Kitas, Sparkasse, Jobcenter, Sparkasse: Streiks im öffentlichen Dienst in Halle

Das könnte dich auch interessieren …

30 Antworten

  1. Harz sagt:

    Als ob wir nicht genug Probleme haben mir Corona, da muss auch noch gestreikt werden und alles ist blockiert. Und wird auf dem Rücken der noch Arbeitenden ausgetragen. Soll das Solidarität sein? Früher war das anders. Einer für alle, alle für einen im richtigen Moment

    • 10010110 sagt:

      Dann müsstest du ja der/die erste sein, der/die streikenden unterstützt, damit auch die bessere Arbeitsbedingungen haben. Aber früher warst du wahrscheinlich auch nicht anders, sondern genauso missgünstig.

      • Wilfried sagt:

        Entweder ist er Trittbrettfahrer, der alle erstreikten Vorteile mit nutzt, oder einfach nur kollegenschwein, was seinen Mitarbeitenden in den Rücken fällt… Oder auch einfach nur ganz empathielos…

        • n.a.h. sagt:

          Wer andere als Kollegenschwein betitelt ist selbst nicht besser, eher ein Arschloch!
          Wieso fällt er denen in den Rücken?. Wenn er kein Gw-mitglied ist MUß er seine Arbeitskraft zur Verfügung stellen, sonst kann er gekündigt werden.
          ER nutzt auch keine „alle erstreikten Vorteile“, dem Arbeitgeber bleibt es überlassen, diese nur den GW-Mitgliedern zu gewähren und den anderen nicht!
          Es wird deshalb NICHT gemacht WEIL es dann um den Betriebsfrieden schlecht bestellt wäre.
          Denn gewöhnlich sind in nicht alle AN in der GW, die Mehrzahl verzichtet eher drauf.
          Dann werden die AN sich gegenseitig angiften und mit allen Möglichkeiten bekämpfen.
          Wie es dann auch um die Produktivität bestellt wäre kann sich so einer wie du ja auch nicht ausmalen, Künstlergequatsche eben.
          Dort wo du deine Brötchen absahnst ist Mistgunst und Neid ja an der Tagesordnung, ni wahr theaterwilli 😉

    • Sachverstand sagt:

      Sie meinen sicher die gelebte „Solidarität“ an der „Tanke“ (fast stündlich), im Supermarkt, bei Ver-/Entsorgern und wo es nicht sonst noch vor lauter „Solidarität“ nur so an „Nullrunden“ wimmelt. Gut ich vergaß, der/die MA des/im ÖD zahlt/zahlen keine Steuern, Sozialabgaben und bekommt/bekommen auch sonst alles zur Lebenshaltung und darüber hinaus geschenkt. Nee, also da muss man nun wirklich nicht… und ooch noch bei dem Wetter.

  2. Karl sagt:

    Bei den Forderungen merkt man, selbst Ver.di gehen langsam die Ideen aus. Hauptsache in den Medien.

  3. Hajojo sagt:

    Leider habe ich für den Streik kein Verständnis mehr. Ich bin Mitglied im Elternkoratorium einer Kita und muss schon sagen, unserer Kita geht es überhaupt nicht schlecht. Im Gegenteil wir sind mit unseren Erzieher/innen im Plusstundenbereich, was bedeutet das wir zu viele Erzieher/innen haben. Wofür wir als Elternschaft alles Verständnis aufbringen müssen, ist schon langsam nicht mehr tragbar.

    Es gibt einen Notfallplan wenn zu viele Erzieher/innen krank sind oder im Urlaub sich befinden. Hier hat dann die Kita verkürzt geöffnet. Unsere Leitung fährt trotz Corona in ein Risikogebiet in den Urlaub, mit anschließender Quaratäne usw. Dann gibt es so viele Schließtage, wo wir als Elternschaft schon entgegenkommen. Sorry, aber dafür geht bei mir langsam jedes Verständnis verloren.

    Mich fragt auch keiner, ob mein Arbeitgeber ständig mit diesem ganzen Thema mitgeht. Es wird einfach vorausgesetzt. Systemrelevant hin oder her. Ich bin auch systemrelevant und ich kann mich so auch nicht verhalten.

    Manchmal frage ich mich, ob es besser wäre nicht arbeiten zu gehen, um mit solchem Themen einfach entspannter umgehen zu können???

    • Hojaja sagt:

      Wenn Erzieher Plusstunden haben ,dann resultiert es daraus das sie Mehrarbeit sprich Überstunden geleistet haben, das ist eine Folge desen das es zu wenig Erzieher gibt.
      Da meine Partnerinn selber Erziehreinn ist,weiß ich was in der Freiteit noch anhängt an Arbeit, welche bei einer ordentlichen Kinderbtreung nicht möglich ist. Diese wird in der Regel auch nicht vergütet.
      Das die Leiterin in ihrer Kita in den Urlaub fährt bezeugt einzig die Empatilosigkeit dieser Person und ist nicht auf die allgemeine Arbeit der anderen Mitrabeiter zu legen.
      Ich habe vollstes Verständiss das die Mitarbeiter der Kita streiken.

      • Hajojo sagt:

        Oh nein, da sind Sie auf dem Holzweg was die Plusstunden angeht. Unsere Leitung befürchtet bald Erzieher/innen abgeben zu müssen, da für die Kinderanzahl zu viele Betreuer da sind.

        In unserer Kita werden keine Überstunden gemacht, da diese nicht abgebummelt werden können oder nur ganz schwer. Dafür haben wir einen Notfallplan.

        Und für den ganzen Bürokratieaufwand können wir Eltern nichts, da muss das Bildungsministerium ran. Letztendlich hat jede Kita einen Ermessensspielraum. Ich äußere dies nicht, wenn ich nicht Blicke hinter die Kulissen werfen konnte.

        Dann ist es bei Ihrer Partnerin halt anders.

  4. Toter Frosch sagt:

    „Fahrzeugverspätungen sollen ab der 1. Minute als vergütete Arbeitszeit gelten.“
    Hä? Was bedeutet das?

    • Wilfried sagt:

      Das bedeutet, daß Verspätungen nicht pausenverkürzend sind, wie in der jetzigen Praxis. Auch in der Verspätung wird schließlich gearbeitet und nicht das Verkehrsmittel stehen gelassen und zugesperrt, egal wo man geraade ist. So ist das nämlich in Pausen…

  5. Kopflos sagt:

    Streiken zu solchen Zeiten….
    Da habe ich NULL Verständnis dafür.
    Die sollten alle froh und dankbar sein, dass sie noch Arbeit haben.
    Aber immer mehr wollen. Solch verhalten ist zu corona-Zeiten absolut asozial!

  6. aaaa sagt:

    Und morgen sind 10 krankgeschrieben weil sie Corona Symptome spüren. Tolles Timing mit den ganzen Streiks zur Zeit.

  7. ohjane sagt:

    Gerade die Stadtverwaltung und Jobcenter, an Ineffizienz und Veränderungsverweigerung nicht zu überbieten, sollten sich zurückhalten. Mit einem in der Wirtschaft üblichen Optimierungsprogramm lässt sich hier gut 40-60% an Effizienz rausholen.
    Würden Bund und Länder bei Digitalisierung und Automatisierung seit Jahrzehnten schlafen, wären ein Großteil dieser Tätigkeiten gar nicht notwendig. Vermessen für sowas noch mehr Geld zu verlangen während man an seinen veralteten Prozessen klebt und sich hinter stapelweise unnötig gedruckter Dokumente versteckt.

    Sparkassen, genauso totes Geschäftsmodell, der Lockdown hat bewiesen, dass dieses Filialnetz nicht notwendig ist und mit vielen kostenlosen Kreditkarten kann man überall Geld ziehen. Die Beratung der „normalen“ Filllialen ist branchenweit (nicht nur SPKs) unterirdisch.

    Und heult mir nicht mit Arbeitsplätzen rum, Jobs gibt es genug, da müssen keine steuerfinanzierten Sinnlostätigkeiten ausgeführt werden. Lieber mehr Mittel in die Krankenhäuser und Pflege stecken, Qualität in Kitas und Schulen erhöhen

    Leider wird das Wort Leistungsgerechte Vergütung zu oft misinterpretiert.

    • Wilfried sagt:

      Nun, das Einbringen von effizienz ist aber nun mal nicht Sache des Arbeitnehmers, sondern des Arbeitgebers, der diese bedingungen schaffen muß.
      Und im Bereich Sparkassen erschöpft sich die Tätigkeit nicht im Auszahlen von Bargeld an Rentner und Behinderte

  8. matzel sagt:

    In so einer Situation zu streiken ist schon eine harte Nummer. Solche Leute wie H. Lange oder P.Sitte bekommen jeden Monat ca. 7000,- bzw. 8000,- € ohne etwas zu tun. Oder hat jemand etwas während der Coronazeiten von ihnen gehört ?
    Keine Busse,keine Bahnen,keine Kinderbereunung usw.das ist das, was wir alle jetzt brauchen.
    Ich finde es unmöglich, was ich aber nicht sagen will, dass die Forderungen unberechtigt wären.
    Der Zeitpunkt ist aber falsch und die Leute die sich vor den Karren spannen könnten doch auch einmal einen Monat aus Solidarität auf ihr Gehalt verzichten und es den Krankenschwestern oder Pflegepersonal spenden.

  9. Mmh sagt:

    Und ich kann aus Erfahrung (selber Erzieherin) sagen, dass die Erfahrungen, die Sie in dieser Kita gesammelt haben eine absolute Ausnahme sind. Die Realität zeigt permanenten Erziehermangel und daraus resultierende Überstunden, die nicht abgebaut werden können, durch (Trommelwirbel bitte) Erziehermangel. Klar ist der Zeitpunkt ungünstig und der Unmut ist verständlich und nachvollziehbar, aber das ist bei einem Streik durchaus so gedacht. Durch Wegfall der Dienstleistungen zeigen, was notwendig ist und dadurch Druck ausüben.

  10. hallenser sagt:

    Kann den Egoismus nicht verstehen, statt froh zu sein einen gesicherten Arbeitsplatz und regelmäßigen Lohn in dieser außergewöhnlichen zeit zu haben, wird um mehr Geld und Urlaub gestreikt. das könne sich nur mitatbeiter im öffentliche Dienst leisten. Wanders sind viele schon zu Hause oder in Kurzarbeit und müssen um hhren Arbeitplatz bangen, ob es überhaupt weiter geht. und die haben keine Chancen, durch Streik ihre Verhältnisse zu verbessern.

    • Wilfried sagt:

      Sie irren sleider, auch im Bereich der IG Metall, IG Chemie, etc. wurde schon gestreikt.
      Übrigens hat jeder Arbeitnehmer die Chance, über seine Gewerkschaft durch Streik als letztes Mittel im Arbeitskampf seine Verhältnisse zu verbessern…
      Von daher ist Ihre Einlassung substanzlos

    • Wilfried sagt:

      Sie irren leider, auch im Bereich der IG Metall, IG Chemie, etc. wurde schon gestreikt.
      Übrigens hat jeder Arbeitnehmer die Chance, über seine Gewerkschaft durch Streik als letztes Mittel im Arbeitskampf seine Verhältnisse zu verbessern…
      Von daher ist Ihre Einlassung substanzlos

  11. Konrad sagt:

    Wir haben gearbeitet, wo die meisten Leute zu Hause waren.

  12. Lars sagt:

    Es gab auch noch andere die gearbeitet haben du spinner .Ihr bekommt genug Geld. Konrad lern erstmal richtig arbeiten.

  13. matzel sagt:

    die böswillige Unterstellung kann den Schluss zulassen,dass es sich bei Wilfried um einen Betroffenen handelt. Vielen Dank n.a.h. für den Hinweis.
    Ein bischen mehr Sachlichkeit von einigen Schreibern würde dem Forum gut tun.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.