HFC-Fanprojekt: gewaltfreie Fanszene ist Illusion

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14 Antworten

  1. Meckerbock sagt:

    Ein umdenken in der Fanszene.. ich lach misch schlapp..
    als erstes würde ich anregen den begriff FANKULTUR ersatzlos zu streichen.

    passend dazu die Kiosk Plünderung … ein Zeichen des Vereins wäre es den schaden zu ersetzen … falls man genug Arsch in der Hose hat die Verantwortung zu übernehmen.
    der Kiosk Besitzer ist nämlich auch nur ein kleiner Pächter und muss auf jeden Euro schauen

  2. Saalebauer sagt:

    Komisch diese Illsuion der gewaltfreiheit wird nur 40 km östlich gelebt, trotz 5-fach so hoher Zuschauerzahlen. Jedeem Trottel der dort irgendeinen Mist verzapfen will, bzw, es versucht, wird sofort auf die Finger geklopft von anderen Fans. Dort funktioniert die Selsbtreinigung bisher mehr als hervorragend.
    Ich kann das gesülze nicht mehr hören, dass man dagegen nix machen kann. man kann, aber man muss kosnequent sein und zur Not eben die auffälligen Gruppen komplett ausschließen.

  3. Meckerbock sagt:

    selbstverständlich besteht keine rechtliche Verpflichtung den schaden zu ersetzen… daher schrieb ich ja „ein Zeichen“.
    Es wäre moralisch einfach gut dies zu tun.
    und was meinst du mit „jedes mal“ ??

    p.s. viel spass heute abend

  4. Hinzugezogener sagt:

    Eigentlich wollte ich meinen Senf nicht dazu geben. Tue es jetzt aber und werde bestimmt einige auf den Schlips treten.

    Diskutieren bringt im Endeffekt nichts. „Fans“ machen das was sie wollen… Das ist auf der ganzen Welt so. Aussenstehende finden sie kriminell, die „Fans“ selber finden es cool. Ein Allheilmittel wird es nie geben. Was haben bisher Geldstrafen an Vereine (siehe Frankfurt, Nürnberg, Magdeburg, Halle usw… Liste unendlich !!!, Teilauschlüsse der Fans oder Geisterspiele gebracht??? NIX und wieder NIX!!! Jedes Jahr kommen neue Generationen hinzu. Ältere scheiden aus dem Kreis aus, werden ruhiger, jüngeres Blut kommt nach. „Fans“ oder Zuschauer fallen schon bei kleinen Dorfklubs auf. Selbst Eltern bekommen sich bei E-Jugendspielen in die Wolle. In Ballungszentren ist es schon an der Tagesordnung das stellenweise Fäuste und üble Beschimpfungen Einzug auf den Fußballfeldern gehalten haben. Irgendwann werden sie älter, haben selbst Familie und Kinder, werden ruhiger und gucken Fussball im Fernsehen. Sieht man sich Fanblöcke an… was sieht man? Kinder, Jugendliche, Heranwachsende. Man müsste meinen die Eltern der Fans hätten mehr Einfluss auf sie als Polizei und Justiz. Aber bei unserem Justizsystem: Schlimme soziale Verhältnisse, keine Ausbildung, kein Geld, Eltern sind Alkoholiker… Sozialstunden, Bewährungsstrafen, Stadionverbote für zwei Jahre… und das ist das Strafmaß nach mehreren Vergehen… die lachen sich doch krumm… Wodran es liegt, sollte jeder selbst herausfinden. Denn jeder hat eine andere Sichtweise zu diesen Dingen.

    Ich schüttel immer nur den Kopf, wenn sich angebliche Expertenrunden zusammentun. Sind Politiker schon Experten für Fanfragen? Bürgermeister ??? Oder ehemalige Profifußballer ??? Sozialwissenschaftler ???

    Ich mag den Fußball, des Fußballs wegen.

    • 10010110 sagt:

      Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen. Sämtliche Symbolpolitik bringt gar nichts, Chaoten bleiben Chaoten genauso wie Nazis auch Nazis bleiben, wenn man deren Parteien verbietet.

  5. Spiegelleser sagt:

    „Chaoten bleiben Chaoten genauso wie Nazis auch Nazis bleiben, wenn man deren Parteien verbietet.“

    Die Lösung kann aber nicht Anarchie heißen!

    Bilde diese These mal mit anderen Straftaten als Landfriedensbruch, also Diebstahl, Körperverletzung, Totschlag. Wird Diebstahl durch das Verbot nicht doch eingeschränkt? Bleiben Totschläger immer Totschläger? Nun entwickle mal deine These am Beispiel von (dem Verbot von) Kinderpornos.

    • 10010110 sagt:

      Ich sage nicht, dass man nichts gegen Chaoten tun soll. Aber bloße Symbolpolitik im Sinne von „Zeichen setzen“ bringt eben nichts.

      Wenn man sich am Wochenende nachts mal in der Innenstadt umschaut und beobachtet, wieviele gröhlende und sinnlos randalierende Halbstarke da so rumrennen – wem wäre geholfen oder was würde es ändern, wenn man „die Stadt“ dafür bestrafen würde? Das ist kein institutionelles Problem – organisierter Fußball ist über hundert Jahre alt und war nicht immer von Chaoten durchseucht – sondern ein gesellschaftliches (familiäre Prägung/Erziehung, gesellschaftliche Vorbilder, Perspektivlosigkeit etc.), und da muss präventiv angesetzt werden. Und selbstverständlich muss Fehlverhalten juristisch geahndet werden, aber jeder ist für sein Verhalten selbst verantwortlich, nicht irgendein Verein.

  6. mirror sagt:

    Als größter Sponsor könnte der Konzern Stadt Maßnahmen beim HFC durchsetzen, sollte man gute Ideen haben.

    Alle durch ein Fußballspiel verursachten Kosten (Polizei, Absperrungen, …) auf den Verein umlegen, personalisierte Tickets erzwingen…. Damit kostet der Stehplatz 30 – 50 € und es erfolgt eine ökonomische Auslese der Zuschauer.

    • Toter Frosch sagt:

      Und was ist die Folge? In England wird diese Selektion der Zuschauer schon einige Zeit betrieben. In den Stadien der PL ist es nun ruhig (einige nennen es Totenstille) – das Hooliganproblem hat sich aber trotzdem nicht gelöst (siehe EM in Frankreich). Die Leute suchen sich dann eben ein anderes Ventil. Dann gehen sie halt nicht mehr zum HFC, sondern zum VfL, Ammendorf, Eishockey…
      Im KWS gibts ja selten Probleme, aufgefallen sind die HFC-Anhänger ja eher bei Reisen zu Auswärtsspielen und da ist der HFC nun mal nicht zuständig.

  7. Wilfried sagt:

    Fanschals klauen oder abziehen ist cool? Na fein, dann eben den Schal nur noch im Stadion auf der Tribüne tragen lassen. Außerhalb hat er ja auch nix anderes zu bedeuten als eine P-Verlängerung des Trägers…

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