Keine Baumfällungen am Landesmuseum

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10 Antworten

  1. Es ist so einfach für die Verwaltung und der Bereich Planen.

    ‚Baudezernent René Rebenstorf hat bei einer Bürgerversammlung am Montag erklärt „Ich stelle noch mal klipp und klar fest: es wird auf dem Rosa-Luxemburg-Platz keinen Baum fällen.“ ‚

    Dann etliche Einwohner drehten sich rum und sagten: „Sehen Sie nun: keine Baumfällungen im Giebichenstein.“

    Er war klipp und klar über die Bäume AUF dem Rosa-Luxemburg-Platz. Klipp und klar.

    In der Stadtratssitzung der Stadt Halle von 24. April 2019 habe ich diese Antwort zu einer Frage bekommen:

    Einwohner Frage: Können Sie ausschließen, dass Abholzungen entlang Richard-Wagner-Straße in der Nähe des Rosa-Luxemburg-Platz, sowie Abholzungen entlang der Bernburger Straße Teil der im Steuerkreis zu beschließenden Varianten sind?

    Herr Rebenstorf – Baudezernent: „Bei der Frage, wenn ich sie Ihnen jetzt mit einem schlichten ja oder nein beantworten soll, da würden Sie mich jetzt zu stark festnageln, ohne daß ich jetzt ganz konkret im Einzelfall geprüft habe. Ich sage weder ja oder nein.“

    Klipp und klar.

    Die Verwaltung hat heute Abend endlose klipp und klar Erklärungen über den „Prozess“ geäußert. Aber sie hat absolut jegliches Versprechen bezüglich den Erhalt der Bäume vermieden.

    Die Verwaltung hat vermieden zu erklären: „Wenn wir den Erhalt der Bäume in der Bernburger Straße, in der Reilstraße, im Mühlweg und in der Große-Brunnen-Straße versprechen und dieses Versprechen halten, wird unser Fördermittelantrag scheitern. Klipp und klar.“

    • 10010110 sagt:

      Man kann es aber auch übertreiben. Klar hat Herr Rebenstorf sich im April noch nicht auf ein ja oder nein festnageln lassen, denn da war noch gar nichts klar. Und es gibt ja Leute, die jedes Wort auf die Goldwaage legen; wenn er sich da festgelegt hätte, würde es ihm irgendwann auch wieder zum Vorwurf gemacht.

      Auch jetzt würde ich die Aussagen der Vertreter der Stadtverwaltung nicht auf die Goldwaage legen. Ob er nun „auf“, „um“ oder „nahe“ dem Rosa-Luxemburg-Platz gesagt hat, ist nicht so wichtig. Die Aussage war, dass es dort keine Baumfällungen geben wird. Am Ende wird es nochmal eindeutige Beschlüsse geben, die die Bürger einsehen können. Und sollte er doch gelogen haben, kann man – sobald offensichtlich wird, dass da was gefällt werden soll – immernoch eine Spontandemo organisieren, so wie es gestern in der Emil-Abderhalden-Straße passiert ist.

    • stekahal sagt:

      Es ist nur etwas eigenartig, daß ein Neuhallenser, der im Raum Frankfurt(M) schon die Umwelt retten wollte, jetzt auf eimal hier Petitionen startet zu einem Zeitpunkt, wo die Planugen noch nicht eimal richtig begonnen haben. Haben wir hier siolche Wichtigtuer nötig ?

    • Nobody sagt:

      Ja, im Mühlweg kann ich auch klipp und klar versprechen – da wird nicht ein einziger Straßenbaum gefällt! 100% sicher. Da steht nämlich kein einziger….

  2. Unverständlich sagt:

    Die Verwaltung muss gar nicht versprechen. Entschieden wird letztlich im Rat. Und da kann man in der Einwohnerfragestunde noch so viele unverständliche Tirraden loslassen und eine Fragestunde zur Vorleserstunde machen.

  3. Insider sagt:

    Herr Thomas redet seit Monaten das Fällen von Bäumen herbei – und es will einfach nicht passieren…

  4. Toter Frosch sagt:

    Leider nicht richtig aufgepasst. Es wurde mehrfach gesagt, dass man gerade in Phase 1 (Bestandsaufnahme) ist. Die Planung soll so gestaltet werden, dass der Ist-Zustand modernisiert werden soll – keine zusätzlichen Verkehrsflächen, keine Baumfällung am Landesmuseum, kein separates Straßenbahngleis in Bernburger Straße, Mühlweg, R-Wagner-Straße.

    PS: Im Mühlweg wird es definitiv keine Baumfällungen geben, da es dort keine Straßenbäume gibt.

  5. geraldo sagt:

    In deiner Zusammenfassung fehlen denn doch maßgebliche Positionen. Herr Rebenstorf äußerte – sinngemäß wiedergegeben – nämlich auch noch:

    Das Schlagen von Schneisen durch Parks und Wohngebiete und das Abreißen ganzer Häuserzeilen ist Politik der 60er Jahre und wird es mit ihm nicht geben.

    Die Straßenbahn durch die Triftstraße zu führen ist vom Tisch.

    Der Mühlweg, die Burgstraße, die Richard-Wagner-Straße, die Große Brunnenstraße sind definitiv zu schmal um einen besonderen Bahnkörper zu bauen. Damit stellt sich allerdings auch die Frage der Finanzierbarkeit, weil diese Verkehrswege größtenteils verschlissen sind.

    Keine klare Position gab es aber zum Erhalt der Straßenbäume in der Bernburger Straße.

    Ansonsten muss man das Format der gestrigen Veranstaltung wohl als misslungen bezeichnen. Ein Gutteil des Publikums war über die Prozesse des Stadtbahnprogramms längst umfassend informiert und erwartete diesbezüglich keinen Vortrag, sondern wollte Fragen beantwortet haben, über den Stand der Planungen und bezüglich der Sorge um das städtische Grün.

    Das Verhalten der Vertreter der HAVAG, sich diesem Publikum gegenüber per Präsentation der Erdmassen zu rühmen, die bei einer solchen Maßnahme bewegt werden müssen, war – höflich formuliert – sehr unsensibel und so gar nicht zielgruppenorientiert.

  6. HansimGlueck sagt:

    Warum kommt eigentlich nicht der OB zu so einem „wichtigen“ Thema?
    Sonst nimmt er sich doch auch jedem Thema, was einzelnen Bürgern wichtig an.
    Daran, dass es hier nichts zu gewinnen gibt, kann es also nicht liegen.
    So muss Herr Rebenstorf im Namen des OB etwas versprechen (siehe MZ morgen).

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