Baustart für Airportpark am Flughafen Leipzig Halle

Leipzig: Airportpark

Der Star Park in Halle Queis bekommt kräftig Konkurrenz. Am Mittwoch erfolgte der offizielle Baustart am AIRPORTPARK Leipzig Halle.

„Bis November 2017 bauen wir für 2,6 Mio. Euro die innere und äußere Erschließung und binden damit das Gelände an die Bundesstraße 6 und die A 9 an. Parallel errichtet bis 2018 – planmäßige Erschließungsarbeiten vorausgesetzt – die Kette 24-Autohof eine der modernsten Raststätten der Region“, erklärt Dieter Vornhagen, Vertreter der dänischen Eigentümergesellschaft Ejendomsanpartsselskabet af 31. Januar 1997. Die Max Weishaupt GmbH investiert ebenfalls am Standort auf einem 15.000 qm großen Areal. Aktuell stehen zudem Bestandsflächen zwischen 6.000 und 38.000 qm zur Vermietung an Unternehmen aus Produktion, Logistik und Verwaltung zur Verfügung. Mit diesen Schwerpunkten greift man genau in das Segment, mit dem Halle seinen Star Park vermarktet.

Im Bauabschnitt II plant der Eigentümer Ejendomsanpartsselskabet für rund 50 Millionen Euro weitere Logistik- und Produktionsflächen mit Größen von 20.000 qm bis 110.000 qm zu entwickeln. Abhängig vom Interesse der Investoren kann Mitte 2019 der Bauabschnitt III im angrenzenden Erweiterungsgebiet folgen. 160.000 qm Fläche würden dann für rund 60 Mio. Euro erschlossen und entwickelt werden. „Der AIRPORTPARK LEIPZIG-HALLE hat das Potential für national und international agierende Firmen. In Zeiten knapper werdender Flächen machen ihn seine logistisch günstige Lage – 3 Kilometer vom Flughafen Leipzig-Halle (Frachtbereich Süd) und 8 Kilometer vom Güterverkehrszentrum Leipzig entfernt – zunehmend attraktiver für den Markt“, so Dieter Vornhagen.

24-Autohof-Geschäftsführer Alexander Ruscheinsky gehört zu den Unternehmern, die bereits auf den Standort setzen: „Das Grundstück liegt strategisch vorteilhaft an der stark frequentierten Autobahn A 9 Berlin-München, direkt an der Abfahrt Großkugel / Schkeuditz zur B 6. Mit der Nähe zu DHL und dem Flughafen Leipzig-Halle erlangt der Standort für uns eine besondere Bedeutung. Wir erwarten im Hinblick auf die Ansiedlung weiterer Firmen am und um den AIRPORTPARK LEIPZIG-HALLE zudem einen weiteren Bedarfsanstieg für Dienst-leistungen unseres Autohofes“, sagt er. Auf 38.000 qm errichtet 24-Autohof in Investitionsstufe I bis 2018 für 7,5 Mio. Euro einen modernen Autohof mit 180 Stellplätzen für PKW, Gespanne, Busse und LKW sowie 150 Sitzplätzen in der Gastronomie innen und außen. Ein Fokus des Projektes liegt auf den Berufskraftfahrern, für die ein großzügiger Sanitärbereich eingerichtet wird. Zudem stattet 24-Autohof den LKW-Parkplatz in Premiumqualität aus und lässt ihn per Video überwachen. Im Bereich Gastronomie liegt der Schwerpunkt auf frischem, gesunden Essen. „Üblicherweise gehört zum 24-Konzept auch noch ein Fast Food-Partner, mit dem wir uns bereits im Gespräch befinden“, erklärt Alexander Ruscheinsky. Damit Autofahrer die Angebote des Autohofes nicht verpassen, gibt es auf der A 9 eine offizielle Beschilderung. Im zweiten Schritt plant das Unternehmen u.a. neben dem Fast Food-Restaurant einen Kfz-Service-Betrieb, wobei auch hier eine Zusammenarbeit mit Investoren und Betreibern vorstellbar ist.

Das Vermarktungsmandat liegt bei BNP Paribas Real Estate. Stefan Sachse, Geschäftsführer und Niederlassungsleiter Leipzig, dazu: „Aufgrund der dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung in der Region erwarten wir eine weiterhin konstante Nachfrage nach Logistik- und Industrieflächen. Aktuell zeigt sich gerade durch den Zuwachs im Güterverkehrszentrum, bei BMW, in Schkeuditz und im AIRPORTPARK LEIPZIG-HALLE bei kleineren und mittleren Gewerbeimmobilienflächen ein erster Nachfrageüberhang. Die kurzen Wege zwischen Straße, Luft und Schiene schaffen unschlagbare Wettbewerbsvorteile. Durch die unmittelbare Nähe zum internationalen Luftfrachtdrehkreuz der DHL sowie der Nähe zum Güterumschlagsterminal im GVZ Leipzig eignet sich der Standort insbesondere für logistikaffine Un-ternehmen. Die zentrale Lage innerhalb der regionalen Absatzmärkte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bildet zudem die Grundlage für optimale Logistikkonzepte“.

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