„lebendiger Ort des Austauschs, der Begegnung und der aktiven Zukunftsgestaltung“: Vereine debattieren im Volkspark über das Zukunftszentrum

Mehr als 100 Teilnehmende aus der lokalen, regionalen und überregionalen Zivilgesellschaft kamen am Donnerstagabend, 13. März im Volkspark Halle zusammen, um sich über das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation auszutauschen und ein breites zivilgesellschaftliches Netzwerk zu initiieren.

Die Veranstaltung, zu der vom Initiatorenkreis aus Bürgerstiftung Halle, Europa-Union Deutschland Kreisverband Halle-Saalekreis e.V., Freiwilligen-Agentur Halle (Saale) e.V., Friedenskreis Halle e.V., LAMSA, Reformhaus Halle e.V., Science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation, Stiftung Bürger für Bürger und WUK Theater Quartier breit eingeladen wurde, bot eine Plattform für Austausch, Diskussionen und Vernetzung.  Im Rahmen der kommunalen Beteiligungswerkstätten im Bewerbungsprozess um das Zukunftszentrum entstand der Wunsch nach überregionaler Vernetzung der Zivilgesellschaft. Die Initiatoren sind Teil des Unterstützernetzwerks der Stadt Halle (Saale).

Ziel der Veranstaltung war es, die Rolle der Zivilgesellschaft in der Gestaltung Zukunftszentrums Deutsche Einheit und Europäische Transformation zu stärken und so auch dessen Wirkung in Stadt, Region und darüber hinaus aktiv zu unterstützen. An zahlreichen Thementischen wurden unterschiedliche Aspekte der Rolle und der Zusammenarbeit im Netzwerk beleuchtet. Die Teilnehmenden diskutierten über die Rolle des Zentrums als Impulsgeber für gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Einbindung verschiedener Generationen und die Schaffung von Räumen für kreative Zukunftsentwürfe.

Es ist gut, wenn sich Akteure der Zivilgesellschaft vernetzen. Wir brauchen ehrenamtlich Engagierte, die sich für ein gutes Zusammenleben in einer funktionierenden Gesellschaft einsetzen und die Demokratie stärken“, so Jan Büchner, Geschäftsführer des Zukunftszentrums.

Ilka Bickmann vom Initiatorenkreis zeigt sich nach der Veranstaltung beeindruckt von der Resonanz und den Ergebnissen. Die Vorsitzende des Vereins science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation resümiert: „Als hallesche Zivilgesellschaft gehen wir positiv in Richtung Zukunft. Unser Ziel ist es, Brücken in Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur zu bauen. Wir sind schon da und kennen die Menschen hier und die Region. Auf diese Expertise kann das Zukunftszentrum bauen.“

Die Veranstaltung markiert den Auftakt für eine intensive Zusammenarbeit der Zivilgesellschaft und Beteiligung an der Entwicklung des Zukunftszentrums. In den kommenden Wochen sollen die Ergebnisse der Thementische ausgewertet und die Zusammenarbeit im Netzwerk auf der Basis des gemeinsamen Selbstverständnispapiers weiter geplant werden.

Das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle ist ein ambitioniertes Vorhaben, das die Erfahrungen der Vergangenheit im Kontext der deutschen Einheit und europäischen Transformation reflektieren, sich kritisch mit der Gegenwart auseinandersetzen und innovative Ideen für die Zukunft entwickeln soll. Es soll ein lebendiger Ort des Austauschs, der Begegnung und der aktiven Zukunftsgestaltung werden.

Foto: Niklas Gerlach

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10 Antworten

  1. Das sind alles Profis sagt:

    Na da hocken ja alle fett von Steuergeldern getragenen Organisationen und Vereine zusammen und beraten, wie sie an noch mehr Steuergelder kommen durch das lustige „Zukunftszentrum“.

  2. NT sagt:

    Die Gemeinsamkeit der Teilnehmer sind Fördermittel?

  3. Robert sagt:

    Hat Halle und Deutschland überhaupt eine Zukunft ? Ich meine eine Zukunft für das arbeitende Volk .

  4. das Große Bla sagt:

    „lebendiger Ort des Austauschs, der Begegnung und der aktiven Zukunftsgestaltung“

    All das geht also nicht z.B. im Volkspark oder im leerstehenden ehem. Kaufhof?
    200 Millionen (wahrscheinlich eher das Doppelte) kann und muss man in Zeiten knapper Kassen und erheblichem Sanierungsstau im Land sinnvoller ausgeben!

  5. Finde den Fehler sagt:

    „Initiatorenkreis aus Bürgerstiftung Halle, Europa-Union Deutschland Kreisverband Halle-Saalekreis e.V., Freiwilligen-Agentur Halle (Saale) e.V., Friedenskreis Halle e.V., LAMSA, Reformhaus Halle e.V., Science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation, Stiftung Bürger für Bürger und WUK Theater Quartier“

    vs.

    „Die Rolle der Zivilgesellschaft“.

    Was haben die oben genannten denn dort „zivil“ im Publikum gemacht? Sie waren doch in eigener Sache für die Interessen des jeweiligen Vereins da. Habe nicht nur dazu geladen, sondern sassen selbst da.

    Hierfür reicht selbst das Wort Lobbyismus nicht mehr…

    • jep sagt:

      „Was haben die oben genannten denn dort „zivil“ im Publikum gemacht? Sie waren doch in eigener Sache für die Interessen des jeweiligen Vereins da. Habe nicht nur dazu geladen, sondern sassen selbst da.“

      So ist es, aber bekomm das mal in die Köpfe rein. Diese Denkunlust wird das Land noch mal in den Untergang führen. Der Beginn ist gemacht mit einem nagelneuen Merz’schen Riesen-Schuldenberg.

    • Eigenartig sagt:

      Geschäftsführer Büchner von etwas was noch nicht mal existiert. Wieviel zahlt das Land für den Mann? Oder NGOs?
      Hoffentlich wird dieser Käse bald gestoppt. Das ist nur noch e…..

  6. Bunasiedler sagt:

    Eine allgemeine Schwurbelei sondergleichen.
    Rechtzeitiges Erscheinen sichert die besten Fördermittel.

  7. PaulusHallenser sagt:

    Der Name „WUK Theater-Quartier“ fällt immer dort, wo es Fördergelder zu holen gibt. Das ist, egal wie man es dreht und wendet, eine Tatsache.

    • 10010110 sagt:

      Nö. Bei Fördergeldern für den ÖPNV fällt der Name „WUK Theater-Quartier“ gewöhnlich nicht. Auch bei Fördergeldern für Unternehmensgründungen oder Ansiedlungen von mutlinationalen Konzernen mit viel Geld ist nie vom „WUK Theater-Quartier“ die Rede.

    • kostenfreier Tipp vom Christian sagt:

      Hol dir ein Mövenpick Eis.

  8. Rainer Stief sagt:

    Wer zum Geier hat das bewilligt?