Gedenktafel für NS-Widerstandskämpfer am Campus Heide-Süd

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5 Antworten

  1. Röderberg1848 sagt:

    Ohne die Verdienste der beiden Offiziere für unsere Stadt schmälern zu wollen, halte ich die Bezeichnung „NS-Widerstandskämpfer“ für unpassend und ich vermute, die beiden Herrn würden sich auch selbst nicht als solche hervorgehoben sehen wollen.

    Es waren deutsche Offiziere, die ganz einfach vom rationalen militärischen Standpunkt aus, 3-4 Wochen vor der Kapitulation, weitere Kampfhandlungen für völlig aussichtslos erachteten, eine Zerstörung der Stadt und damit verbunden, sinnloses Blutvergießen vermeiden wollten.

    Dieses Handeln war ohne Frage eine ehrenhafte Großtat, die verdammt viel Mut und Courage erforderte und dies kann man nicht hoch genug würdigen, aber ich nehme an, der Hintergrund war eher eine Mischung aus gesundem Menschen- und militärischem Sachverstand.
    Als „NS-Widerstandskämpfer“ sahen sie sich selber sicher nicht.

  2. wolfgang sagt:

    Gut, zu spät oder viel zu spät ist besser als nie. Grundsätzlich gebe ich dir aber Recht.

  3. farbspektrum sagt:

    Ich sehe das wie Röderberg.

  4. Wilfried sagt:

    Was sollen denn das noch für Truppen dort gewesen sein, wenn das Gros der Schüler und Lehrer schon an die Untrutlinie verbracht und dort im Raum Gehofen-Roßleben verheizt wurde? Der Stab dieser Kampfgruppe kapitulierte jedenfalls im Forsthaus Ziegelroda…

  5. Yvonne Winkler sagt:

    Die sogenannten „NS Widerstandskämpfer“ ist Enricos Zutat.
    Im Kulturausschuss sind sie so nicht bezeichnet worden.

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