Tag der Schande: Gedenktafel am Riveufer erinnert an Terroranschlag

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23 Antworten

  1. 10010110​ sagt:

    Also ich fass’ es nicht! Da haben die für eine Gedenktafel für Terroropfer die Schriftart Comic Sans gewählt? Wie amateurhaft geschmacklos und lächerlich ist das denn? Ich hoffe, dieser Augenkrebs wird aus Respekt vor den Opfern schnellstens wieder entfernt. Hier könnte wegen dieser Schriftart sogar § 168 StGB zur Geltung kommen.

  2. Rote Festung sagt:

    Interessant auch, dass die Polizei überwiegend unter der Leitung von SPD Genossen stand.

    Bei der Wortwahl der Tafel kommt natürlich sofort der politische Linksextremismus zum Vorschein, der hier seine Agenda umsetzt. Wahrscheinlich ist der Anbringer nicht mal in der Lage den Faschismus zu definieren.

  3. Norbert sagt:

    Diese Schriftart ist echt das Allerletzte! Stillos, serifenlos, geschmacklos. Und auch die Anordnung des Textes innerhalb des Feldes – grauenhaft. Wer verzapft denn sowas? Ein GTA-Azubi im ersten Ausbildungsjahr? …selbst der würde es wahrscheinlich besser hinbekommen.

  4. Dirk Müller, Halle-Neustadt sagt:

    wir sollten dieses, offensichtlich von Unbekannten angebrachte, Schild schnell wieder abnehmen, da es den Anschlag eines rechtsextremistischen Täters auf nicht akzeptable Weise instrumentalisiert.

    Mal ganz abgesehen davon, das der Kontext zum Faschismus aus mehreren Gründen nicht passtt, handelt es sich hierbei ganz offensichtlich um ein Schild, das aus dem linksideologischen Milieu kommt und den Charakter einer Kampfparole in sich birgt.

    Dieses fürchterliche Attentat darf nicht instrumentalisiert werden, egal aus welcher politischen Richtung.

    Vielleicht organisieren wir eine öffentliche Tafel aus der Mitte der Gesellschaft.

    • Maik Wöhlert sagt:

      Aus welchen Gründen passt denn der Kontext zum Faschismus nicht? Ich vermute, Sie haben da ganz andere Assoziationen als wir. Was ist denn am Kampf gegen den Faschismus eine Parole? Schließlich haben auch konservative Verfassungsrechtler wie Gerhard Leibholz den Begriff des Faschismus verwendet. Lassen Sie uns doch bitte an Ihren Gedanken teilhaben.

      • Dirk Müller, Halle-Neustadt sagt:

        wenn Sie von „wir“ sprechen, vermute ich, dass Sie sich als Mitorganisator dieses Schildes bezeichnen? Oder benutzen Sie lediglich den Begriff „Faschismus“ um „Assoziationen zu wecken“? Beides finde ich nicht überzeugend.

        Politischen Agitatoren, linksideologische zumal, unterstelle ich in ihrer öffentlichen Wirkung ein hohes Maß an begrifflicher Ungenauigkeit, wenn es darum geht, pseudo-dialektisch den enger werdenden Meinungskorridor zu formulieren. Was von dem linken Weltbild abweicht, wird dabei schnell mal als faschistisch bezeichnet.

        Dass mittlerweile direkte und konkrete Angriffe gegen unsere demokratischen Normen in der Öffentlichkeit entweder nicht wahrgenommen oder hingenommen werden, wie z. B in Zwickau die verhinderte Aufnahme der Personalien einer linken Aktivistin wegen Sachbeschädigung oder die gewaltsame Verhinderung öffentlicher Auftritte von gewählten Politikern oder die offen antidemokratischen Äußerungen von Carola Rackete, die das Leid von Flüchtlingen instrumentalisiert, sollte unsere Gesellschaft alarmieren.In allen drei Beispielen sprechen linke Aktivisten von „Faschismus“ und rechtfertigen damit ihr eigenes gewalttätiges und rechtswidriges Handeln.

        Rechte und linke Ideologen bedrängen unsere demokratische Gesellschaft aktuell. Neben dem berechtigten Fokus auf die rechte offen auftretende Gewalt dürfen wir die Gefahr von links, die mit der selben Verachtung gegenüber unserer Demokratie daherkommt und lediglich erfolgreich wie angekündigt „den Gang durch die Institutionen“ geht, nicht aus dem Auge verlieren.

        Es erscheint mir legitim, festzustellen, dass diese linksideologische Dialektik, die u.a. dazu führt, das dort unwidersprochen definiert wird, was gesagt werden darf und was nicht, letztendlich für unsere Demokratie eine größere Gefahr darstellt, weil sie bereits größere Teile der Gesellschaft unter Druck setzt, die sich dagegen nur noch bedingt zur Wehr setzt. Der demokratische Streit geht verloren. Wer eine abweichende Meinung vertritt, wird angegriffen.

        Der Rechtsstaat verliert seine Kraft, die Bürger unseres Landes zu schützen. Letztlich verliert der Rechtsstaat seine Bürger.

        Der radikalisierte rechte Attentäter von Halle kann den Begriff „Faschismus“ wahrscheinlich genauso wenig definieren wie Gestalter dieses unsäglichen Schildes. Aber in Ihren Augen ist das wahrscheinlich auch nicht notwendig.

        • Maik Wöhlert sagt:

          Sie verstecken sich ebenso wie die Verfasser dieses Schildes hinter hohlen Sprachfloskeln, derer Sie vermutlich selber nicht Herr sind. Jedes Mal, wenn Sie auf dieser Internetseite von irgendeiner Meldung erregt sind, sprechen Sie von linker Dialektik. Und allein, dass Sie Ihre Meinung hier von sich geben dürfen offenbart doch, dass es mit dem Untergang des Abendlandes und der Meinungsdiktatur nicht, wie von Ihnen in Kassandrarufen heraufbeschworen, bestellt ist. Sagen Sie doch einfach was Sie wollen. Und wenn es Sie stört, dass Personalien nicht aufgenommen werden oder sich AktivistInnen anders äußern, als Sie es gerne hätten, dann erstatten Sie doch Anzeige gegen die besagten Stellen. Wenn Sie ein Vertreter des Rechtsstaates wären oder sich mit diesem in irgendeiner Weise auskennen würden, müssten Sie nicht auf eine vermeintliche Ohnmacht beschränken. Sie können doch darlegen, inwiefern das Handeln der Gefahrenabwehrbehörden rechtswidrig war. Aber es ist dasselbe wie mit dem obigen Schild: immer dagegen zu sein ist leicht, machen Sie stattdessen doch einmal etwas. Vielleicht wird’s dann ja auch mal etwas mit dem Stadtrat?

    • Frau L. sagt:

      „Wir sollten…“ und „vielleicht organisieren wir…“

      Warum verstecken Sie sich hinter dem WIR und dem VIELLEICHT, Herr Müller? Für mich klingt das nach Pseudo-Aktionismus aus dem Sofakissen heraus.

  5. Bernd sagt:

    Jom Kippur (höchster jüdischer Feiertag) = Tag der Schande
    Kann man sich gar nicht ausdenken sowas.

    • schroeter1a sagt:

      Dazu noch die Blutdiamanten. Während des Jom-Kippur-Kriegs 1973 befahl die israelische Ministerpräsidentin Golda Meir, nachdem sie in der Nacht vom 8. auf den 9. Oktober von Mosche Dajan informiert worden war, dass eine militärische Niederlage gegenüber Syrien und Ägypten drohe, 13 Atombomben mit der Sprengkraft von je 20 Kilotonnen TNT für die Jericho-Raketen auf der Sdot Micha Raketenbasis und die F-4 auf der Tel Nof Airbase gefechtsbereit zu machenPräsident Richard Nixon und sein Außenminister Henry Kissinger erfuhren von dieser Maßnahme am Morgen des 9. Oktober und ordneten die Operation Nickel Grass an, eine massive Unterstützung mit militärischem Material für Israel

  6. Argus sagt:

    „…jüdischen Volk“?

    Also das hätte nicht in die hallesche Synagoge gepasst.
    Gedenktafel gern, aber doch nicht so.

  7. Dada sagt:

    Ich finde es lustig, dass hier die Schrift kritisiert wird, aber nicht der Inhalt. Für mich passt die krude Optik perfekt zu dem unausgegorenen, unmöglichen Text. Der Besitzer der Mauer wird es demnächst wohl wieder entfernen. Das ist linkes Kasperletheater und eine ziemlich dreiste Vereinnahmung. Die Initiatoren sollten sich mal ein bisschen mit der eigenen (linken) Geschichte befassen und schön kleinlaut sein, was das Verhältnis zu Juden und Israel angeht.

    • Demokratie sagt:

      Nur weil der Urvater waschechter Antisemit war und man heute bei der Linken vermutlich mehr Antisemiten als in der AfD findet? Das würde ja eine gewisse Selbstreflexion erfordern.

  8. Wessi sagt:

    Da es hier keinen Stifter gibt oder Verfasser der sich dazu bekennt und wohl anonym bleiben will, ist das Wildplakatieren von öffentlichem Raum und Sachbeschädigung!
    Das Ding muss runter und eigentlich vom Täter entfernt werden und entsorgt! Da kein Urheber ermittelt werden dürfte bleibt der Schaden am Eigentümer hängen!

    Im Übrigen ist der Täter nicht verurteilt und erst einmal vor dem Gesetz unschuldig, auch wenn es manchen Menschen nicht gefällt!
    Ob die Tat aus politischen Ansichten verübt wurde steht bisher nicht fest, sondern lediglich dass die Vermutung nahe liegt, dass die Tat einen antisemitistischen Hintergrund haben könnte, was durch keinen Gutachter oder Wissenschaftler festgestellt wurde und von keinem Gewicht bestätigt wurde!
    Massenmord an einem Volk zu verüben wie beispielsweise Mao oder Lenin, war hier auch nicht der Fall! Einen Massenmord an einer gewissen Anzahl an Menschen zu verüben sieht ganz anders aus! Per Definition sind das ab vier Menschen!
    Keine Ahnung welche Bildung der Verfasser hier hat, Aber so ein an den Haaren beigezogener Unsinn ist schon echt peinlich!

    • Sachverstand sagt:

      Pudert die Täter mal schön weiter, dann jammert aber nicht wenn dieses Land einst vor den Trümmern als Ergebnis eurer neoliberalen Debattierrunden steht. Und was an dem Text falsch, unsinnig sein soll, erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht.

  9. Bürger sagt:

    Ich begrüße die Gedenktafel ausdrücklich, ist sie doch a) Gegenstand eines privaten Grundstückes und wird sie b) eine heftige Debatte im Stadtrat auslösen über die Ursachen des Anschlags, so dass man schnell sehen kann, wer von den Stadträten Anhänger des Faschismus ist und wer nicht.

    • Kritiker sagt:

      Wegen der Tafel? Die Ursache ist ja recht klar, abgehängte Einzelpersonen radikalisieren sich und drehen durch, vor 8Chan wäre der Typ vermutlich in eine Schule gestürmt.

      Und wie erkennst Du Faschisten? Jeder der diese billige Meinungsmache kritisiert ist Faschist?

  10. farbspektrum sagt:

    Was soll die Tafel am Riveufer? Noch dazu mit einer unsinnigen Inschrift?
    Und auch noch handwerklich miserabel. Wie man es eben von der Sorte mit den zwei linken Händen kennt. Was hat das mit dem Ereignis im Volkspark zu tun?
    Der politische Kindergarten wird immer aggessiver.

    • Seb Gorka sagt:

      Was ist daran aggressiv? Die Schriftart Comic Sans ja wohl nicht.

      Mach dir nicht so viele Sorgen um andere Leute. Du hast mit dir selbst genug zu tun.

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