Munition vom Weinberg Campus stammt von den Timberwölfen

14 Antworten

  1. Gerd sagt:

    Hat damals der Russe für die heutige Zeit zurückgelegt.
    So nach dem Motto: wir kommen wieder 😀

  2. Tanja sagt:

    Ich muss zur Arbeit. Es kann ja nicht sein, das mich die Polizei dabei behindert. Das Absperrband ist eine Behinderung.

  3. Dobbs sagt:

    auf den Bildern sieht das eher nach der Baustelle Kreisverkehr Weinbergweg aus. Wie soll dort (außerhalb der Kaserne) der „Russe“ Munition vergraben haben?

  4. W. Molotow sagt:

    „Wie soll dort (außerhalb der Kaserne) der „Russe“ Munition vergraben haben?”

    Indem er ein Loch buddelt?

  5. Wilfried sagt:

    So ein Quark, der Russe war es wohl eher nicht, aber seine Vorgänger, die Luftwaffensoldaten der ehemaligen Deutschen Wehrmacht.

  6. Wilfried sagt:

    Timberwölfe brauchten kein Waffenlager anzulegen. Die haben alles mitgebracht und am Mann gehabt. Panzerfäuste gehörten auch nicht zu deren Grundausstattung. Und Amerikaner haben sich nicht mit Beutemunition befaßt; das war für die absolut ein „rotes Tuch“, nicht nur, weil die Kaliber nicht paßten, sondern auch wegen möglicher Sprengfallen.

  7. Wilfried sagt:

    Und zum Weg der Timberwölfe: der ging in Kröllwitz bis zur gesprengten Brücke, auf die Peißnitz bis zur gesprengten Brücke, an der heutigen Magistrale bis zur gesprengten Siebenbogenbrücke. Und das hatte man beizeiten durch Aufklärungsgruppen herausbekommen. Die Stadt wurde dann über den Übergang Friedeburg von Trotha her eingenommen.
    Wer immer nur solche historischen Unsinn verzapfen kann.
    Auf dem ganzen Weg von Kröllwitz bis zur Rennbahn gab es bestenfalls nur einzelne Scharmützel mit Versprengten, weil die Luftnachrichtenschule bis auf eine Wachkompanie gänzlich truppenfrei war. Und die Komp. hat sich dann auch noch kampflos ergeben, wie wir inzwischen wissen.

  8. HansimGlück sagt:

    Mal wieder freie Fahrt für alle Hobbyhistoriker!
    Es gibt ja auch Leute, die verzapfen Unsinn, in dem sie behaupten, dass gerade nur eine US-Infanterie-Einheit keine Panzerfäuste hatte. Natürlich gehörten die zur Grundausstattung, denn dafür wurden sie entwickelt. Und natürlich sind die Timberwölfe nur eine Straße fröhlich langmarschiert. Da kam ihnen ein fröhlicher Kapitän entgegen und dann haben alle getanzt und wenn sie mittlerweile nicht alle gestorben wären …
    Die netten vereinzelten Scharmützel kann man in dem Film, den es von der Kröllwitzer Straße von diesem Tag gibt, ganz gut nachvollziehen.

  9. ArManRa sagt:

    Benannte Utensilien aus dieser Zeit sollten selbst für Laien zu unterscheiden sein.

  10. Wilfried sagt:

    Richtig, und was sollten US-Boys mit deutschen Panzerfäusten, in deren Handhabung sie nicht eingewiesen waren, deren Wirkungsentfernung nur die halbe der US-Bazooka war, in einer Gegend, wo es keine Panzer mehr gab und an einem Ort, an dem es keine Kampfhandlungen mehr gab? Die Aufklärer“kavallerie“Gruppen kamen vom Westen also Bennstedt, Nietleben, durch die Luftnachrichtenschule, deren Wachkompanie unter Hptm. Hartkopfdie Waffenkampflos gestreckt hatte. Im Ergebnis der Aufklärung war bekannt, daß die Fähre Brachwitz zerstört, alle Saalebrücken gesprengt waren und daher eine panzerfähige Pontonbrücke bei Friedeburg gebaut wurde. Die Einnahme der rechtsufrigen Stadtteile erfolgte kämpfend von Trotha aus. Kann man bei Maurer über die 104. USID Timberwölfe nachlesen.
    Im Übrigen befand sich in der heutigen Walter-Hülse-Str. nur ein Nebeneingang zum Offizierskasino (heute IAMO). Erst unter sowjetischer Ägide wurde dort der Haupteingang eingerichtet. Und nun kann geraten werden, wer dort möglicherweise noch im Umkreis gefundene Munition verklappt hat.

  11. HansimGlueck sagt:

    https://www.mz-web.de/halle-saale/scharfer-fund-am-weinberg-campus-bauarbeiter-auf-geheimes-us-waffenlager-gestossen–31224762

    Ich würde ja den Jungs vom Kampfmittelräumdienst zutrauen, dass sie den Unterschied zwischen einem eingravierten Hakenkreuz und General Electric erkennen können. Können sie dem Artikel nach.

  12. Wilfried sagt:

    Und sie sollten auch eine Bazooka von einer Panzerfaust unterscheiden können…

  13. HansimGlueck sagt:

    Können sie. Nur ist beides in der jeweiligen Sprache heute nicht mehr eine Markenbezeichnung sondern ein Sammelbegriff, somit völlig korrekt.

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