Radler und Fußgänger kollidieren in Trotha

13 Antworten

  1. g sagt:

    „Beide waren auf dem Gehweg unterwegs und hatten sich offenbar übersehen“
    was soll dieses relativieren?
    .. es muss heissen : der Radfahrer benutzte unrechtmäßig den Fussweg und verletzte dadurch einen dort befindlichen Fussgänger.

    • Hängt von der Stelle ab. An einigen Stellen ist es ein Gehweg mit „Fahrrad frei“.

      • Radfahrer Klaus sagt:

        Also variieren bestenfalls die Gründe warum der Radfahrer Schuld war? Mit der geforderten Schrittgeschwindigkeit wäre wohl keiner im Krankenhaus gelandet.

        • Seb Gorka sagt:

          Nicht „warum“, sondern „ob“. Auch wer sich mit Schrittgeschwindigkeit bewegt, kann sich verletzen. Wer wüsste das besser als du.

          • Radfahrer Klaus sagt:

            Klar kann man sich da verletzen, die Krankenhäuser sind täglich voll von Menschen die sich mit Schrittgeschwindigkeit angerempelt haben. Täglich Millionen, alleine in Halle. Weiß mal wieder niemand.

          • Seb Gorka sagt:

            Verletzungen entstehen weniger durch das Rempeln, als vielmehr durch Sturz bzw. Aufprall. Auch das müsstest du selbst sehr gut nachvollziehen können.

      • g sagt:

        oh Erleuchteter .. wie recht Sie haben. vermutlich ist es ein Radweg mit „Fussgänger frei“

        hat der Radler wohl nur falsch verstanden

    • Seb Gorka sagt:

      Du fährst doch nach eigenen total glaubwürdigen Angaben täglich mit dem Rad auf „Arbeit“ und zurück. Ist dir bei diesen tatsächlich stattfindenden Reisen noch nie eine Kombination aus Rad- und Fußweg untergekommen?

  2. Radfahrer Klaus sagt:

    Aggressive Radfahrer auf Radwegen, der Klassiker. Zum Glück war Fahrerflucht, auch ein Klassiker unter Radfahrern, diesmal nicht drin. Mit einem Führerschein könnte man Radfahrern auch beibringen wo man zu fahren hat und natürlich, dass man es vermeiden sollte irgendwen anzufahren.

  3. geraldo sagt:

    Das Radfahren grundsätzlich zu verbieten ist ein Eingriff, für den es schwerwiegende Gründe geben muss.
    Und wenn das gleiche Ziel mit weniger Einschränkungen erreicht werden kann, definitiv unzulässig.
    M.W. ist es heute schon möglich, einzelnen Personen aufgrund ihres Verhaltens das Radfahren zu untersagen. Ich hätte auch nichts dagegen, in schwerwiegenden Fällen, die eh vor Gericht verhandelt werden, Auflagen wie eine verpflichtende Schulung oder MPU zu verhängen, die das Strafmaß mildern.
    Im übrigen funktioniert die Verkehrserziehung durch Eltern, Kita, Schule durchaus, auch wenn’s die selektive Wahrnehmung manches Zeitgenossen zu negieren scheint.

  4. rupert sagt:

    Die Infrastruktur vor Ort ist nebenbei bemerkt streckenweise sehr mies. Würde die Stadt dem Radverkehr mehr Aufmerksamkeit schenken, wäre allgemein auch den FussgängerInnen geholfen.

    In der Köthener Straße gibt es u.a. ein Stück benutzungspflichtigen Radweg, der unmarkiert über den Gehweg geführt wird (Apotheke, stadteinwärts). Fussgänger sind hier höchst überrascht, überhaupt Räder anzutreffen. Die Ausfahrt der Tankstelle hat keinen Hinweis auf einen entgegen der Einbahnstrasse geführten Radverkehr. Es entstehen regelmäßig gefährliche Situationen.

    Auch wird Radverkehr von einem benutzungspflichtigen Radweg auf einen Gehweg geführt, obwohl dieser meist besser auf die Fahrbahn gehört (Bahnübergang, Fahrbahnmarkierungen, stadtauswärts).
    Autofahrer reagieren hier oft aggressiv auf RadfahrerInnen, wenn diese nicht den freigegebenen Gehweg benutzen. Ich wurde schon mehrfach abgedrängt, angehupt und beschimpft.
    Will man auf der Fahrbahn weiterfahren, um nicht den Fussgängern den Raum zu nehmen, muss man sich zudem gefährlich entgegen der Markierung auf die Fahrbahn einfädeln. Gefährdung mit Ansage. Sowas bauen nur Menschen, die keinen Plan vom Alltagsradeln haben.

    Weiter stadtauswärts in der Köthener Strasse hat die Stadt den Radverkehr in der Erneuerung der Fahrbahn/des Gehwegs komplett vergessen. Später erfolgte eine Freigabe des Gehwegs (sogar stadteinwärts links), obwohl dieser schmal ist, es schlecht einzusehende Einfahrten und nicht richtig abgesenkte Bordsteine gibt.
    Autofahrer fahren hier oft mit überhöhter Geschwindigkeit, da es ja auf das Ordsausgangsschild zugeht.
    Stadteinwärts fehlt eine sichere Kreuzungsmöglichkeit für Radfahrer, die die Fahrbahn und nicht den Gehweg benutzen wollen. Sennewitz kann soetwas.

    Also wieder allgemein die Fussgänger gegen die Radfahrer ausgespielt…

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