Streik an der Uniklinik für mehr Lohn

Am Dienstagmorgen sind Beschäftige am Universitätsklinikum Halle (Saale) in den Warnstreik getreten. Trotz der Proteste ist eine Notfallversorgung gewährleistet.

ver.di fordert in den Tarifverhandlungen sieben Prozent, monatlich mindestens 300 Euro mehr Geld. Für Nachwuchskräfte fordert die Gewerkschaft monatlich 200 Euro.

Weitere Protest folgen in den kommenden Tagen. So ist für Mittwoch ein Streikaktionstag auf dem Uniplatz geplant. Im Rahmen des bundesweiten Hochschulaktionstag soll den Forderungen der Gewerkschaften Nachdruck verliehen werden. Dazu hat die GEW ihre Mitglieder im Geltungsbereich des TV-L und die studentischen Beschäftigten an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Hochschule Merseburg, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle aufgerufen.

Am Donnerstag findet dann der Streiktag Bildung statt.

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41 Antworten

  1. Andreas Wallasch sagt:

    Das kann man nicht mehr nachvollziehen!! Die bekommen schon alles hinten rein! Es gibt andere die es nötiger hätten!!

    • joki sagt:

      Der ewige Futterneid.

    • Skeptiker sagt:

      „Die bekommen schon alles hinten rein!“

      Hast Du da genauere Daten und Zahlen, gerne mit Quelle?!

    • Daniel M. sagt:

      Bist du nicht ganz glatt??
      Wünsche dir einen schönen Aufenthalt in einem Krankenhaus, wo du auf völlig abgekämpfte Pfleger triffst. Dann weißt du vielleicht, von was du da überhaupt schreibst.

    • Pressesprecher sagt:

      Joi, da wundert mich noch mehr, daß du dort nicht schon angefangen hast. Kein Bock, Traute oder schlicht Unvermögen? Dann mecker nicht, du hast es in deiner Hand.

    • Erdna sagt:

      Solch einen Schwachsinn kann auch nur einer schreiben der von der Arbeit die das Personal rund um die Uhr im Dreischichtsystem erbringen, vom 01.01. bis zum 31.12., egal ob Wochenende oder Feirtag) keine Ahnung hat. Meine Frau macht diesen Job seit über 40 Jahren, es ist ihr Traumberug auch heute noch. Also erst das Gehirn einschalten und dann …

    • Anwohner sagt:

      Nur mal zur Info, die Uniklinik zahlt am schlechtesten, weil sie ihre eigenen Verträge haben, deswegen will auch kaum noch einer dort arbeiten! Und für das was sie da leisten, müssen sie richtig gut verdienen im Gegensatz zu Dummschwätzern!

    • Papke sagt:

      Ich finde es reicht ihre Löhne sind angemessen,eins muss ich dort kritisieren Ich würde mein kind dort keine Lehre empfehlen dort herrscht zuviel Mobbing und lernen naja ist dort eigentlich nicht der Fall eher Benutzen,sieht man daran wieviele dort ihren Abschluss nicht bestehen.

    • 🙃 sagt:

      Hättest du ordentlich in der Schule aufgepasst, hättest du auch andere Forderungen stellen können.

    • Rentner sagt:

      Warum streiken die anderen dann nicht?
      Sollten sich an ihre Gewerkschaft wenden!

  2. Liberaler sagt:

    Die einfachste und beste Lösung wäre, die Personalstruktur der Uniklinik zu verschlanken und im Bedarfsfall zeitlich befristet mit Leiharbeitern aufzustocken.

    Man hätte einen bunten, vielfältigen und zukunftssicheren Personalmix und zudem die Abhängigkeit von den Gewerkschaften reduziert.

    Was will man mehr? 👍

    • joki sagt:

      Genau deswegen sollte man nicht Liberale und Rechte wählen.

    • Yvonne sagt:

      👍Auf jeden Fall verschlanken

    • Daniel M. sagt:

      Ja, verschlanken ist gut. Noch viel weniger Pfleger bei immer mehr Patienten. Diese sterben dann und belasten nicht mehr unser Gesundheitssystem. Leiharbeiter kosten etwa 50% mehr, als Festangestellte. Ebenfalls eine gute Idee von dir. Das ganze zeitlich befristet, bis die Klinik schließt.
      Fasse zusammen…höhere Kosten, tote Patienten wären die Konsequenz aus deinen wohldurchdachten Vorschlägen. Stark….du hast es drauf!

      • Yvonne sagt:

        Es geht nicht um Pfleger, sondern eie geschrieben vom.Kopf her. Das heißt- Verwaltung ‚.

        • Daniel M. sagt:

          Ist aus diesem dümmlichen Kommentar nicht ersichtlich und auch nicht so gemeint.

        • Ach Yvonnchen.... 🫣 sagt:

          Niemand hat das vorher geschrieben, weder „Pfleger“ noch „Verwaltung“ noch „vom Kopf her“.

          Liest Du das eigentlich, bevor Du kommentierst???

          • Yvonne sagt:

            Selbst lesen, 27.1. 10.09 Uhr Rammstein Fan

          • Ach Yvonnchen.... 🫣 sagt:

            In diesem Thread, wenn Du weißt, was das ist, hat das niemand geschrieben, auch Du nicht. Keiner konnte wissen, dass Du Dich auf eine Anmerkung von irgendwo anders beziehst, sowas vermerkt man nämlich, wenn man sowas macht. Du kannst nicht davon ausgehen, dass jeder immer erst ALLE ANDEREN Kommentare liest, bevor er auf EINEN SPEZIELLEN Kommentar antwortet. Ich habe auf DEINEN Kommentar geantwortet und darf einen anderen Kommentar zitieren: „Ist aus diesem dümmlichen Kommentar nicht ersichtlich und auch nicht so gemeint.“ Genau so.

      • ammnedorfer sagt:

        Ist nicht ganz richtig, denn dafür fallen für den Entleiher andre Kosten weg.
        Verwltungskosten, Sozialabgaben, Lohnfortzahlung, Urlaub, Krankheit, Urlaubs/Weihnachtsgeld, Elternzeit (bis zu 3 Jahre, besonders wichtig dabei der Kündigungsschutz!) etc.
        Auf längere Sicht rechnet sich das schon.
        Sonst würden Firmen es auch nicht machen.
        z.b. solche wie BMW, Daimler, Porsche und eigentlich alle größen Firmen in der Industrie.
        Oder bist du der Meinung die können alle nicht rechnen?
        Beispiel: Firma im Konglomerat Infra Leuna hatte Leiher auf 1. Jahr befristet eingestellt, dann lief der Vertrag aus. Aber nach kurzer Zeit waren die Gleichen wieder da. Warum wohl?- weil die zu teuer waren?

        • Daniel M. sagt:

          Bitte informieren. Weder fallen Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld noch gesetzliche Ansprüche weg. Leiharbeiter sind nicht mit denen von Daimler oder Porsche zu vergleichen. Nicht im entferntesten! Dein Vergleich ensteht aus Unwissenheit deinerseits, was auch nicht schlimm ist. Denke mal, da geht es einigen so. Leiharbeiter in diesem Sektor verdienen zwischen 20-50% mehr als feste Angestellte. Aus diesem Grund ist das keine Option. Um adäquate medizinische Versorgung zu gewährleisten, werden fachlich gut ausgebildete Menschen benötigt. Diese müssen im Interesse aller gut bezahlt werden. Es ist auch deine Gesundheit. Pfleger und Ärzte arbeiten teilweise unter unmenschlichen Bedingungen. Zumindest würde ein normaler Arbeiter dies so empfinden.

          • Hallo sagt:

            Bei welcher „Leiharbeitsfirma“ kann ich Ärzte, Pfleger, und Andre staatlich geprüftes Personal im Gesundheitswesen „ausleihen“?
            Die scheinen da ja „auf Halde“ zu liegen.
            Es gibt also gar einen Personal Angel. Die sind alle bei den „Leiharbeitsfirmen“!
            Ich finden Begriff zu kotzen. Das erinnert mich immer an Sklaverei.

    • Wahnfried sagt:

      Warum stellst Du freiwillig so oft Deine Unwissenheit in die Öffentlichkeit? Hast Du überhaupt eine Ahnung, was Leihkräfte dieser Tage kosten? Ich behaupte nein, denn Deine Ausführung ist einfach nur falsch!

    • Respekt vor der Pflege sagt:

      @ Liberaler Quatsch:

      Seit einigen Jahren gibt es die sog. PpUG (Pflegepersonaluntergrenzen), d. h. in Kurzform, eine Klinik muss auf Station in jeder Schicht eine gewisse Mindestbesetzung bzw. einen Besetzungsschlüssel im Verhältnis zur Patientenzahl einhalten und natürlich auch nachweisen. Hält man diese PpUG nicht ein, weil man nicht ausreichend qualifiziertes Pflegepersonal an Bord hat, sperrt man entweder (freiwillig) Betten oder muss Sanktionszahlungen in Kauf nehmen (dadurch möchte der Gesetzgeber eine gewisse Pflegequalität sicherstellen).

      Ein Verschlanken der Pflege ist somit schlichtweg nicht möglich, es sei denn man verkleinert oder schließt Stationen, was nicht im Sinne der Patienten sein kann.

      (Man stelle sich den riesigen Aufschrei vor, wenn ein gewisser Liberaler ein halbes Jahr auf eine wichtige OP warten muss, weil Klinikpersonal und somit Klinikbetten „verschlankt“ wurden.)

      Auf teure Leiharbeiter muss man in der Pflege teilweise trotzdem zurückgreifen, obwohl diese das Doppelte oder teilweise gar 3-fache einer angestellten „eigenen“ Pflegekraft kosten – denn diese Not lassen sich die Personaldienstleister fürstlich bezahlen.

      Die Ausführungen „zu einem bunten, vielfältigen und zukunftssicheren Personalmix“ zeugen von äußerst wenig Fachkenntnis.

      Zudem muss man sagen, dass Pflegekräfte in Bezug auf Schichtdienst, Arbeit an Wochenenden und Feiertagen sowie den ganzen emotionalen Belastungen je nach Station/Einsatz (z. B. Palliativmedizin, Kinderonkologie, ITS) einen sehr harten Job haben, den man als Gesellschaft auch respektvoll honorieren sollte, denn dafür verdienen sie (in Relation zu vielen anderen) wahrlich nicht übermäßig viel Geld.

  3. Rammstein Fan sagt:

    Klaro
    Der Zusatzbeitrag wird jährlich erhöht und dort machen sie sich die Taschen voll! Da geht’s nicht um die %zentuale Lohnerhöhung des kleinen Pflegers, der Fisch stinkt vom Kopf der Verwaltung!

    • ähm sagt:

      Was bedeutet „Prozentzentuale“?

    • der kleine Pfleger sagt:

      „Der Zusatzbeitrag wird jährlich erhöht“

      Die Beiträge werden regelmäßig angepasst. In beide Richtungen. Auch der Zusatzbeitrag war schon höher. Frag deine Eltern, falls die mal sozialversicherungspflichtg gearbeitet haben.

      • Rammstein Fan sagt:

        Ich arbeite bestimmt länger und intensiver als der kleine Möchtegern Pfleger! Du darfst mir gerne das Jahr nennen, wo die Beiträge zur Sozialversicherung und deren Zusatzbeiträge gesunken sind und gleichzeitig nennst Du mir die Jahre wo sie angehoben wurden🤔so nun finde den Fehler…… Und wie geschrieben, es geht mir nicht um die Prozentual Lohnerhöhung des einfachen Pflegers oder der Nachtschwester!
        P. S. Meine Eltern haben dich ernährt!
        Vergiss das nicht!

        • der kleine Pfleger sagt:

          „Ich arbeite bestimmt länger und intensiver als…“

          Unwahrscheinlich. Dafür müsstest du erstrmal überhaupt arbeiten.

          „Du darfst mir gerne das Jahr nennen, wo die Beiträge zur Sozialversicherung und deren Zusatzbeiträge gesunken sind“

          Danke.
          allg. Beitragssatz GKV
          2026 = 14.6%
          2014 = 15.5%
          2010 = 14.9%
          2007 = 14.8%
          2006 = 14.2%
          2003 = 14.3%
          2001 = 13.6%
          1995 = 13.2%

          „Meine Eltern haben dich ernährt!“

          Achso? In welcher Kneipe haben sie gearbeitet? Alle Einkünfte dort auch wirklich angegeben?

          • Rammstein Fan sagt:

            Ach ja
            Dieses Jahr (2026) GKV Beitrag 14,6
            Cool
            Aber Augenwischerei
            Dafür steigt der Zusatzbeitrag
            Peng

          • Lindemans Luder sagt:

            „Dieses Jahr (2026) GKV Beitrag 14,6
            Cool“

            Auch letztes Jahr schon und das davor und davor … seit 2015 stabil. Und davor war er höher. Glaubs oder glaubs nicht.

            „Dafür steigt der Zusatzbeitrag“

            Kommt auf die Kasse an.

            Bei den meisten steigt er nicht, bei der Knappschaft ist er sogar gesunken.

            Wenn du dich mit der Sache beschäftigst, bevor du rausplautzt, ist das „Peng“ vielleicht nicht ganz so peinlich. 😉 Nun stehst du wieder bedröppelt da…

        • Daniel M. sagt:

          Du oder deinesgleichen ernähren niemanden!

        • Hallo sagt:

          Wie arrogant kann man eigenes Unwissen verteidigen. Was mir noch dazu einfällt, kann ich nicht schreiben, denn dann geht der Kommentar nicht durch!

  4. Robert sagt:

    Erich Honecker würde sagen : Das werktätige Volk braucht nicht mehr Geld , das arbeitende Volk braucht mehr Freizeit für die Familie und geregelte Arbeitszeiten . Diese Forderungen macht aber die Verdi nicht , weil die Verdi mit dieser Forderung kein Geld verdient.

    • Ach Robert, Unsinn wie immer sagt:

      Wie immer absoluter Unsinn, Robert. Wenn ich schon lese „die Verdi“, wer spricht oder schreibt denn so???

      Außerdem setzt und setzte sich Verdi seit Jahren auch für kürzere und gerechtere Arbeitszeiten ein. Kannst Du nicht wissen, weil Du Dich offensichtlich weder mit Arbeit noch mit Gewerkschaften auskennst.
      https://www.verdi.de/arbeit-recht/arbeitszeitgesetz-maximale-arbeitszeit-pausen-ueberstunden
      PS: Mit Forderungen verdient überhaupt niemand Geld…

      • Robert sagt:

        Politik hat sich immer selber gelobt . Auch Verdi will ihre Arbeit loben .

        • Ach Robert, Unsinn wie immer sagt:

          Und? Loben ist per se weder schlecht noch gut. Kann man so oder so sehen.

          Was hat das jetzt aber mit Deinem und mit meinem vorigen Kommentaren zu tun? Nichts, nicht wahr? Okay. 👍

      • ammendorfer sagt:

        Ob das die oder xyz ist nur pillepalle.
        Ver.di, verdi oder wie auch immer.
        Natürlich verdient die „Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft“ damit auch Kohle. Oder nach Grundlage setzen die den Mitgliedsbeitrag fest, nicht mehr demn Bruttolohn?
        Irgendwann ist selbst bei den trögen Unternehmern die Fahnenstange erreicht. Sieht man gerade bei Zalando in Erfurt. Immer wieder von Ver.di bestreikt und nun stehen 2.700 Mitarbeiter auf der Straße. Da helfen auch keine Trillerpfeifen mehr. Gewerkschaften kümmern sich halt mehr ums Politische (gegen räächts ganz wichtig). Dabei haben sie scheinbar aus den Augen verloren das sich die Welt weiterdreht. Globalisierung nennt man das wohl. Als nächstes wird Amazon folgen denke ich.

        Als verdi (vormals ÖTV) noch von Sachkundigen geführt wurde, (Klotz) H. Klunker, Wulf-Mathies, H.Mai waren die Mitglieder wichtig, Politik war Nebensache, die Luschen wurden auch nicht hofiert. Deshalb waren diese Vorsitzenden auch bei denen verhaßt.
        Deshalb

        • @ammendorfer sagt:

          Vielleicht verstehst du das nicht, aber es ist ganz einfach, wie bereits geschrieben habe: Mit Forderungen verdient überhaupt niemand Geld. Niemand.

          Dass Du das nicht verstanden hast wird gleich eine Zeile später klar, also nicht grammatikalisch klar. Indem Du nämlich aufführst, WOMIT Verdi Geld „verdient“: Mit Mitgliedsbeiträgen. Forderungen sind keine Mitgliedsbeiträge. Ist eigentlich nicht so schwer zu verstehen.

          Deine persönliche Meinung (Kampf gegen Rechts, so wird das übrigens geschrieben) ist wohl seit bestehen von Gewerkschaften Bestandteil ihrer Arbeit, nicht umsonst wurden die Gewerkschaften von den Nazis so behandelt wie sie behandelt wurden.

          Und Deine Behauptung, dass Zalando Erfurt wegen Verdi zugemacht hätte ist blanker Unsinn. Nebenbei: es würde „dröge“ heißen, wenn Du „langweilig“ oder so meinen solltest. Aus Deinem Kommentar wird ansonsten keiner schlau, was oder wer wohl die „Luschen“ sein sollen, die bei „denen“ verhasst sein sollten.

          Aber das Wichtigste: Deine Abschweifungen haben kaum etwas mit meinem oder „Roberts“ Kommentar zu tun, denn für Arbeitszeitverkürzungen hat sich Verdi, wie auch andere Gewerkschaften, auch schon immer eingesetzt. DARUM ging es.

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