Gender Pay Gap: Stundenlohn bei Frauen 4 Prozent niedriger als bei Männern
Die Gender Gap Arbeitsmarkt hat sich 2025 gegenüber 2024 nicht verändert, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Tages der Entgeltgleichheit am 27.02. mitteilt. Nach 2 Jahren rückläufiger Entwicklung, beginnend bei 23 % im Jahr 2022, blieb das Niveau der erweiterten Verdienstungleichheit 2025 auf dem Vorjahresniveau in Höhe von 20 %.
Die Verdienstungleichheit auf dem Arbeitsmarkt (Gender Gap Arbeitsmarkt) ist nicht nur auf Unterschiede beim Bruttostundenverdienst (Gender Pay Gap) beschränkt, sondern setzt sich darüber hinaus noch aus dem Gender Hours und dem Gender Employment Gap zusammen und beschreibt den gesamten Verdienstunterschied zwischen allen Frauen und Männern im erwerbsfähigen Alter.
Der unbereinigte Gender Pay Gap betrug in Sachsen-Anhalt 4 %, das war deutlich niedriger als der Bundesdurchschnitt von 16 %. Frauen hatten 2025 einen durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von 21,40 EUR/Stunde, was 6,8 % mehr als 2024 war. Männer erhielten 22,22 EUR/Stunde, also 6,2 % über dem Vorjahresniveau. Bei der Höhe des Bruttostundenverdienstes landeten die Frauen auf Rang 13 von 16 Ländern, die Männer auf Rang 15.
Laut Gender Hours Gap arbeiteten Frauen aufgrund der höheren Teilzeitquote 2025 im Durchschnitt 12 % weniger als Männer. Zwar war der Niveauunterschied unverändert zum Vorjahr, aber sowohl Frauen (136 Stunden/Monat) als auch Männer (155 Stunden/Monat) arbeiteten 2025 durchschnittlich 2 Stunden weniger als 2024. Der Bundesdurchschnitt betrug 121 Stunden bei den Frauen und 148 Stunden pro Monat bei den Männern, der bundesweite Gender Hours Gap lag bei 18 %, während er in Sachsen-Anhalt bei 12 % lag.
Der Gender Employment Gap, der Abstand der geschlechtsbezogenen Erwerbstätigenquoten, betrug in Sachsen-Anhalt rund 5 % und war deutlich geringer als der Bundesdurchschnitt von 8 %. Nach den vorliegenden Angaben zur Erwerbsbeteiligung aus dem Mikrozensus 2024 hatten 74 % aller Frauen im erwerbsfähigem Alter einen bezahlten Job, bei den Männern waren es rund 78 %. In anderen Bundesländern war die Beteiligung am Erwerbsleben sowohl bei Frauen als auch bei Männern höher. Die Frauen in Sachsen-Anhalt erreichten Rang 8 von 16 Bundesländern, die Männer lagen auf Rang 11. Im Bundesdurchschnitt lag die Erwerbsbeteiligung der Frauen ebenfalls bei knapp 74 %, die der Männer bei rund 81 %.
Zusammenfassend muss gesagt werden, dass Frauen in Sachsen-Anhalt in vielen Fällen weniger pro Stunde verdienten, durchschnittlich weniger am Erwerbsleben teilnahmen und häufiger in Teilzeit als Männer arbeiten. Der sich daraus ergebende Gender Gap Arbeitsmarkt, bzw. der Gender Overall Earnings Gap, betrug im Bundesdurchschnitt 37 %. Dem gegenüber lag der Gender Gap Arbeitsmarkt 2025 mit 20 % in Sachsen-Anhalt deutlich darunter, nur in Mecklenburg-Vorpommern war der Wert mit 17 % noch niedriger.










Das ist ein Märchen. Bei gleichem Job und gleicher Qualifiation gibt es keinen Unterschied in der Bezahlung zwischen Damen und Herren.
Genau, es ist ein Märchen, dass Männer und Frauen gleich bezahlt werden.
@Honk bei dir ist der Name Programm. Es gibt Herausforderungen, die haben aber ganz sicher nichts mit einer unterschiedlichen Entlohnung von Männern und Frauen zu tun.
Du musst der Bruder vom Pauli sein.
Anders lässt sich das nicht erklären.
Der Henk schon wieder 🤣 Von nix Ahnung, aber Hauptsache zu allem etwas schreiben.
Genauso wie du. Gehst du überhaupt arbeiten oder seierst du nur herum?
Ich verstehe immer nicht diese verkürzte Betrachtung und den Versuch Männer gegen Frauen und anders herum auszuspielen/ aufzuhetzen. Ich arbeite in einem reinen Männerteam und aus historischen und regionalen Gründen sind unsere Gehaltsunterschiede weit höher als 4 % – Spass macht es trotzdem . Ich verdiene ganz gut , meine Frau fast das Doppelte – was jetzt – eine DPA Meldung wie ungerecht das ist. Quatsch – das hat seine Gründe . Im Osten vor allem ist gar nicht so selten, dass Frauen im Haushalt mehr verdienen als Männer.
Ja, was soll man dir da antworten…
4 % Unterschied beim unbereinigten Pay Gap. Der bereinigte wird lieber gar nicht erst genannt, er könnte bei bornierten Progressiven zu Verunsicherung führen.