„Freche plumpe Lügen“, „Es kotzt mich an“: Verbal-Attacke auf CDU und FDP wegen Bürgerbegehren gegen eine autoarme Altstadt

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79 Antworten

  1. drifter sagt:

    Das kommt nun bei einer rot-rot-grünen Mehrheit rum. Weiter so!

  2. Rico sagt:

    Langsam zerfleischen sich die Alparteien. Ob das sich rächt? Der 3. lacht sich bestimmt eins in Fäustchen 😂

  3. Daniel M. sagt:

    Wer links wählt bekommt links.
    Was wäre denn aber an einem Bürgerbegehren so verkehrt? Ja, die AFD verlangt es dauernd. Na und? Dann wäre diese Angelegenheit ein für alle mal geklärt. Die Bürger sind doch alle angeblich so mündig.

  4. W.Holt sagt:

    Schiede sollte mal Knigge lesen.

    • Frau sagt:

      Nö. Jedem kann mal der Kragen platzen. Manche verstehen es eben nicht anders! Immer Eididei und heile Welt geht nun mal nicht.

    • Was ist denn die korrekte, höfliche Form jemandem ausreichend klar und deutlich mitzuteilen, dass er massive Unwahrheiten, Unterstellungen und plumpe Propaganda verwendet, um seine ungebremste Auto-Ideologie durchzusetzen?

      • Wilfried sagt:

        Das sollte man eigentlich in seinem Reifeprozess in Elternhaus und Schule so gelernt haben, wie man das in angemessener Form einbringt. …
        Schieds Art gehört jedenfalls nicht dazu.

  5. Bierflaschensammler sagt:

    Den CDU und FDP Stadträten ist zu empfehlen, zum Thema geistig aufzurüsten.

  6. Radfuchs sagt:

    Herr Schied hat völlig recht. Das geht schon los mit der notorischen Verwendung des Begriffes „autofrei“.

  7. Kfz sagt:

    Das kommt bei jeder Mehrheit rum, egal welche Farbe

  8. Bürger für Halle sagt:

    Verstehen kann man Thomas Schiede von der Linkspartei schon. FDP und CDU starteten eine (Hetz)Kampagne gegen die dringend benötigte, und von der Mehrheit beschlossene autoarme Innenstadt. Dabei ist der FDP und CDU jede Falschaussage, jede Übertreibung und gehörige Polemik recht. Sicher nichts neues bei diesen Parteien, aber in diesem rückwärtsgewandten Ausmaß ?, das verstehe wer will. Alle Fakten über Klimawandel, Flächenverbrauch, Städteverschandelung durch Autos, Luftverschmutzung, Lärm usw. liegen auf dem Tisch, alles ist bekannt – egal – die CDU geht auf plumpen Wählerfang, wie auch in Magdeburg zu sehen. Was die AFD und „Hauptsache Halle“ zum Thema beitragen, ist nicht minder erbärmlich. Viele Hallenser warten auf die Verkehrswende, oder mindestens einen Anfang, und jeder kleine richtige Schritt wird durch diese Herren (es sind wirklich ausschließlich welche) wieder ausgebremst. Von solchen kontraproduktiven Kampagnen haben viele einfach die Nase voll.
    Thomas Schiede hat recht. Und ich sage es nochmal: CDU und FDP – Schämt euch.

    • Leser sagt:

      Die FDP packt die pure Existenzangst. Deren Chef und Kubicki fahren die FDP an die Wand! Deren Slogans und Partei-Jargon ist nicht mehr weit von der AfD entfernt. Die CDU geht ebenfalls schwere Zeiten entgegen. Deren innerparteilichen Streit um die Führung zerreißt die Partei.
      Ein Bürgerbegehren ist ein demokratisches legitimes Mittel. Falschaussagen und Polemik haben bei einem Begehren nichts zu suchen. Denn dann werden sich die Bürger’innen überlegen, ob sie das mit ihrer Unterschrift mittragen.
      Den Initiatoren kann man nur empfehlen, sich mal die Städte anzuschauen, wo es bereits eine autoarme Innenstadt gibt.
      CDU und FDP geben sich stets als Parteien aus, die offen für Innovationen sind. Offenbar haben sich CDU und FDP davon verabschiedet. Stillstand oder gar Rückschritt tut keiner Volkswirtschaft gut.

    • Böllberger sagt:

      Schuld haben die Initiatoren des amateurhaften Konzepts, welches einseitig Radfahrer bevorteilt. Es wurde arrogant an den Betroffenen vorbeigewunken, OHNE deren Belange auch nur hören zu wollen.

      Während die erleuchteten Klimapopulisten neue Infrastrukturprojekte nicht mehr nur mit jahrelangen Klagen sondern auch durch Gewalt zu verhindern versuchen, ist es doch wohl der normalsterblichen Bürgergesellschaft gestattet, die „Mehrheit“ für einen ausschließlich ideologisch motivierten Entwurf mit einer gewaltfreien Bürgerbefragung auf die Probe zu stellen.

      • Autofahrer sagt:

        Ihre Aussagen sind falsch. Haben Sie das Konzept überhaupt gelesen? Ideologie vernebelt Ihr Denken. Ich bin Autofahrer und auf mein Auto (leider) angewiesen. Das Konzept ist trotzdem gut und bringt mir keine Nachteile. Also vorher lesen, verstehen und dann kritisieren und sich nicht von CDU und FDP vor den Karren spannen lassen.

        • Böllberger sagt:

          Na dann sind Sie weder Anwohner noch Geschäftsinhaber der Altstadt, da kann man dann schön aus der Komfortzone missionieren.

          Ich hingegen lasse mich nicht für die Machtfantasien einer anarchistischen Weltuntergangssekte vor den Karren spannen.

        • west sagt:

          …“und bringt mir keine Nachteile.“
          ggf. betrifft es aber nicht nur sie. Einfach mal über den Tellerrand blicken!

          • Autofahrer sagt:

            Das tue ich. Ich habe eingesehen, dass mir der Kauf eines KFZ nicht mehr Rechte beschert als anderen Menschen. Ich habe für die (kostenpflichtige) Unterbringung meines KFZ gesorgt. Genau das sollten andere Bewohner auch tun. Und wir alle werden kleinere Nachteile in Kauf nehmen müssen. Wir sind ja auch selbst am Klimawandel schuld. Die fetten Jahre sind nunmal vorbei. Das muss langsam auch der/die Letzte verstanden haben.

          • Böllberger sagt:

            In der Altstadt gibt es schon seit 2017 ausschließlich kostenpflichtige Unterbringung von PKW, auch am Strassenrand. Des weiteren gibt es schon sehr lange ewige Wartelisten für Dauerstellplätze in Tiefgaragen bzw. auch seit 2017 in der Tiefgarage Hansering überhaupt keine. Das müssten Sie als Bewohner eigentlich wissen…scheint wohl von Ihnen nur vorgetäuscht zu sein.

      • Jo sagt:

        Ich stimme absolut zu, Böllberger. Genau so ist es.
        Es geht ja nicht mal so um eine autoarme Innenstadt. Da gehe ich noch mit, wenn dafür die Voraussetzungen geschaffen werden, sprich Alternativparkplätze für Anwohner und Besucher. Die jetzigen Parkhäuser reichen nicht aus. Aber der Altstadtring als Einbahnstraße ist totaler Blödsinn. Es bringt keinem was, wenn man einmal „die Runde rum“ muss. Im Gegenteil, für die Umwelt hat das nur Nachteile.

        • 10010110 sagt:

          Wenn du nachdenkst, bevor du losfährst, dann musst du auch keine „Runde rum“.

          Und wenn die Parkhäuser nicht ausreichen, dann liegt das daran, dass es zu viele ungenutzte Autos gibt. Dort sollte erstmal bei den Alternativen angesetzt werden. Bei mir im Viertel steht ein Auto auf einem Parkplatz, das ist seit einem halben Jahr nicht bewegt worden; da liegen Blätter drauf und Unkraut wächst drumherum.

          • Böllberger sagt:

            „Spätpubertäre Ansichten und Steuerungsutopien eines Verlierers“ …wäre doch ein schöner Buchtitel, oder?

    • gehtniemandenwasan sagt:

      So ein Schwachsinn, die Luftverschmutzung als Argument für die autofreie/-arme Innenstadt anzuführen, wenn durch die sinnlose Einbahnstraßenregelung des Altstadtrings alle etliche Kilometer Umwege fahren müssen. Um beispielsweise in die Tiefgarage Händelhaus zu gelangen, müßte man dann zusätzlich zum Umweg Ewigkeiten an den fast dauerhaft roten Ampeln am Hansering, Franckeplatz und Knoten im Stau stehen! Dadurch ist die Immissionsbelastung noch viel höher

      • 10010110 sagt:

        Wie alle anderen, die Blödsinn schreiben, gehst auch du nur vom Status Quo aus. Wenn durch die komplizierteren Wege aber insgesamt weniger Leute mit dem Auto fahren, dann kompensiert das den leicht höheren Verbrauch derer, die trotzdem mit dem Auto fahren, dennoch, und es wird im Endeffekt weniger Luft verschmutzt.

        • gehtniemandenwasan sagt:

          Im Regelfalle fährt werktags zu den Hauptverkehrszeiten niemand aus Spaß durch die Stadt, so dass sich der Verkehr auf dem Ring dem Grunde nach nicht verringern wird. Im Gegenteil er wird im speziellen sogar noch zunehmen, da die Fahrzeuge den Ring aufgrund der umständlichen Verkehrsführung längere Zeit befahren müssen.

          Als Anwohner in der Innenstadt haben sich viele Stellplätze in Tiefgaragen, die mehrere Gehminuten von der Wohnung entfernt sind, angemietet, um das Auto abzustellen. Nimmt man beispielsweise einen Großeinkauf (u.a. mehrere Getränkekisten), so bringt man den Einkauf mit dem Auto nach Hause und muss danach noch das Auto in die Tiefgarage bringen. Ein so alltägliches Beispiel zeigt, dass mit der Einbahnstrassenregelung man allein durch die sinnlose Verkehrsführung nicht nur 1x im Kreis, sondern 2x im Kreis fährt.

          Hat sich für die Umwelt richtig gelohnt…

          Und nein, jetzt komm nicht mit dem Lastenradquatsch. Das kann machen, wer darauf Bock hat, ist aber weder für Rentner, noch für Muttis mit Kind, etc. geeignet. Zumal die riesigen Dinger ja auch die Hälfte des Platzbedarfes eines Autos in Anspruch nehmen

          Zur Info: Ich fahre jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit und ich finde gerade in der Innenstadt läßt sich echt gut Rad fahren

          • max sagt:

            Der Innenstadtbewohner der „mehrere Gehminuten“ zu seinem Auto geht, mehrere Minuten zum Supermarkt für den Großeinkauf fährt, mehrere Minuten zu seiner Wohnung fährt, mehrere Minuten auslädt, mehrere Minuten zu seinem Stellplatz fährt und dann mehrere Minuten zu seiner Wohnung zurück läuft hat ganz andere Probleme.

            Es gibt in der Altstadt zahlreiche und gut zu erreichende Supermärkte. Nur wenige Gehminuten entfernt. Selbst bei mehreren Einkäufen pro Woche spart man noch Zeit.

          • Böllberger sagt:

            Der Innenstadtbewohner muss sich von Bewohnern anderer Stadtviertel weder alternative Verkehrsmittel noch den Lebensstil vorschreiben lassen.

  9. Maria45 sagt:

    Hat jemand eigentlich mal den Behindertenverband befragt, was der meint?

    • Chaos Durch Unfug sagt:

      Um Gotteswillen! Was soll das denn werden? Vielleicht schlägst Du auch noch vor, den Fahrgastverband, den Fahrgastbeirat oder Herrn Listes AHA zu beteiligen? Den Blindenverband? Die Heimatvertriebenen? Den Verband bebilderter Straßenkünstler? … Egon Ohlsen?

    • Kritiker sagt:

      Die wären in diesem Konzept grundsätzlich nicht betroffen! Im Gegenteil, mehr Platz um ein Schwerbehindertenfahrzeug abzustellen! Der Schwerbehindertenparkausweis (orange) oder Behindertenparkausweis (blau) berechtigt den Nutzer an Stellen zu Parken, welche normalerweise nicht genutzt werden dürften. In Parkhäusern sind trotzdem zahlungspflichtig.
      Nochmal zum langsamen Mitlesen. Die Stadt wird nicht komplett autofrei, sondern einige Straßen dürfen nur von bestimmten Nutzern zeitweise oder auch uneingeschränkt (Anwohner) genutzt werden, um z.B. seinen beantragten Schwerbehindertenparkplatz zu erreichen.
      Ob man wirklich die motorisierte Paketzustellung verbieten kann, mag ich bezweifeln, ob Anwohnern mit einem Grundstück die Zufahrt z.B. auch von Angehörigen zum Grundstück verweigern darf, wird auch schwer umsetzbar sein.
      Übrigens, bei der aktuellen Wetterlage sollten einige Radfahrfetischisten mal in sich gehen und überlegen, ob dieses Konzept auch im winter durchgängig Sinn macht. Bei 5 Monaten Kälte und miesem Wetter, teilweise Glätte, viel Dunkelheit, ist es keine Freude im höheren Alter auf des Fahrrad als verkehrsmittel zu setzen und immer auf Bus und Bahn angewiesen zu sein, möchte man auch nicht. Also wird in dieser Jahreszeit die Innenstadt zukünftig mausetot sein.

      • 10010110 sagt:

        Übrigens, bei der aktuellen Wetterlage sollten einige Radfahrfetischisten mal in sich gehen und überlegen, ob dieses Konzept auch im winter durchgängig Sinn macht

        Wie immer lohnt sich ein Blick in Städte, wo konsequent der Radverkehr gefördert wird. Da wird auch im Winter aktiv Fahrrad gefahren.

        • Böllberger sagt:

          Schön plump ins autoritäre Fettnäpfchen getreten!
          Machen Sie mal, die meisten Leute stellen bei 5 Grad unter Null lieber die Sitzheitzung an.

  10. Hans G. sagt:

    Putzig, diese gespielte Empörung aus der Ecke einer populistischen Randpartei. Auch bei der Ex-SED weiß man, es muss dem Bürger schlecht gehen, damit die Partei Erfolg haben kann. Aber immerhin produziert der Typ mittlerweile mehr Sachen über die man lachen kann als zu seinen Zeiten in der Satire Partei.

    • Schiedsstelle sagt:

      Das war auch das erklärte Ziel: die Politik satirisch zu unterwandern, die Macht über Garnix zu übernehmen und dann Bier an alle verteilen lassen! Habe ich etwas aus Schieds Agenda vergessen? Ach ja: gegen jegliche Bebauung am Riebeckplatz zu stimmen …!

  11. Leser sagt:

    Rot-Rot-Grün hat rechnerisch nicht die Stadtratsmehrheit. Der Stadtrat hat 56 Sitze, davon haben Rot-Rot-Grün zusammen 25 Sitze. Von einer Stadtratsmehrheit kann also nicht die Rede sein. Es müssen also entweder aus den anderen Fraktionen mit Ja gestimmt haben oder einige Stadträte*innen glänzten durch Abwesenheit, so dass dann eine Mehrheit zustande kam.

  12. Hg sagt:

    Um himmels Willen keine autofreie Altstadt, dann ist Halle Tod

  13. Hajojo sagt:

    Ich befürworte dieses Bürgerbegehren und nein ich bin kein Autofahrer, besitze nicht mal ein Führerschein. Letztendlich ist bei diesem Konzept nicht an alle gedacht wurden und das stört mich. Ich persönlich habe mich schon immer mehr von Fahrradfahrern belästigt gefühlt, als von Autofahrern. Klar auch unter denen gibt es Idioten, aber ich fühle mich durch die Politik ganz schön in eine Ecke getrieben bzgl. Fahrrad usw.

    Deshalb gebe ich diesem Begehren auch eine Chance.

    • Ar...thur Lochowitsch sagt:

      Ja, Pittiplatsch, unterschreib schon! FFF, XR, Grüne Jugend, Solid, Jusos, Herr Liste, Mitbürger usw. besorgen dann den Rest im Bürgerentscheid. Dann habt ihr konservativen Komiker in Halle endgültig abgegessen! Ist eine richtig gute Idee, das Begehren. Sammelt mal schön, dann erspart ihr der linken Revolteruzzerei auch noch diese „Arbeit“! Obergeil!

    • 10010110 sagt:

      Du bist also als Fußgänger eigentlich gegen Radfahrer, und deswegen befüwortest du Autos in der Altstadt? Für diese Meisterleistung der Logik hast du echt einen Preis verdient.

      • nah sagt:

        Autos fahren nicht auf dem Fußweg, umkurven Fußgänger, scheuchen sie durch Dauerklingeln beiseite. Radfahrer schon und sind dabei noch rotzfrech !
        Beispiel? stell dich an die Haltestelle Steinweg in Richtung Frankeplatz.
        Vorsicht wenn du vom dort ansässigen Orthopäden kommst , die sensen dir glatt die Krücken wech.
        Mancher hat dort aber auch schon gemerkt das ne Krücke mehr aushält als ne Speiche 😉
        Hinter der Bahn warten?, die doch nich haben doch Narrenfreiheit.

        • Oberlehrer sagt:

          Stell dich eine Viertelstunde in die Kleine Ulrichstraße und versuchs noch einmal…

        • Fr. Klingel sagt:

          „Autos fahren nicht auf dem Fußweg…“

          Doch etliche Autofaher*innen fahren auf den Fußweg und blockieren diesen durch ordnungswidriges Parken. Täglich in der Innenstadt zu erleben?

          • nah sagt:

            Werte Dame? 😉
            Dativ und Akkusativ scheinen für Sie fremd zu sein?
            Ich schrieb VOM rücksichtslosen Fahren der Radrambos (zumeist Studiosis) auf DEM Gehweg , welcher an der Haltestelle Steinweg ca. 2,5m breit ist!
            Mag ja sein das in der kleinen Uli die Autos auf DEM Gehweg fahren und die Fußgänger durch „Hupen von diesem herunterscheuchen“.
            Gesehen habe ich das allerdings noch nie, Hmm bin ja zur Kneipenstunde dort auch nicht unterwegs 😉
            Das Kfz-Lenker auf DEN Fußweg fahren und dort ihr Fahrzeug Abstellen habe ich nicht bestritten
            Mache ich regelmäßig auch, guggst du 🙂 : https://tinyurl.com/y2gpshww

  14. Hallenser sagt:

    Das schlimme an der Sache ist wahrscheinlich,dass diejenigen die die „Autoarme Innenstadt“ wollen selber mit dem Auto in die Stadt fahren zum Stadtrat und dort solche Sachen beschließen.

  15. Pepe sagt:

    Ich wohne in der Stadtmitte und ja ich habe ein Auto in der Tiefgarage stehen.
    Ich finde eine Bürgerbefragung zulässig und erforderlich. Tausende Menschen
    wohnen in der Innenstadt über deren Köpfe man hinweg versucht hat zu entscheiden.
    CDU und FDP lasst euch nicht entmutigen, der Wähler hat auch ein Recht und das
    nicht nur in Wahljahren.

  16. Sachverstand sagt:

    Finde ich töfte! Was waren das einst für spannende Debatten unter Wehner, Strauss und Co. wo auch mal gepflegt Gepöbelt wurde, im Vergleich zu dem rundgelutschten Rumgeeiere heutzutage. Es muss auch mal richtig Knallen und nicht das ewige Anstands- und Kompromissmimmimie. Gut gemacht, Herr Schied!

  17. LOL sagt:

    die Autoarme Innenstadt beschließen bestimmt solche die nicht in der Innenstadt wohnen und eine kostenfrei Sondergenehmigung bekommen

    • Eibacke sagt:

      Verschwörung, überall Verschwörung. Aber das passt zum Demokratieverständnis von CDU und FDP. Siehe Baubeschluss zur Merseburger Straße. Da wird die Verkehrspolitik der 50er Jahre durchgedrückt, selbst wenn es keine Argumente dafür gibt. Dann werden eben welche konstruiert. Auch auf Kosten der Steuerzahler. Denn der Bund hatte damals klar gesagt, daß er den Bau nicht mitfinanziert aufgrund fehlender Verkehrsdichte. Aber hey sch… drauf, Hauptsache meine Ideologie von Gestern wird durchgesetzt. Und jetzt wirft man wieder mit Thesen um sich. Eibacke

    • Achso sagt:

      Das ändert sich auch nicht durch einen Bürgerentscheid. Da wären nämlich auch nicht nur die Altstadtbewohner stimmberechtigt.

  18. mirror mirror sagt:

    Abweichende Meinungen einfach in die Schublade der Lügner packen – ein unsäglicher Trend auf allen politischen Ebenen den sachlichen Diskurs durch Emotionen ersetzen.

    • eseppelt eseppelt sagt:

      naja, als vom Ölmulti Katar bezahlter Claqueur musst du natürlich auf solche Lügen aufbauen.

    • 10010110 sagt:

      Lügen als „abweichende Meinung“ zu relativieren, ist einer sachlichen Diskussion auch nicht gerade förderlich.

      Im Übrigen setzen Bernstiel und Co. viel eher auf Emotionen und weniger auf Fakten als die Befürworter der autoarmen Altstadt. Sie verbreiten nämlich größtenteils unbegründete Ängste vor Verlust, Verödung und Verarmung.

      • Böllberger sagt:

        Die Alt-Linke Jutta Ditfurth in der Frankfurter Rundschau über die plumpe Strategie der Weltuntergangssekte Extension Rebellion:

        „Angst machen, Emotionen schüren, esoterische Schulungen“.

    • Zum Thema Auto, Altstädte, Wirtschaft und Platzverbrauch gibt es halt gesicherte Erkenntnisse und „Meinungen“.

      Ob „plumpe Lüge“ jetzt die eleganteste Schublade ist, um die von allen Fakten und Tatsachen abweichenden „Meinungen“ aufzunehmen, ist vielleicht Geschmackssache – die richtige Schublade ist sie jedenfalls.

  19. Er sagt:

    Bloß nicht autoarm, ganz viele Autos !

  20. Alois Maier sagt:

    Hat überhaupt mal ein Stadtrat die Bürger befragt die es betrifft . Es hat kein Stadtrat oder eine Partei das Recht über deren Köpfe hinweg zu entscheiden .Da wurden die Bürger in DDR Zeiten ja mehr eingebunden .

    • 10010110 sagt:

      Es betrifft täglich tausende Fußgänger und ÖPNV-Nutzer, die von Autos behindert, bedrängt oder gefährdet werden. Die Bürger haben den Stadtrat gewählt, um Entscheidungen zu treffen. Das nennt sich repräsentative Demokratie. Und wer nicht an der letzten Wahl teilgenommen hat, hat sowieso sein Beschwerderecht verwirkt.

  21. Radfuchs sagt:

    Die „einseitige Bevorteilung“ von Radfahrern (und übrigens auch Fußgängern) besteht tatsächlich darin, dass endlich die jahrzehntelange einseitige Bevorzugung der Autofahrer schrittweise zurückgenommen werden soll.

  22. Peter sagt:

    Ich bin dafür, dass es auch ein Bürgerbegehren FÜR eine autoarme Innenstadt gibt.
    Erst dann würde ich so etwas zulassen. Am Ende könnte man dann aber auch bloß einen Bürgerentscheid draus machen.
    Aber letztendlich ist es so: Wir haben die Leute für den Stadtrat gewählt und der Stadtrat entscheidet. Wer das nicht versteht, hat das System der Demokratie in diesem Land nicht verstanden. Dass hier FDP und CDU wieder einen Alleingang machen wollen, zeigt nur, dass sie zu tief in ihrer konservativen Gedankenwelt feststecken.
    Die autoarme Innenstadt wird kommen und selbst bei einem Bürgerentscheid würde das Ergebnis ähnlich wie bei der Abstimmung im Stadtrat ausfallen – knapp, aber pro autoarme Innenstadt.

    • Böllberger sagt:

      „wer das nicht versteht, hat Demokratie in diesem Land nicht verstanden.“ Ein Bürgerentscheid ist direkte Demokratie, mehr Demokratie geht gar nicht. In der Schweiz ist dies übrigens Standard.

      Undemokratisch ist hingegen gewaltsamer Widerstand gegen Entscheidungen der letzten Instanz, wie gerade im Danneröder Forst durch Klimaaktivisten.

      • Mit Demokratie hat das nix zu tun. Eher mit Faustrecht. Auf allen Seiten. sagt:

        Falsch bleibt falsch. Auch in der letzten Instanz. Dann ist eben – wie schriebest Du doch gleich – „gewaltsamer Widerstand gegen Entscheidungen der letzten Instanz“ auch mal nötig. Die Folgen sollte ein/e Widerständler:in aber dann auch zu tragen bereit sein!

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