Journalistenverband beklagt Kündigungswelle bei der MZ

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Dieses Thema enthält 32 Antworten und 5 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Maria45 vor 1 Jahr.

Ansicht von 30 Beiträgen - 1 bis 30 (von insgesamt 32)
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    Beiträge
  • #38068 Antwort

    Rudi

    Augustin hat doch erst kürzlich behaupetet, dass der Laden gut aufgestellt sei. Diese Person traue ich nicht.

    #38075 Antwort

    Einbeck

    Die Talfahrt der MZ ist offensichtlich nicht aufzuhalten. Da hilft auch keine Softwareumstellung wenn das Ergebnis saumäßig ist (siehe Bildanhang). Was mutet man den Leser da zu? Völlig ungeeignet ist die Dateinamenvergabe zur Archivierung der E-Paper-Ausgabe. War alles bereits schon mal besser! Seit Wochen ein saumäßiges Layout

    #38076 Antwort

    Kritiker

    Man schaue sich das Blatt genau an. Nah am Bildzeitungsniveau.
    Noch schlimmer die Onlinausgabe, mit den unendlichen Popups und der grauseligen Rechtschreibung.

    Ich kenne einige, welche ihr Abo gekündigt haben. Man schaue sich als vergleich mal die Leipziger Volksstimme an.

    #38087 Antwort

    Meckerbock

    das Blatt schafft sich selbst ab … ich  stimme dem „Kritiker“ zu . selbst wenn ich ab und an mal  in die online Ausgabe schaue .. einfach  grottenschlecht  und ohne Anspruch zusammgefrickelt ..

    #38089 Antwort

    der dorn

    Kein Wunder bei der Drückerkolonne.

    #38094 Antwort

    Rudi

    „Mit neuen Verträgen, wonach die freien Mitarbeiter jetzt 16 Tage im Monat arbeiten sollen und dafür eine Tagespauschale von je 125 Euro erhalten werden.“

    125 € : 8h* = 15 € /h = progammierte Armut für Freiberufler.

    * Tagespauschale = 24h?

    #38099 Antwort

    Sazi
    Teilnehmer

    Der Deutschen Journalistenverbands ist eine Gewerkschaft. Nur um das mal klar zu stellen. Ihm geht es nicht um qualitativ guten Journalismus, sondern um die (gewerkschaftlich organisierten) Mitarbeiter bei der MZ. Die Qualität der MZ (egal ob print oder online) gehört nicht zu den Zielen. Ob es Sinn macht, vermeintliche Mißstände öffentlich über die Medien zu verbreiten anstatt intern zu regulieren, mag bezweifelt werden. Insbesondere wenn es (wie der DJV selbst schreibt) nur Vermutungen sind.

     

    #38100 Antwort

    Rudi

    „Ob es Sinn macht, vermeintliche Mißstände öffentlich über die Medien zu verbreiten anstatt intern zu regulieren, mag bezweifelt werden.“

    Das macht man in der Regel, wenn alle anderen Kanäle gescheitert sind. Die Presse nutzt dann den Druck der Presse.

    #38101 Antwort

    Spiegelleser

    Ob die Sekretärinnen überhaupt was mit dem Inhalt der Zeitung zu tun haben? Ich möchte deren Arbeit nicht kleinreden, im Gegenteil, Sekretärinnen übernehmen nicht wenig Arbeit. Bei der Gestaltung des Inhalts sind sie jedoch nicht beteiligt.

     

    progammierte Armut für Freiberufler

    2000 brutto für 16 Tage Arbeit ist jetzt nicht soo schlecht.

    #38103 Antwort

    Rudi

    20 €/h wäre noch in Ordnung.

    #38106 Antwort

    Spiegelleser

    Oder 25. Oder 30.

     

    Frag mal eine Krankenschwester.

    #38131 Antwort

    Mina

    Schön, dass diese Informationen öffentlich gemacht wurden. Meist wird ja über die Mitarbeiter und Redakteure wegen der nachlassenden Qualität der MZ und das oberflächliche Recherchieren nicht wenig geschimpft. Aber wie soll dass auch gehen, wenn echte journalistische Arbeit nicht mehr honoriert wird oder zunehmend Volontäre ohne entsprechende Ausbildung am Schreibtisch sitzen? Man hat den Eindruck, dass die Verlagsleitung mehr mit sich selbst und ihrer Verwaltung beschäftigt ist, als mit dem Zeitungmachen für die Menschen in der Region. Wohin man hört, wurde die MZ-Abos abbestellt… das ist echt ein Trauerspiel für diesen Standort. Schaut man sich dagegen die BILD an, ist dort das Niveau der Berichterstattung z.T. deutlich besser.

    #38139 Antwort

    Spiegelleser

    Deine persönlichen Probleme und vor allem die Einsamkeit werden trotzdem bleiben, Micha.

    #38142 Antwort

    Wilfried

    2000 und brutto für Freiberufler? Das sind dann aber weniger als 1000 netto…

    #38147 Antwort

    Spiegelleser

    Das rechne mal bitte vor!

    #38160 Antwort

    Spiegelleser

    War da nicht auch was mit einer Freundin bei der HAVAG? Passt genauso wenig zum Thema. Aber „Compliance“ (noch dazu groß geschrieben) wird viel zu wenig im Alltag verwendet. Weiter so! 😀

    #38162 Antwort

    farbspektrum
    Teilnehmer

    Schaut man sich dagegen die BILD an, ist dort das Niveau der Berichterstattung z.T. deutlich besser.

    Niveau wo?

    Wer braucht heute noch eine Tageszeitung, wenn er sich das, was wirklich passiert, aus dem Internet besorgen  kann. Ich hoffe nur dass das Gesetz gegen Falschmeldungen bald kommt. Dann können sich einige bei der Presse und in der Regierung aber warm anziehen.

    Z. Bsp. folgende Falschmeldung: Die Deutschen sind in der Türkei, um die Türkei zu schützen.

    Jetzt will wohl die Türkei diesen Schutz  nicht mehr? Oder geht es da um ganz andere Interessen?

     

     

    #38169 Antwort

    Spiegelleser

    Das Wichtigste (und für viele Zurückgebliebene und Abgehängte gleichzeitig das Schwierigste) ist und bleibt, die dargebotene Informationsfülle auch verarbeiten zu können. Schön, dass der ahnungslose Rentner aus Schkopau regelmäßig zeigt, wie man es nicht macht. Leider übersieht er immer wieder die Datumsangaben der Artikel. Sind aber auch verdammt klein! Vielleicht nutzt er aber auch einfach nur die „Auf gut Glück!“-Suche bei Google und macht sich die Nachrichten „passend“.  😀

    #38170 Antwort

    Michael

    Ja ,die MZ hat wirklich nach gelassen. Manchmal  glaubt man die nutzen nur die Pressemappe von den Unternehmen. Gerade was den Fluglärm angeht oder den Dreck auf den Straßen. Da war früher die LDZ ein RENNER mit dem Müllerburschen und dem Esel !!!

    #38172 Antwort

    farbspektrum
    Teilnehmer

    die dargebotene Informationsfülle

    Was lustiges zwischendurch ist auch nicht schlecht.

     

    #38175 Antwort

    Spiegelleser

    Was du raussuchst, ist ja nicht mal lustig, sondern meistens vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen, total überaltert und überholt (meistens beides) und/oder schlicht gelogen.

     

    Wen oder was du damit versuchst, zu beeinflussen und vor allem warum, wird immer rätselhafter. Wahrscheinlich bist du einfach nur überfordert und verwirrt.

    #38180 Antwort

    farbspektrum
    Teilnehmer

    Spiegelei, du hast den Rat den mit dem kalten Wasser nicht befolgt, merke ich gerade.

    In deinem Überwachungskeller muss es ziemlich heiß sein. Und dazu die Einsamkeit! Aber Schlapphüte sind immer einsam. Keiner liebt dich. Keiner versteht dich. Keiner will etwas mit dir zu tun haben,

    Jetzt kommt es härter:

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr von  farbspektrum.
    #38186 Antwort

    Spiegelleser

    Was zu beweisen war. Du bist nicht mal lustig, wenn du mich imitierst.  Armer, kleiner, alter Mann.

    #38191 Antwort

    farbspektrum
    Teilnehmer

    Es wäre doch einen Versuch wert, für die Journalisten die Pressefreiheit einzuführen. Ich sehe natürlich die Schwierigkeit, Recherchen durchzuführen und nicht nur die Verlautbarungen der Pressesprecher abzudrucken. Und ob sie sie sich gegen reiche, einflussstarke Lobbygruppen behaupten können? Da ist es doch bequemer, zu schreiben, wie es der Chef vorgibt oder wie man es sich in vorauseilendem Gehorsam selbst vorgibt.

    #38192 Antwort

    Spiegelleser

    Das ist alle nichts gegen deine Lügen, die du unaufhörlich verbreitest.  Zum Glück sind sie meistens so plump, dass niemand darauf reinfällt.

    #38195 Antwort

    farbspektrum
    Teilnehmer

    Nur gut ein Drittel der Befragten (34 Prozent) hält die Berichterstattung der deutschen Nachrichtenmedien für wirklich unabhängig. Als Handelnde im Hintergrund gelten insbesondere Regierung und Parteien und Wirtschaft – über Lobbyverbände und über den Druck von Werbekunden.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-05/studie-medien-deutsche-sinkendes-vertrauen-luegen

    #38197 Antwort

    Spiegelleser

    Beim Buntspecht tritt in diesen Fällen erst das große Schweigen ein und nach einer kleinen (Atem)Pause wird irgendein Uralt-Link als Ablenkungsversuch gepostet. Immer wieder herrlich.

    Wie ein Schweizer Uhrwerk. 😀

    #38199 Antwort

    farbspektrum
    Teilnehmer

    Die Eigentümer der Medien bestimmen die publizistische Ausrichtung der Medien (Tendenzschutz) und können damit Medienmanipulation betreiben. Wenn zum Beispiel ein Thema die geschäftlichen Interessen des Eigentümers berührt, kann ihn das zu einer tendenziösen Berichterstattung veranlassen.Zu den Faktoren, die bei den Medienunternehmern zu einer manipulierten Darstellung führen können, zählen der Besitz der Nachrichtenquelle, die Auswahl der Mitarbeiter oder die Ausrichtung auf eine bestimmte Zielgruppe. Der Platz oder die Sendezeit für Berichte sowie die notwendigen Stichtage können zu unvollständigen bzw. tatsächlich oder scheinbar manipulierten Berichten führen. (Wikipedia)

     

    Die Berichterstattung erfolgt primär durch den Journalisten selbst. Aus den politischen Positionen, finanziellen Abhängigkeiten und Karrierebeziehungen eines Journalisten können Verquickungen erwachsen, die oftmals eine tendenziöse Berichterstattung zur Folge haben. (Wikipedia)

     

    #38201 Antwort

    Spiegelleser

    Tendenzschutz (Link zu Wikipedia) gab es schon immer. Seitdem dein Traum von einer sozialistischen Gesellschaft begraben wurde, hat sich auch bei auf dem Dorf einiges geändert. Das heißt aber nicht, dass es das nicht schon vorher (anderswo) gab. Und nie war nur einfaches Konsumieren ausreichend. Auch vor deinem großen Feind, dem Internet, war es notwendig, die präsentierte Information (selbst!) zu bewerten. Du glaubst wahrscheinlich immernoch, was damals im ND stand oder dir dein Politoffizier als „offizielle Begründung“ vorgelogen hat.

     

    Ich weiß, du denkst, was du machst, ist Journalismus. Aber tatsächlich ist es nicht mehr als ein Stochern im (geistigen) Nebel. Du hast doch in jedem Raum einen Fernseher. Lass dich einfach berieseln. Dann tut’s auch nicht mehr so weh im Schädel. 😉

    #38205 Antwort

    farbspektrum
    Teilnehmer

    Sein wohl berühmtester Ausspruch stammt aus einem Leserbrief im Spiegel vom 5. Mai 1965: „Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“ Dort hieß es auch: „Da die Herstellung von Zeitungen und Zeitschriften immer größeres Kapital erfordert, wird der Kreis der Personen, die Presseorgane herausgeben, immer kleiner. Damit wird unsere Abhängigkeit immer größer und immer gefährlicher.“ Er wisse, dass es im deutschen Pressewesen Oasen gebe, „in denen noch die Luft der Freiheit weht, […] aber wie viele von meinen Kollegen können das von sich sagen?“[4] Des Weiteren stellt Sethe fest, dass „[f]rei ist, wer reich ist. Das ist nicht von Karl Marx, sondern von Paul Sethe.“[5] Da Journalisten nicht reich seien, seien sie auch nicht frei.

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