen Wert auf Nachhaltigkeit und den damit verbundenen ökologischen Fußabdruck legt und ein für diesen Standort passgenaues, attraktives Angebot bereitstellt.“

„Wir bei Denns BioMarkt sind immer auf der Suche nach geeigneten Standorten, um unseren Kund*innen ein verlässlicher Partner vor Ort zu sein. In Halle sind wir bereits mit einem BioMarkt in der Innenstadt vertreten. Umso mehr freuen wir uns, durch die Kooperation mit Norsk bald auch im Norden von Halle eine breite Produktauswahl an Bio-Lebensmitteln, ökologischen Drogeriewaren und Naturkosmetik anbieten zu können“, so Uli Mischkewitz, bei Denns BioMarkt Expansionsleitung der Zentralregion Töpen.

Bildrechte: © snarq Architekten

Artikel Teilen:

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

33 Antworten

  1. Toter Frosch sagt:

    „inmitten des beliebten Paulus-Viertels“
    Wenn dies inmitten des Paulusviertels ist, möchte ich nicht wissen, wo der Rand ist.

  2. xxx sagt:

    Wieder so geschmackvoll reingeklotze Architektur. Da lob ich mir die Mohren-Apotheke.

  3. 10010110 sagt:

    Hoffentlich wird das alte Druckereigebäude integriert und nicht einfach abgerissen.

    Und wenn da eine Kaufhalle reinkommt, ist mit erhöhtem Fuß- und Fahrradverkehrsaufkommen zu rechnen. Entsprechend muss an der Kreuzung was passieren, damit diese Verkehrsteilnehmer mehr Platz bekommen. So, wie es momentan ist, geht das nicht. An der Apotheke ist der Fußweg gerade mal einen Meter breit, der Radweg hört ganz auf und wird mit einer unsinnigen Ampelregelung über die Kreuzung geleitet (und ist zudem genau dort häufig zugeparkt), aber Hauptsache es gibt zwei ausreichend breite KFZ-Fahrstreifen – und die Straßenbahn muss ja auch unbedingt ein extra Gleisbett haben. 🙄

  4. H. Lunke sagt:

    Schön. Denn’s ist noch erträglich, weil dort eher Supermarktatmosphäre herrscht und man nicht so komisch behandelt wird, wenn man nur ein paar Kleinigkeiten kauft.

  5. Radfuchs sagt:

    Ich sehe einen Geisterradler *LOL*

  6. Roberto sagt:

    Hübsch 🤣

  7. Radfuchs sagt:

    Rechtsabbiegerspur entfernen, schon ist Platz für Fuß- und Radweg.

  8. Tim Buktu sagt:

    Sowjetdystopie? Herrlich! Trifft es super. Mal abgesehen vom Marketinggewäsch des Heuschreckeninvestors geht es mal wieder um maximalen Profit mit Greenwashing. Passt super in die heutige Zeit.

  9. JM sagt:

    Bestimmt die dringend benötigten Sozialwohnungen

  10. Hallenser 55 sagt:

    Na passt doch. Jetzt kriegen die gutverdienenden Ökogrünen aus dem Paulusviertel noch ihren eigenen Biomarkt. Ein Süd- oder Neustädter wird sich, bei den zu erwartenden Preisen, da kaum hin verlaufen.

  11. JEB sagt:

    137 Wohnungen + Läden / Gewerbe ? Das gibt eine „gute“ Überbauung.

  12. W. Molotow sagt:

    Mhmmmm…super – ich seh da wieder ein Musterbeispiel an gelungenem deutschen Architekturverständnis.

    Eine so nur sehr selten zu sehende Prachtorgie in Beton und Stein…

    Beneidenswert, dieses architektonische Kleinod – eine Zierde für das Viertel und die ganze Stadt…

  13. Luma sagt:

    Na prima endlich mal was positives

  14. ichumrat sagt:

    Oh, na was für alle Ökofuzzis. Ein Laden mit völlig überteuerten angeblichen Bio-Produkten. Aber wenn Bio drauf steht, da zücken alle die Geldscheine. Volle Abzocke.. Aber wer es braucht….

    • Texas sagt:

      Soll jeder halten, wie er mag. Ich habe noch nie ein Produkt gekauft, weil „Öko“ oder „Bio“ drauf steht und ich hab das auch nicht vor! Auf die Verpackung oder ein Produktschild kann ich beinahe alles draufschreiben….

  15. Ecki sagt:

    pure Beleidigung der Sinne und völlig am Bedarf vorbei … Shoppingtempel gibt es groß genug am Hermes und denn´s Bio unnachhaltig von sonstwoher hergekutschte Produkte (z.B. Kartoffeln aus Ägypten statt von regionalen Bauern) mit viel sozialunverträglichem Biopreisdumping ist nicht wirklich zukunftsweisend.
    Was sinnvoll war und es unbedingt wieder da braucht ist eine CARSHARING-Station, vlt. ergänzt um einen Fahrradverleih + Kultur und Treffpunkt ohne Kommerz!! Wie wäre es mal mit öffentlichen Toiletten? Mehr Bunt? Eine kleine Oase? Werkstätten? Bauspielplatz? Überhaupt Platz für Kinder und Jugendliche!!!!… noch nicht gelernt, dass der ganze chickimicki-Großkotz-Kram anödet und nicht innovativ ist?

    • 10010110 sagt:

      Ich stimme dir zu. Aber so altruistisch ist niemand, der ein Grundstück in der Stadt besitzt, und erst recht keine unpersönliche Immobilienfirma.

  16. Ecki sagt:

    … ist nicht in Neustadt noch ne Scheibe frei für Wohnungen?