Stadtrat beschließt: die Innenstadt von Halle wird autoarm

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72 Antworten

  1. JM sagt:

    Endlich legal Fußgänger auf dem Boulevard umbrettern. Jippie

  2. Karl Eduard sagt:

    Also wenn dann kaum noch jemand in die City kommt kann dann ja die Maskenpflicht aufgehoben werden. Clever unser Stadträte

    • Christian sagt:

      😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂 Mehr fällt mir nicht dazu ein.

  3. W.Holt sagt:

    Ewig hat der Beschluß keinen Bestand.

  4. Böllberger sagt:

    Bizarre Hoffnungen und Vermutungen, Vergleiche mit Oslo…aber letztendlich zu akzeptieren…der Lockruf von Fördermitteln. Leipzig, die grüne Wiese und Erfurt werden jubeln.

  5. Bürger für Halle sagt:

    Na das ist doch zumindest ein Anfang. Erschreckend ist hingegen die Feindseligkeit gegenüber Fahrradfahrer/innen und Fußgänger/innen (also somit auch gegenüber der potenziellen Kundschaft von Händlern) von den rechten bzw. neoliberalen Parteien. Wenn solche Sätze, wie: „Es mag sein, dass Klimawandel jetzt ausgerufen wurde“ Yana Mark (FDP) , tatsächlich heute gefallen sein sollten, dann darf auch die Frage erlaubt sein, was solche Leute denn überhaupt in der Politik zu suchen haben. Allein schon wegen der Klimakatastrophe muss der Autoverkehr rapide sinken, so schnell wie möglich. Das Klimaziel ist aber trotz der Bremser und Blockierer immer noch zu erreichen. Das schöne an der autoarmen/freien Innenstadt ist: Händler und Gewerbetreibende können endlich aufatmen, die Lebens -und Aufenthalts-Qualität verbessert sich natürlich für auch für Anwohner, Besucher und alle, die hier leben. Also: Trotz der dunklen rechten Wolken am Horizont, ist es ein guter Tag für Halle. Weiter so, und nachher wird mit einer guten Flasche Sekt auf das Etappenziel angestoßen.

    • Bambusbauer sagt:

      Hoffentlich gibt es nicht noch mehr so gute Tage!

    • JM sagt:

      Ebenso erschreckend ist die Feindseligkeit den Autofahrern gegenüber

      Und das Erreichen von Klimazielen liegt nicht allein in.deutscher Hand. Da gibts ganz andere Länder, die wenigstens mit Mülltrennung beginnen könnten

      • 10010110 sagt:

        Hast du dich in der Schule auch immer nur an den schlechtesten Mitschülern orientiert und gesagt: „Bevor ich mich bemühe, mich zu verbessern, sollen die lieber mal anfangen zu lernen!“ 🙄

        • Peter sagt:

          @10010110 Der Vergleich ist leider Blödsinn.Meine Schulnoten habe ich selber in der Hand. Strenge ich mehr an habe ich bessere Noten.

          Der Vergleich mit dem Klima wäre dann korrekt, wenn es für alle Schüler eine gemeinschaftliche Note gibt und in der Klasse die anderen Schüler bereits angekündigt haben nicht lernen zu wollen oder sogar noch weniger als zuvor lernen zu wollen.

      • Beobachter sagt:

        Wenn aber 1% der Weltbevölkerung für 2% der CO2- Emissionen verantwortlich ist, wäre es doch zumindest ein Ansporn, die Emissionen zu halbieren, um sich im Durchschnitt zu bewegen…

    • Vertragt euch! sagt:

      @Bürger für Halle, die Feindseligkeit kommt wohl eher von den Radfahrern gegenüber (nicht nur) den Autofahrern.

      Woher kommt eigentlich euer Hass?
      Und kommt nicht mit der Worthülse Klimawandel! Den gibt es, ist eine natürliche Tatsache. Mehr nicht. Für so viele allerdings eine Ideologie.
      Die Natur lacht sich kaputt.
      Soll aber nicht heißen das ich nicht für den Schutz der Natur bin.
      Ihr bezeichnet Leute die frei und unabhängig sein wollen als Rechts.
      Mehr habt ihr nicht auf dem Kasten.

      Ihr seit wohl neidisch auf diese Menschen, kommt mir jedenfalls so vor.
      Grüne werden nicht umsonst als Verbotspartei bezeichnet.

      Vielleicht wollen auch einige Leute nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.
      Kann ich verstehen bei diesem Klientel was da so des öfteren und immer mehr drinnen sitzt.
      Wer weit pendeln muss ist froh nach Feierabend sich nicht damit Auseinandersetzen zu müssen.

      Merkt euch!!! Alles was übertrieben wird geht nach hinten los.

      Und übrigens gute Nacht wenn sich der Fahrradverkehr in Halle vervielfacht. Ich beobachte sehr gerne Radfahrer wie sie sich verhalten – oft wie Idioten. Auch ihrem eigenen Mitstreitern gegenüber.
      Rücksichtslos und Unkollegial.
      Das wird dann ordentlich knallen.

      Ich fahre selbst gerne Rad, versuche aber schnell raus aus der Stadt und aufs Land zu kommen.
      Und ich lasse in meiner Freizeit das Auto meist stehen.

      • tom sagt:

        @ Vetragt Euch, da ist der Name ja schon eine Lüge! In Deinem überlangen Post beweist Du zumindest woher Euer Hass kommt! Danke dafür! Wer zwischen den Zeile ließt, kann erkennen wessen Geistes Kind Du bist !

        • Vertragt euch! sagt:

          @tom, mein Geist ist der eines auf dem Boden gebliebenen Menschen.
          Und nicht der eines ideologischen Spinners.
          Für mich gesehen bin ich einer der
          echte Vielfalt akzeptiert ohne anderen Vorschriften zu machen.

          Für dich bin ich ein Nazi. Können wir/ich leben damit.
          Echte Nazis lachen sich darüber kaputt.
          Daran sehe ich wie armselig ihr seit und mit „anders denken“ und echter Freiheit nichts anfangen könnt.

    • Bambusbauer sagt:

      hoffentlich gibt es nicht so viele schöne Tage ich trinke ein Freiberger auf die schlechten

    • Ex-FDP-Wähler sagt:

      Ist schon irgendwie amüsant, dass Frau Mark sich der Rhetorik der Schurbler und Klimaleugner bedient. Damit ist sie natürlich im Hause Silbersack in bester Gesellschaft. Frau Silbersack hat ja auch öffentlich zusammen mit Schwurblern, (Neo)Nazis und Impfgegnern auf dem Markt gefordert, dass sie „ihr Leben“ zurückhaben wolle. Hier zeigt sich dann vollends die FPD nach thüringischem Vorbild. Traurig, dass aus Menschen, die für Freiheitsrechte und liberale Werte eingetreten sind, inzwischen nur noch Karrieristen und hauptberufliche Opportunisten geworden sind. Aber gut: 2021 schafft man dann das, was man vor einiger Zeit bereits geschafft hat; man fliegt aus dem Bundestag und hoffentlich auch irgendwann aus unserem Stadtrat. Dann wird es Zeit, „nach Oben“ zu fallen, viel Erfolg im EU-Parlament. Große Liberale würden sich im Grabe umdrehen…

  6. LOL sagt:

    mal sehen wie lange es noch dauert bis unser Schlaumeier die Stadt kaputt gespielt haben,,,,

  7. 10010110 sagt:

    Der Stadtrat von Halle hat am Mittwoch für eine autoarme Altstadt plädiert.

    YESSS! 😀

    Stattdessen sei dort beispielsweise von einem sozial gerechten Zugang zu Mobilität festgeschrieben.

    Auch reiche faule Säcke dürfen zu Fuß gehen oder Fahrrad fahren. Wie sozial gerechter kann es denn noch werden?

  8. Ute Tänzer sagt:

    Halles Innenstadt ist damit für mich Geschichte. Mit einem grad von 30 und dauerhafter Gehbehinderung habe ich keinen Zugang zu einem Behindertenplatz zum Parken . Zur Physiotherapie und zur Saline zum schwimmen , mehr nicht . Und das sich Halle mit Oslo und Leipzig gleichstellt , grenzt an Grösenwahn . Oslo hat eine Lebensqualität die Halle nie erreichen wird , auch nicht , wenn man den Fahrradfahrern ohne Licht und entgegensetzt der Fahrtrichtung jetzt einen Freibrief gibt.

  9. G sagt:

    Das wird spannend….

  10. Liberté sagt:

    „Großvorhabens südlich des Ritterhauses“

    Kann man hierzu irgendwo Details nachlesen, was dort konkret und in welchem Zeitrahmen geplant ist? Aktuell befindet sich da ja ein potthäßlicher Schotterparkplatz.

  11. Bambusbauer sagt:

    😢😢😢😢

  12. TDoe sagt:

    Maßnahme 12 scheint keiner der Linken so recht zur Kenntnis nehmen zu wollen.
    Zitat: „Zwingend auf das Auto angewiesene Bewohner und Gewerbe müssen Carsharing nutzen oder auf andere Objekte in der Altstadt bzw. in der Stadt ausweichen.“
    Wir haben im Bereich um den Domplatz und Friedemann Bach Platz Plattenbauten mit einer älter werdenden bzw. alten Einwohnerschaft. Wer da also zwingend ein Auto benötigt, kann dann ja ruhig in Richtung Silberhöhe verziehen. Sehr sozial :-(.

    Lustig finden es Rentner sicherlich, wenn sie sich ein Lastenrad mieten können, um ein Paket abholen zu können :-).

    Radfahren auf der Leipziger Straße ist allerdings toll (zumindest als Radfahrer).

    • Beobachter sagt:

      Angesichts zahlreicher Unfallberichte ist es besser, wenn sich die älter werdende Bevölkerung vom Selbstfahrer zum Chauffierten wandelt.
      Ein PKW, der nur da steht hat im Jahr Kosten von über 1000 €, da kann man viel mit der Bahn rumfahren oder sogar mit dem Taxi…

    • Beobachter sagt:

      Ach so, das Radfahren auf dem Boulevard sehe ich nur als Übergangslösung, bis sich für die Martinstraße am Leipziger Turm eine bessere Lösung gefunden hat.

  13. Sobremstderhase sagt:

    Die Stellplatzsatzung wird dahingehend novelliert, dass der vorgeschriebene Kfz-Stellplatzbedarf von Bauvorhaben in der Altstadt durch die vertraglich gesicherte Umsetzung von innovativen Mobilitätskonzepten reduziert werden kann und der verbleibende Bedarf möglichst abzulösen ist.

    Stellplätze vorschreiben, die nicht geschaffen werden dürfen und dann für jeden nicht vorhandenen Stellplatz kassieren. Das ist wie eine Lizenz zum Geld drucken. 😀

  14. Peter sagt:

    Ich begrüße diese Entscheidung sehr und hoffe auf eine schnelle und reibungslose Umsetzung.
    Alle Nörgler und diejenigen, die jetzt schon das Aussterben der Innenstadt vorhersehen wollen, werden dann ziemlich schnell auch eines Besseren belehrt werden.
    Eine autoarme Innenstadt steigert die Attraktivität um ein Vielfaches, was sich auch positiv auf die Läden auswirken wird.
    Es braucht jetzt nur noch ein Konzept, wie Leute, die nicht mit dem Rad fahren, schnell ungünstig mit der Straßenbahn ins Zentrum kommen.
    Aber erstmal ist ein Schritt gemacht wurden, der Halle zukunftstauglich machen könnte.
    Das Auto wird mehr und mehr in den nächsten Jahrzehnten aus den Städten verschwinden, da es dort als individuelles Personentransportmittel nicht gebraucht wird. Wer das nicht versteht, ist halt in seiner konservativen Gedankenwelt gefangen.

  15. Oslo, schon klar sagt:

    Na da bleiben sich unsere grössenwahnsinnigen Stadträte und die bürgerfeindliche Verwaltung wenigestens treu.
    Wenn man so eine eh schon verarmte Stadt runterreiten will – dann aber richtig.
    Es scheint es gibt noch Luft nach auf der nach unten offenen Beklopptheitsskala.

  16. Danny sagt:

    Das einkaufen in der Stadt hat sich damit für mich erledigt, gibt genug wie Günthersdorf oder Brehna. Für mich ist Autofahren Leidenschaft und Spaß. Ich verstehe nur nicht die Aufregung bezüglich Umwelt. Viele Autofahrer mich einbezogen sind kompromissbereit und steigen dann auf Elektro Fahrzeuge um ohne Co2 Ausstoß. Aber nein den Grünen gerade die, die kompromissbereitschaft predigen reicht dies nicht. Wenn ich auch noch bei restlichen Konsum Güter Verzicht üben soll so wie die Grünen das gern hätten, dann brauche ich keiner arbeitenden Tätigkeit mehr nachgehen und gönne mir Hartz 4. Das reicht dann fürs Überleben.

  17. Bambusbauer sagt:

    oje😢😢😢

  18. Fußgänger sagt:

    das ist jetzt aber doof….da kann ich am Wochenende nicht mal zur Kneipe mit dem Auto fahren…..früher war alles besser😅….so schlimm wird es schon nicht….wer sagt das er lieber 45 min bis Günthersdorf oder Leipzig zum Einkaufen fährt und 5 Euro für das Parken bezahlt statt 15 min. mit der Bahn….dem ist nicht zu helfen…das Roller Angebot ist in Halle super😃

  19. Lex sagt:

    Wenn dann auch noch am Franckeplatz und am Glauchaer Platz die Grünphasen für Straßenbahn und Radfahrer verlängert werden und die Autofahrer nsch Süden alle über den Hansering fahren müssen, ist das Chaos perfekt.

  20. JPM sagt:

    Das ganze Konzept ist nur schwarz-weiß: auf der einen Seite das unrealistische Bild von Autofahrern, die bis ins Geschäft fahren wollen – dagegen dann der Ansatz, Autos inkl. Parkplätzen und Straßen gleich im großen Umkreis zu verbieten.
    Eine sinnvolle Reduzierung des Verkehrs in Schritten wäre akzeptabel, aber hier werden gleich mal planlos hunderte Parkplätze eingestampft, ohne sinnvolle Alternative. Den Altstadtring könnte man als Außengrenze nutzen, aber als verstümmelte Einbahnstraße und ohne Parkmöglichkeit…
    So ist das nur dummer, fanatischer Aktionismus. Nicht „ein Schritt“, sondern gleich ein Sprung mit Anlauf – gegen die Wand. Und die Betroffenen (Bürger) werden nicht mal gefragt. Gute Nacht…

    • Beobachter sagt:

      Das Ganze ist doch eine Vision, die jetzt Schritt für Schritt und mit Augenmaß umgesetzt werden soll…

      Nur sollte die Stadt keine Tatsachen schaffen, die diesem Konzept zuwiderlaufen…

  21. Halles Katze sagt:

    Zwei Bierkästen und drei Wasserkästen plus Brot, Fleischpaket, Toilettenpapier, Küchenrolle und co mit dem Roller oder der Tram nach hause bringen – … ihr seid doch alle nicht ganz dicht !!!

  22. Niels Pohl sagt:

    Glückwunsch an die Chefstrategen, nie wieder setze ich einen Fuß in Halles Innenstadt… und ja ich bin Hallenser. Langsam reicht es. Erhöhung von Parkgebüren , autoarme Innenstadt…. ist mir neu dass die Fahrradsteuer unseren Staat am Leben hält. Dann verzichtet doch bitte auf Kfz Steuer, allen Steuern welche auf den Treibstoffen erhoben werden. Könnt ihr nicht? Ich weis ihr seid ein ausbeuterischer Haufen. Alles nehmen vom blsen Autofahrer aber immer weniger bieten. Schämt euch einfach und fahrt ne Runde euren namen auf nem leeten Marktplatz mit dem Rad

  23. Beobachter sagt:

    Ich freue mich darauf, wenn ich dann im Sommer in der Kleinen Uli wie in der Sternstraße im Straßencafé sitzen kann, ohne dass Autos die Atmosphäre mit ihrem Lärm stören.

  24. klaus sagt:

    Das wird lustig. Ich komme also vom Stadtrand und nehme dann eben künftig ein Fahrzeug vom Carsharing statt meines eigenen, um mene Eltern zu besuchen…das spart Emissionen, weil ja dann ein zweites Fahrzeug bereitstehen muss. Dieser Logik kann ich folgen.
    Nennt sich das dann verdeckte Subvention für sie örtlichen Carsharing-Anbieter? (Die übrigens in Leipzig ihren Sitz haben)

    • 10010110 sagt:

      Nein, du darfst auch weiterhin in die Stadt fahren, dein Fahrzeug im Parkhaus parken und die restlichen 100m zu Fuß gehen. Abgesehen davon werden Carsharing-Fahrzeuge üblicherweise von mehreren Personen genutzt (das ist ja Sinn und Zweck des Carsharing), was im Umkehrschluss bedeutet, dass insgesamt weniger Autos benötigt werden. Wenn du also dein Auto abschaffst und auf ein Carsharing-Auto umsattelst, dann bist du noch genauso mobil, aber in der Zeit, in der du das Auto nicht benutzt (was der überwiegende Teil der Zeit ist), können es andere verwenden.

      Es gibt übrigens in Halle zwei Carsharing-Anbieter, und einer davon hat seinen Sitz in Halle.

      • Thomas Hahmann sagt:

        Die Teilautos stehen für 1/3 des Tages genauso nur rum wie die Privaten, nämlich nachts. In der Zeit, in der man dann ein Auto braucht, brauchen es i.d.R. auch andere. Klar, man kann einen Transporter nehmen, wenn man zum Baumarkt will, toll. Dann ist aber nur einer am Parkplatz XY verfügbar, sprich, man muss vorher da hin. Dann zum Baumarkt, dort verzögert sich alles, die Zeit läuft ab, denn es war nur ein Slot von einer Stunde frei. Dann fährst du dein Zeugs nach Hause, musst danach aber noch den Transporter abgeben.

        Ja, Carsharing hat Vorteile, aber „genauso mobil“ ist man damit definitiv nicht!

  25. neuer Zahnarzt sagt:

    Da denkt man es geht nicht schlimmer, aber halles Stadtrat setzt immer noch einen drauf.
    Dieses „Konzept“ ist einfach keines. Kurz gesagt, wir verbieten Autos, schaffen 500 Parkplätze ab und dafür eine sinnfreie Einbahnstrassenregelung. Danke dafür, aber einkaufen und essen gehen werde ich künftig woanders.
    Da fällt mir ein, ich muss mir einen anderen Zahnarzt suchen. Keine Lust, dort mit der Virenschleuder HAVAG hinzufahren…

    • 10010110 sagt:

      Du darfst auch mit dem Fahrrad fahren (gern auch mit unterstützendem Elektromotor) oder dir ein Taxi nehmen. Und neuerdings gibt es auch so Fahrzeuge, da muss man sich nur draufstellen und einen Hebel betätigen, und das rollt ganz von selber dorthin, wo du hin willst. 😉

    • max sagt:

      Wenn ich Maßnahme 6 richtig interpretiere wird vorerst nur die Strecke von der Klausbrücke bis zum Kreisverkehr Oper zur Einbahnstraße. Auf dieser Strecke liegt lt. Google genau EIN Zahnarzt, nämlich auf dem Robert-Franz-Ring. Von dieser Praxis bis zum allseits beliebten Parkplatz vor der AOK sind es knapp 300m und zum Parkplatz beim Lührmann knapp 400m zu Fuß. Also quasi ein unüberwindbares Hindernis.

  26. Autoverhalten der Zustimmenden sagt:

    Für diejenigen, die dauerhaft in der Innenstadt leben und arbeiten, ist das eine offene Kriegs- und Hass-Erklärung.
    Alles wird so kompliziert, teuer und verlogen, daß viele mit hallescher Altstadt nichts mehr zu tun haben möchte.
    Wo wohnen eigentlich diejenigen, die das beschlossen haben – und – fahren die Zustimmer nun selber weniger Auto ???

    • Thomas Hahmann sagt:

      Ganz ehrlich, die neuen Maßnahmen nun hin oder her, wenn ich in der Innenstadt leben möchte, dann entscheide ich mich bewußt dafür und nehme den Trubel in kauf. Da ändert die aktuelle Entscheidung doch nicht mehr viel. Schon allein die Dichte der Straßenbahnen, die da durchrumpeln. Das wäre es mir die Miete der Wohnung absolut nicht wert, nur damit ich sagen kann, ich wohne zentrumsnah.

    • 10010110 sagt:

      Du muss nicht immer von dir auf andere schließen. Die Mehrheit der Altstadtbewohner hat überhaupt kein Auto, für die ändert sich also nichts zum negativen und es ist für diese auch keine offene Kriegs- und Hasserklärung. Guck’ dich mal in der Großen/Kleinen Klausstraße oder in der Kleinen Ulrichstraße um. Es kann rein physikalisch gar nicht jeder Haushalt ein Auto besitzen und direkt in der Nähe im öffentlichen Straßenraum parken.

      Wer dauerhaft in der Innenstadt lebt und arbeitet und ein Privatauto besitzt, der sollte mal sein Leben überdenken.

      • mirror mirror sagt:

        Die Mehrheit der Haushalte in der Altstadt besitzt ein Auto.

        Nicht jeder will ein von Neid auf Erfolgreiche und Frust über die eigene Erfolglosigkeit geprägtes Leben. Es gibt kein Bedarf zum Überdenken.

        • 10010110 sagt:

          Hast du dafür auch Belege? Es ist doch rein physikalisch gar nicht möglich, so viele Autos in der Innenstadt unterzubringen.

          • mirror mirror sagt:

            Einfach in das Statistik-Portal der Stadt gehen, Anzahl der Haushalte in der Altstadt, Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge in der Altstadt, ein klein wenig Prozentrechnung und Sie kommen auf eine Zahl über 50%.

          • Pudu sagt:

            Hab mal rumgesucht im Statistikportal der Stadt: Für die Altstadt: 5856 Einwohner, 1896 PKW, 3684 Wohnungen (PKW/Wohnung: 0,5146)
            Ist knapp die Mehrheit.
            Darunter natürlich auch einige Haushalte in der Altstadt, die einen privaten Parkplatz gekauft oder gemietet haben.

          • eseppelt eseppelt sagt:

            sind das alles private PKWs, oder wieviele davon sind bei den Stadtwerken, MDR oder der Stadtverwaltung zugelassen, die ja ihren Sitz in der Altstadt haben

        • Unternehmer sagt:

          Wer ein Auto besitzt, ist erfolgreich? Sorry, aber das ist absolut lächerlich. Ich führe jetzt seit fast 10 Jahren ein kleines, aber feines Unternehmen, beschäftige inzwischen 15 Angestellte, zahle übertariflich. Und weißt du was? Ich habe kein Auto. Warum? Weil ich keins brauche. Ich könnte noch heute zu Porsche gehen und mir einen 911er konfigurieren und Bar bezahlen. Nur wozu? Wozu Geld in ein Objekt investieren, was jedes Jahr weniger Wert ist, hohe laufende Kosten hat und mir am Ende nur Stress bereitet. Da kann ich mein Geld auch sinnvoller ausgeben. Wie auch immer: deine Theorie, dass Nicht-Autobesitzer auf Autobesitzer neidisch sind, weil sie angeblich erfolgreicher sind, ist falsch. Aber ich kann dich natürlich verstehen. War bei mir am Anfang auch so. Da musste es dann ein A8 als Leasing sein, um irgendwen zu beeindrucken und sich „wichtig“ zu fühlen. Inzwischen sind meine Meetings eh nur noch online und Leute, die aus beruflichen Gründen gezwungen sind, Auto zu fahren, tun mir echt leid. Es gibt doch wirklich keine stumpfere Tätigkeit als das Bewegen eines KFZ.

          • mirror mirror sagt:

            Diesen lächerlichen Umkehrschluss haben Sie gezogen.
            Ich stelle nur fest: Alle Interessengruppen (Fußgänger, Radler, Autofahrer bis zum Kanufahrer) streiten für einen größeren und besseren Anteil an der Infrastruktur. Nur die Radler sind der festen Überzeugung, dass Sie zusätzlich die Autofahrer behindern müssen. Mit Vernunft hat das nichts zu tun, dass kann nur Neid und Frust sein.

          • rupert sagt:

            @ mirror

            Unterwegs im Auto parken mir auch immer die Fahrräder die Fahrspur zu!
            Ihnen auch?
            Sowas.
            Das ist ja verrückt!

            Neulich war dann wieder ein Fahrrad vor der Straßenbahn abgestellt.
            Der war wohl nur kurz Bio-Katzenstreu holen.
            Da ging gar nix mehr vorwärts.
            Einfach die Höhe!
            Das geht gar nicht.

          • Radfuchs sagt:

            @mirror Das ist so polemisch wie falsch. Diese konstruierte Gegnerschaft geht am Problem vorbei: Der zur Verfügung stehende Raum ist begrenzt. Wenn Fußgänger und/oder Radfahrer mehr Verkehrsraum eingeräumt werden soll, dann geht das nicht, ohne dem Auto Platz wegzunehmen.
            Ganze Viertel zugunsten breiter Schnellstraßen abzureißen ist Politik der 70er Jahre.

          • Aschi sagt:

            Ich bin wirklich erschüttert über diese Worte… dass Ihnen Menschen leid tun, welche ein Auto bewegen aus beruflichen Gründen…
            ich arbeite mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen, welche Dinge erleben mussten, die in Worte kaum zu fassen sind…oft sind diese Menschen, deren ,, Stimme“ wenige hören möchten, gar nicht in der Lage, sich im öffentlichen Raum zum Arzt oder ähnlichem zu bewegen.
            Ich frage Sie mit der Stimme dieser Menschen , ob es nicht anmaßend von Ihnen ist, so unbedacht und verallgemeinert über Autofahrer zu urteilen?
            Ich würde mich gern mit Ihnen treffen, mir Ihr Unternehmen ansehen und bei Interesse Ihnen meine Arbeit vorstellen.
            Eventuell könnte ich Ihnen eine Anregung geben, bedachter mit Urteilen über das Verhalten anderer Menschen umzugehen.

          • 10010110 sagt:

            Nun sei mal nicht so überempfindlich, Aschi. Es gibt beruflichen Verkehr und es gibt Berufsverkehr, das sind unterschiedliche Paar Schuhe. Beruflicher Verkehr ist der, der während der Ausübung des Berufs notwendig ist und Berufsverkehr ist privater Verkehr zwischen Heim und Arbeitsstätte.

            Niemand käme auf die Idee, beruflich bedingte Personentransporte zu diskreditieren. Wenn es nur beruflichen Autoverkehr gäbe, dann hätten wir überhaupt keine Probleme und keinen Anlass, hier irgendwas zu diskutieren. Das sollte ja wohl mittlerweile allen klar sein. Die meisten Autos, die unsere Straßen verstopfen finden aber nicht aus beruflichen Anlässen statt, sondern dienen nur der Fahrt zur Arbeit oder Freizeitfahrten.

          • max sagt:

            @Aschi
            Und ich würde bedachter damit vorgehen F43 und F60 Patienten als Begründung für meine persönliche Agenda vorzuschieben.

  27. Thomas Hahmann sagt:

    Die Öffnung des Boulevards ist Fluch und Segen zugleich. Ich arbeite am oberen Boulevard, fahre mit dem Rad, leicht erreichbar, zentral, kostengünstig – alles prima. Geld lass ich praktisch keines in der Innenstadt, weil ich dazu erst runterlaufen müsste und „ewig“ an der Ampel am Leipziger Turm stehen. Unkomplizierter wäre es in der Tat, wenn man mit den Rad zu Ullrichskirche könnte, es dort abstellen, Einkäufe machen und dann nach Hause. Im Prinzip das, was viele hier mit dem Auto machen wollen, nur mit dem Rad. Das spricht also für die Öffnung des Boulevards für Radler.

    Dagegen spricht, dass ich oft erlebe, wie hirnlose Typen den oberen Teil runterbrettern ohne Rücksicht auf Verluste. Das Irre ist dabei ja noch, dass morgens zur Hauptstoßzeit die Räder ja noch erlaubt sind. Erst wenn der Boulevard ab neun verwaist liegt, sind sie verboten.

    • max sagt:

      Die Öffnung der Leipziger Str. ist wirklich kritisch zu sehen. Auf der einen Seite klappt es auf dem kleinen freigegebenen Stückchen zwischen Riebeckplatz und Rösterstraße bisher auch ganz gut. Dann sind die Ausweichrouten Martinstraße und Franckestraße sind nicht nur unattraktiv und gefährlich, sondern auch nicht intuitiv zu erkennen und man müsste viel Geld investieren um diese zu geeigneten Strecken umzubauen.

      Anderseits ist vor allem die untere Leipziger Str. zu Stoßzeiten so voll, dass man selbst als Fußgänger Probleme hat dort durchzukommen.

      Eine Theorie wäre, dass die bisherigen illegalen Radler extra schnell fahren um nicht erwischt zu werden. Mit einer legalen Benutzung könnten diese ihr Tempo eventuell reduzieren.

      • Thomas Hahmann sagt:

        Ich sehe den Riebeckplatz als viel gefährlicher an. Dort gibt es die, die zum Bhf hetzen und die, die von dort kommen. Am gefährlichsten sind jedoch die Straßenbahnumsteiger, die mit Knöpfen in den Ohren plötzlich ihre Straßenbahn ein- oder wegfahren sehen. Die rennen quer von jetzt auf gleich los und achten auf nichts und niemanden.

        Im Boulevard dann gibt es einen laminaren Strom an Radler und Fußgänger, wo sich jeder vorhersagbar verhält. Unkritisch.

  28. Peter sagt:

    Da dürften ja die Radfahrer jetzt endlich ihre langersehnte warme Erektion bekommen. Glückwunsch.

  29. Silie sagt:

    😂😂😂👍

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