CDU fordert bessere Winterdienst-Koordination in Halle (Saale) und kritisiert auch fehlende Räumpflicht bei Eigentümern

Kräftig geschneit hat es am vergangenen Freitag und Samstag. Die CDU-Stadtratsfraktion Halle (Saale) äußert sich in diesem Zusammenhang kritisch zur Organisation des Winterdienstes und fordert Verbesserungen für die Zukunft.

„Wir schätzen die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Winterdienstes, insbesondere der Stadtwerke, sehr. Sie waren unermüdlich im Einsatz und haben unter schwierigen Bedingungen ihr Bestes gegeben“, betont Hans-Joachim Berkes, Stadtrat der CDU-Fraktion. Dennoch zeige die aktuelle Situation deutliche Defizite in der Räumung des städtischen Verkehrswegenetzes auf.

Die Räumung der Verkehrswege (Verkehrssicherungspflicht) gehört zu den Kernaufgaben der Kommune. Leider waren jedoch auch Tage nach dem Wintereinbruch zentrale Plätze wie der Marktplatz sowie Fußwege wichtiger Straßen wie der Großen Ulrichstraße oder der Trothaer Straße nicht zeitnah vom Schnee befreit. „Zum Verkehrswegenetz gehören nicht nur die Fahrbahnen“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Dr. Ulrike Wünscher. „Wenn Fußgänger und Radfahrer gezwungen sind, auf die Straße auszuweichen, entstehen gefährliche Situationen für alle Verkehrsteilnehmer.“

Als problematisch erachtet die CDU-Fraktion zudem, dass augenscheinlich viele Grundstückseigentümer ihrer Räumpflicht nicht nachgekommen sind. „Hier sind verstärkte Kontrollen und gegebenenfalls auch Sanktionen notwendig. Hauseigentümer müssen stärker in die Pflicht genommen werden, notfalls müssen auch Bußgelder ausgesprochen werden“, fordert die Fraktion.

Die CDU-Stadtratsfraktion appelliert an die Stadtverwaltung, die Koordination des Winterdienstes zu überprüfen und für zukünftige Wintereinbrüche bessere Konzepte zu entwickeln, die sowohl Straßen als auch Fuß- und Radwege sowie zentrale Plätze gleichwertig berücksichtigen.

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57 Antworten

  1. Elfriede von dr Vochelweide sagt:

    Für die Beschäftigten des Ordnungsamtes eine Gelegenheit, kräftig bei denen zu kassieren, die als Eigentümern von Grundstücken ihrer Räumpflicht nicht nachkommen. Es ist eine Zumutung für alleinstehende Senioren durch Schnee und Matsch miut hilfe eines Rollators unterwegs sein zu müssen, um unbedingt nötige Dinge zu erledigen wie Einkauf, Arztbesuch, Gang zur Apotheke. Ohne notwendigen Anlass geht bei solchem Wetter keiner von den älteren Menschen auf die Straße, weil sie neben allen Misshelligkeiten des Alters nicht noch einen Knochenbruch riskieren wollen.

  2. Otto01 sagt:

    Wieviel Leute will die Stadt dafür einstellen, die Räumpflicht der Eigentümer zu kontrollieren? Das ist mit normalen Personalaufwand gar nicht möglich. Mindestens 50 Prozent der Fußwege waren nicht oder unzureichend geräumt. Nun ist es weggetaut. Und ja, ich war meiner Räumpflicht nachgekommen und habe auch Nachbarn geholfen, die es nicht so können.

    • Der Dude sagt:

      Die Stadt sollte mal lieber den Ball flachhalten und ihrer Räumpflicht bei kleinen Straßen nachkommen. Das passiert überhaupt nicht. Fahrradwege werden ebenfalls konsequent nicht geräumt.

  3. Derda sagt:

    Auffällig war, dass besonders bei HWG-Häusern in der Innenstadt häufig nicht geräumt war. Man kann ja nun unterstellen, das hier ja sowieso nichts von der Stadt zu befürchten ist, weil ja die eine Krähe der anderen nichts tut

    • Hallenser sagt:

      Ganz genau so ist es. Bin selbst Mieter der hwg und bei uns in der damaschkestrase war nix geräumt…und das jedesmal wenn Schnee gefallen ist

      • Schmutzfee sagt:

        Das liegt halt am Hausmeisterdienst der von der HWG beauftrag wurde. Bei anderen Häusern wo die aktiv sind wurde auch nicht geräumt. Würde ich wenn ich da (freiwillig) arbeiten würde auch nicht mitmachen, da es für den Winterdienst keine zusätzliche Zeit gibt. Da dort Gehalt gezahlt wird, werden Überstunden auch nicht bezahlt.

  4. sie bemühten sich stets :) sagt:

    Was soll denn dieser Unsinn Radwege räumen zu wollen?
    Niemand mit etwas Hirn fährt bei solchen Bedingungen Zweirad. Motorradfahrer würden dies nie tun.
    Die sollen mal zusehen dass sie wenigstens mit ihren Kapazitäten die Straßen räumen, was schon nie klappt.
    Wer denn unbedingt bei Schnee und Eis Rad fahren will, könnte ja auch auf die hoffentlich geräumte Straße ausweichen.

    • @sie bemühen sich stets sagt:

      Wenn die Radwege ordentlich geräumt wären, könnte man gut Fahrrad fahren, weil dann keine Sturzgefahr bestünde.
      Wenn Radfahrer auf die Straße ausweichen ist es den Autofahrern ja auch nicht recht (siehe ausreichend Schimpfereien in dbh-Kommentarspalten…)
      Mit welcher Begründung haben Radfahrer weniger Anrecht auf geräumte Radwege als Autofahrer auf geräumte Straßen?

    • SagJaNur sagt:

      Wenn Radwege ordentlich geräumt würden, dann könnten viel mehr Leute mit dem Rad fahren. Mangelndes Hirn ist wohl eher denen zuzuschreiben, die sich nur um die Straßen kümmern. Der größte Teil der Hallenser war nicht mit dem Auto unterwegs, sondern zu Fuß oder dem ÖPNV. Insbesondere geräumte Fußwege wären also mal eine Maßnahme zur Verkehrssicherheit. Straßen fahren sich die Autos schon selber frei.

    • Radar sagt:

      Was gehen uns die Radfahrer an? Die können ihre Radwege selber frei halten. Im Sommer fahren die auch im Pulk zu Hunderten sinnfrei über Verkehrsknotenpunkte und aalen sich dabei. Also können die auchmal zum Schneeschieber greifen!

      • @Radar sagt:

        Gute Idee, das sollten die Autofahrer auch machen. Brauchen so viel Platz zum fahren und parken, dann sollen sie ihn doch auch selbst frei räumen! (… merkst du selber, oder?)

    • etwas Autofahrerhirn sagt:

      Im Sommer: „Haha, die dummen Schönwetterradler! Beim ersten Frost sind die weg von der Straße! Völlig unzuverlässiges Verkehrsmittel!“
      Im Winter: „Warum fahren die immer noch Rad?! Sind die dumm oder was?! Auf keinen Fall Wege räumen, sonst kommen die damit noch durch!“

    • die Luftpumpe sagt:

      wieso sind geräumte Radwege (und Fußwege) Unsinn…?!?
      Da könnte man doch zum Vergleich mal unsere Partnerstadt in Finnland erwähnen:
      https://archive.is/qBoi4
      und noch ein Beitrag darüber im NDR:
      https://www.youtube.com/watch?v=sBnvyshIpsE
      Zitat gleich ganz oben:
      „Beim Schneeräumen zeigen Städte, wen sie schützen wollen und wen nicht“

    • Windschutzscheibe sagt:

      In unserer Partnerstadt Oulu werden vorrangig Fußwege und Radwege geräumt, da beide Personengruppen viel gefährdeter sind, als Autofahrer in ihren Autos.
      Alles eine Frage der Perspektive.

    • Kevin S. sagt:

      Ich habe zu Fuß, einen Arbeitsweg von 30 Minuten.
      Mit den Rad fahre ich nicht ganz 5 Minuten.
      Mit dem Auto, fahre ich enorme Umwege und kann vor Ort nicht parken, weil es keine Parkplätze gibt.
      Dazu kommt, das ich das Auto erstmal von Eis und Schnee befreien müsste… Auto macht kein Sinn für mich.
      Öffis: unzuverlässig und auf meinem Weg umständlich. Die Fahrzeit würde etwa 25 Minuten betragen.

  5. MS sagt:

    Meine Frage wäre ja: Wieviel Mitarbeiter des Ordnungsamtes waren eigentlich im Einsatz, um die Räumpflicht zu prüfen? Oder waren eher fast alle wie immer beschäftigt, an den besten Spots Tickets auszustellen? Und es sind nicht nur die „kleinen“ Eigentümer, diesmal waren es auch die großen halleschen Vermieter, deren Winterdienst unzureichend war, Ob HWG, ob WG Freiheit….Trampelpfade und ne Handvoll Split sind kein Räumdienst. Und die nachfolgende Frage an die Stadt und die Hauseigentümer: Wann kehr ihr diesen Split jetzt weg….Schnee und Eis sind fort und das für ne ganze Zeit lt. Wetterdienst.

    • Spot der Beste sagt:

      Wo war denn deiner Erkenntnis nach bei bestehender Räumpflicht nicht geräumt, wie hast du das überlebt und warum hast du diese schwersten Verstöße nicht umgehend angezeigt?

      • MS sagt:

        Nicht bzw. sehr unzureichend geräumt waren die Zeitzer, Wernigeröder und Querfurter Strasse. Überlebt….indem ich sehr sehr vorsichtig trotz Gehhilfe vorwärts getrippelt bin. Und bei wem denn anzeigen? Bei der Stadt (haha, wer wäre denn da zuständig, und wer hätte das denn auf der Silberhöhe überprüft?) Oder bei den Wohnungsunternehmen selber?

        • Holzmichel sagt:

          Es gibt klare Zuständigkeiten. Die sind geregelt und Verstöße werden von der Stadt auch geahndet, sogar wenn die Stadt selbst zuständig sein sollte. Wenn natürlich Tage später nur ein „eigentlich müsste, aber na ja“ kommt, dann passiert halt nichts.

          Jammer halt anonym im Internet. Wenn du meinst, das bringt mehr…

    • @14.31 sagt:

      Selbst ist der Mann! Hurtig, runter vom Sofa und den Schneeschieber tanzen lassen. Statt komische Fragen zu stellen!

  6. winter sagt:

    Öffentliche Plätze bzw. Parkplätze waren auch nicht geräumt.

  7. Tom sagt:

    Die Haltestellen Bereiche der Havag wurden auch nicht geräumt.

    • Hallenser sagt:

      Dafür ist die Havag zuständig.

      Allerdings habe ich keine einzige Haltstelle gesehen, die nicht geräumt war….

      • Schmutzfee sagt:

        Das stimmt so nicht ganz. Die HAVAG beräumt nicht alle Haltestellen. Teilweise müssen auch die Grundstückseigentümer diese beräumen wenn die sich vor ihren Haus befinden.

      • 10010110 sagt:

        Na ganz so eindeutig ist das nicht. Ich glaube, mich erinnern zu können, dass bei Haltestellen, die an Gründstücke angrenzen, die Gründstückseigentümer für die Räumung verantwortlich sind. Und tatsächlich überhaupt nicht geräumt war die Haltestelle Moritzburgring, stadtauswärts. Und wenn meine obige Erinnerung richtig ist, dann wäre für diese Haltestelle, bzw. den Gehweg, die HWG zuständig gewesen, die ja bekanntlich sehr unzuverlässig bei der Räumung war.

        • menge sagt:

          Winterdienst bedeutet nicht, komplette Schneefreiheit. Haltestelle grenzen immer an Grundstücke. Es gibt in Halle keinen Bereich, der keinen Eigentümer hat.

          Statt sich nur zu versuchen zu erinnern, kann man die Regelung auch einfach nachsehen. Die KI-generierte Zusammenfassung bei Google ist oft noch unzuverlässiger als die Geschichte, die man von der HSt. Moritzburgring stadtauswärts erzählt bekommt…

  8. DS sagt:

    Ja vielleicht sollte die Stadtverwaltung erst einmal vor der eigenen Haustür kehren bevor man bei den anderen nach schaut. Fast im gesamten Süden war nicht ein fußweg geräumt.

  9. Liberaler sagt:

    Eigentümer aufzufordern, angrenzende Grundstücke, die ihnen nicht gehören (Bürgersteige), vom Schnee zu befreien ist an Dreistigkeit und Unverschämtheit nicht mehr zu überbieten und zeigt einmal mehr die Dekadenz, Faulheit und Anmassung deutscher Politiker.

    Bei den 2 oder 3 Tagen Schnee im Jahr, die wir haben, kann man von Passanten erwarten, angemessenes Schuhwerk zu tragen, so dass eine Gefährdung erst gar nicht gegeben ist. Wer dazu nicht in der Lage ist, bleibt eben 2 oder 3 Tage zu Hause.

    Ich habe es immer wieder gesagt und ich sage es noch einmal:

    Müssten die Deutschen im Wald überleben, würden 80-90 % vom Wolf oder Bären gefressen und der Rest verhungert.

    • 10010110 sagt:

      Deiner Argumentation zu folgen sollten auch keine Fahrbahnen mehr geräumt werden. Von Autofahrern kann man erwarten, ihre Fahrzeuge an den zwei oder drei Tagen Schnee im Jahr mit angemessenen Schneeketten zu fahren. Wer dazu nicht in der Lage ist, bleibt eben zwei oder drei Tage zu Hause.

      • Liberaler sagt:

        Straßen werden u.a. geräumt, damit Rettungswagen, Feuerwehr etc. passieren können und dann ist die Straße eben auch für Autos frei.

        Aber darum ging es gar nicht, du hast den Text nicht verstanden.

        Der Bürgersteig ist öffentliches Grundstück, das ggfls. von der Stadt zu reinigen ist und nicht von Privatleuten, die daneben wohnen. Die Anmaßung ist dreist. 👎

        • Immobiliär sagt:

          „Straßen werden u.a. geräumt, damit Rettungswagen, Feuerwehr etc. passieren können“

          Der pure Sozialismus!?!

          „Der Bürgersteig ist öffentliches Grundstück“

          Verkrehrssicherungspflicht richtet sich nicht nur nach Eigentumsverhältnissen. Wenn du Eigentümer einer Immobilie wärst, könntest du das wissen. Klappt vielleicht noch.

  10. RV sagt:

    Wird dann auch das entsprechende Personal eingestellt und Gerät zur Verfügung gestellt?
    Für mich als Zeitungszusteller ist das mit den nicht geräumten Wegen und Treppen auch problematisch.

  11. mal Ball flach halten sagt:

    Bevor die Bürger beschimpft werden, dass sie mal irgendwo 5m Fußweg nicht geräumt hätten, wäre es gut, wenn die Stadtverwaltung und die Stadtwerke mal ihren Räumverpflichtungen auch nur im Ansatz nachkommen würden. Dafür werden die mit Millionen jedes Jahr vom Bürger bezahlt.

  12. Aufmerksamer Beobachter sagt:

    Witzig, dass ausgerechnet die hallesche Autofahrerpartei sich so äußert.
    Alle anderen haben es vielleicht aufgegeben oder sich durch überraschend positive Entwicklungen der letzten Jahre (geräumte Radwege) besänftigen lassen. Mit den vergangenen Jahren verglichen, war dieses Jahr aber leider ein Rückschritt.

  13. Darkwing Duck sagt:

    Kaum zu glauben, aber da bin ich mit der CDU tatsächlich einer Meinung.
    Selbst als die Straßen Tage nach dem Schneefall schon wieder komplett frei wären, türmte sich noch der Schnee auf den Radwegen.

  14. Katrin sagt:

    Irgendwo muss der Schnee ja hin.
    Fußgänger und Auto waren am meisten unterwegs. Also bleibt nur der Radweg.
    Ein bissel nachgedacht, spart manchen Beitrag

    • die Luftpumpe sagt:

      @Katrin:
      komische + egoistische Ansicht!
      Dann soll ich also zukünftig die Straßen (ach nö, geht ja nicht, da „dürfen“ nur Autofahrer hin) oder die Fußwege (oje, diese Kampfradler aber auch) nutzen… das Geschrei möchte ich hören

    • Bitte weiter denken sagt:

      Es gab Bereiche, in den gar nichts geräumt war: Weder Fahrbahn, noch Radweg. Vornehmlich dort, wo üblicherweise vor allem Radverkehr stattfindet. Wenn die Fahrbahn wenigsten frei wäre, dürfte und könnte man ja dort fahren…
      Dass keine Radfahrer unterwegs waren, lag weniger am Wetter, als an der bescheiden geräumten Infrastruktur. Schaut man sich im Winter in Oulu um, liegt dort dick Schnee und trotzdem fahren die Kinder mit dem Rad zur Schule. Ich erwarte nicht, dass sich Halle so viele Schneefahrzeuge leistet, aber es wäre nett, wenn man nach zwei Tagen ohne Schnee sinnvoll vom Rennbahnkreuz zum Hbf käme mit dem Rad.

  15. MelOne sagt:

    Absolut frech zu lesen was viele über die Radfahrenden schreiben. Ich bin selbst täglich auf dem Sattel unterwegs und hatte keine Chance irgendwie nach Halle rein zu kommen und das obwohl ich ein Rad mit Spikes besitze.. die faulen Autofahrer die es sich wieder leicht machen und morgens bequem im vorgewärmten Auto daher düsen.. können wir bitte einfach alle für alle Verständnis haben und die Situation des Anderen akzeptieren und tolerieren? Ist es so schwer für alle Verkehrsteilnehmer gleichermaßen die Wege von Schnee zu befreien??

  16. Schneeschieber-Fan sagt:

    Vielleicht sollten die Herren Politiker auch hier mit leuchtendem Vorbild voran gehen, bevor sie Forderungen aufstellen. Ich habe mich auf einem nicht geräumten Weg direkt vor einem Parteibüro auf den Popo gesetzt……

  17. Vergrämung wirkt sagt:

    Habe versucht am Sonntag vom Rennbahkreuz zum Hauptbahnhof mit dem Rad zu gelangen. Es hat 10 Minuten länger gedauert und ich habe meinen Zug um 10s verpasst, der trotz Gleiswechsel pünktlich ausfahren musste. Am zeitintensivsten waren folgende Stellen: Elisabethbrücke: Weder Fahrbahn noch Radweg waren geräumt. Mansfelder Straße vor dem Wohnzentrum: Weder Straße noch Radweg war geräumt. Am Leipziger Turm Richtung Weisenhaus Frankestraße: Radweg nicht geräumt. Da Einbahnstraße auch kein Ausweichen auf die Fahrbahn möglich. Franckestraße (Radstraße mit vielen querenden Autospuren im Schnee) nicht geräumt.

    In unserer Partnerstadt Oulu klappt das besser. Dort vergrämt man nicht seine Radfahrer. Wenn man zum einen den ÖPNV ausdünnt und zum anderen die Radinfrastruktur nicht räumt, ist das ein Armutszeugnis!

  18. Tully Asker sagt:

    Ich frage mich, warum hier so häufig die Partnerstadt Oulu erwähnt wird?
    Was ist mit Linz, Grenoble, Karlsruhe, Ufa, Jiaxing, Savannah und Gjumri?

    • Traudich! sagt:

      Das sind auch Partnerstädte und die wurden hier bisher nicht so häufig erwähnt.

      Was möchtest du denn wirklich wissen? 😉

    • die Luftpumpe sagt:

      vielleicht weil in unserer Partnerstadt Oulu vorbildlicher Winterdienst auch auf Radwegen praktiziert wird, und weil obendrein Oulu sogar Weiterbildungen zu diesem Thema anbietet. Hier könnte ich mir vorstellen, dass der städtische Radwegverantwortliche sich gute Tipps holen könnte (wenn man nur wollte)

  19. Wiesner sagt:

    Bevor man mit dem Finger auf Privateigentümer zeigt, sollte sich die Stadt mal an die eigene Nase fassen, zu der auch die Havag gehört. Bis Montag habe ich nicht eine einzige Haltestelle, bis auf den Riebeckplatz, gesehen, an der irgendwas geräumt war. Noch nicht mal an Altenheimen. Das ist eine Schande für die Stadt!

    • XYZ sagt:

      An wie viel Haltestellen haben Sie kontrolliert ?

      Der Marktplatz war viel schlimmer, da die geräumten Bereiche sehr glatt waren
      Am Steintor lief es sich auf dem festgetretenen Schnee wesentlich angenehmer und sicherer, als auf den rutschigen Platten auf dem Markt.

  20. Belladonna sagt:

    Motz Motz. Ganz ehrlich, es gab jetzt ein paar Tage Winter. Ich habe Streufahrzeuge gesehen, und die Leute haben auch vor ihren Türen geräumt. Und ich finde, er muss nicht in der Nacht aufstehen und schüppen. Wir sollten evtl mal wieder lernen, wie man sich im Schnee bewegt. Und fährt. Und wenn die Straßen zugepudert sind, gehe ich, bin ich nicht sicher auf den Beinen, mal zwei Tage nicht raus. Es sind nur wenige Tage, und es wird ein Herrmann daraus gemacht, meine Güte. Entspannt.

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