Falschparker in der Geiststraße legen Straßenbahnverkehr lahm

Gleich zweimal haben heute parkende Autos in der Geiststraße für Behinderungen im Straßenbahnverkehr in Halle (Saale) gesorgt. Zur Mittagszeit war der erste PKW im Profil der Straßenbahn abgestellt, am Abend dann der zweite. Nach jeweils einer Viertelstunde konnte es weitergehen.

Dass parkende Autos dort den Straßenbahnverkehr stören, ist nichts neues. Deshalb hängen seit Jahren Hinweisschilder „Parken Sie genau“. Doch immer wieder stellen Fahrzeugbesitzer ihre Autos so ab, dass ein Teil des PKW über die weiße Sperrlinie ragt und die Straßenbahn nicht mehr vorbeikommt, ohne das Auto zu beschädigen.

Artikel Teilen:

26 Kommentare

  1. J sagt:

    Daran wird sich ohne Strafen für den Falschparker auch nichts ändern. Abschleppen, Versteigern und vom Erlös Havag und Fahrgäste entschädigen. In anderen Ländern geht sowas…

    • Johannes Paul sagt:

      J, abschleppen ja , HAVAG Strafe ja, aber das Auto versteigern schießt doch etwas über das Ziel hinaus.
      ,,

      • J sagt:

        Warum schießt das über das Ziel hinaus? Die aktuellen „Strafen“ (man kann ja nicht wirklich davon sprechen) bewirken doch nichts und jeden Tag schädigen diese Autofahrer den ÖPNV …

        • Johannes Paul sagt:

          J, dann müssen eben richtige Strafen durchgesetzt werden, z.B. den Führerschein mal eine Weile entziehen oder eine hohe Geldstrafe. Aber die Geldstrafe trifft ja nur die kleinen Leute und die Wohlhabenden die meistens so dummdreist parken die juckt das Geld nicht. Aber ohne Führerschein das trifft schon. Ich bin gegen Enteignung. Wir sind ja nicht im Kommunismus.

  2. Rentner sagt:

    Die heutigen PKW sind nicht für die Geiststraße geeignet. Es hilft da nur ein ‚Eingeschränktes Halteverbot‘, also Parkverbot. Ein großer Parkplatz ist in fußläufiger Entfernung vorhanden.

    • 10010110 sagt:

      Da ist schon eingeschränktes Halteverbot, weil es eigentlich nur Ladezone für Lieferverkehr ist; es wird bloß nie kontrolliert und noch seltener konsequent geahndet.

  3. Bürger sagt:

    Die Menschheit verblödet zusehends! Denken die, dass das Profil einer Tram / eines Schienenfahrzeugs dort endet, wo die Schiene sich befindet? Haben die ihren Führerschein in einer Lotterie gewonnen? Die würde ich ordentlich zur Kasse bitten! Es ist ja nicht nur so, dass die Straßenbahn dann Verspätung hat, sondern die Fahrgäste auch zu spät auf Arbeit kommen. Wer bezahlt den Zeitverlust dann? (Geschäfts)Termine können nicht wahrgenommen werden. Geschäfte kommen dadurch u. U. nicht zustande usw. Darüber denkt keiner nach, weil alle zusehends hohl in der Birne werden!

  4. Bettina sagt:

    Solche Dinge passieren halt hin und wieder.
    Wie auch die Rechtschreibfehler im Beitrag. Wir sind alle nur Menschen.
    Der Ruf nach Versteigerung ist albern. Warum nicht konsequenterweise auch noch Hinrichtung der Fahrzeugführer?

    • J sagt:

      Das kann nur jemand schreiben, der nicht auf den ÖPNV angewiesen ist. Solche Dinge passieren, weil man sich selbst für die Krönung der Schöpfung hält und Rücksichtnahme gegenüber anderen ein Fremdwort ist. Es passiert einfach viel zu oft und zeugt von vollkommen falschem Mindset bei Autofahrern und Verkehrsplanern.

      Todesstrafe gibt es in Deutschland übrigens seit langen nicht mehr. Und das aus gutem Grund.

      • Johannes Paul sagt:

        J, das Ordnungsamt sollte dort ständig präsent sein und dann abschleppen,abschleppen und nochmals abschleppen. Das wird wird sich schnell rumsprechen und dann ist das Problem gelöst. Aber solange nur auf du bist Halle rumgemeckert bzw. teilweise rumgepöbelt wird solange wird sich nie was ändern.

  5. Michael Stuetzer sagt:

    Das wäre doch mal eine optimale Aufgabe für das Ordnungsamt!

  6. lulu sagt:

    ja für diese Dummheit muss bezahlt werden, aber wer bestraft die Radfahrer, welche sehr langsam in der Geiststr. fahrer (einer vor mir wäre bald umgefallen, SCHADE), da Radfahrer nicht überholt werden dürfen

    • Ach lulu... sagt:

      Wer kennt sie nicht, die ständig vor lulu fast umkippenden Radfahrer. Steile Geschichte, geil auch, dass du anderen körperliche Schäden wünschst. Als ob das Überholverbot Idioten aufhalten würde. Schön auch, wie du den Bogen vom unfähigen Parker zum mutwilligen Radfahrer gespannt hast.

    • huhu sagt:

      Selbst „sehr langsame“ Radfahrer halten den Verkehr in der Geiststraße keine Viertelstunde auf.

    • Lulu hat‘s mal wieder erfasst! sagt:

      Das eigentliche Problem sind immer die Radfahrer. Sicher konnten besagte Autofahrer wegen Fahrradfahrern an der Stelle nicht richtig parken. Somit sind die Autofahrer die eigentlichen Opfer und gehören eigentlich anständig entschädigt für die Unannehmlichkeiten!

    • J sagt:

      Gleich zwei Lügen in so einem kurzen Kommentar. Kein Radfahrer fährt dort langsam um Autofahrer zu behindern. Einfach mal etwas weniger Egozentrik an den Tag legen.

      Und das Autofahrer dort nicht überholen, ist genauso eine Lüge. Das passiert sehr oft dort. Genauso wie im Steinweg.

    • @lulu sagt:

      Wieso dürfen da Radfahrer nicht überholt werden? Na, vielleicht ist dein Fahrdingens zu breit, da sollteste dir eben ein schmales zulegen! Wäre für alle ein Gewinn!

  7. KGS sagt:

    Da vorm Döner die ersten 3 Parkplätze Fahrrad Bügel hin und das Problem ist zu 95 Prozent erledigt.

  8. Andreas sagt:

    Parken nur noch dort erlauben, wo zwischen korrekt geparkten Fahrzeugen und der Straßenbahn mindestens 1,50 Meter Abstand bleibt.

  9. Steffen sagt:

    Die Spezialisten der Altstadt sind unterwegs.
    Eine Kerze bitte für Intelligenz!

  10. RV sagt:

    Ganz einfache Lösung
    Künftig dort Parkverbot einrichten und die PKW auf Kosten der Halter abschleppen lassen, dazu Geldstrafe an die Verkehrsbetriebe.

  11. Neustädter sagt:

    In der Straße hilft nur ein Halteverbot für die Allgemeinheit und für einen zeitlich begrenzen Bereich eine Möglichkeit zum Ausliefern für Lieferfahrzeuge für die dortigen Läden.

Antworte auf den Kommentar von Johannes Paul Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert