AfD fordert Konzept zur Ausländerbegrenzung

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26 Antworten

  1. Wilfried sagt:

    Freie Wahl des Wohnorts, gewiss, aber wurde denn der Wohnort durch diese Bewohner frei gewählt? Das wäre mal zu hinterfrasgen, bevor man auf das GG verweist

    • Seb Gorka sagt:

      Gibt es Anzeichen, dass die Bewohner Neustadts zum Wohnen in Neustadt gezwungen werden?

      Es wird wohl wieder mal mehr gefühlt, als mit Fakten gearbeitet.

      • 10010110 sagt:

        Es gibt auf jeden Fall Anzeichen, dass einige Bewohner gezielt dort „angesiedelt“ wurden, wo sie jetzt wohnen. Das passierte ganz bestimmt nicht aus freien, aufgeklärten Entscheidungen heraus, sondern weil zumindest jemand „nachgeholfen“ hat. Auch die Rumänen, die kein Wort Deutsch verstehen, haben wohl kaum ohne fremde Hilfe ihre Mietverträge in ganz bestimmten Wohnungen in ganz bestimmten Vierteln unterschrieben.

        • 10010110 sagt:

          Abgesehen davon, ist es verschwörungstheoretischer Blödsinn, Wiegand eine gezielte Planung, Halle-Neustadt in ein „Ausländerquartier“ umzubauen, vorzuwerfen. Was sollte der Sinn davon sein? (genauso wie die Frage, was der Sinn der Politik-Eliten sein sollte, Deutschland mit Ausländern zu überschwemmen)

        • Seb Gorka sagt:

          Gezieltes Ansiedeln also. Von wem? Politik-Eliten?

          Alle Ausländer sind blöd und können nicht mal Mietverträge unterschreiben. Endlich sagt es mal jemand.

          Was Zwang ist, wissen die bestimmt auch nicht.

          Nur der Vollständigkeit halber: Worauf basiert deine Erkenntnis, dass „einige Bewohner“ ganz bestimmt nicht aus freien, aufgeklärten Entscheidungen heraus dort wohnen, wo sie wohnen?

          • 10010110 sagt:

            Nicht von Politik-Eliten, sondern von „Organisationstalenten“ mit Erfahrung mit deutschen Behörden und Institutionen sowie Verbindungen ins Ausland. Was dem Deutschen die „linksgrün-versiffte Anti-Abschiebe-Industrie“ ist, ist dem Syrer oder Iraker oder Rumänen (nicht allen, wohlgemerkt, auch da gibt es aufgeklärte unabhängige Menschen und planlose Mitläufer) der Kontaktmann, der die Wohnung und das Kindergeld etc. organisiert.

            Und, mein lieber Gurken-Basti, das ist selbstverständlich sehr verallgemeinert, überspitzt und ein rein subjektives Empfinden, das aus meinem gesunden Menschenverstand und meiner messerscharfen Beobachtungsgabe herrührt.

          • Seb Gorka sagt:

            Anders ausgedrückt: Viel Gefühl, wenig Fakten. So werden realitätsfremde Theorien zusammenfantasiert.

            Es ist auch vielsagend, dass du die angeblichen Anzeichen nicht benennen kannst. Selbst mit ganz viel Menschenverstand und scharfen Messern ist dir das schier unmöglich.

      • Zukunft der Demokratie sagt:

        geringe Lohn und Harz IV Empfänger sind auf den zum Teil ,,noch“ günstigen Wohnraum in Halle Neustadt angewiesen und deshalb mit Zahlen belegbaren Grund gezwungen, dort zu wohnen!
        https://www.tagesspiegel.de/politik/segregation-in-deutschland-die-soziale-spaltung-der-staedte-nimmt-zu/22594580.html

        für Halle Neustadt mit diesen Zahlen aus 2016 belegbar!
        http://quartiermanagement.spi-ost.de/halle-neustadt/aktuelle-daten/

        Versuche der Stadtverwaltung, die Verteilung von Flüchtlingen auf mehrere Stadtteile zu organisieren sind auf die Gesamtzahl der in der Stadt Halle lebenden Flüchtlinge bezogen – Zahlen aus 2016,
        https://www.mz-web.de/halle-saale/integration-in-halle-so-viele-fluechtlinge-leben-derzeit-in-der-saalestadt-25263244

        viel zu gering und viel zu spät !

        https://www.mz-web.de/halle-saale/asylwohnungen-in-halle-stadt-mietet-neuen-wohnraum-fuer-fluechtlinge-31440364

        Diese Studie aus dem Jahr 2008 beschäftigt sich bereits ausführlich mit dieser Problematik, gelesen haben sie leider wohl die wenigsten Politiker und wäre auch dem Herrn Raue zu empfehlen!
        https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/ExWoSt/34/exwost34_1.pdf?__blob=publicationFile&v=3

        @Seb Gorka ,,Es wird wohl wieder mal mehr gefühlt, als mit Fakten gearbeitet“
        Das ist wohl eher das Grundproblem der verantwortlichen Politiker!!!

        • Seb Gorka sagt:

          Politiker sind nicht für irgendwelche gefühlten Ansiedlungen oder gefühlte Zwänge bei der Wohnungswahl verantwortlich. Nicht immer die Schuld bei anderen suchen!

          Die Tatsache, dass Asylbewerber, Flüchtlinge, EU-Ausländer, Hartz4-Empfänger und Menschen mit geringem Einkommen wild durcheinander gewürfelt werden, zeugt zudem von wenig Verständnis der Zusammenhänge.

        • HansimGlueck sagt:

          Dich trügt dein Gefühl auch etwas.
          Die Stadt hat das durchaus richtig gemacht, die zugewiesenen Flüchtlinge dezentral unterzubringen.
          Nur als diese sich danach andere Adressen gesucht haben, entstand die Konzentration. Das ist einerseits verständlich, dass sich an schon bestehende Strukturen angedockt wird. Andererseits stellt sich durchaus die Frage, warum das so schnell geschah und ob es auch an der Qualität oder den Vermietern der erst angemieteten Objekte lag.

          • W. Molotow sagt:

            Die Stadt hat überhaupt nichts dezentral verteilt.

            Sie hat ganz systematisch geplant nach Neustadt und in die Silberhöhe verteilt.

  2. HansimGlueck sagt:

    Endlich haben sie es rausbekommen. Von Halle-Neustadt aus startet die Umvolkung. Deshalb ist auch täglich die Europa-Armee im Einsatz und prügelt die Leute dort aus den Wohnungen und in die Wohnungen.

  3. KMK sagt:

    Als ob die in Neustadt wohnenden Neubürger einer geregelten Arbeit nachgehen, geschweige denn Miete zahlen und sich ihre Wohnsituation selber aussuchen.
    Also schön in kommunale Quartiere in Neustadt verteilen.
    Hat man sie vorallem nicht vor der eigenen Tür.
    Den Leuten ,die auf Grund ihrer finanziellen Situation auf den Wohnraum in Neustadt angewiesen sind , kann man das ja zu muten.
    Wenn ich so ein Schwachsinn lese, es wird ja keiner gezwungen in Neustadt zu bleiben.
    Also schön im Paulusviertel und Umgebung verteilen. Können sich die Krakeeler jeden Abend mit den Neubürgern austauschen , propagieren doch immer Multikulti .
    Wo geht das dann besser , als vor der eigenen Haustür.

    • Seb Gorka sagt:

      Neben Neustast, wo es übrigens auch vergleichweise teure Gegenden mit Mieten deutlich über dem stadtweiten Durchschnitt gibt, gibt es noch zahlreiche andere Quartiere mit sehr geringen Mieten. Silberhöhe, Heide-Nord, Freiimfelde, Trotha usw.

      Die vermeintlich „gesteuerte Ansiedlung“ in Neustadt findet nicht statt und niemand ist gezwungen, dort zu leben. Übrigens auch nicht die Krakeeler, die ständig die Schuld bei anderen suchen.

      • Zukunft der Demokratie sagt:

        ,,In Halle wird niemand, der ALG II bezieht, in bestimmte Wohnungen (oder aus ihnen raus) und schon gar nicht in bestimmte Stadtteile gezwungen. Das ist einfach nur haltloser Quatsch.“

        @Seb Gorka, wenn Sie meiner Argumentation nicht folgen können oder wollen, obwohl ich Ihren Intellekt als fähig dazu eingestuft hätte, lesen können Sie auf jeden Fall und das Verstehen sollte aus dem Kontext in dem Artikel auch Ihnen möglich sein!
        https://www.mz-web.de/mitteldeutschland/wohnen-in-halle-wer-arm-ist–muss-umziehen-1763406

        Bezüglich der anderen Quartiere haben Sie natürlich nicht ganz Unrecht, auch da gibt es ,,noch“ bezahlbaren Wohnraum und somit ist der Zwang diesen zu finden, nicht ausschließlich auf Halle Neustadt zu beziehen.

        Für Herrn Raue und vielleicht auch für Sie noch eine ganz interessante Studie bezüglich dem Inhalt des oben genannten Artikel. Voraussetzung: Lesendes Verstehen!

        insbesondere Inhalt Seite 23!
        https://m.halle.de/VeroeffentlichungenBinaries/777/1154/migrationsbericht_2018.pdf

        • Seb Gorka sagt:

          Du vermengst wieder Etliches. Wegen gestiegenen Mietpreisen wird niemand aus der Wohnung gezwungen. Ein Umzug geschieht aus eigenem Antrieb. Mehr als genug Empfänger von ALG II wohnen in „unangemessen“ teuren Wohnungen mit Mieten oberhalb der Richtwerte.

          Man kann nicht immer alles Wissenswerte in Jahre alten Zeitungsartikeln finden. Manchmal muss man sich mit der Matierie einfach auskennen. Auf dem neuesten Stand zu sein, schadet auch nicht…

          • Zukunft der Demokratie sagt:

            Aktuell genug?
            https://www.mdr.de/nachrichten/vermischtes/staedte-teilen-sich-in-arm-und-reich-100.html

            Im Gegensatz zu Ihnen, habe ich mich bereits mehrfach in diesem Forum und durch die Teilnahme am ISEK 2025 mit dieser Problematik einer sozialen nachteiligen Stadtentwicklung auseinandergesetzt!
            Und Ja, ich lese wirklich solche aktuellen Publikationen und ja, ich kann den Inhalt und die Notwendigkeit dieser Konzeption verstehen! Versuchen Sie es ruhig auch einmal, ist gar nicht so schwer , das unten verlinkte PDF öffnen!
            http://www.halle.de/de/Verwaltung/Stadtentwicklung/Raeumliche-Konzepte/Wohnungspolitisches-09917/

          • Seb Gorka sagt:

            Die tatsächliche Entwicklung ist das Eine, wie und wodurch es dazu kommt, das Andere. Wenn man beides durcheinander bringt, kommt undifferenzierter Brei raus, der auch mit noch so vielen alten Artikeln garniert ein Brei bleibt.

            Wenn man dann noch (Schein)Korrelation und Kausalität verwechselt, weil man vielleicht gar nicht den Unterschied kennt, wird der Brei richtig matschig.

            Weder in den Nachrichten über die Zustände, noch in den Konzepten zur Stadtentwicklung finden sich auch nur kleinste Anzeichen von Zwang hinsichtlich der individuellen Wohnortwahl, trotz illustrer „Teilnehmer“ an diesen Konzepten.

          • 10010110 sagt:

            Äußere Sachzwänge sind aber auch Zwänge.

          • Seb Gorka sagt:

            Nachts auf den Topf gehen, weil man nicht ständig Bettwäsche und Matratze wechseln will, ist auch ein Zwang. Deswegen wird der Klogang aber nicht gezielt von außen gesteuert und nächtlicher Harndrang ist kein Anzeichen für eine solche Steuerung.

  4. z sagt:

    Der Geldbeutel entscheidet wo man wohnt. Ich wohne seit 10 Jahren in Neustadt und das was von der AFD kommt ist der größte Müll.
    FCK AFD

  5. Zukunft der Demokratie sagt:

    @Seb Gorka, sozialwissenschaftliche Zusammenhänge einer Kausalität zu unterziehen, alles klar!
    Die politisch ideologische Beweisführung,, was nicht sein darf, darf auch nicht sein!‘ oder es vielleicht in korrelativer ,,Eindeutigkeit“ so zu formulieren,, Das Problem löst sich von selbst, wenn ich es ignoriere?“,
    Ich hoffe nicht, das Sie in einer politisch verantwortlicher Position agieren, zumindest würde es aber die Ignoranz soziologischer Zusammenhänge und Studien ohne zwingendem kausalen Beweis erklären!

    • Seb Gorka sagt:

      Entgegen den Tatsachen zu behaupten, es gäbe eine bewusste „Ansiedlung“ in bestimmten Vierteln oder Stadtteilen oder Menschen würden gezwungen werden, aus einer bestimmten Gegend bzw. in eine bestimmte Gegend zu ziehen, ist in keinem Fall ein sinnvoller Lösungsansatz, sondern bleibt haltloser Quatsch.

      Du hast jetzt zwar Kausalität und Korrelation gegoogelt, aber die Bedeutung und die (nicht zwingend vorhandene) Beziehung zueinander ganz offensichtlich nicht erfasst oder verstanden.

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