„Nieder mit dem Dschihadismus“: rund 500 Kurden protestieren auf dem Marktplatz in Halle

Am Dienstagabend gab es auf dem Marktplatz in Halle (Saale) eine Demonstration von Kurden. Etwa 500 Menschen beteiligten sich nach Angaben der Polizei daran. Zwischenfälle gab es nicht.

Gerufen wurde unter anderem „nieder mit dem Islamismus, nieder mit dem Dschihadismus“, „Freiheit für Kurdistan“ und „Lang lebe Rojava.“ Der türkische Präsident wurde „Terrorist Erdogan“ gerufen.

Bereits am morgigen Mittwochabend soll auf dem Marktplatz die nächste Kurden-Demo stattfinden.

Anlass für die Proteste sind aktuelle Entwicklungen rund um Rojava. So gibt es aktuell Berichte über Angriffe der syrischen Regierung auf das bislang autonome Gebiet.

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19 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Die können sich doch mit den Iranern zusammentun und gleichzeitig demonstrieren, dann sparen sie allen anderen Hallensern Zeit und Nerven.

    • wo Problem? sagt:

      Du musst da nicht lang, du musst nicht mal darüber lesen.
      Und wenn hier einer Zeit hat…

    • es ist wie es ist sagt:

      Demonstrationen auf dem Markt stören weder den Verkehr noch gibt es dort direkt eine große Zahl an Anwohnern. Und selbst die wenigen Anwohner – und da würde ich mich dazu zählen – werden davon nicht gestört. Viel mehr hat mich persönlich verkehrstechnisch und durch Lärmemissionen der Weihnachtsmarkt gestört. Oder auch jeden Montagsdemo mit ihrem debilen Getrommel und den holen Parolen („Frieden Schaffen ohne Waffen“ – in welcher Märchenwelt leben diese Spinner?).

  2. 🤢 sagt:

    Und was bitte schön bringt das Gebrüll? Kosten für den Einsatz für die Steuerzahler. Sollen Heeme bleiben.

    • Robert sagt:

      Die Kosten müssen vom Asylgeld abgezogen werden. Es gebe im Nu keine Demos mehr.

    • es ist wie es ist sagt:

      Eine Demonstration soll nach außen die Relevanz eines bestimmten Themas „demonstrieren“. Sie haben aber auch eine Wirkung in die eigene Gruppe, da man so sieht, dass man nicht allein ist mit seinen Ansichten. Wie du sehen kannst sind diese Menschen in ihrem „Heeme“, was derzeit die Stadt Halle ist. Man kann sich auch zu mehren Orten verbunden fühlen. Ich zahle Steuern in Halle und Berlin und zudem fühle ich mich mit einer kleinen brandenburgischen Kleinstadt verbunden, in der ich aufgewachsen bin. Auch viele dieser Menschen, die sich dort versammelt haben, werden übrigens berufstätig sein und Steuern zahlen. Bei der Demonstration gab es übrigens kein großes teures Polizeiaufgebot. Teuer wird es jedes Mal wenn der HFC spielt und man deren Fans davon abhalten muss, die eigene Stadt zu zerstören.

  3. Hans-Karl sagt:

    Hatten sich die Kurden in Syrien nicht mit den Amis gegen al-Assad verbündet. Und haben sie nicht auch zu Beginn des Konfliktes (so ca. 2013) offiziell Gewehre aus Deutschland bekommen. Haben sie wohl auf das falsche Pferd gesetzt. Wenn dem so war (bin ich aber nicht ganz sicher), dann geschieht es ihnen recht. Es zeigt sich mal wieder: Man liebt den Verrat, nicht den Verräter. Haben die al-Assad-Präsidenten in den vielen Jahren ihrer Amtszeit die Kurden bekämpft?

    • Kurze Recherche sagt:

      Schön, dass Sie fragen. Mit kurzer Recherche lässt sich herausfinden, dass die Kurden nicht gegen al-Assad, sondern hauptsächlich gegen den IS im nördlichen Syrien gekämpft haben. Und das, obwohl bereits zu Amtszeiten des „al-Assad-Präsidenten“ Massaker an kurdischer Zivilbevölkerung stattgefunden haben.

    • hmm sagt:

      Und Putin hat sie (mit Erdogan) angegriffen. In Syrien.

      Das kannst du nicht erklären.

    • es ist wie es ist sagt:

      Ach Hans-Karl. Du vermischt hier Sachen, was zeigt wie wenig du dich mit der Materie beschäftigt hast. Ich kann da jetzt nicht alles für dich aufdröseln. Aber man muss zwischen den Kurden im Nordosten Syriens und den Kurden im Norden/Nordosten des Iraks unterscheiden. Die Volksverteidigungseinheiten der irakischen Kurden haben für den Kampf gegen den IS unter anderem auch deutsche Waffen bekommen. Das Verhältnis zwischen der SDF und den Perschmerga ist aber kompliziert, da sich die politisch-ideologischen Hintergrunde stark unterscheiden. Die syrischen Kurden haben auch gegen den IS gekämpft und wurden dabei auch von den USA unterstützt. Was die Kurden also eint und auch als nützliche Partner für westliche Interessen in der Region prädestiniert hat ist, dass sie effektiv sind im Kampf gegen Islamisten.

  4. I sagt:

    Schon das 2. mal in der Woche demo.
    Wir machen 1x. Die meisten sind keine Steuerzahler und halten den ganzen Verkehr auf, vor allem die, die Arbeiten und anderes wichtiges zu tun haben. Haltet alles in eurem Land auf.
    Die kämpfen auch nicht für uns, wenns drauf ankommt.

    • es ist wie es ist sagt:

      1. Das waren stationäre Kundgebungen auf dem Marktplatz. Also der Verkehr wurde nicht behindert, was aber zur Ausübung des demokratischen Demonstrationsrecht auch völlig in Ordnung gewesen wäre. 2. Es ist eine pure Behauptung deinerseits, dass die meisten keine Steuerzahler wären. Ich setze die Behauptung entgegen, dass der Anteil der Steuerzahler von denen die überhaupt ein Arbeitsrecht in Deutschland haben ähnlich hoch ist wie bei der Durchschnittsbevölkerung. 3. In der Vergangenheit musste man nicht für „uns“ kämpfen, wenn es drauf ankam, sondern gegen „uns“ (Deutsche), um „uns“ davon abzubringen ganz Europa erobern zu wollen und dabei andere Völker auszulöschen.

  5. Klara sagt:

    Waren nicht weltweit viele Menschen froh, als sich einzig die Kurden erfolgreich gegen den IS stellten? Gegen den IS hat Assad nicht viel ausgerichtet und die Kurden waren unter Assad unterdrückt bis hin zum Verbot ihre Sprache zu sprechen.
    Und jetzt werden die Kurden zerrieben zwischen dem neuen Machthaber al-Schaara, übriggebliebenen, aus dem Lager ausgebrochenen IS-Kämpfern, den Türken und den Russen.
    Es ist deshalb richtig, dass sie im Vorfeld des ursprünglich geplanten Besuchs von al-Schaara bei Merz auf ihre Lage aufmerksam machen.
    Die Verhältnisse in Syrien sind ein Rückkehrhindernis für viele, die gern zurückgehen würden. Und darunter sind eben viele Kurden.

  6. Katrin Träger sagt:

    Hilfe……..mitten in Deutschland……..das wird nichts mehr……..

  7. Demokrat sagt:

    Leute es ist eine friedliche Demo gegen Terrorismus und allgemein Menschenrechtsverletzungen. Jeder hat hier das Recht zu demonstrieren, egal woher er kommt und das ist gut so. Sprüche werden auf jeder Demo laut gerufen. Das gehört dazu. Dafür ist sie legal angemeldet.

    Wer sich über die Steuergelder beschwert, der soll mal die Einsatzwagen beim nächsten Fußballspiel vor Ort zählen, die nötig sind, weil sich Fans nicht benehmen können und die Kosten nicht auf die Tickets der Spiele verteilt werden. Eine kleine Demo auf dem Markt ist unser geringstes Problem. Ein bisschen Toleranz dafür bitte.

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