16 geschmuggelte Nashorn-Hörner am Flughafen Leipzig-Halle entdeckt

Foto: Hauptzollamt Dresden

16 Stücke vom Rhinozeroshorn mit einem Gewicht von 6,5 Kilogramm stellte der Zoll Ende Mai bei der Kontrolle einer Luftfrachtsendungen auf dem Flughafen Leipzig/Halle sicher. Das Paket kam aus Angola und sollte über Deutschland nach Vietnam transportiert werden. Die Teile des Horns waren aufwendig versteckt.

So befand sich in der eigentlichen Sendung ein Kronleuchter. Doch das Röntgenbild wies Unregelmäßigkeiten auf. Nach dem Öffnen stellten die Zöllnerinnen und Zöllner fest, dass die Holzkiste, in der der Kronleuchter verstaut war, einen doppelten Boden enthielt. Als sie diesen öffneten, kamen 16 Hornstücke in Holzmehl verdichtet zum Vorschein.

Bereits im Dezember 2021 stellte der Zoll am Flughafen Leipzig 15 Stücke vom Rhinozeroshorn fest. Damals waren diese in einem Lautsprecher und einem elektrischen Schweißgerät versteckt.

Zusatzinformation:
Nashörner (lat. Rhinocerotidae) sind nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen eine besonders geschützte Familie der Unpaarhufer mit heute noch fünf lebenden Arten. Die Einfuhr bzw. Durchfuhr auch von Teilen dieser Tiere bedarf daher spezieller Dokumente. Ohne die entsprechenden Dokumente stellen die Einfuhr und Durchfuhr einen Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz dar und können mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe geahndet werden.

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Keine Antworten

  1. Rhino sagt:

    „16 geschmuggelte Nashorn-Hörner“ und „16 Stücke vom Rhinozeroshorn“… das ist ein Unterschied. Schlimm aber auf jeden Fall. Aber vielleicht lebt das Tier/ leben die Tiere ja noch.

    • Chlorophyll sagt:

      Nein. Diese tiere leben nicht mehr. Sie werden immer geschossen, bevor das Horn entfernt wird. Deshalb sterben Breit und Spitzmaulnashörner gerade aus. es gibt nur noch wenige Tiere in freier Wildbahn und in Tiergärten.

  2. 10010110 sagt:

    Ohne die entsprechenden Dokumente stellen die Einfuhr und Durchfuhr einen Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz dar und können mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe geahndet werden.

    Da zittern die Absender in Angola und Empfänger in Vietnam jetzt aber vor Angst. 🙄

    • reines Tauschgeschäft auf Vertrauensbasis sagt:

      Bekommen die ihr Geld trotzdem? Weißt du da genaueres?

  3. Horny Hohrn sagt:

    Daitsche nun so geil, wie die Japsen?

    Die Zeiten ändern sich…

    • Anders Zeitung sagt:

      Daitsche machen nur Kontroll. Japsen gar nix dabei.

      Lese nix so gute?

    • Chlorophyll sagt:

      Was, bitte schön, haben Japaner damit zu tun? Hauptabnehmer sind die Chinesen. Und was, bitte schön, ist das für eine Sprache, welche Sie hier zum besten geben? Das ist weder witzig, noch irgendwie intelligent.

      • A.Brähm sagt:

        In Nashörner wird auch zur Jagd geblasen, durch die Nase. Apnoebläser nennen die sich, die Jagdbläser!

  4. Dddg sagt:

    Täter im schnellverfahren in den Knast

  5. aka electric sagt:

    Man lernt schon in der zweiten Klasse, dass das Zeug längs aufgesägt wird und nicht quer.
    Elende Amateure!