Wahlkampf: Vorwurf der rechten Verbindungen gegen Silbersack

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29 Antworten

  1. g sagt:

    übliche Vorgehensweise …
    wenn nix hilft .. dann eben rechte keule….

    wie erbärmlich

    • Seb Gorka sagt:

      Vielleicht solltest du das „in die Nähe einer Diktatur“ rücken. Damit widersprichst du dir zwar wiedermal selbst, aber das Paradoxe ist das Signum des Horstes…

      • Diktatur ist Doof sagt:

        Wie könnte man Berufsverbote aufgrund.,vermuteter, politischer Ansichten nur in die Nähe von Diktaturen rücken. Was Herr Seifert hier tut, war leider in den zwei dunkelsten Epochen der Deutschen gang und gebe, Herr Seifert wäre sicher kein Mitläufer gewesen.

        • Seb Gorka sagt:

          Ein Berufsverbot ist etwas ganz anderes. Das weiß sogar der auffällig stille Horst. Es ist nicht mal ein Tätigkeitsverbot gefordert oder auch nur irgendein Verbot. Lediglich die Frage nach Abgrenzung wurde gestellt. Möchte sich Silbersack abgrenzen oder nicht.

          Er kann es wie Sitta handhaben. Der ist schließlich geworden, was er werden wollte. Oder er nimmt sich ein Beispiel an Bernstiel. Auch der wurde das, wofür er angetreten ist. Er kann sich natürlich auch ein Ausrede zurechtlegen, falls er – was nicht völlig auszuschließen ist – nicht mal die Stichwahl erreicht. Über angebliche Hetzkampagnen und Rufschädigung jammern hilft vielleicht auch.

          Kandidat Schrader sah sich Ähnlichem ausgesetzt und war auch ganz empört, wie man so etwas über seinen Wahlkamphelfer behaupten könne. Was ist eigentlich aus dem geworden?

          • Diktatur ist Doof sagt:

            Stimmt, wie soll diese Abgrenzung denn aussehen? Doch nicht etwa mit einer Beendigung dieser Tätigkeit? Und fährt man nur eine verwerfliche Schmutzkampagne gegen Herrn Silbersack? Oder belästigt man das komplette Umfeld von Herrn Thormann? Klar ist es noch kein offizielles Berufsverbot, Herr Seifert ist ja zum Glück nicht an der Macht. Er wünscht sich aber selbiges durch vorauseilendem Gehorsam.

          • Seb Gorka sagt:

            Er muss sich ja nicht abgrenzen. Wenn er meint mit Thormann einen guten Mann im Team zu haben, kann er sich sogar für ihn stark machen und sich hinter, oder besser noch vor ihn stellen. Er kann es auch einfach ignorieren. Das ist immer gut.

            Wenn ein Arbeitsvertrag gekündigt oder eine Zusammenarbeit beendet wird, ist das kein Verbot. Vorauseilender Gehorsam ist wieder noch was anderes. Wo du eine Schmutzkampagne siehst, bleibt dein Geheimnis und Belästigungen von Thormann und seinem Umfeld (auch noch dem kompletten!) denkst du dir erst recht dazu. Aber mach nur. Seifert wird von deiner „Arbeit“ sicher wenig beeindruckt sein. Ich bin es jedenfalls nicht.

  2. Dirk Müller, Halle-Neustadt sagt:

    Der Verein „Halle gegen Rechts“ betreibt seine eigene fragwürdige Politik, um die Gesellschaft und die sie tragenden Institutionen zu schädigen. Seine Politik steht in der direkten Linie linker demagogischer Bewegungen. Dies steht diesem Verein natürlich frei, jedoch muss die Förderwürdigkeit hinterfragt werden. Konkret: Dieser Verein sollte für seine Politik keine öffentlichen Fördergelder mehr erhalten. Vielleich kann sich der Stadtrat dieser Sache einmal annehmen.

    • Seb Gorka sagt:

      Halle gegen Rechts ist ein Bündnis, kein Verein. Für gezahlte Zuwendungen in Form von öffentlichen Fördergeldern hast du sicher schlagkräftige Belege und posaunst nicht nur irgendwelchen aufgeschnappten oder abgeschriebenen Unsinn ins Internet. Würdest du bitte wenigstens einen davon kurz anteasern? Einfach nur so, weil du es kannst. Danke!

    • HansimGlueck sagt:

      Oh Mann.
      „Der Verein „Halle gegen Rechts“ betreibt seine eigene fragwürdige Politik, um die Gesellschaft und die sie tragenden Institutionen zu schädigen.“
      Die die Gesellschaft tragenden Institutionen sind rechtsextrem? Die „Politik“ von Halle gegen Rechts ist eigentlich recht einfach gestrickt. Kann man nachlesen, wenn man denn möchte.

      • Fassadenreiniger sagt:

        Die Fassade ist recht einfach gehalten. Hinter dieser Fassade beginnen die Probleme. Die Trennung zwischen linksextremer Szene und HgR sind nur auf dem Papier vorhanden. Wie die Realität aussieht, kann man bei Aktionen immer wieder sehen.

        HgR ist ein wenig wie die IB, nach außen der angeblich gewaltfreie Leuchtturm für die „gute“ Sache. Das Böse fest im Blick und die Grenzen werden mit „zivilem Ungehorsam“ strapaziert. Das Problem beginnt hinter der Fassade.

    • Wanja Seifert sagt:

      Das haben die Demokratiefeinde der AfD im Landtag neulich versucht und sind kläglich daran gescheitert.
      Wollen Sie sich da einreihen, Herr Müller?

      • Demokratiefreunf sagt:

        Und schon zeigt sich wieder die überhebliche Art. Nur weil die AfD etwas sagt oder macht, muss es im Kern nicht falsch sein.

        Man muss Demokratiefeinde nicht finanzieren weil sie sich auch mal gegen andere Demokratiefeinde engagieren, die Verflechtungen wurden doch erst bei der IB-Gegendemo deutlich.

      • Dirk Müller, Halle-Neustadt sagt:

        Herr Seifert, Ihre Argumentationslogik ist evident: Weil die AfD linksradikale Organisationen bekämpft, dürfen alle anderen das jetzt nicht mehr tun, weil sie sonst ja „ebefalls AfD sind“.

        Mit der gleichen Logik hat Ihre Gesinnung übrigens pauschal alle Bürger, die bei den Montagsdemos der Pegida mitgelaufen sind, als Rechte verunglimpft.

        Die Pegida ist genauso wie die AfD ein Übel in unserer Gesellschaft. Aber viele mitlaufende und verunsicherte oder verärgerte Bürger suchen Antworten auf ungeklärte Fragen und sind nicht rechts.

        Es ist eben doch der enge Meinungskorridor, mit dem linke Kräfte unserer Demokratie ganz langsam, für manch einen kaum wahrnehmbar, das Gift setzen.

        Danke, dass Sie das mit Ihrem Statement nochmal so eindrucksvoll belegen.

      • JEB sagt:

        Wenn hier jemand ein Demokratiefeind ist, dann ja wohl Sie und ihre Genossen

      • E.P. sagt:

        Immerhin versuchen die „Demokratiefeinde“ es auf politischen/demokratischen Wege.
        Sie und Ihre linken Freunde können doch nur verleumden und verunglimpfen, sobald jemand nicht Ihrer Meinung ist. Wenn Sie das unter Demokratie verstehen, dann verzichte ich lieber darauf.

  3. Mitteldeutschland sagt:

    Ich habe ja gehört, SPD und Grüne unterstützen einen Kandidaten der umbenannten SED. Schade, dass man sich so wenig mit der dunklen Vergangenheit Deutschlands auseinandersetzt.

  4. JEB sagt:

    „Halle gegen recht“ ist dagegen, ein Grund mehr Silbersack zu wählen !

  5. Demokratie sagt:

    Man stelle sich mal diese Denunziation auf der anderen Seite vor. Da werden solche Listen mit unliebsamen Personen übrigens zu Todeslisten hochstilisiert. Das unsere üblichen Verdächtigen vom politischen Rand mit eben solchen Listen hier arbeiten ist doch wieder entlarvent.

    Aber man sollte vorsichtig sein was man so fordert, wenn jeder Abgrenzung zum politisch extremen Rand so ernst nehmen würde, wie Herr Wanke hier fordert, immerhin ein waschechtes Betätigungsverbot wegen einer Mitgliedschaft in einer Vereinigung, dann würden die Damen und Herren von HgR wohl auch nicht mehr großartig am öffentlichen Leben teilnehmen dürfen.

  6. lederjacke sagt:

    Die Halle-Leobener Burschenschaft Germania ist NPD- nah.
    In anderen Städten ist mensch offensichtlich schon weiter und hat verstanden, dass Studentenverbindungen prinzipiell nicht demokratieförderlich sind.
    Z.B. Hamburg 2010: Wahl von Christoph Ahlhaus zum Ersten Bürgermeister
    Auszug Wikipedia: „Im Vorfeld der geplanten Wahl Ahlhaus‘ wurde dessen Mitgliedschaft in der Turnerschaft Ghibellinia zu Heidelberg öffentlich bekannt. Dies löste Ärger bei der GAL aus, und führende Vertreter der Partei stellten die Unterstützung ihrer Fraktion bei der Wahl zum Ersten Bürgermeister infrage. Sie forderten von Ahlhaus Aufklärung über seine Beziehungen zu der Turnerschaft und kritisierten, dass aus ihrer Sicht nationalistische Tendenzen und frauenfeindliche Grundsätze in Verbindungen des Coburger Convents vorhanden seien. Ahlhaus erklärte, er habe seit Jahren keinen Kontakt mehr zu der Heidelberger Turnerschaft. Er habe den Vorsitzenden der Verbindung gebeten, ihn nicht länger als Mitglied zu führen.“

    • Ledermütze sagt:

      Verbindungen sind an sich äußerst Demokratisch. Sie haben auch den Grundstein für die jetzige Demokratie gelegt. Sie wurden nicht umsonst zur Nazizeit bekämpft und zu DDR Zeiten verboten. Demokratiefeinde hatten und haben noch immer ihre Probleme mit Verbindungen.

      Daran ändern auch ein paar braune Einzelfälle wie die HLB nichts.

      • Wilfried sagt:

        Einzelfälle? Na, ich weiß ja nicht. Die sind doch schwarzbraun bis ins Mark der Knochen. Und die demokratischen Grundsteine sind ihnen spätestens ab 1848 abhanden gekommen; und wenn du die stillschweigende Übernahme in den NSSB als Verbot apologesierst…

        • Lederwilli sagt:

          Was hat der NSSB damit zu tun? Wenn Du den NSDStB meintest, dann solltest Du dich noch mal grob mit der Geschichte beschäftigen. Denn dort gab es keine Alternative.

          Die HLB ist in Halle unter 10+ Verbindungen das einzige braune Sammelbecken und damit ist die Quote in Halle schon hoch.

    • MM223 sagt:

      Geschichte hatten Sie in der Schule wohl abgewählt ? Es waren die Burschenschaften die auf der Wartburg seinerzeit die erste Formulierung der Grundrechte in Deutschland beschlossen. Mithin das ganze Gegenteil von dem was Sie hier darlegen.

  7. mirror sagt:

    Da greift die Hauptsache-Ich-Bewegung mal gleich ganz tief unter die Gürtellinie. Wie groß muss die Angst um die Pöstchen sein,…

  8. Scholli sagt:

    Wenn man was sucht, so wird man finden! Das war in D und in DDR und auch in der Bunten Republik schon immer so! Vor allem , es wird sich nieeee! ändern, weil jeder nur seinen Vorteil sieht und nicht an das Ganze denkt. Im Übrigen, ich werde den Herrn S. nicht wählen aber trotzdem verurteile ich derartige pauschalisierte Beschuldigungen! Dann sind wir alle “ Nazis“ soweit unsere Eltern und Großeltern in der Zeit geboren wurden. Oder sehe ich das falsch?

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