„Impfen mit Blick in die Zukunft – Neue Segel setzen“: Vorbereitungen für 8. Nationale Impfkonferenz laufen

Vom 13. bis 14. Juni 2024 kommt ein breites Fachpublikum aus ganz Deutschland im Rahmen der 8. Nationalen Impfkonferenz (NIK) in Rostock Warnemünde zusammen. Mecklenburg-Vorpommern richtet die diesjährige Konferenz zusammen mit Sachsen-Anhalt unter dem Motto „Impfen mit Blick in die Zukunft – Neue Segel setzen“ aus.

MV-Gesundheitsministerin Stefanie Drese und Co-Vorsitzende der NIK: „Auf der NIK soll der Fokus auf das innovative Potenzial von Impfungen heute und in der Zukunft gerichtet werden. Schon jetzt kann vielen Krankheiten dank wirksamer Impfstoffe vorgebeugt werden. Ein passender Impfschutz rettet nicht nur Leben, sondern verhindert auch eine Verbreitung von hochansteckenden Infektionskrankheiten.“

Für die zweitägige Konferenz werden mehr als 200 Teilnehmende erwartet. Es finden zahlreiche Fachvorträge zu aktuellen Herausforderungen zum Stand der Entwicklung von Impfmöglichkeiten und -wirkstoffen statt.

Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin und Co-Vorsitzende der NIK, Petra Grimm-Benne: „Für die meisten von der STIKO empfohlenen Impfungen für Kinder liegen die Impfquoten in Sachsen-Anhalt bei der Einschuluntersuchung auf hohem Niveau. Dieses wollen wir halten und weiter verbessern. Dabei ist der überregionale Austausch besonders wichtig. Nur gemeinsam können wir die Impfziele auch erreichen, denn Infektionskrankheiten machen nicht an Ländergrenzen halt.“

Ein Schwerpunkt der diesjährigen Konferenz wird unter anderem auf der HPV-Impfung für Jugendliche liegen. HPV steht für Humane Papillomviren. Auswertungen von Versichertendaten hatten im vergangenen Jahr einen teils deutlichen Rückgang der Impfquoten in den Bundesländern nachgewiesen. „HPV-Viren sind der Hauptauslöser von Gebärmutterkrebs und begünstigen auch bei Männern die Entstehung mehrerer Krebsarten. Es ist deshalb wichtig, auf der NIK zu evaluieren, wie junge Menschen besser über die Impfmöglichkeit und den hohen Schutz aufgeklärt werden können“, so Drese.

Neben Debatten und Vorträgen zu Impfangeboten und ihrer Inanspruchnahme durch die Bevölkerung geht es bei der NIK darüber hinaus darum, die Vernetzung aller Akteure des Impfwesens weiter voranzubringen. Ministerin Grimm-Benne betont: „Eine gute und koordinierte Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten trägt zum Erfolg von Impfangeboten bei. Um Vertrauen und Akzeptanz zu stärken braucht es umfassende Aufklärung.“

Weitere Informationen zur 8. Nationalen Impfkonferenz (NIK) unter:

https://nationale-impfkonferenz.de/

Hintergrund:

Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt teilen sich derzeit den Vorsitz der Nationalen Lenkungsgruppe Impfen (NaLI), einem hochrangingen Expertengremium auf Bundesebene. Als Vorsitzländer richten die Länder die diesjährige Nationale Impfkonferenz aus. Die Konferenz findet i.d.R. alle zwei Jahre statt.

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29 Antworten

  1. Immun sagt:

    Furchtbar 😢😱🫣

  2. Daniel M. sagt:

    Vertrauen wird erst geschaffen, wenn die katastrophalen Entscheidungen der Politik während der corona Pandemie aufgearbeitet werden. Das hat nicht nur Vertrauen in Impfkapagnen zerstört, sondern in die Demokratie als gesamtes. Diesen Kontext hat man scheinbar nicht verinnerlicht. Zukünftig wird es nur mit Zwang gehen.

  3. Helena sagt:

    Lebst du noch?

  4. Einwohner sagt:

    Lasst zuerst den Dr. Meerheim und die, die sich auch vorgedrängelt haben bei der Corona-Impfung, impfen – mal sehen wie es denen dann geht und entscheidet dann, ob man sich impfen lässt oder nicht! Für irgendwas muss Dr. Meerheim ja auch gut sein, wenn er schon als Stadtrat nicht viel auf dem Kasten hat oder als ehemaliger Chef der SKV Kita eGmbH die in Insolvenz gehen musste….

  5. heinzmoni sagt:

    Seitdem postest du hier Unsinn oder war das vorher schon?

  6. Feli sagt:

    Man sollte abwägen zwischen Risiko und Nutzen.
    Es gibt keine Impfung die Nebenwirkungsfrei ist. Sah man ja bei der angeblichen Corona Impfung.
    Und die HPV Impfung schützt auch nicht vor jeder Krebsart.

    • Schwurbmeister sagt:

      Welche angebliche Corona Impfung?

    • Hä? sagt:

      Wer hat dir denn vorgelogen, die HPV-Impfung würde vor jeder Krebsart schützen?

    • glückwunsch sagt:

      soviel unsinn in so wenig text

      • Gucki sagt:

        Stimmt so nicht.

        Abwägen sollte man zwischen Risko und Nutzen. Nur spricht das deutlich für eine Impfung (auch wenn Feli etwas anderes kolporiert).

        Und kann jede Impfung Nebenwirkungen haben. Auch eine Hüft-OP kann zum Tode führen. Trotzdem werden täglich viele davon durchgeführt.

        Der Satz mit der „angeblichen Corona Impfung“ ist natürlich Blödsinn.

        Und das die HPV Impfung nicht vor jeder Krebsart schützt, stimmt. Und es wurde auch nichts anderes behauptet.

        Letztendlich im Großteil wahre Aussagen, aus denen dann aber die falsche Schlussfolgerung gezogen wird. Typisches Phänomen bei Meinungsmanipulation (nicht nur im Internet).

  7. heinzmoni sagt:

    Die Vorteile überwiegen ganz klar. Nebenwirkungen treten selten auf und sind meist völlig harmlos.