Jahreswechsel in Halle (Saale): Stadtwirtschaft beseitigt 18 Tonnen Silvestermüll am Neujahrstag

Während die meisten Hallenser nach den Neujahrsfeierlichkeiten noch im Bett lagen, waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Halleschen Wasser und Stadtwirtschaft GmbH (HWS), einem Unternehmen der Stadtwerke Halle-Gruppe, schon fleißig. Sie haben Böllerreste und Feuerwerksbatterien besei

Allein am Neujahrstag sammelten sie rund acht Tonnen Feuerwerksreste ein. Insgesamt rechnet die HWS mit einer Gesamtmenge von 15 bis 18 Tonnen Silvestermüll. Gleichzeitig appelliert die HWS an alle Hallenserinnen und Hallenser, ihren Beitrag zu einer sauberen Stadt zu leisten und die eigenen Knallerreste nach dem Feiern selbst zu entsorgen. Abgebrannte Raketenbatterien sollten aus Sicherheitsgründen nicht in die Restmülltonne geworfen, sondern neben die öffentlichen Papierkörbe gestellt werden. Die Mitarbeitenden der HWS kümmern sich anschließend um die fachgerechte Entsorgung.

Bereits am Neujahrstag legten die Mitarbeitenden der HWS zwischen Bahnhof und Hallmarkt eine Extraschicht ein und reinigten besonders stark betroffene Bereiche wie den Hauptbahnhof, die Leipziger Straße, den Hallmarkt und die Große Ulrichstraße. Etwa vier Stunden waren dazu ab 7 Uhr morgens zehn Mitarbeitende mit drei Kehrmaschinen (eine große und zwei kleine), einem Papiersammler, einem Kleintransporter und zahlreichen Besen unterwegs, um die Überreste der Silvesternacht einzusammeln.

Der Aufwand für die Teams wächst seit Jahren, insbesondere durch immer größere und schwerere Raketenbatterien. Diese können nicht maschinell aufgenommen werden, da sie nicht durch den Saugschacht der Kehrmaschinen passen. Sie müssen händisch eingesammelt werden. Zudem sollten Raketenbatterien nicht über die Restmülltonne entsorgt werden, da sie oft erst nach langer Zeit vollständig abkühlen. Die HWS bittet deshalb darum, abgebrannte Batterien neben die öffentlichen Papierkörbe zu stellen. Die Mitarbeitenden kümmern sich anschließend um deren fachgerechte Entsorgung.

Für eine saubere Stadt – HWS bittet um Unterstützung

Viele Silvesterfreunde lassen die Überreste ihres Feuerwerks einfach liegen – im Vertrauen darauf, dass die Stadt beziehungsweise die HWS alles beseitigt. Doch das Verursacherprinzip gilt auch an Silvester: Wer Müll verursacht, sollte ihn auch wieder entfernen. Hallenserinnen und Hallenser können also selbst dafür sorgen, dass unsere Stadt nach der Silvesternacht schnell wieder sauber wird, indem sie mithelfen und den von ihnen verursachten Silvestermüll aufräumen.

Ziel der HWS ist es, innerhalb einer Woche sämtliche Silvesterreste zu beseitigen. Parallel zum Sondereinsatz an Silvester läuft selbstverständlich das reguläre Tagesgeschäft weiter.

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42 Antworten

  1. Jemy sagt:

    Vielen Dank an die fleißigen Arbeiter und Helfer der Stadtwirtschaft!

  2. Saalemeister sagt:

    Ich bin für eine Zusatzsteuer auf Pyrotechnik. Diese sollte so hoch sein, dass damit die zusätzlichen Kosten für Krankenhäuser, Feuerwehr, Polizei, Reinigung, Versicherungen, und all das was ich noch vergessen habe, aufgewogen werden.

    • Gute Idee! sagt:

      Und da geht noch mehr: Sport-, Verkehrs- und Arbeitsunfallfolgenregulierung aus der gesetzlichen Krankenversicherung ausschließen und eine private Zusatzversicherung für entsprechende Betätigungen pflichtig vorschreiben! So geht Effizienz! Und die Wirtschaft kommt auch voran!

      • Tom sagt:

        @Gute Idee: ich unterstell dir einfach mal Sarkasmus! Irgendwelche Zusatzsteuern würden das Problem nicht lösen, dann wird eben wieder mehr illegales Feuerwerk gekauft! Und so haben die Krankenhäuser mehr schwerere Verletzungen an Silvester wie eh schon normal ist!

        • Gute Idee! sagt:

          Thommy, ich will keine Zusatzsteuern. Habe ich nicht gefordert. Ich will meine Krankenversicherungsbeiträge senken und außerdem, daß Sport- und Verkehrsextremisten ihre Versicherungen schön selber tragen. Und Arbeitsunfälle sollen auch nicht auf Kosten meiner Zwangsbeiträge reguliert werden.

          Kannst du etwa nicht lesen, oder hast du etwas gegen Reformen? Ist dir eine solche Forderung gar zu komplex?

          Oder hast du gestern einfach nur wieder mal zu lange am Lack geschnüffelt? 🙂

          • Wario sagt:

            @Gute Idee,👍 PRIMA, dann können wir den ganzen Unsinn von Krankenkassen und deren Vorständen und Aufsichtsräten ( die fast alle mit abgewählten Politikern besetzt sind) abschaffen. Wer nicht arbeitet und einzahlt muss zusehen wie er klarkommt. Ist das dein Plan? Fast jeder AG bietet seinen Mitarbeitern eine UV oder BUV an. Hast du keine? Selbst Schuld!

          • DGUV sagt:

            Arbeitsunfälle werden über die gesetzliche Unfallversicherung reguliert. Die (Pflicht)Beiträge dazu leisten die Unternehmen. Das hat nichts mit den Versicherungsbeiträgen der Krankenkassen zu tun. Du zahlst keinen Cent dafür.

        • Einfach mal nachdenken sagt:

          Steuern heißt doch nicht starke Verteuerung. Warum wird sowas gleich immer gedacht? Hauptsache Übertreibung, nicht?
          Bei der Menge der zu besteuernden Artikel, braucht es nicht viel.
          Hat dich die Alkoholbesteuerung jemals denken lassen, illegalen Alkohol zu trinken?
          Kaffeeschmuggeln ist irgendwie auch nicht mehr so aktuell.
          Vom Benzinschmuggel hört man irgendwie auch nichts.

      • Krachmacher sagt:

        Arbeitsunfälle werden gar nicht aus der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt….du bist halt nur ein kleiner Schwätzer!!!

  3. Emmi sagt:

    Vielen lieben Dank den fleißigen Bienchen der Stadtwirtschaft und ein gesundes neues Jahr 🍀

  4. Ich bin's sagt:

    Liegenlassen.

  5. ,,Uns“….das typische übliche linke Gelabbere!

  6. Dirk sagt:

    Diese Selbstbeweihräucherung der Stadtwirtschaft ist genau so ein blödsinniges Gelabre wie “ wir sind mit Räumfahrzeugen auf den Winter eingestellt“. Schnell auf dem Markt säubern und sich dann feiern lassen. In Neustadt blieb im letzten Jahr der Müll über einen Monat liegen und verteilte sich dank Wind und Wetter auf den Straßen und Fußwegen.

  7. Klecks sagt:

    Nur Asis räumen ihren Dreck nicht weg. Die sind das von zuhause aus gewöhnt. Meistens aus der Bronx.

  8. Aufmerksamer Beobachter sagt:

    War hier nicht zu lesen, dass fast alle ihren Feuerwerksabfall wegräumen? Tztztz

  9. Michael Stuetzer sagt:

    Also am Rannischen Platz lag in den letzten Jahren die Reste von Silvester noch bis Juni.

  10. Paulusclown sagt:

    Kein Böllerverbot,wegen ein paar Idioten.
    Aber,wenn man Mittag wach ist kann man seinen Müll bei Seite räumen.
    Das gehört sich einfach so!!!

  11. Michael Stuetzer sagt:

    Auf der Dieselbrücke lagen am Samstag auch noch Kartons von dem Feuerwerk rum, ob die jemals beräimt werden?

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