OB Vogt: Halle (Saale) bekommt eine neue internationale Grundschule

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17 Antworten

  1. PaulusHallenser sagt:

    Eine sehr gute Nachricht für Halle. Sehr schön!

  2. 10010110 sagt:

    So ein Blödsinn. Die Anzahl der Kinder geht immer mehr zurück, es müssen Kindergartenerzieher entlassen bzw. können keine neuen eingestellt werden und Gymnasien haben nicht mehr genug Schüler für eine Abiturstufe, das Geld fehlt vorne und hinten, und die wollen eine neue „internationale“ Schule etablieren? Wann hört das endlich auf, sich mit irgendwelchen Prestigeprojekten schmücken zu wollen? 😡

  3. Rarum sagt:

    In Neustadt gibt’s mehr als genug internationale Schulen. Schulklassen bestehen teilweise aus 95% internationalen Schülern, deutsche Kinder sind hier die Minderheit.

  4. Luft nach oben sagt:

    Das ist bitter nötig damit Halle konkurrenzfähig bleibt. Ich predige hier seit Jahren, dass das fehlt. Grundschule kann nur der Anfang sein. Weiterführende Schule muss folgen. Will man weiter internationale Spitzenkräfte – egal ob in Wirtschaft oder Wissenschaft- in Halle haben und nicht mitsamt der Steuern und Kaufkraft an Leipzig verlieren, dann ist das bitter nötig. Abgesehen davon hätte ich auch als Deutscher das gerne für meine Kinder genutzt. Das öffnet später Türen, denn Englisch ist in Wissenschaft, Hightech-Betrieben und Führungsebenen ohnehin selbstverständlich und nicht einmal mehr als Fremdsprachenbonus verstanden, sondern vorausgesetzt.
    Und sorry an die AfD, aber das ist internationale Realität, v.a. wenn man wie Deutschland vom Export lebt.

    • 10010110 sagt:

      Englisch wird auch an deutschen Schulen bereits ab der ersten Klasse unterrichtet, teilweise schon in Kindergärten. Das Argument ist also ziemlich schwach. Und auch diese „FOMO“ von wegen „konkurrenzfähig gegen Leipzig“ ist Schwachsinn. Kinder internationaler Fachkräfte haben mehr davon, wenn sie an deutschen Schulen unterrichtet werden; das ist ja quasi international für diese.

      • quasi sagt:

        Manche internationale Fachkräft wollen aber nicht für immer in Deutschland bleiben. Remigration fandest du sonst immer toll und hat sie sogar aktiv gefordert.

        Nicht wenige Deutsche schicken ihre Kinder im Ausland auf Deutsche Schulen, damit es in der (späteren) Heinmat nicht ganz so schwer wird. Manche Eltern wollen auch bestimmte Dinge unterrichtet wissen, die es an anderen Schulen einfach nicht gibt.

        Vielleicht solltest du bei Themen, bei denen du besonders wenig Ahnung und noch weniger Erfahrung hast, einfach etwas zurückhaltender sein.

  5. Wennemann sagt:

    Was soll das sein? Babylonische Sprachverwirrung? Man sollte erst mal die deutschen Schulen sanieren, ehe man Wolkenkuckucksheime baut.

  6. Lichterfee sagt:

    Schlgebühren um die 1000 € monatlich – damit die Kinder selbsternannter Eliten unter sich bleiben und sich beizeiten eingebildet verhalten! Das brauchen wir unbedingt in Halle.

  7. MS sagt:

    „Freie“ Schulen von „freien“ Trägern…aber zu 90% aus dem Staatshaushalt finanziert. Und dann wundert man sich, dass man selber keine eigenen Schulen vorhalten kann, weil die Schülerzahlen fallen …. Ich bin nicht gegen solche Schulen, aber aktiv als Stadtoberhaupt danach suchen, kann es doch nicht sein. Ziel müsste es doch sein, die eigenen Schulen, das eigene Bildungsangebot aufrecht zu erhalten.

  8. Unsinn hoch zehn sagt:

    So ein Unsinn.
    Die Stadt verrottet, die Geburtenzahlen sinken, die Kitas sind nicht ausgelastet und Vogt kümmert sich….um eine Grundschule, die niemand braucht.

  9. Neuer sagt:

    Richtig, Schwerpunktsprachen chenesisch und russisch!

  10. Die Wahrheit sagt:

    Naja.
    Wahr ist an der Geschichte, dass es Leute gibt, die seit Jahren davon reden, eine in Halle zu eröffnen, und es bisher nicht hinbekommen haben. Jetzt haben sie das halt auch mal dem OB erzählt, der daraus gleich eine große Geschichte macht.

  11. Trans sagt:

    Die Diskussion um eine „internationale Grundschule“ in Halle (Saale) ist ein Paradebeispiel für politische Symbolpolitik ohne belastbare Grundlage.
    Es gibt keine öffentlich vorgelegte Bedarfsanalyse, keine transparente Kosten-Nutzen-Rechnung und keine Erklärung, warum ausgerechnet jetzt neue Schulstrukturen geschaffen werden sollen, während der städtische Haushalt massiv unter Druck steht.

    Der zentrale Widerspruch ist offensichtlich…
    Einerseits werden finanzielle Spielräume für neue Schulprojekte suggeriert, andererseits wird gleichzeitig darüber gesprochen, ab 2026 erneut eine „Corona-Notlage“ auszurufen, um zusätzliche Gelder zu akquirieren.
    Wer Mittel für neue Prestigeprojekte sieht, kann glaubhaft keine akute Notlage behaupten, zumal eine solche faktisch nicht mehr besteht.
    Das wirkt nicht wie verantwortungsvolle Haushaltsführung, sondern wie politisch motivierte Mittelbeschaffung.

    Inhaltlich geht die Debatte ebenfalls am Kern vorbei.
    Halle hat keinen Mangel an Internationalität.
    Kinder mit ausländischer Staatsangehörigkeit und Migrationshintergrund besuchen längst die bestehenden Schulen.
    Das eigentliche Defizit liegt in der Qualität und Ausrichtung des Unterrichts.
    Schüler verlassen das Schulsystem weitgehend unvorbereitet auf das reale Arbeits- und Lebensumfeld, sie können keine Arbeitsverträge einordnen, verstehen Steuern und Abgaben nicht, kennen ihre Rechte und Pflichten kaum und haben kein grundlegendes wirtschaftliches Orientierungswissen.

    Wenn Politik ernsthaft Zukunftsfähigkeit will, braucht es kein neues Schul-Label, sondern ein verpflichtendes Kernfach, das auf die Realität vorbereitet.
    Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Recht, Wohnen, soziale Sicherung.
    Parallel dazu müssen bestehende Schulen personell und strukturell gestärkt und Sprachförderung gezielt ausgebaut werden.
    Das wäre günstiger, wirksamer und sozial nachhaltiger als neue Schulformen.

    Neue Schulprojekte auf der einen Seite und das gleichzeitige Konstruieren von Notlagen zur Mittelbeschaffung auf der anderen Seite untergraben Vertrauen.
    Wer so handelt, setzt falsche Prioritäten. Verantwortungsvolle Politik beginnt nicht mit neuen Etiketten, sondern mit Ehrlichkeit, klaren Prioritäten und nachweisbarer Wirkung.

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