121 Polizeianwärterinnen und ‑anwärter für Sachsen-Anhalt ernannt

In Aschersleben hat Staatssekretär Klaus Zimmermann heute 121 Polizeianwärterinnen und ‑anwärter ernannt. 40 Frauen und 81 Männer aus sieben Bundesländern starten damit ihre Ausbildung zur Polizeimeisterin bzw. zum Polizeimeister oder ihr Studium zur Polizeikommissarin bzw. zum Polizeikommissar an der Fachhochschule Polizei. Die Zahl liegt über der Einstellungszahl des vergangenen Frühjahres (2025: 101). Zum 1. März 2026 befinden sich somit insgesamt 1.060 Polizeianwärterinnen und -anwärter an der Fachhochschule für Ausbildung und Studium.

Staatssekretär Klaus Zimmermann: „Wer den Beruf einer Polizistin oder eines Polizisten wählt, entscheidet sich für einen Dienst, der unserer Gesellschaft Halt gibt. Es ist zugleich eine bewusste Entscheidung für Verantwortung und Menschlichkeit. Die Arbeit zeigt sich nicht nur in großen Einsatzlagen, sondern vor allem im Alltag – im respektvollen Umgang miteinander und in der verlässlichen Präsenz vor Ort. Die jungen Kolleginnen und Kollegen stehen für eine Polizei, die nah an den Menschen ist, die zuhört, spricht und im Dialog bleibt. Sie werden die Polizei unseres Landes in den kommenden Jahren prägen und weiterentwickeln. Ich wünsche den jungen Kolleginnen und Kollegen viel Erfolg, Kraft und Zuversicht für ihren Weg und vor allem, dass sie von jedem Einsatz gesund zurückkehren.“

Erfreulich ist, dass die Bewerberzahlen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind. 2025 gab es im Zuge der Frühjahrseinstellungen 829 Bewerber, wovon 101 Polizeianwärterinnen und -anwärter zum 1. März 2025 eingestellt wurden. In diesem Jahr lagen 961 Bewerbungen vor.

An der Fachhochschule Polizei können Polizeianwärterinnen und -anwärter, je nach Einstellungstermin – sowohl im Frühjahr als auch im Herbst ihr Studium oder ihre Ausbildung beginnen bzw. abschließen. Der überwiegende Teil der Ernennungen und Einstellungen erfolgt im Herbst. In diesem Jahr sollen insgesamt bis zu 400 Anwärterinnen und Anwärtern eingestellt werden.

Hintergrund:

Es bleibt auch zukünftig dabei, dass es sowohl an den Qualifikationsstandards für die Einstellung als Anwärterinnen und Anwärter als auch an den hohen Prüfungsstandards keine Abstriche geben wird – auch wenn dies bedeutet, dass nicht alle Ausbildungs- und Studienplätze belegt werden können. Die Fachhochschule Polizei Sachsen-Anhalt wird ihre Aktivitäten intensivieren, um die Bewerberinnen und Bewerber bestmöglich auf das Eignungsauswahlverfahren vorzubereiten. Darunter fällt mindestens zweimal im Jahr ein Bewerbercoaching, bei dem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Deutsch- und Intelligenzstrukturtest sowie das Auswahlgespräch vorbereiten.

An der Mindestzielzahl von 7.000 Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten (PVB) wird unverändert festgehalten. Zudem wird aktuell neu bewertet, ob die Mindestzielzahl aufgrund der polizeilichen Herausforderungen weiter erhöht werden muss. Schließlich werden die Aufgaben für die Polizei mit Blick auf die angespannte Sicherheitslage eher mehr als weniger.

Um die Bewerberzahlen hochzuhalten, wird die im Jahr 2017 gestartete Kampagne „Nachwuchsfahndung“ zur Nachwuchsrekrutierung kontinuierlich weiterentwickelt und intensiviert. Alle Informationen zu Ausbildung und Studium bei der Polizei Sachsen-Anhalt können der Internetseite http://www.nachwuchsfahndung.de entnommen sowie persönlich bei den Kolleginnen und Kollegen der Berufsberatung, z. B. bei den regionalen Berufsmessen, erfragt werden.

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