“Rojava stirbt im Schweigen”: 140 Teilnehmer bei Kurdischer Demonstration auf dem Marktplatz
Am Samstagnachmittag fand auf dem Marktplatz in Halle (Saale) eine Kundgebung von Kurden statt. Laut Polizei beteiligten sich in der Spitze 140 Personen daran.
Auf einem Plakat war “Rojava stirbt im Schweigen” zu lesen. Auch kurdische Rechte in der neuen syrischen Verfassung wurden gefordert.
In einer Rede wurde die deutsche Bundesregierung kritisiert, die den neuen syrischen Machthaber Jolani – ein ehemaliger dschihadistischer Milizenführer, hofiert. Der deutschen Öffentlichkeit werde suggeriert, durch ein Abkommen mit Jolani sei nun Frieden eingekehrt. Doch das Gegenteil sei der Fall. Seit 19 Tagen werde die kurdische Stadt Rojava belagert, es gebe kein Strom und kein Wasser, hieß es in einer Rede.
In den Protesten geht es vor allem um Angriffe und das Vorrücken syrischer Regierungstruppen und verbündeter Gruppen auf das mehrheitlich kurdisch verwaltete Gebiet Rojava im Nordosten Syriens. Gefordert werden ein Ende der Gewalt, Schutz der Zivilbevölkerung und die Anerkennung beziehungsweise Bewahrung der dortigen autonomen Selbstverwaltung.










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