„HeLa“ in der Rainstraße als Außenstelle für Reil-Schule

1 Antwort

  1. T. Schiedung sagt:

    Dieser Artikel ist leider nicht ganz korrekt in seiner Formulierung und es wäre vielleicht besser, wenn der Redakteur vorher mit den entsprechenden Verwaltungsmitarbeitern oder Stadträten, welche im SEPL-Prozess involviert sind redet.

    Die HeLa ist erstmal ausschließlich in Teilen als Außenstelle angedacht, wissentlich dass der bauliche Zustand nicht besser geworden ist. Aktuell ist nach meiner Kenntnis nicht geplant diese Schule in diesem Zustand als vollwertige Schule zu nutzen.

    Die Zahl der Sekundarplätze unter dem Aspekt der klassischen Sekundarschule sind gesunken, entsprechend der 3 genannten Schulen. Allerdings sind die Plätze an weiterführenden Schulen im Sekundarbereich NICHT gesunken, sondern konstant! Gemeinschafts- und Gesamtschulen sind weiterführende Schulen im Sekundarschulbereich, H. Heine und AHF, mit Gründung 2. IGS entstehen weitere Plätze.

    Die Schülerzahlen insgesamt steigen allerding immer noch und dieser Anstieg wird für die nächsten 2 bis 3 Jahre weiter anhalten, um dann entweder auf einem konstanten Niveau zu bleiben oder leicht abzusinken.

    Es gibt für die Schaffung zusätzlicher Schulplätze langfristig mehrere Überlegungen der Verwaltung, welche Objekte dafür dauerhaft geeignet sind. Die Nachfrage an Plätzen von den Schulformen Gesamt- und Gemeinschaftsschulen sind deutlich gestiegen, da die Eltern relativ entspannt eine Option haben, dass ihr Kind ohne Druck ein Abitur (ohne größeren Schul-/Klassenwechsel) ablegen kann. Für die Gymnasien wäre dies auch eine Entlastung, da das Leistungsspektrum insgesamt homogener werden könnte!

    Es gibt ja noch mehr Varianten, weiterführende Schulen zu ertüchtigen, im Süden von Halle, Heide Nord usw., nur ist für eine Standortentscheidung wichtig, wo die Bedarfe anfallen. Dies hängt auch maßgeblich mit den ausgewiesenen Baugebieten und der allg. Stadtentwicklung zusammen, ISEK.

    Die Verwaltung, ist im engen Kontakt mit den Stadträten und erarbeitet aktuell konstruktiv an langfristigen Lösungen, da es keinen Sinn macht jetzt Schulen zu erweitern, um diese dann in 10 oder 20 Jahren wieder zu schließen.

    Zudem benötigt die Stadt Halle weitere Mittel zum Ausbau und der Fortsetzung der Sanierung von Schulen, für Grundschulen und Sekundarstufenschulen. Wenn man also über Geldeinahmen und Geldausgaben in zukünftigen Haushalten redet, stehen Schulen wohl (mit) an oberster Stelle.

    Außerdem müssen diese Schulen vom Landesschulamt auch mit ausreichend Personal besetzt werden! Diese Hürde ist fast höher, als weitere Objekte auszubauen.

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