TOOH verteidigt Personalentscheidung zur Theaterpädagogik

Das könnte Dich auch interessieren …

28 Antworten

  1. gurkenkönig sagt:

    ist mittlerweile schon Stadtgespräch … ich stand eben hinter einer tooh Mitarbeiterin am Geldautomat welche sich sehr abwertend über Herrn Rosinski äußerte.

  2. Drachentöter sagt:

    „steht ihr jederzeit der Rechtsweg offen.“

    Ahhh, der Spruch mit dem Rechtsweg! Ich habe schon darauf gewartet. Der fällt immer am Ende der argumentativen Möglichkeiten. So ein Tropf!

    • 10010110 sagt:

      Was soll da auch noch weiter „argumentiert“ werden? Die Entscheidung, den Vertrag nicht zu verlängern, ist gefallen. Es ist keine Kündigung, die irgendwelchen besonderen Anforderungen entsprechen muss und/oder die irgendwie gerechtfertigt werden muss; wenn ein Vertrag erfüllt ist, ist er erfüllt, Punkt. Wenn der Frau das nicht gefällt, dann ist es müßig, darüber noch weiter rumzudiskutieren, dann muss sie eben den Rechtsweg beschreiten (und dort auch noch scheitern).

  3. Mechatroniker sagt:

    Gottchen, eine Theaterschnecke bekommt ihren Vertrag nicht verlängert und nun geht das Abendland unter.
    Hee, das passiert Verkäuferinnen, Mechanikern oder anderen Menschen mit ordentlichen Berufen täglich in dieser Stadt und das Theaterschneckchen und den Statdrat hat es noch nie interessiert.

    • Unglaublich sagt:

      Armer Mechatroniker. So sexistisch, so einfach gestrickt, so ahnungslos. Viel Spaß mit deinem ordentlichen Beruf in deiner kleinen, beschränkten Welt.

  4. farbspektrum sagt:

    Sicherlich werden in dieser Stadt nahezu täglich Menschen entlassen. Andere scheinen aber hier keine Zeile wert zu sein.

  5. Leistung lohnt sich sagt:

    „Die Nichtverlängerung geschah allein aus der Bewertung der Arbeitsleistung“
    Klang ja schon beim Aufruf so. Ich bin gespannt ob es bei der Dame zur Selbstreflexion reicht. Immerhin weiß jetzt die ganze Stadt wie es um ihre Leistungsfähigkeit bestellt ist auch jeder zukünftige Arbeitgeber kann sich gleich noch ein Bild über ihren Charakter machen. Ich glaube das nennt man für gewöhnlich ein Eigentor.

    • Julius Rathenau sagt:

      Aber Ihnen ist schon aufgefallen, dass der Vertrag der Dame während ihrer Elternzeit erstmal verlängert wurde und es scheinbar vor Beginn der Elternzeit keine Einwände gab, oder? Wahrscheinlich ist ihnen dann auch entgangen, dass die Intendanz der Oper ihre fachlichen Qualitäten ganz anders zu bewerten scheint. Vielleicht steht da doch eher der Charakter ihrer Vorgesetzen in der Schusslinie (um ihr dämliches Fußballbild zu bedienen).

  6. Wahrsager sagt:

    So schlecht kann sie nun nicht gewesen sein:

    https://buehnen-halle.de/barbara_frazier#!/

    Sie wird schon recht haben.

    • Feltus sagt:

      Also ich lese aus diesem kleinen – wahrscheinlich noch positiv getrimmten – Lebenslauf eher Unstetigkeit. Nrgends war sie lange. Warum wohl?
      Wer sich öffentlich so über seinen Arbeitgeber äußert, bleibt nirgends lange…

  7. rellah sagt:

    Pädagogen werden doch gesucht!

  8. JEB sagt:

    Wo steht geschrieben, dass befristete Verträge verlängert werden müssen?

  9. Joachim Mäder sagt:

    Die Elternzeit sollte dazu da sein die Arbeitsstelle zu schützen. Sicherlich gibt der rückständige Knechtschaftsvertrag NV-Bühne den ich selbst jahrelang genießen durfte Herrn Rosinski vielleicht das „Recht“ auf eine Nichtverlängerung. Aber was recht ist, ist nicht immer richtig. Eine familienfreundliche Arbeitgeberpolitik ist das mit Sicherheit nicht. Und das auf diese Weise bei der immer noch bestehenden „Fehde“ zwischen Geschäftsführung und künstlerischer Leitung (leicht nachzulesen) nun eine weitere Mitarbeiterin die von Intendant Florian Lutz eingestellt wurde und nun gegen seinen ausdrücklichen Willen von Herrn Rosinski entlassen bzw. nicht verlängert wurde ist mit Sicherheit reiner Zufall…

  10. Wütendes „Schneckchen“ sagt:

    Um allen, die sich hierohne Ahnung einbilden, eine Meinung über die Arbeit von Barbara Frazier bilden zu können, den Wind aus den Segeln zu nehmen: „Auf Nachfrage von nachtkritik.de äußert sich am Dienstag die künstlerische Leitung der Oper Halle: „Wir teilen die Gründe für die Nichtverlängerung von Frau Frazier weder inhaltlich noch formal. Frau Frazier ist aus unserer Sicht eine hervorragend qualifizierte Theaterpädagogin, die das Profil der Oper Halle im Bereich der Theaterpädagogik zu unserer vollsten Zufriedenheit geprägt hat.‘“
    Unglaublich, was sich manche hier (Männer?) für Kommentare erlauben – das ist doch genau das, wogegen sie protestiert. Nur weil das vielen täglich passiert, ist es doch nicht „in Ordnung“. Endlich hat jemand den Mumm, sich das nicht gefallen zu lassen! Meine Bewunderung und Unterstützung hast du.

    • Schneckzilla sagt:

      Natürlich versucht die „künstlerische Leitung“ hier nachzutreten. Die Feindseligkeiten sind doch bekannt. Ihr Text wäre ohne Sexismus vielleicht nicht richtiger aber sicherlich erträglicher geworden. Wann wurde es bitte modern Verfehlungen hinter Sexismus zu verstecken? Kranke Welt in der wir leben.

      #metoo

      • Wütendes „Schneckchen“ sagt:

        Interessant, dass es Ihnen plausibel erscheint, dass die künstlerische Leitung aufgrund der Feindseligkeiten jetzt nachtritt. Dass die Entlassung überhaupt erst aufgrund der Feindseligkeit erfolgte, ziehen Sie gar nicht erst in Betracht? Dabei wäre es wohl nicht das erste Mal.
        Und ich hatte nicht behauptet, dass der Fall etwas mit #metoo zu tun hat (denn um sexuelle Belästigung geht es hier nicht). Aber als was ist denn die Argumentation – „Als junge Mutter sind Sie weniger belastbar“ – anderes zu werten als Sexismus? Oder hat das schon jemals ein junger Vater gehört? Mir zumindest ist so ein Fall nicht bekannt. Und ich stehe immer noch zu meiner Aussage, dass man sich so etwas nicht gefallen lassen sollte, und solche Missstände im Theaterbetrieb erst recht nicht verschweigen sollte.

  11. Frazieroperhalle sagt:

    Sehr geehrter Herr SPD-Ortsvorsitzender, was meint „Du bist Halle“? Bei mir ist keine Kontaktaufnahme Ihrerseits eingegangen, sonst würde ich direkt bei Ihnen nachfragen wollen: Ist Ihnen die Rechtslage des Normal-Vertrag (NV)-Bühne bekannt? Wahrscheinlich nicht, denn ich gehe davon aus, dass Sie andernfalls den Ratschlag von Geschäftsführer Stefan Rosinski nicht so ohne weiteres teilen würden.
    Anders als bei Arbeitsgerichtsprozessen üblich, gibt es bei Streitigkeiten um NV-Bühnen-Verträge (das sind die Standartverträge aller künstlerisch Beschäftigten an den Theatern, bspw. bei Sängern und Schauspielerinnen, Inspizienten, Mitarbeiterinnen der ÖA, Dramaturgen, Theaterpädagoginnen u.v.m.) keine staatliche Prozesskostenbeihilfe in erster Instanz. Dadurch ist für den Arbeitnehmer sofort ein finanziell hohes Risiko gegeben. Allein die einstündige Beratung durch einen Rechtsanwalt hat mich knapp 300 Euro gekostet. Selbst wenn ich in diesem Fall nur ein Restrisiko zu tragen hätte, kann (und wird) die TOOH den Prozess durch alle Instanzen jagen und wenn ich dann verlieren sollte, bin ich wirtschaftlich wirklich dauerhaft ruiniert. („Das sind schnell mehrere zehntausend Euro“).
    Und was kann ich durch diesen Prozess gewinnen? Eine Abfindung in Höhe von +- 2200,- € oder dass ich in dem elternfeindlichen Umfeld der TOOH (unter Duldung der Politiker*innen der Stadt Halle?) ein weiteres Jahr arbeiten kann, bis Herr Rosinski die nächsten künstlerischen Gründe für eine Nicht-Verlängerung (er)finden darf. Verstehen Sie nun, warum Herr Rosinski auf den Rechtsweg verweist?

  12. Beobachter sagt:

    Wie es ausschaut, werden hier Machtspielchen zwischen dem Geschäftsführer und der künstlerischen Leitung auf dem Rücken der Angestellten ausgetragen. (Leider sind mir in anderen Bereichen ähnliche Machtspielchen zu Ohren gekommen)

    Genau deshalb sollte sich hier der Aufsichtsrat (und damit der Stadtrat) mit der Sache befassen, denn dieses Verhalten sägt auch am Ruf eines verlässlichen Arbeitgebers und am Ruf der TOOH als Kulturstandort.

  13. farbspektrum sagt:

    Ich denke, hier werden eher Machtspielchen von einer nicht weiter beschäftigten Mitarbeiterin auf dem Rücken sozialer Netzwerke ausgetragen.

  14. Wilfried sagt:

    Finanziell belastet? Nö, Rechtsschutz gibt es kostenlos, als Mitglied der Gewerkschaft. Nur man muß das wissen, und auch Mitglied sein…Und gleichfalls nein: bei gerichtlichen Auseinandersetzungen kommen schon mal allein im Vergleichsfall höher Summen für den Kläger zur Auszahlung…

  15. gurkenkönig sagt:

    @Frazieroperhalle
    für den fall das sie hier wirklich die besagte beleidigte Leberwurst sind kann ich ihnen nur empfehlen sich auf das Brutgeschäft zu konzentrieren … Aufregung schadet nur dem nachwuchs.

    im übrigen müssen sie sich sicher keine sorgen um eine neue Anstellung machen… es findet sich sicher ein ausreichend mit öffentlichen Fördermitteln alimentierter Anschlussjob.

    Die steuerschafe zahlen doch gerne

  16. Claudia Merseburg sagt:

    Worauf bezieht sich diese Meldung? Auf die Email einer nicht verlängerten Mitarbeiterin an die Hallenser Lokalpolitik?? Das ist kein „nichtalltäglicher Protest“, sondern, ohne eine weitere Faktenaufklärung, die medienwirksame Selbstdarstellung einer Einzelperson in einer Opfer-Mutter-Rolle. Diese Darstellung unhinterfragt zu übernehmen und zum Gegenstand einer kritischen Meldung zu machen, bringt einen solchen Protest ja überhaupt erst hervor und reagiert nicht auf ihn. Es scheint dieser Tage sehr einfach zu sein, unter Zuhilfenahme bestimmter Schlagworte („abgestraft für Elternzeit“, eine sehr zielsichere Formulierung) medienwirksam ein Opfer-Täter-Verhältnis zu inszenieren.

    Vielleicht steckt ja auch jene künstlerische Leitung dahinter, die eine andere Meinung vertreten hatte, sich aber damit nicht durchsetzen konnte? Liegt hier die eigentliche Spannung? Und worum geht es eigentlich: Soll jemand gerettet oder soll jemand angeprangert werden? Bitte etwas mehr gesunden Menschenverstand und die Fähigkeit anwenden, solche Meldungen kritisch zu hinterfragen, statt schematisch auf bloße Stichworte zu reagieren und sich reflexhaft zu einer öffentlichen Anprangerung hinreißen zu lassen, wen immer es gerade trifft. Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.