Nach geplatzten Hotel-Plänen: Service-Wohnen am Hallorenring wird gebaut

Entwurf: Marqgraf Architektur

Nach dem gescheiterten Hotel-Projekt am Hallorenring in Halle (Saale) gibt es für die Fläche am ehemaligen Busbahnhof neue Ideen. Nun soll ein sogenannten “Service-Wohnen” entstehen.

Projektentwickler ist das Bauunternehmen Papenburg, dem die Fläche gehört. Als Bauherr tritt die Saalesparkasse auf, Betreiber wird die Firma “ProCurand”, die bereits in Büschdorf die Seniorenresidenz “Am Hufeisensee” in Halle sowie 14 weitere Pflege- und Wohnprojekte für Senioren vor allem rund um Berlin betreibt. 

Für die Architektur zeichnet sich das Büro “Marggraf” aus Leipzig verantwortlich, das bereits mehrere Hotelbauten und Pflegeheime bundesweit entworfen hat, darunter auch das Hotel am Riebeckplatz.

Wieviele Seniorenwohnungen genau entstehen und welche Summer investiert wird, dazu will sich die Saalesparkasse zunächst nicht äußern.

Seit dem Abriss des Busbahnhofs steht das Areal leer. Zuletzt gab es Pläne für einen Bürobau. Auch zu einem Zusatzbau für den MDR gab es vor einigen Jahren Gespräche.

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31 Antworten

  1. Gzt sagt:

    Ach die Firma Papenburg, die einzigste Baufirma in Halle, nur gut dass die den Zuschlag bekommen hat.

    • eseppelt sagt:

      Nein, kein Zuschlag – denen gehört das Grundstück

      • lederjacke sagt:

        Ein Radweg sollte doch vor das Haus passen. Bitte beim Planen/ Genehmigen nicht vergessen, die Ecke etwas einzurücken, Herr Regensdorf.

        • schuh sagt:

          Wer ist Herr Regensdorf?

        • niemals sagt:

          Da rückt keiner was ein, jeder Millimeter wird renditeorientiert ausgenutzt. Vorgärten, Radwege oder Baumallee war gestern. Heute wird gebunkert – Beton Heil!

          • jemals sagt:

            renditeorientiert – über 20 Jahre unbebaut

            Tolle Geschichte.

          • niemals sagt:

            Solange nicht gebaut wird, hat keiner investiert und Rendite kann warten. Machen Spekulanten seit jeher so.
            Sonst hast du aber nichts dazu zu sagen? Radwege z.B.? Du fährst wahrscheinlich nur Blechpanzer und der Rest der Welt ist dir egal.

          • jemals sagt:

            Rad fahren kann man auf dem Hallorenring wunderbar. Wenn der zur Einbahnstraße wird, sogar noch besser. Da braucht es nun keinen Radweg auf den 20 Metern. Ging ja bisher auch. Oder wo willst du da lang und vor allem wohin?

    • Naja... sagt:

      Das ist ein privates Projekt auf privatem Grund. Dafür braucht man keine Ausschreibung oder einen Zuschlag.

  2. Andreas Müller sagt:

    Das beste wäre an dieser Stelle eine Kombination von Busbahnhof und Straßenbahnhaltestelle. Von dort ist man schneller an wichtigen Punkten in der Innenstadt als vom Franckeplatz und die Straßenbahntrasse zwischen Markt und Rannischen Platz würde auch entlastet, wenn eine neue Straßenbahnverbindung zwischen Hallorenring und Böllberger Weg gebaut würde.

  3. Mies v.d.R. sagt:

    Halle Neustadt 2.0 zu Mietpreisen 4.0. Richtig und wichtig ist das die Ecke endlich bebaut wird. Leider scheinen die meisten heutigen Eigentümer und Architekten in Mitteldeutschland keinerlei Anspruch mehr an die eigene Arbeit zu haben. Lustloser Einheitsbrei. Das es auch anders geht sieht man in Dänemark und anderen nordischen Ländern.

  4. Legoburg sagt:

    Na toll, noch hässlicher als der ursprünglich geplante Hotel-Betonklotz! Marke Papenburg eben. Müssen wohl alle Eingangstore zur Innenstadt gleich mal den Besucher abschrecken, exemplarisch ist das schon hervorragend am Riebeckplatz realisiert worden. Zwischen dem Plattenbaugetto Schülershof und dem neuen Papenburg-Kasten stehen dann nur noch die Moritzkirche und das alte Polizeipräsidium im Weg. Aber keine Angst: Papenburg in Allianz mit dem sackdoofen StadtUNrat wird das auch noch plattkriegen. Ich schlage vor, in spätestens 20 Jahren ganz Halle in Halle-Neustadt umzubenennen.

  5. Günter Pappe sagt:

    Papenburg ist einfach ein Garant für schnöde Mittelmäßigkeit. Das wird sich nie ändern, denn Wessis sind in den alten Bundesländern für solche Betonverbrechen bekannt.

  6. Arewe sagt:

    Die planen billig um am Ende teuer zu sein oder war das eine andere Firma

  7. All sagt:

    Ach Papenburg gehört das grundstück, na denen geht’s ja gut. Dann können die ja machen was sie nicht lassen können.

  8. Euch sagt:

    Wieso brauchen die keine Ausschreibung? Nur weil sie ein baubetrieb sind? Ist schon komisch

  9. aka electric sagt:

    „Büro “Marggraf” aus Leipzig“ – es wird unter der Hand berichtet, dass diese Institution das rätselhafte Phänomen des rechten Winkels nahezu vollendet beherrsche …

  10. Je sagt:

    Ne meins ist es nicht

  11. Hallenser55 sagt:

    Das war doch mal eindeutig eine städtische Fläche. Wieso gehört die jetzt der Fa. Papenburg ???
    Unter welchem (West ?-) Bürgermeister ist das eingefädelt worden ?