Rhinos behalten im Krimi die Nerven – 71:65 gegen Kings & Queens
Die USV Halle Rhinos feiern einen enorm wichtigen Heimsieg in der 2. Regionalliga Herren Ost. In einer intensiven und körperlich geführten Partie setzen sich die Nashörner mit 71:65 gegen die KINGS & QUEENS Basketball Potsdam durch und sichern sich zwei wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.
Mit 10 erfolgreichen Dreipunktwürfen und kühlem Kopf in der Schlussphase hielten die Rhinos dem Druck stand und belohnten sich für eine geschlossene Mannschaftsleistung.
Ausgeglichener Beginn
Die Partie startete mit einem offenen Schlagabtausch. Beide Teams suchten früh den Weg zum Korb und trafen auch aus der Distanz. Die Rhinos eröffneten mit zwei Dreiern und einem erfolgreichen Zweipunktewurf stark und entschieden das erste Viertel knapp mit 16:15 für sich. Potsdam hielt mit drei Treffern von außen dagegen.
Bereits in dieser Phase war spürbar, dass es ein hartes, körperbetontes Duell werden würde.
Starke Phase vor der Pause
Im zweiten Viertel erhöhten die Rhinos die Intensität in der Defensive und kontrollierten zunehmend das Tempo. Vor allem Niklas Benndorf setzte wichtige Akzente und erzielte acht Punkte in dieser Phase. Malcolm Neufert zeigte Entschlossenheit im Zug zum Korb und kam mehrfach an die Freiwurflinie.
Mit einem 18:9-Lauf gewannen die Rhinos das zweite Viertel deutlich und gingen mit einer verdienten 34:24-Führung in die Halbzeitpause.
Potsdam kämpft sich zurück
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Potsdam erhöhte den Druck, attackierte konsequent den Korb und brachte die Rhinos früh in Foulprobleme. Gegen die zwischenzeitlich gespielte Zonenverteidigung fanden die Gastgeber nicht immer die richtigen Lösungen, verloren phasenweise den Drive zum Korb und die Zuordnung in der Transition.
Trotz vier verwandelter Dreier im dritten Viertel schmolz der Vorsprung. Der Abschnitt ging mit 23:18 an die Gäste, sodass es beim Stand von 52:47 in die letzten zehn Minuten ging.
Nervenstarke Schlussphase
Im Schlussviertel blieb es intensiv. Potsdam verkürzte früh auf drei Punkte und versuchte mit aggressiver Verteidigung das Spiel zu drehen. Doch die Rhinos behielten die Ruhe und bekamen genau in dieser Phase spürbaren Rückenwind von den Rängen.
Von klein bis groß – Familien, Kinder, langjährige Unterstützer – die Fans sorgten für eine großartige Atmosphäre. Die Lautstärke in den entscheidenden Minuten war auf dem Feld deutlich spürbar.
Mit klugen Entscheidungen im Ballvortrag, sicherem Rebounding und konsequentem Zug zum Korb stellten die Rhinos die Fehler aus dem dritten Viertel ab. Zwei Minuten vor Schluss erspielten sie sich wieder eine stabilere Führung (68:59). In der Crunchtime kontrollierten die Nashörner Tempo und Spieluhr, sicherten wichtige Rebounds und ließen Kings & Queens keine einfachen Abschlüsse mehr zu. Die Unterstützung von den Rängen trug das Team durch diese Phase.
Am Ende stand ein verdienter 71:65-Erfolg.
Danke an alle, die da waren. Danke für diesen uneingeschränkten Support.
Zahlen zum Spiel
Viertelergebnisse: 16:15 | 18:9 | 18:23 | 19:18
Dreipunktewürfe: RegioRhinos 10 – Potsdam 7
Für die Rhinos spielten:
Malcolm Neufert (13 Pkt.), Moritz Hall (2 Pkt.), Niklas Benndorf (12 Pkt.), Marcus Zawatzki, Jonas Groth (10 Pkt.), Constantin Finger (9 Pkt.), Martin Pötschke (3 Pkt.), Alexander Herrmann (10 Pkt.), Ben Nötzel (12 Pkt.), Rajath Karanam Ramamurthy, Felix Zapf.
Tabelle bleibt eng
Mit diesem Sieg verschaffen sich die Rhinos Luft im Tabellenkeller. Zwischen Platz 6 und Platz 11 liegen weiterhin nur wenige Siege – jeder Erfolg wiegt doppelt.
Der Klassenkampf bleibt spannend. Die Rhinos haben mit dieser Leistung gezeigt, dass sie bereit sind, enge Spiele für sich zu entscheiden.
Bereits am kommenden Samstag steht das nächste Heimspiel an:
18:00 Uhr gegen ALBA Berlin 2 (Platz 4) in der Dreifelderhalle der Sportschulen Halle
Fotos: Sebastian Mitte










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