Mann flüchtet in gestohlenem Auto durch Saalekreis und Burgenlandkreis vor der Polizei
In der Nacht zu Freitag hat sich im Süden Sachsen-Anhalts eine spektakuläre Verfolgungsjagd zwischen einem Autofahrer und der Polizei ereignet. Die Fahrt führte vom Saalekreis bis in den Burgenlandkreis und endete schließlich in einem Ortsteil von Hohenmölsen.
Gegen 1.10 Uhr wollten Polizeibeamte ein Fahrzeug in der Straße des Friedens in Merseburg kontrollieren. Doch anstatt anzuhalten, beschleunigte der Fahrer und entzog sich der Kontrolle. Die anschließende Flucht führte über die Autobahnen Bundesautobahn 38 und Bundesautobahn 9 bis in den Burgenlandkreis.
Während der Verfolgungsfahrt missachtete der Fahrer mehrere rote Ampeln. Zeitweise soll er sogar das Fahrzeuglicht ausgeschaltet haben, um sich der Sicht der Einsatzkräfte zu entziehen. Die riskante Fahrweise stellte eine erhebliche Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer dar.
In Granschütz, einem Ortsteil der Stadt Hohenmölsen, konnte das Fahrzeug schließlich gestoppt werden. Im Wagen befand sich noch der 44-jährige Beifahrer. Der Fahrer war zunächst zu Fuß geflüchtet, wurde jedoch kurze Zeit später in der Nähe von Einsatzkräften gestellt.
Wie sich herausstellte, handelt es sich bei dem Fahrer um einen 22-Jährigen ohne gültige Fahrerlaubnis. Zudem stand er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Das Fahrzeug war als gestohlen gemeldet, außerdem gehörten die angebrachten Kennzeichen nicht zu dem Wagen.
Die Polizei hat Ermittlungen unter anderem wegen Diebstahls, Urkundenfälschung, eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens sowie wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen.










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