Hohe Wärmeblastung in der Nacht: Halle hat zu wenig Kaltluftschneisen
Aktuell wird der neue Flächennutzungsplan für Halle (Saale) aufgestellt. Auch die Klimaentwicklung wird dabei betrachtet. Das Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz (ThINK) hat sich im Auftrag der Stadtverwaltung dem Thema gewidmet und die Stadt untersucht.
“Wir können den Klimawandel nicht mehr stoppen”, sagte Dennis Kehl vom ThINK im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Ordnung. Nur noch eine Anpassung an die Gegebenheiten seit möglich. Das Institut hat auch mit Zahlen eine hohe nächtliche Wärmeblastung belegt. Das liegt unter anderem an fehlenden Kaltluftschneisen.
Neben der dicht bebauten Altstadt sind auch die Großwohnsiedlungen Neustadt und Silberhöhe besonders betroffen. “Wir waren auch sehr verwundert über die Ergebnisse”, sagte Umweltdezernent René Rebenstorf. Immerhin sind Silberhöhe und Neustadt recht grün. Doch die dortigen Wohnblöcke stehen oft quer zu den Kaltluftschneisen, unterbrechen sie also. Und im Paulusviertel wirken auch die vielen Flachdächer mit ihren dunklen Dachpappen für Wärmepunkte. Eine Weißfärbung der Dächer oder Begrünung wären denkbar, hieß es vom ThINK.
Tja Herr Rebenstorf…“ recht grün“ reicht eben nicht. Es wird eben zu oft, schnell und viel gefällt statt gepflanzt.
Lesen. Dann erst kommentieren. Bitte!
Steht gleich im Satz danach…
Für die nächtliche Bildung von Kaltluft am Boden sind Wiesen besser als Bäume.
Bäume verringern vielleicht aber ein Aufheizen des Bodens am Tag…
Na dann streicht die Dächer weiß und dreht die Wohnblöcke in den Wind.
um den klimawandel zu stoppen, bin ich gern bereit auf neustadt und die silberhöhe zu verzichten
Auf dich kann Halle gut verzichten!
Wichtig ist der Erhalt unbebauter Flächen, gerade an Flussufern. Aber wie man am Beispiel Böllberger Weg sieht, hat man die Zeichen der Zeit nicht erkannt und verdichtet, als ob es keinen Klimawandel gäbe.
Die Kaltluft an den Flussufern kann aber nicht mehr nach oben in die Altstadt fließen. Hier sollte eher rund um den Riebeckplatz nach Möglichkeiten für Kaltluftbildung gesucht werden und dann die Kaltluftschneisen in die Altstadt erhalten bleiben.
Ja man merkts, einigen ist’s zu warm
Tja Herr Rebensdorf, wieso sind sie verwundert? Mal überlegen, da gab es mal schöne alte Bäume. Die haben sie sich fällen lassen. 💡
Einfach noch ein paar historische Altbauten abreißen und sie Stadt schön ausdünnen, dann gibt es genug Kaltluftschneisen. Aus den freiwerdenden Flächen kann man dann ja Parkplätze machen, damit die Stadt so richtig lebenswert wird.
Endlich bist du auf dem Pfad der Tugend mein Junge.
Du bist einfach mal wieder an der falschen Abzweigung abgebogen und kommst vom Pfad der Dummheit nicht runter. Erkennst nicht mal einen Fake-„Nulli“, armer Mensch.
Das war kein Fake, sondern Satire. Aber ich weiß, dass das ohne zusätzlichen Hinweis missverstanden werden kann. Ich habe das oben tatsächlich geschrieben. Und ich weiß auch, dass jetzt wahrscheinlich Sagisdorfer8/Spiegelleser/Seb Gorka wieder kommt und mich dumm anmachen wird, dass ich das Prinzip Satire nicht verstanden habe. 😛
*„Satire“
Der Parkplatz ist aber meistens wieder ein Platz, wo sich Hitze bildet.
Hier sollten dann Parks angelegt werden.
Deshalb stehen dort Autos!
Einfach noch mehr Bäume 🌲 Pflanzen ,und nicht alles zu bauen . Haben wir schon damals in der Schule in Bio gelernt .
Als du Bio in der Schule hattest, war die Stadt dichter bebaut als jetzt.
Henri dämlichster Kommentar ! Aus der Steinzeit bin ich nicht , aber in Bio hast du nicht aufgepasst 🤣.
Lässt sich einfach lösen: von wann bis wann -in Jahren nach dem Gregorianischen Kalender- hattest du den Bio in der Schule?
Den wichtigen Erhalt der Kaltluftschneisen mahnt übrigens der AHA schon viele Jahre an, das wird aber von der Stadtverwaltung konsequent ignoriert. Letztes Musterbeispiel an Borniertheit war die Genehmigung des evangelischen Schulneubaus Heide-Süd.
Absolute Zustimmung. Dier Schulneubau ausgerechnet an dieser Stelle stellt eine ausgemachte Idiotie dar.
Total daneben, der Neubau an dieser Stelle.
Übrigens auch wegen des reichlichen (Auto-)verkehrs an dieser Stelle. Schüler sollten in Ruhe im Unterricht sitzen können.
Welche Kaltluftschneise wurde damit zerstört?
Die vom Spiegelkeller.
Wo ist/war die genau?
Man findet die benötigte Querverbindung zur Sagisdorfer 8.
Sie können es nicht.
Das wüsstest du, wenn du wirklich Hydrologe oder überhaupt studiert wärst.
Komisch, dass es niemand erklären oder wenigstens beschreiben kann.
Herr Rebensdorf hat sich ja auch dafür eingesetzt dass die Ortumfahrung B6 Bruckdorf in den Süden gebaut werden soll. Und damit eines der großen Kalt- und Frischluftentstehungsgebiete von Halle zerstört. Dann kann er ja wieder verwundert sein, hat der A-HA ja nicht zig mal drauf hingewiesen…….
Wo soll denn die Kaltluft entlang der Reide weiter in die Stadt kommen? Die bleibt auf der Saale und hat schon am Hallmarkt keinerlei Wirkung…
Wenn durch Wälder oder Aue ca 10 Schneisen geschlagen werden( also Bäume und Sträucher wegmachen) ist ein richtiger Durchzug. Auch Baumgruppen am Straßenrand und Im Park wegholzen. Die stehen den Schneisen im Weg. Danach dort flache Sitzbänke hinstellen!
Ich könnte Wetten jetzt fangen die Vollidioten an die Häuser nach dem Wind zu drehen🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣
Es ist ja eigentlich nichts Neues, dass Kaltluftschneisen wichtig sind. Trotzdem wurde im Paulusviertel der Papenburg- Block gebaut. Ohne Gründächer.
Dass Asphalt die Innenstadt aufheizt, ist auch nicht neu. Trotzdem wurde der Schülershof nach der gerade abgeschlossen Umgestaltung asphaltiert. Vorher lagen da helle Platten und die versiegelte Fläche war kleiner. Die Umgestaltung wurde nicht genutzt, um mehr kühlendes Grün in die Innenstadt zu bringen, wie man an dem kleinen Hang an der östlichen Seite des Schülershofs sehen kann. Da stehen am Rand nun zwei kleine Bäumchen, dazwischen wurde Gras angesät. Im Sommer knallt da die Sonne drauf. Bei Regen wird der Boden einfach runterschwimmen.
Um so viel Mist NICHT zu verzapfen, braucht man eigentlich nur gesunden Menschenverstand.
Der Papenburg-Block verhindert genau welche Kaltluftschneise?
Eine Schneise in dem Sinne war da auch zuvor nicht, insofern ist die Frage richtig.
Da hat schon die westliche Bebauung der Schleiermacherstarße wie ein Riegel gewirkt. Nun aber ist das noch dichter. Der neue Block entlang der Schleiermacherstraße ist mit dem Teil entlang der Robert-Blum-Straße verbunden. Beide haben keinerlei Lücke sodass da nicht viel Luft zirkuliert. Wie heiß wird das eigentlich im Sommer in diesem Winkel? Und wohin können die Abgase aus der Tiefgarage, die in den Hof geleitet werden, verschwinden?
Na da haben wir ja DAS Problem dieser verarmten und kriminellen Stadt erkannt.
Kaltluftschneisen und weiße Dächer müssen her.
Wenn dann im Winter diese Kaltluftschneisen kontraproduktiv wirken und wir auch nicht mehr Heizen können wegen exorbitanter Energiepreise und weil wir natürlich überall „aussteigen“ – dann drehen wir die Kaltluftschneisen einfach um und streichen die Dächer wieder schwarz.
Was kosten eigentlich solche Bullshit Studien von Bullshit Instituten?
Grade in der Innenstadt am Töpferplan wird ja auch neu versiegelt und bebaut, die Bäume dort leisten bisher auch einiges an Kühlung. Aber wen stört schon, wenn die Leipziger Straße im Sommer gar nicht mehr benutzbar ist.
Es ist gut, wenn dort endlich ein Schandfleck verschwindet.
Wenn der Siegerentwurf umgesetzt wird, werden auch die Kaltluftschneisen von Parkstraße und Anhalter Straße nicht nennenswert unterbrochen.
Die Bäume sind bis auf die Kastanie, die wohl auch erhalten werden soll, alle angezählt, weil der Rindenruß schon in Halle ist.
20.000 Watt Gebläse tun das auch!
@ReAD…ja was steht da? Was möchtest du mir mitteilen? Ich habe nur meine Meinung geäußert dass die Stadt eben nicht mehr so „grün“ ist wie Herr Rebenstorf es sagt. Und hier werden einfach zu viele Bäume gefällt und die kleinen Bäumchen welche ( wenn überhaupt) wieder angepflanzt werden auch nicht lange leben da man sich zu wenig darum kümmert. Die Kettensägen sind leider überall am knattern.
@Fritz
Da steht, dass du was falsch verstanden hast. Das hättest du mit lesen vor dem Kommentieren vermeiden können. Deine Meinung ist schön für dich, die Fakten ändert sie aber nicht. Was Zitate sind, weißt du offenbar auch nicht. Hol erstmal die Grundlagen nach. Schönen Tag noch!
Schön in diesem Zusammenhang ist ja, dass gerade Herr Rebenstorf vorhat, das Saaleufer gegenüber der Rabeninsel auf 830 m Länge zu asphaltieren. Für einen 3 m breiten Radweg, den niemand braucht, da 50 m parallel dazu der – in Kürze neu sanierte – Radweg am Böllberger Weg verläuft. Dafür sollen natürlich auch sämtliche Bäume und der Uferbewuchs dran glauben.
Unfassbar was in Halle abgeht.
Selbst an der schmalsten Stelle sind die hier immer wieder kolportierten 50m hemmungslos untertrieben, wenn man sie von der gegenüberliegenden Seite des Böllberger Weges misst.
Es ist nicht vorgesehen, im Rahmen des Stadtbahnprogramms den Radweg am Böllberger Weg zu sanieren. (Planungsausschuss im Februar)
Also bleibt die Buckelpiste an der Straße erhalten…
Hatten wir nicht mal einen Aufruf gestartet, in der Presse, in den Schulen, wir Pflanzen einen Baum! Wie viele Menschen in Wohngebieten und wie viele Schüler haben sich da beteiligt….100000 haben gepflanzt…….sooo und jetzt hat man das Geld dafür mit geschmettert und die Arbeitskraft von Menschen und Kindern mißbraucht!!! Frechheit und bodenlose Unverschämtheit!!!
Und den Marktplatz auch weiß streichen
„Das Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz (ThINK) hat sich im Auftrag der Stadtverwaltung dem Thema gewidmet und die Stadt untersucht.“
Ist ja fast so ein Thinktank!
Und die Erkenntnis?
“Wir können den Klimawandel nicht mehr stoppen”, sagte Dennis Kehl vom ThINK im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Ordnung. Nur noch eine Anpassung an die Gegebenheiten seit möglich.“
Anstreichen von Dächern kann den Untergang der Menschheit hinauszögern!
Na, wenn das nicht eine wissenschaftlich fundierte Aussage ist.
Diese Studie ist bestimmt ein paar Hunderttausend wert.
In einem Land, das bald nichts mehr produziert, ist das die neue Wertschöpfung.
mMn ist er Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Ordnung Ausschuß.
Da wo die meiste Sonne auf die Dächer knallt -> PV drauf!
Zum Glück hat dieser Umstand nichts mit der Be-/Überbauung einst freier Flächen zu tun. Nein, innerstädtische Baulücken sind damit nicht gemeint.
Eine Möglichkeit wäre selbst die Initiative zu ergreifen und z.B. in den Gärten und den freien Grünflächen der Stadt Bäume zu pflanzen, Wiesen wachsen zu lassen (nur 2 mal im Jahr mähen) und Steingärten wieder verwildern lassen. Es könnte ja ein Wettkampf geben, nicht um den gepflegtesten/smartesten Garten, sondern um den grünsten und naturnahesten Garten. Ich habe letztes Jahr auf einer Freifläche der Stadt 8 Hochstämme Obstbäume Kirsche/Birne/Reneklode gepflanzt um die ich mich selbst kümmere. Das macht Spaß und dieses Jahr möchte ich noch mal Bäume pflanzen. Wir Einwohner müssen selbst aktiv werden- dann verändert sich was!
Man hat wirklich nichts dazugelernt. Es wird weiter Fläche versiegelt, bebaut, Bäume – selbst in Naturschutzgebieten gefällt. Übrigens wurden beim Bau von Halle Neustadt und der Silberhöhe Frischluftkorridore berücksichtigt. Wenn z.B. in der Dölauer Heide weiter in dem Tempo abgeholzt wird und Luft- Korridore (beispielsweise durch die evangelische Schule am Gimmritzer Damm) verschwinden, wird es für viele Menschen lebensgefährlich. Warum hört die Stadtverwaltung und der Stadtrat nicht auf die wissenschaftsbasierende Fachwelt, die Umweltverbände oder einfach auch mal auf die Bürger der Stadt, anstatt einzig und allein auf Baukonzerne und „Investoren“?
Ich würde sagen, dass die Leute zu Stoßzeiten alle ihre Fenster und Türen im Hause öffnen.Für 1 Stunde. Da ist Durchzug .Übergreifend durch Luftwirbel und Strömungen auf eine große Fläche. Der Wind braust dann durch alle Gassen und Einbahnstraßen!
Weil es echt schwierig ist. Die „Bürger“ von Halle sind, wie überall und zu jedem Thema, verschiedener Meinung. Nur bei einem sind sich alle einig: Die eigene Meinung ist die einzig richtige, und die anderen sind alle unfähig, wahlweise korrupt. Das bestätigen Ihnen sogar die afghanischen Talban und deren Gegner
Bin für die Begrünung und gegen Hochhäuser am Riebeckplatz. Mein Rad kann ich auch an einen Baum lehnen. Papenburg muss und soll da nix bauen.
Hier scheinen doch Einige auf den falschen Weg abgebogen zu sein. Es geht hier um Windeinfallschneisen zur Stadtbe-/-Durchlüftung und diese werden durch zunehmende Bebauung, meist in Randgebieten, freier Flächen immer enger/weniger. Kann man mit dem schließen einer Tür/eines Fensters wohl recht gut veranschaulichen. Sind sie zu kommt keine Frischluft rein.
Was ist eigentlich ein Dach. Frage ich mich schon lange.