„Bewegte Welten“: 19. Impronale findet vom 24. bis 27. November statt

Foto: Markus Scholz

Ob (Dis)Tanz oder Nähe, von der gewählten Intimität einer Wohngemeinschaft zum Eindringen des Unbekannten in die eigenen vier Wände, aus den unterschiedlichsten Ecken dieser Welt: Die diesjährige Impronale verspricht zu bewegen und bewegt zu werden. Ein überraschender Mix aus unterschiedlichen Stilen, von Akrobatik über Tanz zu Improvisation und Schauspiel, bewegt und berührt gleichermaßen. 

In seinem 19. Austragungsjahr geht das Improvisationstheaterfestival dabei auch selbst neue Wege: Neben sechs Aufführungen in Halle (Saale) stattet das Festival mit dem Format „Labor“ außerdem den Städten Zeitz und Wolfen einen Besuch ab. Bei dem innovativen Format, das auf der Impronale Premiere feiert, stellen sich sechs Künstler:innen der Frage „Was mich treibt?“ und eruieren die Auswirkungen von persönlicher, finanzieller und geografischer Umgebung, von Sozialisation, Kultur und Umwelt. 

Preisgekrönte Künstler:innen aus Australien, Deutschland, Tschechien, Österreich und der Slowakei laden in diesem Jahr ein zu Geschichten, die das Publikum in ihren Bann ziehen und sowohl Gruselgeschichten als auch feministischen Perspektiven Raum geben sollen. Und das Publikum ist wie immer Teil der Inszenierung: Seine Anregungen, Wünsche und Sichtweisen bestimmen das Geschehen mit. In diesem Jahr hat das Publikum sogar die Möglichkeit, die Schauspieler:innen von der Bühne in ihr eigenes Wohnzimmer einzuladen und Teil der Geschichte zu werden. Die Aufführung „Serienjunkies – Unheimlich“ findet nämlich sowohl im analogen als auch digitalen Raum via ZOOM statt.

Das Publikum vergibt im Anschluss an alle Aufführungen den Publikumspreis „IMPROKAL“ für seine Lieblingsaufführung.

Schirmherrin des Festivals ist auch in diesem Jahr Frau Dr. Judith Marquardt, Beigeordnete für Kultur und Sport der Stadt Halle (Saale) und langjähriger Fan der Impronale. „Ich freue mich auf die internationalen Schauspielerinnen und Schauspieler, die auftreten werden“, so Marquardt. „Das Improvisationstheater reagiert auf tagesaktuelle Themen und erlaubt dem Publikum aktiv auf das Bühnengeschehen Einfluss zu nehmen. Eingefahrene Muster werden aufgebrochen, Vorurteile und Abwehrmechanismen abgebaut. Global geltende Improvisationstheaterregeln ermöglichen eine gemeinsame künstlerische Sprache, die über Sprachbarrieren hinweg ihre Magie entfaltet.“

Wieder zum Rahmenprogramm der Impronale gehören selbstverständlich auch die Workshops bei einigen der besten nationalen und internationalen Improtrainer:innen. Am letzten Tag des Festivals geben die Workshopteilnehmenden in einer öffentlichen „Werkschau“ allen Interessierten einen Blick hinter die Kulissen – eine einzigartige Gelegenheit, die Fülle des Improvisationstheaters zu erleben.

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Keine Antworten

  1. fthread sagt:

    Dumme GAMMLER!

  2. 15 min Rum sagt:

    Tanzen wir und die Probleme weg.

  3. Tagesschau sagt:

    Improv als Lebensmaxime.
    Die Realität ist eine zu schmierige Bühne.

  4. 10010110 sagt:

    Das war letztens schon so gut, da muss man das gleich nochmal machen. 😀

  5. leo sagt:

    Eure Kommentare zeigen komplettes Unwissen. „Probleme wegtanzen, Realität zu schmierig, dumme Gammler“, können nur Leute schreiben die sich mit dem Thema nie beschäftigt haben.
    Heino lernt seine Haselnuss auswendig und labbert das ganze dann automatisch runter. Beim Improtheater weiß der Darsteller nie was sein Gegenüber im nächsten Moment sagt, macht. Damit da was Sehenswertes rauskommt braucht es Intelligenz, Reaktionsvermögen. Besucht mal eine Veranstaltung des Improtheaters „Schoko mit Gurke“ in Halle. Die Typen sind so neben der Spur ,dass die sogar noch studieren (Dumme Gammler)
    Leo (60 Jahre)

    • Häuptling ist Dumm sagt:

      … braucht es Intelligenz, Reaktionsvermögen…

      Die Selbstdarsteller opfern ihre und die des Publikums wertvolle Lebenszeit. Danke, dass ist Kunst. Alles andere ist Schei.egal. Soll doch die Welt brennen.