Jugend Forscht: IHK-Sonderpreise für zwei Jungforscher aus Halle
Mit frischen Ideen, mutigem Forschergeist und hoher Problemlösungskompetenz haben Matteo Schröpfer (18) vom Genscher-Gymnasium Halle und Sofiia Bohdanova vom Gymnasium Wernigerode die Jury des Regionalwettbewerbs „Jugend forscht und Schüler experimentieren“ überzeugt. Die von der Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt Halle GmbH und der Elektro Thermit GmbH ausgerichtete Veranstaltung fand für beide ihren erfolgreichen Höhepunkt in einem Sonderpreis der Industrie- und Handelskammer Halle Dessau (IHK) in der Kategorie „Arbeitswelt“.
Matteo Schröpfer beeindruckte mit „EduLinked“, einer webbasierten Plattform, die Berufsexpertinnen und -experten mit Schulen vernetzen kann. Fachkräfte können dort ein Angebotsprofil erstellen, Schulen gezielt passende Referentinnen und Referenten finden. Das Ziel: mehr Praxisnähe und fundierte Berufsorientierung im Unterricht. Sofiia Bohdanova widmete sich in ihrem Projekt der Frage, wie Künstliche Intelligenz (KI) Lernprozesse unterstützen kann. In einem Online-Experiment wies sie nach, dass KI schulische Lernmaterialien verständlicher strukturieren und damit das Lernen messbar erleichtern kann.
„Der Wettbewerb ‚Jugend forscht‘ leistet einen außerordentlich wichtigen Beitrag, die vielfältigen Talente junger Menschen sichtbar zu machen und ihre Potenziale weiterzuentwickeln – Potenziale, die unsere regionale Wirtschaft und die Wissenschaft dringend brauchen“, lobt Dr. Simone Danek, IHK-Geschäftsführerin für Aus- und Weiterbildung das Engagement der Schulen. „Besonders beeindruckend ist, mit welchem Ideenreichtum und welcher Ernsthaftigkeit die Jugendlichen ihre Projekte verfolgen. Sie übernehmen Verantwortung, denken quer und arbeiten sehr zielorientiert – Fähigkeiten, die in einer sich rasch wandelnden Arbeitswelt entscheidend sind. Unser Dank gilt ebenso den engagierten Lehrerinnen und Lehrern, die Neugier und Begeisterung wecken und damit wichtige Impulse für die Berufsorientierung setzen“, erklärt Danek weiter.
Beim 61. Regionalwettbewerb unter dem Motto „Maximale Perspektive“ traten Jungforscherinnen und Jungforscher in 42 Projekten in sieben Fachgebieten an. Die Sieger qualifizieren sich für den Landeswettbewerb, der vom 9. bis 10. April 2026 vom TGZ Halle GmbH und der ECH Halle GmbH am Weinberg Campus Halle ausgerichtet wird.
Foto Falk Wenzel









Gratulation an die beiden. kann man nur hoffen, dass es nicht nur bei guten Ideen bleibt, sondern auch was umgesetzt wird. Das Schulsystem könnte dringend frischen Wind gebrauchen. Vielleicht mal damit ans Bildungsministerium wenden?