Löhne rauf, Kaufkraft runter: Hallenser geben durchschnittlich 19,5% ihre Monatseinkommens für Mieter aus – Platz 340 von 400 im bundesweiten Vergleich

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32 Antworten

  1. Meine Meinung sagt:

    Aber bestimmt trotzdem schön meckern, dass alles so teuer geworden ist und man es hier im Osten ja soooo schlecht hat.

  2. Alt-Dölauer sagt:

    Manchen scheinen die Mieten hoch, doch im Vergleich sind sie niedrig, und vor allem: wirtschaflich sind die Mietpreise in Halle nicht. Vermieten hier eäre ein Zusatzgeschäft. Die Preise und Unterhaltskosten sind schneller gestiegen als die Mieten. Folge sind Pleiten oder v.a. private Vermieter zahlen drauf, vieles rechnet sich nur unter Substanzverlust. Das geht nicht lange gut ( s. DDR). Ich bin so froh, dass ich schon vor vielen Jahren das Vermieten aufgegeben habe – als privater Vermieter ist das aufwändig und nicht rentabel. Lieber ETFs und Aktien – weniger Ärger, weniger Aufwand, höhere Rendite.

    • tja sagt:

      Auch vermieten muss man können…

    • Ex-Vermieter sagt:

      Stimme zu und habe das Vermieten auch aufgegeben.

      Hoher Aufwand: Mietverträge, Wohnungsbesichtigungen und-abnahmen, Reparaturen, Anlage V

      Niedriger Ertrag durch Mietenbremse und volle Versteuerung.

      Schlechte Perspektive, da man an Deutschland gebunden ist und Deutschland zusehends den Bach runtergeht. Aktien kann man weltweit streuen.

      • Neo L sagt:

        Das Gesetz der Marktwirtschaft. Wer keinen Schimmer von unternehmerischer Tätigkeit hat, fliegt raus.

      • Wahnfried sagt:

        Genau, das Vermieten von 1 Wohnung ist so schwer, dass man das aufgibt. Naja, siehe Vorredner „tja“.
        Aber es ist schon peinlich, dass Sie Möchtegern „Liberaler“ mit einer Wohnung immer so tun, als hätten Sie Ahnung.
        Ich kann nur wiederholen, ich verdiene sehr, sehr gutes Geld mit Vermietung. Es geht also.

    • PaulusHallenser sagt:

      Alt-Dölauer,

      mit Ihrer Feststellung haben Sie eindeutig recht. Das Problem ist nur, dass viele Hallenser nicht begreifen wollen bzw. können, dass die viel zu niedrigen Mieten in Halle zu einem Substanzverlust führen.

    • Tamma sagt:

      Und die steigenden Preise für Immobilien als Gratisrendite (ohne Steuern) lässt du einfach mal weg?

  3. Emmi sagt:

    In letzter Zeit wird in Artikeln immer die Miete hervorgehoben. Ist das ein klares Anzeichen zur Vorbereitung der Bürger auf weitere Miersteigerungen?

  4. Alt-Hallenser sagt:

    Dann wohne ich ja in Fürstenfeldbruck 😞

  5. Guter Alman sagt:

    Während in den meisten EU-Ländern der Eigentumsanteil zwischen 75-100% liegt, ist hier eben das Land der Mieter und Lohnsklaven.

  6. Mietendenspiegel sagt:

    Wunderbar. Der neue Mietspiegel liegt bereit und wurde an den Kaufpreisindex angepasst. Genau so muss das sein.

  7. siehste sagt:

    „Bemerkenswert ist der Trend: Gegenüber 2014 ist die Mietbelastung in Halle um 0,6 Prozentpunkte gesunken (von 20,1 auf 19,5 Prozent). Während in vielen Metropolen der Anteil des Einkommens fürs Wohnen deutlich gestiegen ist, blieb Halle vergleichsweise stabil.“

    Das ist doch positiv!
    Da die Mieten nicht gesunken sind, ist in Halle das Lohnniveau also gestiegen.
    Das kann man dann auch mal so schreiben.

    • wo Problem? sagt:

      Dann schreib doch.

    • Emil sagt:

      Hat er doch geschrieben, aber eben seit 2016(!) Deutschlandweit nach Inflation nur um 1,3%. Das ist das Problem was in Deutschland für die Krise sorgt, nicht die Bürokratie. Fehlende Investitionen durch die Schuldenbremse haben dieses Problem weiter befeuert.

      • Detektiv sagt:

        Wir haben also nach Inflation mehr Geld in der Tasche. Wo ist das Problem?
        Wenn du jetzt sagst, dass die Unternehmen im gleichen Zeitraum viel besser verdient haben, dann ist auch nicht zu wenig Geld für Investitionen da.

  8. Belladonna sagt:

    Hm, ich Frage mich ja immer, was da als Grundlage genommen wird. Ich gebe ein Drittel meines Gehalts für die Kaltmiete aus. Dazu kommt dann der Batzen an Nebenkosten, die auch in Halle gestiegen sind. Ergo komme ich im Endeffekt auf die Hälfte meines Gehalts für Wohnen all in. Dazu noch Strom, der, obwohl es Artikel gibt, in denen geschrieben wird, er sei gesunken, auch noch mal drauf. Die angeblich gesunkene Inflation macht sich im Einkaufswagen ebenfalls nicht bemerkbar bis jetzt. Ausgehen oder mal shoppen, muss gut geplant sein. Geht das nur mir so?

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