Autonomer Bus zwischen Markt und Hauptbahnhof wird geprüft

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34 Antworten

  1. Remus Lupin sagt:

    Nur mal so am Rande: Soll das ein Joke der Philosophen sein?

    Als Autonomie bezeichnet man den Zustand der Selbstbestimmung, Unabhängigkeit (Souveränität), Selbstverwaltung oder Entscheidungs- bzw. Handlungsfreiheit.
    Sie ist in der idealistischen Philosophie die Fähigkeit, sich als Wesen der Freiheit zu begreifen und aus dieser Freiheit heraus zu handeln. (lt. Wikipedia; gekürzt)

      • Remus Lupin sagt:

        Danke für den Hinweis. Aus diesem Kreis der Hölle kommt also der schweflige Geruch, der mir angesichts „Autonomer Bus“ in die Nase gestiegen ist.

        Hinsichtlich dieses Feldversuchs für narrensichere elektronische Steuerungen erscheint mir der Abschnitt „Ethische Fragen“ besonders des Merkens wert. Die geläufige Phrase vom „Opfer für die Wissenschaft“ offenbart in diesem Zusammenhang ungewollt einiges vom schöpferischen Geist dieser Initiative.

        Ich würde vorschlagen, den Parcours, den der Bus befahren soll, unübersehbar zu kennzeichnen: „Lasst, die Ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!“ (Dante Alighieri)

  2. rellah sagt:

    Da fuhr mal die Straßenbahn!
    Und tagsüber darf man nicht da mit dem Rad fahren!

  3. 10010110 sagt:

    Wie ist man denn auf diese Idee gekommen? Das kommt so plötzlich aus dem Nichts.

  4. geraldo sagt:

    Der neue Volkssport: Den autonomen Bus stoppen. Erfordert ein bisschen Mut, aber sobald sich rumgesprochen hat dass das Ding tatsächlich anhält, wenn man sich davorschmeißt…

    • HansimGlueck sagt:

      Man wird sich nicht mal davor schmeißen müssen. In der Fußgängerzone, die glücklicherweise voller Menschen ist, laufen genug Menschen rum, dass ein Autonomer Bus per Funktionsweise wohl ständig steht und nur im Meter pro Stunde Bereich vorwärts kommt.
      Daher ist das für Halle eigentlich die richtige Idee. Kommt noch knapp vor Seilbahn zum Zoo.

      • Zukunft der Demokratie sagt:

        Nicht nur Ideen muss man haben, sondern auch das nötige Geld zur Umsetzung! Wenn man beides nicht hat, wird man vermutlich immer eine Provinzstadt bleiben!
        Autonome Busse gibt es schon in einigen europäischen Städten,
        ob man mit der Idee auch den oberen Boulevard erschließen möchte ?
        In Hof zum Beispiel macht man sich einigen Jahren genau diese Gedanken,
        https://www.frankenpost.de/region/hof/Autonomer-Bus-Warten-auf-Foerderung;art83415,6695924
        ob allerdings eine Fußgängerzone wie unserer Boulevard sich als erste Teststrecke dazu wirklich eignet ?

        Ignoriert man das Risiko aus politischen Gründen für mögliche Unfälle auf dieser Strecke , kann die gewünschte Akzeptanz bei der Bevölkerung schnell ,, unter die Räder“ kommen!!!!!
        Daher sollte bei diesen Entscheidungen die Fachkompetenz und nicht das ,,politische Wunschdenken“ im Vordergrund stehen!!!

        Auch die Idee von urbanen Seilbahnen ist nicht neu, nicht nur die Verbindung zum Zoo wäre wirklich interessant, sondern auch eine Verbindung vom Weinbergcampus zu den Hochhausscheiben in Halle Neustadt!

        https://www.zdf.de/nachrichten/heute/seilbahn-in-muenchen-100.html

  5. KGS sagt:

    Da kann man sich nur noch an den Kopf fassen…
    Warum fühle ich mich gerade an die Monoschienenbahn aus den Simpsons erinnert deren Zugführer Homer wurde…??

    Sowas wird auf Grund des Gefährdungspotetials eine hirnverbrannte Idee irgendwelcher Politbarden aus der 4. Reihe bleiben. Zumindest für die nächsten 15 Jahre.

    Autonomes fahren wird in den nächsten 15 Jahren zwar sukzessive kommen, aber nicht in einer Fußgängerzone. Das wird in selbigen ziemlich zuletzt der Fall sein erst Recht in Verbindung mit ÖPNV.
    Ein Autonomer Bus. Was da wieder sinnlos für Geld verbrannt wird.

    Sie sollten das Geld besser dafür nehmen die Ampeln dieser Stadt endlich so abzustimmen das eine heranrollende Straßenbahn in einem Zug ohne anzuhalten die Ampel passieren kann. Das würde allen Verkehrsteilnehmern nützen. Den einen weil bevorrechtigt den anderen weil der Lindwurm nicht ewig lange benötigt um sich wieder in Bewegung zu setzen und somit die Kreuzung eher passiert werden kann.

  6. farbspektrum sagt:

    Da blamieren sich Traumtänzer. Ein autonom fahrender Bus in der Fußgängerzone!

  7. geraldo sagt:

    Wer schon einmal erlebt hat, wie in Istanbul die alte Straßenbahn durch die belebte Einkaufsstraße fährt (Istiklal Caddesi), kann über die hiesigen Bedenkenträger nur milde lächeln.

    • HansimGlueck sagt:

      Da sitzt aber ein Fahrer drin und die Fußgänger springen im Zweifel zur Seite. Wie stellst du dir das beim autonomen Fahrzeug vor? Das Ding fährt einfach drauf zu?

      • Seb Gorka sagt:

        Vielleicht werden diese neumodischen Bremsen verbaut? Damit soll man die Geschwindigkeit bis zum Stillstand reduzieren können.

        • HansimGlueck sagt:

          Ja wahnsinnig witzig, du Spaßvogel.
          Das ist die Entgegnung für geraldos Argument, der Unterschied liegt im Fahrer.
          Ohne Fahrer hält das Ding halt automatisch an und steht dann rum, bis niemand mehr im Weg ist. Das wird in der Leipziger Straße sehr lange sein.

          • Seb Gorka sagt:

            Ach so, du meintest etwas ganz anderes, als du geschrieben hast und wolltest (dadurch?) witzig sein. Mein Fehler!

            Worauf basiert deine Analyse der Verhaltensweise gegenüber autonom fahrenden Bussen in der Leipziger Straße? Wenn ich einen Tipp abgeben dürfte: Du bist Planer und Projektierer autonom fahrender Busse und Buslinien mit jahrzehntelanger Erfahrung, hast das schon tausendmal gemacht und weißt über jedes kleinste technische Detail Bescheid und kannst umfassend und vor allem fundiert die Zukunft vorhersagen, sonst würdest du dich zu diesem (oder jedem anderen) Thema gar nicht erst äußern und wer es dennoch wagt, deinem Fachwissen zu widersprechen, ist dum und irgendwas mit Gurke.

          • HansimGlueck sagt:

            Ja wirklich, so ein großer Experte zu jedem Thema kein niemand anders sein.
            Es wäre mal interessant zu wissen, was Konstrukteure von autonomen Bussen zu der Route sagen würden. Aber das bekommt man halt nicht raus, wenn irgendwer einen Spiegel-Artikel liest und das als Vorschlag in die Welt bläst.
            Und du hast wieder mal auch nix konstruktives oder was irgendeine Art von inhaltlichem Nachdenken dokumentiert beizutragen.

  8. mirror sagt:

    Gibt es in Halle ein Unternehmen, das Schlüsseltechnologien für autonomes Fahren anbietet? In diesem Fall wäre es hilfreich, mit einem Pilotprojekt eine Referenz zu schaffen. Ansonsten, Projekte zum autonomen Fahren gibt es weltweit genug. Da kann sich die Stadt gemütlich zurücklehnen und warten, bis man die Technik zu marktgerechten Preisen einkaufen kann.

  9. HAZElnuss sagt:

    „Zum einen warnte er vor Konflikten mit dem komplexen Innenstadtverkehr mit Radlern “

    Wenn ich das schon wieder lese..
    Mal ehrlich, was haben Radler in einer Fußgängerzone zu suchen?!
    Genau, nämlich gar nichts!

  10. farbspektrum sagt:

    Es sind ja vor allem die Linken, die mit spinnerten, nicht realisierbaren Ideen auffallen. Sie wollen immer Geld verbraten, welches sie nicht haben.
    In Dessau-Roßlau wurden jetzt übrigens E-Busse trotz Förderung als zu teuer abgelehnt.

    • geraldo sagt:

      Spinnert ist wohl eher, dass man in Halle seit Jahrzehnten weder mit ÖPNV noch mit dem Fahrrad bequem, sicher und ohne Umwege vom Bahnhof zum Markt kommt.

      • W. Molotow sagt:

        Das ist auch in anderen Städten so.

        Ausnahmsweise mal kein Alleinstellungsmerkmal…

      • Genussfahrer sagt:

        Warum sollten es die Radler besser als die Autofahrer haben? Versuche mal überhaupt vom Marktplatz mit dem Auto zum Bahnhof zu kommen.

        • rupert sagt:

          Die Gründe dafür finden Sie etwa hier:
          https://nationaler-radverkehrsplan.de/de/bund/nationaler-radverkehrsplan-nrvp-2020

          Zitat aus dem Gesamtbericht: „Die Förderung des Radverkehrs kommt allen Menschen zugute, auch denjenigen, die überwiegend das Auto nutzen oder zu Fuß gehen. Denn der Radverkehr ist als umweltfreundlicher Verkehr weder mit Lärm noch mit schädlichen Emissionen verbunden. Sein Flächenbedarf ist gering. Zusammen mit dem ÖPNV und dem Fußver- kehr bietet er die Möglichkeit, insbesondere die Innen- städte vom Kraftfahrzeugverkehr und damit vom Stau sowie von Schadstoffen und Lärm zu entlasten. Nicht zuletzt aus diesem Grund werden Städte, Gemeinden und Regionen mit hohen Radverkehrsanteilen meistens als besonders lebendig und lebenswert bewertet. Zudem ist der Radverkehr ein Wirtschaftsfaktor, der immer mehr an Bedeutung gewinnt.“

    • Wilfried sagt:

      Wenn es keine innovatieven Ideen in der Menschheitsgeschichte gegeben hätte, würden wir wohl noch heute mit Bärenfell und Faustkeil rumkrebsen.
      Also halt mal den Ball schön flach; auch Eisenbahn und Straßenbahn wurden mal verteufelt. Und die Idee kam nicht von „Linken“

      • farbspektrum sagt:

        Habe ich geschrieben, dass ich gegen autonome Busse bin?
        Wie macht sich denn ein Bus auf dem Boulevard bemerkbar? Klingelt oder gongt er unentwegt oder schubst er die Leute einfach von hinten an? Oder fährt er ständig im Start-Stop?
        Man betrachte den Boulevard. Auf die schönen glatten Seitenstreifen können die Leute nicht ausweichen, die sind von den Geschäften vollgestellt und die Stadt kassiert gern die Gebühren dafür. Also müssen sie schon in der Mitte auf dem Holperpflaster, was Ewiggestrige als Gipfel der Nostalgie dort verlegen ließen, laufen,

  11. Sachverstand sagt:

    Einfach in der ZDF-Mediathek „Planet e“ von gestern anschauen und die Schablone dann einfach auf die beschriebene, freilich sichere, digitale Spielerei auflegen. Gab zu dem Thema in 2017 oder 2018 sogar mal einen „Tatort“. Nach diesem gab es einige Kommis von IT – Experten, welche das Mordszenario mit einem autonomen „Erlkönig“ für sehr real hielten.

    • Seb Gorka sagt:

      Sogar einen „Tatort“ gab es dazu? Also wer da noch Zweifel hat! Und wenn der Bus auch getarnt wird, wie so ein „Erlkönig“, dann gäbe es wohl zahlreiche Opfer.

      Danke für die Warnung! Wenn man etwas im TV sehen kann, überzeugt das die breite Masse am ehesten. So muss man auch nicht raus oder selbst nachdenken…

      • Sachverstand sagt:

        Tja, @Seb, einfach mal danach suchen und die Expertenmeinungen durchlesen bzw. die gestrige Sendung zum Thema „Angriffe auf die Infrastruktur“ ansehen. Da vergehen die Zweifel, versprochen!

        • Seb Gorka sagt:

          Sage ich doch! Der Tatort ist ja auch nur die Kirsche oben drauf und für die allergrößten Zweifler gedacht.

          Was kommt denn heute so?

          • 10010110 sagt:

            Naja, es ist schon richtig, dass in Literatur und Medien so manche Zukunftsvision (positiv wie negativ) vorhergesehen wurde, die entweder bereits Realität geworden ist oder wo es nicht unwahrscheinlich ist, dass es kommt.

          • Seb Gorka sagt:

            Und der Tatort ist da keine Ausnahme, wie überhaupt das Fernsehen sehr zur (Weiter)Bildung der Menschheit beigetragen hat und gerade heutzutage offensichtlich auch weiterhin beiträgt.

  12. farbspektrum sagt:

    Die innovative Idee gibt es schon. Sogar in Fußgängerzonen. Muss man sich nur mal im Inet anschauen und erkennen, dass es andere Verhältnisse sind.

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