Fast 80 Prozent weniger Passagiere am Flughafen Leipzig-Halle, aber 11 Prozent mehr Fracht

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3 Antworten

  1. Ur sagt:

    Wenn’s dadurch leiser wird in der Nacht braucht da von mir aus gar keiner mehr fliegen

  2. Bürger für Halle sagt:

    Der Flughafen dient hauptsächlich Konzernen wie Amazon sowie dem Militär bzw. denen, die vom Krieg profitieren.. Dem Klima und somit den Menschen schadet er erheblich. Die Verkehrswende ist überfällig, wird aber absichtlich ausgebremst. Erfreulich, dass zumindest derzeitig die sinnlosen Urlaubsflüge wegfallen und dadurch die Lebensqualität für die hier lebenden Menschen etwas steigt.

  3. Ehr sagt:

    Ob Urlaubsflüge sinnlos sind finden Sie so, aber für mich waren sie bildend, erholsam und aufbauend. Sie sind wahrscheinlich noch nie geflogen nur mit dem Rad gefahren deshalb die negative Einstellung. Helfen Sie lieber mit dass weiter geflogen werden kann leiser und ökologischer, das wäre konstruktiv altes andere hilft nicht weiter.

    • 10010110 sagt:

      So ein Blödsinn. Die Flüge sind eher ein „notwendiges Übel“, aber wohl kaum bildend, erholsam und aufbauend. Wenn man unbedingt egoistischerweise die Welt mit seinem billigen Pauschalurlaub schlechter machen muss, dann kann man da auch mit weniger störenden Verkehrsmitteln hinkommen.

      Urlaubsflüge sind sinnlos, das ist keine Meinung, das ist unumstößlicher Fakt.

      • ZnHg sagt:

        10010110 sind Die schon mal geflohen mit einem Flugzeug? Das macht Spaß. Und vieles was Sie kaufen wird auch per Flieger transportiert, ob Sie das nun wollen oder nicht. Was Sie für Urlaub machen der nicht erholsam, bindend und aufbauend ist Frage ich mich, dann haben Sie wahrscheinlich ihre Freizeit im Bett verbracht. Schade um die schöne Zeit. Irgendwann werden die mal ökologisch vertretbar sauber fliegen, dann bin ich mal auf Ihre Argumente gespannt. Mann kam immer einfach gegen alles sein. Bisher ist die Erde zu warm und zu dreckig und trotzdem haben wir einen Winter wie einst. Und ist das nur deshalb weil keine Flieger mehr in der Luft sind? Das glauben Sie doch selbst nicht. Einfach immer gegen alles sein und es noch nie erlebt haben, fliegen Sie doch mal. Dann reden Sie anders.

    • xxx sagt:

      „Ob Urlaubsflüge sinnlos sind finden Sie so, aber für mich waren sie bildend, erholsam und aufbauend.“

      Für andere waren sie schlafraubend, lärm- und luftverschmutzend und für alle wieder etwas mehr Klimakatastrophe.

    • Daniel M. sagt:

      Genau diese egoistische und ignorante Einstellung ist das Problem. Ehr, sie haben nichts verstanden.
      Für diesen Flughafen ist es kein Problem, wenn keine Passagiere kommen. Im Gegenteil. Es geht schon lange darum, Fracht, Kriegsmaterialien und Soldaten abzuwickeln. Wirtschaftlich ist diese Mitteldeutsche Schande sicherlich nicht ohne Bedeutung. Aber es gibt so viele Punkte, die diesen Betrieb unmöglich machen müssten.

  4. Hausmeister sagt:

    Ja,warum fliegt dann DHL nicht am Tag ,leider werden die Anwohner belogen .Es werden immer mehr Flüge und Lärmschutz kommt da zu kurz !! Messstationen nur wo DHL will !!

    • Franz2 sagt:

      Wenn man sich entscheidet, in der Nähe eines Flugplatzes zu leben, dann leb damit. Der Flugplatz wird nicht umziehen.

      • 10010110 sagt:

        Schon mal daran gedacht, dass Leute sich nicht „entschieden“ haben, dort zu leben, sondern schon immer dort lebten und Politiker im Nachhinein entschieden haben, dort einen riesigen Flughafen (aus) zu bauen?

        • Hallenser sagt:

          Der Flughafen wurde spätestens in dern 1930er Jahren zu einem der verkehrsreichsten Flughafen Deutschlands bzw. des damaligen noch sehr viel größeren Deutschen Reichs.

          Spätestens seit 1990 unterstehen auch Politiker rechtsstaatlichen und demokratischen Prinzipien. Alleinentscheidungen und solche, die „von oben durchgedrückt“ werden, gibt es seit dem nur noch in den Tiefen des Internets.

          Natürlich ist es ärgerlich, dass das von vornherein günstige Grundstück in Osmünde oder Großkugel immer weniger Wert ist/wird. Aber Fluglärm in unmittelbarer Nähe zu einem Flughafen ist nicht wirklich überraschend.

          • 10010110 sagt:

            Was in den 1930er Jahren als „verkehrsreich“ galt, wäre heute nur noch ein Verkehrslandeplatz oder durchschnittlicher Regionalflughafen. Die davon ausgehende Beeinträchtigung war damals noch zu vernachlässigen.

            Auch wenn Politiker rechtsstaatlichen und demokratischen Prinzipien unterliegen, heißt das nicht, dass sie nichts unvernünftiges tun. Und auch wenn viele Augen drauf gucken, die Initiativen für irgendwas gehen meist von einflussreichen Personen aus und werden dann mehr oder weniger „durchgedrückt“. Ich will nur mal an die ewige Hängepartie mit dem Bußgeldkatalog der StVO erinnern, der maßgeblich von Andi Scheuer blockiert wird. Oder wie schnell es unter Peter Ramsauer auf einmal ging, die „historischen“ Buchstabenkobinationen auf KFZ-Kennzeichen wieder einzuführen.

            Aber Fluglärm in unmittelbarer Nähe zu einem Flughafen ist nicht wirklich überraschend.

            Das hat auch keiner gesagt. Es war und ist eine schleichende Entwicklung (vgl. „Salamitaktik“), dass Verkehr immer mehr wird. Die Anwohner können dafür am wenigsten. Das ist in etwa vergleichbar mit Anwohnern von Orten, die sich nach und nach immer mehr zu Sauftreffs entwickeln. Die haben sich die lärmenden Besoffenen nicht eingeladen.

          • Hallenser sagt:

            Natürlich können auch Politiker machen. Aber allein die Tatsache, dass „viele Augen drauf gucken“ sollte dir zu Denken geben. Wenn die vielen Augen also sehen [sic!], wie Initiativen von „einflussreichen Personen“ und anderen „finsteren Mächten“ umgesetzt werden, aber nichts dagegen tun, d.h. eben keinen großen Widerstand organisieren, muss man wohl davon ausgehen, das es keinen großen Widerstand gibt. Jedenfalls nicht über die tatsächlich Betroffnen hinaus, die entsprechend entschädigt wurden.

            Mit einer Gesetzesänderung, die in der Zuständigkeit eines Ministeriums liegt, hat das wenig zu tun. Dafür ist der Minister letztendlich allein verantwortlich, juristisch wie auch politisch. Auch Kfz-Kennzeichen spielen in einer anderen Liga als Baun und Betrieb eines Flughafens.

            Was an einem Flugzeug, dass sich im Landeanflug oder im Startvorgang befindet „schleichend“ sein soll, musst du mal erläutern.

            Auch der Vergleich mit Orten, die sich zu Säufertreffs entwickeln, hat mit der jahrzehntelangen Existenz eines verkehrsreichen Flughafens herzlich wenig gemein.

            Es ließe sich ja noch argumentieren, dass der Flugkorridor verlegt wurde, also bspw. von N-S auf O-W oder ähnliche grundlegende Veränderungen, so dass bisher nicht oder nur wenig betroffenen Gemeinden nun „mitten drin“ sind. Aber das ist nicht der Fall.
            Auch die Erweiterung im Sinne einer zusätzlichen Start-/Landebahn ist seit 2007, also seit über 13 Jahren nicht mehr erfolgt. Selbst diese Erweiterung kam nicht von heut auf morgen auf den Frühstückstisch in Osmünde. Das war im Vorfeld ein jahrelanger Prozess. Wer also seitdem die Entscheidung getroffen hat, in die Einflugschneise zu ziehen, hat das alles in Kauf genommen. Man sollte sich immer fragen, warum die Grundstückspreise so günstig sind…

          • HaFi sagt:

            Das Jahr 1930 zu Grunde zu legen ist jetzt nicht ihr ernst oder? Da bleibt mir jetzt glatt die Spicke weg. Dann verlange ich auch als im Süden lebender Hallenser, dass eine Boing 747 oder eine Antonov den gleichen Anflugwinkel und Radius fliegt, wie eine Ju 52 !!! Merken Sie nicht, wie geistlos ihr Vergleich ist?

          • Hallenser sagt:

            Es geht um die stete(!) Entwicklung. Der Flughafen ist vermutlich älter als die meisten Häuser etwaiger Beschwerdeführer und definitiv älter als die meisten Beschwerdeführer. Eine Ju 52 ist beim Start nicht wesentlich leiser und fliegt sehr viel tiefer.

            Hoffentlich kommt deine Spicke wieder.

      • Daniel M. sagt:

        Die großen Frachtflieger fliegen mittlerweile regelmäßig donnernd über Halle. Denke nicht, dass deswegen 250.000 Menschen umgesiedelt werden wollen. Deren Interessen wiegen da wohl etwas schwerer. Damit muss und darf man nicht leben.

      • ZnH sagt:

        Ne nee Franz2, wir haben hier schon gelebt, da flog noch kein Flugzeug am Himmel. So wird ein Schuh draus. Nicht wir sind zum Flughafen gezogen sondern der zu uns.

    • Hallenser sagt:

      Zieh doch nach Halle! Du schreibst doch schon bei „Du bist Halle“. Wäre ein konsequenter Schritt.

  5. Zero sagt:

    Da wir ja seit einiger Zeit und in Zukunft gezwungen sind online zu kaufen sehe ich schwarz für weniger Frachtaufkommen , wenn dann nach der Zwangsschliessung der Geschäfte in den Innenstädten nur noch die Hälfte über ist hat die Regierung Amazon-DHL und Ähnliche in die Hände gespielt…..

  6. Flughafen sagt:

    1. wenn der Umschlagplatz für Fracht wegfällt gibt es mit einem Schlag 3000 Arbeitslose in der Region.
    2. von wo kommen die Produkte die in der Stadt verkauft werden.
    3. Automobilzulieferer wie Schäffler bekommen ihre Ware von DHL.

    • Daniel M. sagt:

      zu Punkt 2 fällt mir nur die enorm wichtige A143 ein, die Halle in ungeahnten Wohlstand einhüllt und die Lebensqualität dermaßen erhöht, dass keiner arbeiten braucht, womit Punkt 1 erschlagen wäre. Punkt 3 wäre auch egalisiert, denn DHL kann ja nun das Hallesche Autobahnparadies nutzen oder gleich durch die Stadt fahren, da ja dort keinerlei Verkehr mehr herrscht.

  7. E.emo sagt:

    Solange die nur an Tage fliegen freue ich mich, wer nachts fliegt sollte besser keine Passagiere mehr haben. Dax macht Menschen krank hier im Osten

  8. HaFi sagt:

    es ist ein Fakt und traurig ….. bin heute wieder in einer EH Siedung im Süden spazieren gewesen! Immer mehr EH Besitzer statten ihr Häuser mit Klimaanlagen aus! Dagegen ist erst einmal nicht soviel einzuwenden, wenn nicht der Hauptgrund der Verkehrslärm durch Bahn und Flugzeug bei wäre! Denn hier stellt sich bei mir auch die Wut ein. Es gab mehrere Anhörungsveranstaltungen in Büschdorf über die Erweiterungen am Flughafen, die von unserem Bürgermeister organisiert wurden. Eingeladen war jeder Bürger! Mit vor Ort: Vertreter von DHL und Vertreter der Geschäftsleitung des Airportbetreibers! An den Veranstaltungen nahmen höchstens 40 Leute teil, von einem Einzugsgebiet wo in etwa 40-50.000 Menschen leben! Statt sich zu beschweren und seine Hand zu erheben , baut man sich lieber ein Klimagerät für 3000 Euro im Haus ein und hat seine Ruhe! (Fast) jeder denkt nur an sich und mir das meiste!

    • Hallenser sagt:

      Ist so ein Klimananlage lauter als eine 747?

    • xxx sagt:

      Vielleicht wussten viele Anwohner nichts von der Veranstaltung?

      • Hallenser sagt:

        Vielleicht aber interessieren viele Anwohner solche Veranstaltungen nicht. Ist ja nicht anders bei der Wahlbeteiligung, wie du selbst immer so schön vorrechnest. Wenn auch im Ergebnis stets falsch, verdeutlichst damit das gleiche Prinzip.

        • xxx sagt:

          Vielleicht, vielleicht… du weißt es also auch nicht.
          Dafür, dass du nichts weißt, bringst du immerhin einen unpassenden Vergleich.

          • Hallenser sagt:

            Natürlich maße ich mir nicht an, die Gedankenwelt von 40-50.000 Menschen zu kennen. Aber ich kann sehen und beurteilen, was sie machen bzw. nicht machen.

            Probier das doch auch mal: Einfach mal die Tatsachen zur Entscheidungsfindung heranziehen und nicht nach immer abstruser werdenden „Vielleichts“ und „Eigentlichs“ suchen, auch wenn nur auf diese Weise die eigene Vorstellung irgendwie halbwegs in Einklang mit der Realität gebracht werden kann.

            Der Fakt, dass – gefühlt – nichts so ist, wie du dir das wünschst und du das Gefühl hast, alle sind und alles ist gegen dich, sollte ein deutlicher Hinweis sein, dass deinerseits eventuell Potenzial zur Veränderung (in deinem Fall garantiert: Verbesserung) besteht.

            Job suchen, völlig egal was, schon hast du Ablenkung und simmerst nicht 24h pro Tag im Selbstmitleid.

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