Sachsen-Anhalts Umweltminister will Städte und Gemeinden klimafest aufstellen

So frostig es zuletzt in Sachsen-Anhalt auch war, sprechen langfristige Datenerhebungen eine klare Sprache: der Klimawandel schreitet in Sachsen-Anhalt weiter fort, auch 2025 war nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes überdurchschnittlich warm und viel zu trocken. Umso wichtiger ist es, dass sich das Land darauf einstellt. Am heutigen Mittwoch hat Sachsen-Anhalts Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann in Dessau-Roßlau zwei Klima-III-Förderbescheide über insgesamt 862.920 Euro an die Stadt Dessau-Roßlau überreicht. Gefördert werden Maßnahmen zur Hitzevorsorge auf Spielplätzen sowie zur Klimaanpassung im Gartenreich Dessau-Wörlitz.

„Wir werden auch in Zukunft nicht die Augen vor dem Klimawandel verschließen, denn es geht um die Sicherheit und Gesundheit der Menschen. Wir müssen uns gegen extreme Wetterlagen wie wochenlange Hitze, Dürren, Starkregen und Hochwasser besser wappnen“, betonte Willingmann. „Mit diesen Aufgaben lässt das Umweltministerium die Kommunen nicht alleine. Genau dafür stellen wir Mittel über unser Landesprogramm Klima III bereit und ich freue mich, heute gleich zwei Bescheide an die Stadt Dessau-Roßlau überreichen zu können.“

Der Oberbürgermeister von Dessau-Roßlau, Dr. Robert Reck, erklärte: „Ich freue mich, dass uns vom Land zwei Förderbescheide überreicht werden. Mit dem Geld können wir notwendige Klimaanpassungsmaßnahmen finanzieren, die unseren Bürgerinnen und Bürgern direkt zugutekommen. Zum einen schützen wir unsere Kinder beim Spielen im Freien an heißen Tagen und zum anderen sichern und erhalten wir wertvolle naturnahe Erholungsräume im Tiergarten und an der Mulde. Dafür danke ich Herrn Minister Willingmann sehr.“

Das Jahr 2025 war nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes einmal mehr zu warm. Für Sachsen-Anhalt schlug eine Jahresmitteltemperatur von 10,1 °C zu Buche, 1,4 °C über dem Klimamittel (8,7 °C). Der Jahresniederschlag belief sich auf 460 l/m² (548 l/m²), ein Defizit von rund 16 Prozent. Damit war das ohnehin trockene Sachsen-Anhalt 2025 das niederschlagsärmste Bundesland, auch wenn der Ferienmonat Juli deutlich zu nass ausgefallen ist.

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34 Antworten

  1. Dani sagt:

    Macht erst einmal den Winterdienst, dann können wir über Klima reden.

  2. Henk sagt:

    Genau, das ist das Wichtigste in diesem Land, nicht etwa die Desindustrialisierung durch die katastrophale „Energiewende“. Niemals.

    • Energiewende lohnt sich sagt:

      Für die Industrie braucht man auch fähige und günstige Arbeitskräfte und für unsere Chemische Industrie zusätzlich billiges Gas. Beides Mangelware und nicht Folge der Energiewende, sondern von Lohn-, Bildungs- und Außenpolitik. Und auch ein bisschen, dass Vitamin B der Industrie lange Zeit viel zu gut geschmeckt hat.

      Die Energiewende hat damit wenig zu tun: Im Sommer entkoppelt sich der Strompreis zunehmend vom Erdgaspreis und ist deutlich günstiger zu haben. Und Unternehmen mit hohem Strombedarf bauen ihre eigenen WEA und PVA, wenn die Anwohner nicht protestieren, um sich die Netzentgelte zu sparen. Das passiert auch in China, und dort nicht, weil es so klimafreundlich ist, sondern weil es sich lohnt.

  3. PaulusHallenser sagt:

    Willingmanns Politik besteht fast ausschließlich aus dem Verteilen von Subventionsbescheiden. Es ist schon sehr bedenklich, dass ein SPD-Politiker nichts weiter kann, als das Geld hart arbeitender Menschen zu verteilen.

  4. Was für Unsinn sagt:

    Was für ein horrender Blödsinn.
    Hoffentlich ist diese SPD bald unter 5%. Diesen Unsinn kann niemand mehr hören.

  5. A.W. sagt:

    Winterfest wäre möglicherweise sinnvoller.

  6. Bürger sagt:

    Ein Provinzminister der Sozen will das Wetter ändern, aber natürlich nur mit dem Geld, das andere erwirtschaften. So sind Linke. Immer!

    • Rentner sagt:

      Der Minister will nicht das Wetter ändern, sondern das Land auf den Klimawandel besser einstellen!

    • Wo genau steht da was von „Wetter“? War mal wieder nichts mit verstehendem Lesen? So sind Rechtsradikale. Immer!

      • Blender sagt:

        Ich glaube du läufst neben der Mütze. Was hat das Wetter mit Rechtsradikalen zu tun?

        • Das Wetter hat nichts mit Rechtsradikalen zu tun, das habe ich auch nicht geschrieben. Kannst Du Mütze nicht mal einen einzigen Satz in korrektem Deutsch lesen?

          Und dass die letzten 4 Worte meiner Einlassung ein nur leicht abgewandeltes Zitat eines Rechtsradikalen sind, ist Dir auch nicht aufgefallen? Keine Angst, es gibt auch für Dich Hilfe. Vorschule, Kindergarten, whatever.
          (Ach Mist, letzteres ist ausländisch, das kannst Du sicher auch nicht…)

        • Bürger für Halle sagt:

          „Blender“ Weil Rechtsradikale in der Regel den menschengemachten Klimawandel leugnen und den Unterschied zwischen Klima und Wetter nicht verstehen wollen, oder können. Davon einmal abgesehen: Die Maßnahmen gegen die Klimakatastrophe reichen bei weitem nicht aus. Das beste Beispiel ist Halle. Wo sind die Solarpanele auf den Dächern, die energetische Sanierung der Wohnhäuser, die Entsiegelung von Flächen, die Verkehrswende, die Energiewende, die verstärkte Förderung von ÖPNV und Radverkehr?

        • Glauben tut dir keiner sagt:

          Dann hast du Blender doch nichts zu meckern genieß deine Rente 😊

    • Bürgermeister sagt:

      Ein Brauner aus der Provinz will einen einfachen Text nicht verstehen, lebt aber vom Geld, das andere erwirtschaften. So sind Nazis. Immer!
      Nur weil deine Blauen den Klimawandel leugnen, sind Maßnahmen zum Schutz von Bürgern einer Stadt nicht zu verteufeln.

      • So ist das immer sagt:

        Ist so Bürgermeister
        Die Hand halten sie auf genauso wie wenn diese ….. sich im unrecht fühlen, da kennen diese den Rechtsstaat den sie so dermaßen ablehnen 🙂
        Heuchler auf höchster Ebene eben.

  7. Kutscher sagt:

    Wer glaubt an den Blödsinn?

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