Genervt von Rasern: Rentner bewirft Autos mit Kieselsteinen

42 Antworten

  1. Joker sagt:

    Der arme Mann wollte bestimmt nur seine Isolation als alter Mensch überwinden. Nun hatte er wenigstens Besuch.

  2. Ronny sagt:

    Mal sehen, ob er nachher davon im Internet berichtet … der Rentner … aus Merseburg …. 😉

    • 10010110 sagt:

      Ganz bestimmt nicht. Der besagte Rentner freut sich doch über jedes Auto, was durch die Stadt fährt und hätte am liebsten noch mehr davon. Der hat bestimmt auch die Pro-Raser-Petition mitgezeichnet.

      • Ronny sagt:

        Du verlinkst doch immer mal wieder „N.I.M.B.Y.“. Das passt wie die Faust auf’s Auge. 🙂

      • Ex-Pirat sagt:

        Kollenbeyer Weg ist schwerlich „Stadt“. Meuschau ist schon kaum Stadt, der Kollenbeyer ist Meuschau-Randlage. Vermutlich hat er nicht verkraftet, dass der Einkaufspark wieder öffnen durfte…

  3. xxx sagt:

    Dieser Rentner ist zu verstehen, so manches Mal bekommt man ähnliche Ideen, vor allem bei motorisierten Zweiradfahrern 🙁

  4. Klapsmann sagt:

    Ganz wichtig, dass Andi Bescheuert die völlig überzogenen Sanktionen wieder zurücknimmt, dann wird es bestimmt besser.

  5. Felix sagt:

    Ich will ja nicht kleinlich sein, aber Autos während der Fahrt mit irgendwas zu bewerfen stellt auch einen gefährlichen Eingriff in den Verkehr dar. Ich frage mich manchmal, ob Menschen nicht langsam anfangen wegen Kleinigkeiten auszurasten. Als nächstes legt sich der Rentner mit seinem alten Gewehr am Fenster auf die Lauer nach Tieren.

    • Andreas sagt:

      Ich selbst Autofahrer.Kann den Rentner verstehen! Es nimmt überhand mit den Rasern.Durch das dämliche rasen werden auch viele Tiere angefahren.Das schlimme ist,die Tiere quälen sich erbärmlich.Nur weil die belopptte Menschheit rasen muss

      • Talec sagt:

        Der Kollenbeyer Weg ist übrigens nur vereinzelt mit Wohnhäusern bebaut. In dem vermutlich gemeinten Abschnitt steht ein einziges Haus an der Straße, denn an der Ecke zur B 181 oder zum Auenweg, wo auch noch Häuser stehen, kann man ja schlecht „rasen“. Selbst von der B 181 bis dahin sind es vielleicht 300 Meter. Wie da jemand „rasen“ können soll, ist doch eher fragwürdig. Für Leute, die das Eigentum anderer mutwillig beschädigen, fehlt mir das Verständnis, aber vielleicht hat er ja eine Vorgeschichte.

      • xxx sagt:

        Kann es sein, dass neuerdings noch mehr gerast wird? Die Meldungen über totgefahrene Rehe, Wildschweine usw. kommen seit einiger Zeit doppelt so häufig in den Verkehrsmeldungen vor. Corona-Koller?

        • Weißer sagt:

          Die sind inzwischen so schnell, dass niemand mehr im Gleisbett hängen bleibt. Hat also auch was gutes.

          Muss angenehm sein, wenn man alles nur fühlt, statt zu wissen.

  6. farbspektrum sagt:

    Ich könnte wetten, dass er sonst hier im Forum schreibt. Oder gibt es ein Merseburg-Forum?
    Gibt es eigentlich noch andere Stadtforen, die so mit Autohassern angefüllt sind?

  7. farbspektrum sagt:

    „Der Saalekreis hält die Spitzenposition beim Pro-Kopf-BIP ununterbrochen seit 18 Jahren, wie die Statistiker weiter mitteilten. Auf den Plätzen dahinter landeten der Landkreis Börde (gut 68 000 Euro je Erwerbstätigem) sowie Anhalt-Bitterfeld (65 200 Euro je Erwerbstätigem). Bei den kreisfreien Städten hat Dessau-Roßlau (59 183 Euro) die Nase vorn und liegt vor Magdeburg (58 221 Euro) und Halle (55 805 Euro).

    • farbspektrum sagt:

      Hat das BIP etwas mit Autohassern zu tun?

      • Hallenser sagt:

        Anscheinend nicht. Merseburg gehört ja zum Saalekreis. Der liegt beim Pro-Kopf-Einkommen auf Platz 244 von 294. Die Zahl der Autos sagt nicht viel aus. Die Menschen, die in der Raffinerie, bei Dow oder beim Kraftwerk arbeiten und aus der Gegend sind, bräuchten auch kein Auto.

        • Erbsenzähler sagt:

          Besser lässt sichs kaum zeigen: Vom ach so hohen BIP bleibt bei den Menschen arg wenig übrig.

        • farbspektrum sagt:

          Interessant, zeig mir doch bitte mal einen Fahrplan, wenn ich in Halle-Neustadt wohne und in der Raffinerie Leuna arbeite. Sagen wir mal Schichtbeginn ist 6:30 Uhr.

          • eseppelt sagt:

            Schichtbeginn ist 7 Uhr, die Regionalbahnen sind so abgestimmt. Du nimmst die Straßenbahnlinien 2, 9 oder 10 zum Bahnhof bzw. die S-Bahn S7 zum Hauptbahnhof und fährst von dort mit der Regionalbahn weiter. Diese fährt stündlich

          • farbspektrum sagt:

            Das ist aber kein Fahrplan mit Fahrzeiten.
            S-Bahnhof Neustadt (Tram/Bus), Halle (Saale) 05:53
            Leuna Werke Süd 06:41

          • Hallenser sagt:

            Halle-Neustadt liegt außerdem nicht in der Gegend von Leuna und vor allem nicht im Saalekreis.

            Aber da du als Auswärtiger es nicht wissen (und wohl auch nicht googeln) kannst, helfe ich dir wieder mal: Neben der S-Bahn und Regionalbahn fährt auch die Linie 5 nach Leuna. Vom Rennbahnkreuz fährt 5.39 Uhr eine Bimmel, die ist 6.20 Uhr Hst BUNA und 6.45 Uhr Hst Haupttor. Falls du eher da sein musst, weil dir ein Internettroll eine realitätsfremden Schichtbeginn vorgibt, nimmst du eben die vorher um 5.13 Uhr und bist 5.54 Uhr Hst BUNA bzw. 6.19 Uhr Hst Haupttor.

            Die Straßenbahnlinien nach und in Merseburg, Leuna und Dürrenberg werden übrigens nur zu einem sehr kleinen Teil von Nicht-Hallensern finanziert.

            Wie gesagt ging es aber um Leute aus der Gegend, nicht um Mitarbeiter, die so weit wie nur möglich entfernt wohnen, damit du die eine Ausnahme findest, die dann die Regel sein soll.

          • Danne sagt:

            Hm….7uhr bei einem 3Schicht System….man hab ihr Durchblick….6uhr bzw 5:45…

          • Durchblicker sagt:

            Auch zu diesen Zeiten fahren Bahnen.

            Sonst noch was?

          • Danne sagt:

            Sei realistisch…5:45ist schichtbeginn bei 3Schichtsystem
            …u wenn mir von der Raffinerie ausgehen nützt dir der halt am Haupttor auch wenig weil die schon weit außerhalb von Leuna liegt…

          • farbspektrum sagt:

            Es ist halt nicht so, dass alle Mitarbeiter der Raffinerie in Leuna oder Spergau wohnen.
            1.Tip: Suche die Zahl der Halle Auspendler.
            2.Tip: Ermittle die Entfernun vom Haupttor zur Raffinerie
            3.Tip: Ermittle die Fahrzeit mit dem PKW
            4.Tip: Versuche Dir vorzustellen, was jemand der die Steuern erarbeitet unter „Lebensqualität“ versteht.

          • Hallenser sagt:

            Deswegen habe ich ja auch geschrieben „aus der Gegend“! Du hast vom BIP des Saalekreises angefangen und dass es mit der Zahl der Autos zu hat, erzählst dann aber von Halle-Neustadt und Auspendlern aus Halle und jetzt sol auch noch die Fahrtzeit entscheiden. Das BIP des Saalekreises wird im Wesentlichen von Leuna, Dow und dem Kraftwerk erwirtschaftet. Wenn das dazugehörige Einkommen gar nicht im Saalekreis bleibt, weil nur Auswärtige dort arbeiten, geht deine ganze Argumentation flöten. Nicht, dass sie vorher schon nennenswert Substanz gehabt hätte…

            Die Haltestelle Haupttor war ein Beispiel für die Straßenbahn. Dass es keine Haltestelle am Parkplatz auf der anderen Seite der Raffinerie gibt, sollte bekannt sein. Vor allem aber sollte nachvollziehbar sein, dass niemand zum Parkplatz fahren will oder muss, der dort kein Auto abstellt, weil er in dem Beispiel ja ohne Auto kommen soll.

            Leg es dir doch nicht immer nur so aus, damit es irgendwie in deine schmale Wahrnehmung passt, wenn jemand mal ein Gegenargument anbringt. Du weißt doch, wie oft du falsch liegst. Das ist hier keine Ausnahme. Du wolltest wissen, wie man ohne Auto nach Leuna kommt, weil du nicht wusstest, wie das geht. Nun weißt du es und bist bockig, weil es deinem undurchdachten Vorurteil widerspricht. Wobei du ja den Schichtbeginn absichtlich auf eine Fantasiezeit gelegt hast, vermutlich weil du doch schon auf die Fahrpläne gesehen hattest. Die konntest du nur nicht richtig lesen und bist jetzt erst recht bockig, weil dir wiedermal ein so offensichtlicher Fehler unterlaufen ist.

          • farbspektrum sagt:

            Nun wirf doch nicht alles durcheinander. Die meisten Autohasser leben in Halle. Die Stadt, die zu einem großen Teil von den Steuerzahlern lebt, die das Auto brauchen, um trotz langer Arbeitswege Lebensqualität haben wollen.
            Die Unternehmen im Umland generieren Steuern, die über Bund und EU als Bettelgeld nach Halle fließen und die Steuerzahler, die in Halle wohnen füllen auch über die Lohnsteuer (und andere Steuern) das Stadtsäckel.

          • Hallenser sagt:

            Und wer arbeitet vornehmlich in diesen Unternehmen? Deiner eigenen atemberaubenden Analyse nach eher nicht die Einwohner des Saalekreises. Das Pro-Kopf-BIP des Saalekreises hast du aber hervorgehoben, als ob das etwas dazu aussagt und es auch noch in einen absurden Zusammenhang mit der Ablehnung von Autos gebracht. Wie du nun selbst feststellen musstest, hat weder das Pro-Kopf-BIP, noch das Vorhandensein von Autos oder deren Zustimmung oder Ablehnung mit dem Einkommen oder dem wirtschaftlichen Wohlstand im Saalekreis zu tun.

            Weiterhin war dir nicht bewusst, dass man als Einwohner der Gegend um Raffinerie, BUNA-Werke und Kraftwerk gar kein Auto bräuchte, um dort arbeiten zu können und pünktlich zu sein, obwohl es seit Anfang an schon eine entsprechende Anbindung an den ÖPNV gibt.

            Nichts von deinen Behauptungen hält einer näheren Betrachtung stand. Deshalb schäumst du jetzt, versuchst immer weiter abzulenken und fängst sicher auch zeitnah das Beleidigen an, wie du es immer tust, wenn man deinen Unsinn aufdeckt.

            Das mach aber bitte ohne mich. EOD

          • farbspektrum sagt:

            Übrigens braucht man mit dem PKW eine halbe Stunde von Halle-Neustadt zur Raffinerie. Lebensqualität für den Steuernerarbeiter.

          • T.C. sagt:

            Mit dem Hubschrauber brauchst du keine 5 Minuten.

      • 10010110 sagt:

        Genau wie dem Auto hängst du dem Glauben an, dass das Bruttoinlandsprodukt ein Indikator für Wohlstand sei. Aber wieviel Geld irgendwo erwirtschaftet wird, sagt nichts darüber aus, wie gut es den Leuten wirklich geht. Und genau wie das Auto steht das BIP nicht gerade für nachhaltigen materiellen Wohlstand. https://de.wikipedia.org/wiki/Bruttoinlandsprodukt#Alternativen

        Gerade erst gelesen: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/usa-fed-coronavirus-101.html
        Die USA sind das Land mit dem höchsten BIP, aber wer hoch steigt (und dabei nicht nachhaltig wirtschaftet), kann auch tief fallen.

    • mirror sagt:

      pro-Kopf-BIP: Industrie und Gewerbe im Saalekreis hat mehr Wertschöpfung als der Öffentliche Dienst in Halle.
      Pro-Kopf-Einkommen: In den Behörden in Halle wird mehr Geld verdient als in den Fabrikhallen im Saalekreis.
      45% der Mitglieder der Grünen sind im Öffentlichen Dienst: Diejenigen, die Ihr Gehalt von anderen erwirtschaften lassen, sind gegen den Autobesitz von denjenigen, die das Geld erwirtschaften.

      • Danne sagt:

        Ja genau…also meine Eltern waren beide bis zur Rente DOW Angestellte…da kann ich nich mithalten…
        Wieder das Märchen vom öffentlichen Dienst usw…

        • farbspektrum sagt:

          DOW hat mit der IG BCE eine starke Gewerkschaft. Die sorgt dafür, dass da was rüberkommt. Das ist aber in vielen Betrieben nicht die Regel.

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