Nazis entgegentreten: Protest gegen Nazi-Aufmarsch am 28. Mai in Halle-Neustadt

Das könnte Dich auch interessieren …

9 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Na da kann ich mir ja wieder vorstellen, wie die toleranten und weltoffenen „zivilcouragierten“ Bürger den Nazis „entgegentreten“. In der Masse fühlt man sich plötzlich ganz viel couragierter als sonst.

    Verdammte Heuchler!

    • Spiegelleser sagt:

      Viel mutiger ist es natürlich, in Internetblogs Kommentare zu schreiben. Anonym versteht sich. 🙂

      • 10010110 sagt:

        Ich spiele mich aber nicht so auf wie diese „zivilcouragierten“ Heuchler. Und ich darf doch wohl trotzdem, auch anonym und im Internet, die Heuchelei kritisieren, oder nicht?

    • Sebastian Orlach sagt:

      Du hast aber offenbar immer ein Problem damit, wenn es gegen Nazis geht.

      • Spiegelleser sagt:

        Das liegt wahrscheinlich daran, dass es sehr sehr wenig Protest gegen „Links“ gibt. Warum das so ist, kann er vielleicht auch erklären?!

      • 10010110 sagt:

        Das liegt daran, dass es bei „Nazis“ plötzlich immer einen ganz großen Aufschrei von Leuten gibt, die meinen, die Wahrheit gepachtet zu haben und die einzigen „guten“ zu sein. Die an den Tag gelegte Doppelmoral geht mir konkret auf den Sack. Man tut immer so tolerant, vielfältig und demokratisch, und dann kommt mal jemand mit einer Meinung, die nicht dem Mainstream entspricht und wird in bester Nazi-Manier in die Schranken gewiesen.

        Ich erinnere mich da z. B. an Farbbeutelwürfe auf die Oseberg-Geschäfte und Protestaktionen, die deutliche Assoziationen zum Judenboykott hervorrufen. Aber es sind ja „die guten“, die das veranstalten, deshalb ist es in Ordnung. Und die gleichen Leute sind es, die in vorauseilendem politisch korrekten Gehorsam, anderen vorschreiben wollen, was sie sagen und denken sollen (Stichwort „Gender-Mainstreaming“). Andererseits sind dann dort Leute vertreten, die, „zur richtigen Zeit am richtigen Ort“ genauso in den Reihen der Nazis mitmarschiert wären.

        Ich bin nicht unbedingt ein Nazi-Freund, und von mir aus darf gern auch gegenprotestiert werden. Aber wenn es bei einem popeligen Nazi-Aufmarsch so einen riesen Aufschrei gibt und danach weiter der Gleichgültigkeit im Leben nachgekommen wird wie vorher, dann finde ich das wenig konsequent.

        • Spiegelleser sagt:

          Kannst du dir vorstellen, dass Forderungen wie „Nazis raus“, so polemisch sie an sich auch sein mögen, einen anderen Wertgehalt haben als die Forderung „Ausländer raus!“?

          Oder anders: Ist dir bewusst, dass es viele der linken „Heuchel“proteste, -demonstrationen und -boykotte nur gibt, weil es Rechtsradikale, -extreme und – populisten gibt?

          „Ich bin nicht unbedingt ein Nazi-Freund“ ist übrigens unglücklich formuliert. Es sei denn, es gibt Bedingungen, unter denen du Nazi-Freund bist. Falls ja, welche wären das?

  2. Meckerbock sagt:

    mittlerweile ist es doch auch so das die mickrigste rechten Demo einen riesigen Medien Rummel auslöst… dadurch bekommen die typen doch nur mehr die Aufmerksamkeit die sie wollen .. wenn wir die ignorieren würden gäbe es längst nicht so viel Demos.

    das muss eine Demokratie eben aushalten

    nebenbei bemerkt gibt’s auch bei den linken gegendemonstranten genug Touristen die nur rumfahren und ärger machen wollen .. da sind eben alle Extremisten gleich

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.