Neue Wahlumfrage für Sachsen-Anhalt: CDU deutlich vorn

40 Antworten

  1. mirror sagt:

    Angst bringt Wähler
    Angst vor Überfremdung – AfD
    Angst vor Klimawandel – Grüne
    Angst vor Virus – CDU

  2. Viktor sagt:

    Diese Regierung macht halt alles richtig!

  3. Schön, dass hier alle Humanisten sind sagt:

    Erschreckend, dass noch immer 19 % für die AfD stimmen, die offen rassistisch und rechtsextrem agiert und teilweise vom Verfassungsschutz nicht nur als Verdachts-, sondern als Prüffall eingestuft wird. Wenn die AfD wenigstens konstruktiv agieren würde, aber außer heiße Luft, Märchenerzählungen, bewusstes Täuschen und schizophrene Dauerpöbelei kommt da nichts. Die im Text ersichtliche Bezeichnung „größter Verlierer“ passt daher allgemeingültig wunderbar.

    • Alles voller Humanisten hier. sagt:

      Na, wieder im Dienst. Fällt schon auf, ab wann du hier so permanent zuschlägst und wann das regelmässig aufhört. Bei Dienstschluss …!

      • Schön, dass hier alle Humanisten sind sagt:

        Jawoll, als Beschäftigter der BRD GmbH und der Antifa UG muss ich lediglich ein paar Stündchen arbeiten gehen, bekomme fett Kohle, habe massig Urlaub und meine Aufgabe besteht darin, Zaubertricks zu erlernen und mit meinen 1348 Pseudonymen einen auf Mehrheit in lokalen Internetforen zu machen. Genauso wie du es dir vorstellst, äh, wie du es aus sicheren und seriösen Quellen weißt, die nicht der Lügenpresse oder den ganzen BRD-Firmen angehören. Für jeden Post, den du erwiderst und dich damit bloßstellst, bekomme ich übrigens eine Stänkerei-Prämie. Leider langweilst du aber immer noch.

        • #Ende# sagt:

          Schön, dass du wenigstens ein Bonus für deine Mehrarbeit bekommst.
          Trotzdem scheinst du irgendwie wütend zu sein. Deine Tiraden kratzen mich nicht mehr. Mir reicht, das du dich hier auf einen Ping hin planvoll auskotzt. Dann mach ich mir ein Bierchen auf und feiere meine „Serie“. So wie gestern. Prost. Und heute klappt das wieder. Geil.

          Natürlich bin ich nicht wie du unterwegs. Mein Interesse galt der Medientechnologie. Schau mal ins Verzeichnis laufender Arbeiten am Lehrstuhl … na nicht soviel auf mal! Jedenfalls arbeitet ihr Kleintrolle alle an meiner Feldstudie sehr umfangreich mit. Dieses Portal war wegen seiner liberalen (mit Einschränkungen) Kommentarmöglichkeiten eine kostbare Plattform für meine Studie. Und du, mein Freund mit den vielen Pseudonymen, warst eine sehr ergiebige Quelle. Man kann dich so schön planvoll provozieren und lenken. Einen eher konservativ erscheinenden Disputanten in die Anti-AfD-Ecke zu treiben, das war das medientechnologische Beispiel, das mir in meinem Teilchenzirkus noch gefehlt hat. Danke für die Mitarbeit und grüsse mir deine neueste Teilidentität „1349stes Pseudonym“. Die von dem Alias angewandte Wiederholungstechnik habe ich bei dir nicht gesehen, bis ich sie auf dich anwendete. Du lernst schnell! Deswegen warst du auch so ein guter „Mitarbeiter“.

          Du dagegen erreichst mit deinem Auftreten gar nichts, ausser dass du hier verbrennst! Pass auf, dass du dich im real life nicht durch hier im Forum geäusserte Phrasen outest. Wäre äußerst peinlich.

          Mich wirst du dagegen kaum erkennen. Ich habe hier fast alle Rollen durch. Engagiert habe ich mich meist nur dort, wo sich kein Disputant fand, der den Köder mampfen wollte. Der Rest von mir verschwindet im selbst gelegten Informationsnebel. Fröhliches Suchen.

          Übrigens: die AfDen können mich mal. Nur so am Rande. Niemals würde ich mich für die politisch einsetzen.

          Und wenn Du dich jetzt noch zum linkesten aller Linken in Halle erklären möchtest: ein Platz im Schlußkapitel meiner Arbeit wäre dir
          mit hoher Wahrscheinlichkeit sicher!

          • Das wirkliche Ende sagt:

            Erstmal Glückwunsch, dass du mein 1349stes Pseudonym gefunden hast. Nach dem ich ein paar Beiträge darüber von meinen anderen 1348 geschrieben habe, war das eine kognitive Glanzleistung von dir. Ein richtiger Sherlock Holmes, der 1 + 1348 zusammenzählen kann.

            Ansonsten hast du dir ziemlich viel Mühe gegeben als intellektueller Gelehrter daher zu kommen, aber wer soll dir das bei dem zusammenhangslosen und mal irgendwo aufgeschnappten Worthülsen glauben? Da gehört mehr dazu, aber gerne kannst du mir einen Link zu deinen laufenden Arbeiten am Lehrstuhl der Medientechnologie (:D) zukommen lassen, das würde wenigstens ein Mal deine Glaubhaftigkeit beweisen.

            Thema Glaubwürdigkeit: Gestern meintest du, du trinkst kein Bier, jetzt machst du dir eins auf. Das waren dann gestern wohl so viel, dass es dir direkt die Erinnerung daran geraubt hat. Oder kommt da die wieder gespaltene Persönlichkeitsstörung durch?
            Ich meine, du machst mir so viele Vorwürfe, aber wenn man sich die „Konversation“ anschaut, dann merkt man, dass eigt. alles lediglich auf dich selbst zutrifft und du versuchst es dann mit deinen stumpfen Waffen einfach auf deinen Gegenüber zu übertragen.
            Aber was will man von einem selbst ernannten „Gelehrten“ erwarten, der von „AfDen“ schreibt. Was soll das sein? Alternative für Deutschland(en)? Du wohnen in Deutschlanden?

            So, mein Wecker klingelt, genug gearbeitet heute und Prämie für dein Entblößen kassiert. Am WE bin ich übrigens nicht arbeiten. An deiner Stelle würde ich trotzdem überwachen, ob nicht irgendwo vllt. doch die 1350 auftaucht.

            PS: Ich bin der linkeste aller Linken, der grünste aller Grünen, der mit dem längsten Dolch aller Sozialdemokraten, der marxistischste der MLPD. In deinem imaginären wissenschaftlichen Schlusskapitel möchte ich dann bitte als „Wer das liest ist doof“ aufgeführt werden.

          • Achso sagt:

            Prost. Gönn dir dein Bierchen. Das wievielte war es denn schon heute?

          • Wählerin sagt:

            Boah, hast du auch einen Aluhut? Selten soviel Unsinn gelesen. Deine Pseudowissenschaftlichen Erkenntnisse aus imaginären Feldstudien sind peinlich. Glaubst du auch, dass eine Fremde Macht Einfluss auf uns ausübt?

    • I like "Rechtsstaat". sagt:

      Oh, schön daß der Verfassungsschutz zurückrudert und aus einem Verdachts- einen Prüffall macht. Backtrack to the beginning. Oder meintest du das andersrum. Vielleicht ist es dir auch nicht wichtig. Hauptsache hetzen – du bist schon so geworden, wie deine vorgeblich zu bekämpfenden Gegner angeblich aufgestellt sind.

      • Schön, dass hier alle Humanisten sind sagt:

        Korrekt, ich meine es andersrum, danke für den Hinweis.
        Ansonsten weißt du doch: Für die einen ist es Hetze, für die anderen die Wahrheit. Ich kann aber verstehen, dass dir das weh tut, verletzter Stolz bei falschem Selbstbewusstsein löst heftige innere Reaktionen aus, im besten Falle Selbstreflexion, in deinem Falle ein Furz im Internet.

    • Humanistische Märchenstunde sagt:

      Und da ist er wieder, der Vollhumanist mit den vielen Identitäten. Kommentiert sich selbst und zettelt immer neue Teilthreads an.

      Leider nimmt er es mit der Wahrheit nicht so genau. Oder er hat schlicht keine Ahnung. Jedenfalls ist bei den deutschen Verfassungsschutzbehörden ein Prüffall die Vorstufe eines Verdachtsfalles. Beim Troll ist das anders herum (siehe oben) – aber das ist ja nicht so wichtig, Hauptsache der „Humanist“ steht immer schön weit oben in der Liste der letzten Kommentare.

      • 1349stes Pseudonym sagt:

        Und da ist er wieder, der Vollmisanthrop mit den vielen Identitäten. Kommentiert sich selbst und zettelt immer neue Teilthreads an.

        Leider nimmt er es mit der Wahrheit nicht so genau. Oder er hat schlicht keine Ahnung. Jedenfalls sollte man sich nicht als Oberlehrer aufspielen, wenn man ansonsten keine Ahnung hat. Beim Troll ist das anders herum (siehe oben) – aber das ist ja nicht so wichtig, Hauptsache der „Misanthrop“ steht immer schön weit oben in der Liste der letzten Kommentare.

    • Büschdorfer Bildungskatastrophe sagt:

      Warum machst du soviel Brühe um diese Gurkentruppe. Das sind die Nazis. Punkt. Oder willst du für den Verein werben?

    • Fadamo sagt:

      Es sind vereinzelt aus der AfD die sich fremdenfeindlich äußern. Diese Einzelne gibt es in jeder Partei ,die dummes Zeug reden.
      Und sie werden jedes mal gewählt.

  4. Uppercrust sagt:

    Die Extremen von Linke und AFD haben immer noch 35%, also jeder Dritte wählt lieber Chaos und Verlust ( denn nix anderes kommt langfristig mit diesen Parteien raus).
    Traurig, aber besser als die fast 50% von vorher. Krisen bringen wenigstens manche zur Besinnung.
    Das die FDP nicht erwähnt wird, liegt auch daran, dass viele im Land kein selbstverantwortliches Leben wollen. Lieber vom Staat alimentieren und bevormunden lassen, manche weil sie es so gewohnt sind (DDR), viele aus Bequemlichkeit oder Faulheit, oder Dummheit, weil sie nicht wissen, dass Umverteilung nur bis zu einer Grenze funktioniert, wo die Zahler nicht mehr mitmachen. Oder weil sie ideologisch verblendet sind oder über die Umverteilung bestimmen wollen. Das sind die schlimmsten, nennen sich auch Politiker von RRG u. AFD.

  5. Psycholognitza sagt:

    „Märchenerzählungen, bewusstes Täuschen und schizophrene Dauerpöbelei“

    Schicke sie alle in meine Praxis – ich nehme die gerne in Privattherapie.

  6. soko sagt:

    Das ist übrigens jene CDU, in der immer wieder offen mit einer Koalition mit der AfD geliebäugelt wird.

    Unheimlich, und ein Grund insbesondere in Sachsen-Anhalt nicht Union zu wählen.

  7. Hallebleibt sagt:

    Die CDU, die die medizinische Fakultät in Halle schließen wollte. Traurig, wie schnell hier einige Leute wohl zu vergessen scheinen.

  8. Hornisse sagt:

    Ich verstehe nicht was immer auf der AFD rumgehackt wird?Das ist eine offiziell zugelassene Partei und das muss auch akzeptiert werden. Das ihre Mitglieder sich äußern,ist auch normal. Wenn diese P.allerhand Zuläufe hat,dann liegts einzig und allein daran,dass andere viele Fehler machen.Ich möchte hier nochmal betonen,ich bin kein Nazi und stehe doch zur AFD.

    • Achso sagt:

      Dass ihre Gegner sich äußern, ist mindestens ebenso normal. Da die politische Arbeit der AfD sich im Wesentlichen darin erschöpft, auf allen anderen Parteien rumzuhacken, kann sie sich auch nicht wirklich beschweren.

  9. Brummende Hummel sagt:

    Gründe gibt’s genug, folgend mal 10 – bei Lesefaulheit kannst du dir zumindest die Überschriften geben.

    1: Gut für Reiche – schlecht für alle, die weniger haben!

    Um WählerInnen anzulocken, behauptet die AfD immer wieder, sie würde die “einfachen Leute“ unterstützen. Ihre Positionen bewirken oft jedoch das genaue Gegenteil: Steuergeschenke für Reiche und Nachteile für alle anderen!
    Beispiel Einkommensteuer: Zurzeit werden die Steuersätze individuell auf das Einkommen zugeschnitten. Wer mehr verdient, zahlt einen entsprechend höheren Steuersatz. Die AfD will stattdessen wenige Steuerstufen einführen, also Gruppen, für die dann dieselben Steuersätze gelten. Davon profitieren diejenigen, deren Einkommen unterhalb der Grenze einer Steuerstufe liegt – also so wie bei Bus und Bahn: Liegt das Fahrziel noch in der Zone A, ist alles gut, wenn die Haltestelle aber direkt hinter der Grenze zur Zone B liegt, wird es deutlich teurer. So werden durch Steuerstufen die Menschen benachteiligt, deren Einkommen eine Grenze gerade überschreitet. Das macht das Steuersystem zwar einfacher, aber auch ungerechter.
    Beispiel Vermögen- und Erbschaftsteuer: Aktuell muss keine Vermögensteuer gezahlt werden. Die AfD setzt sich dafür ein, dass das so bleibt und die Vermögensteuer ganz abgeschafft wird. Auf die Erbschaftsteuer soll der Staat ebenfalls verzichten. Das wäre aber sozial ungerecht, weil Vermögen- und Erbschaftsteuer hauptsächlich von reichen Menschen gezahlt werden. Ohne diese Steuern werden Reiche entlastet, und zwar auf Kosten von Menschen mit weniger Vermögen.

    Fazit: Die AfD vertritt nicht die „einfachen Leute“, sondern die Interessen der Wohlhabenden.

    2: Islamhasser, die selbst keine Kritik verstehen

    An diesem Punkt lässt die AfD keinen Zweifel: Dem Islam und allen Menschen, die sie damit in Verbindung bringt, steht die Partei feindlich gesinnt gegenüber. Im Kampf um die Stimmen der WählerInnen schürt sie bewusst Ängste, steckt Menschen in Kategorien und spielt Gruppen gegeneinander aus. Islam, Einwanderung, Flucht, Terror – alles wird irgendwie miteinander in Verbindung gebracht. Hauptsache das Feindbild stimmt. Doch wenn die AfD gegen den Islam hetzt, attackiert sie unser Grundgesetz. Denn alle Menschen in Deutschland haben das Recht, ihre Religion zu praktizieren. Natürlich haben auch alle Menschen das Recht, ihre Meinung frei zu äußern. Das bedeutet jedoch nicht, rücksichtslos und ohne Widerspruch austeilen zu dürfen. Der Unterschied zwischen Meinung und Hetze scheint der AfD allerdings nicht klar zu sein.

    Fazit: Wer die AfD wählt, wählt islamfeindlich und gefährdet damit unsere Grundrechte.

    3: Klimapolitik á la Trump

    Weltweit wurde das 2015 verabschiedete Pariser Klimaabkommen als Erfolg gefeiert. Die Vereinbarung legt die Weichen, um die vom Menschen verursachte Klimakatastrophe noch abzuwenden. Doch es gibt auch Spielverderber. So werden die USA wahrscheinlich aus dem Abkommen austreten – und auch die AfD hat es sich mit kurzfristigem Kalkül zum Ziel gesetzt, dass Deutschland alle Bemühungen ums Klima einstellt. Die rechtspopulistische Partei geht tatsächlich davon aus, dass der Klimawandel nicht menschengemacht ist. Wärmer und kälter sei es ja schon immer geworden, argumentieren sie vorsätzlich naiv. Dahinter steht jedoch die Strategie, sich möglichst klar von anderen Parteien abzusetzen und das eigene “Anti-Image” zu pflegen. Dass sie mit ihrer Position einer überwältigenden Mehrheit wissenschaftlicher Studien widersprechen, scheint sie deswegen nur noch mehr zu motivieren. Könnte sich die AfD mit ihrer Forderung durchsetzen, hätte dies katastrophale Folgen für das Klima in Deutschland und weltweit.

    Fazit: Klimakatastrophe? Für die AfD eine Glaubenssache – das ist egoistisch und gefährlich!

    4: Das Spiel mit der Angst

    Die AfD wird nicht müde zu erzählen, die innere Sicherheit in Deutschland werde immer schlechter: Doch wie ein Blick auf die polizeiliche Kriminalstatistik seit 1993 zeigt, ist weder die Anzahl der Straftaten in den vergangenen Jahren besonders gestiegen. Noch kann man „Ausländer“ pauschal für Kriminalität verantwortlich machen. Statistiken „richtig“ zu lesen, ist bestimmt nicht einfach. Sie aber absichtlich falsch zu interpretieren und dann politisch zu missbrauchen, ist rechtspopulistische Taktik. Dazu gehört natürlich auch, dass die AfD rechtsextrem motivierte Straftaten geflissentlich ignoriert – die sind in den vergangenen Jahren nämlich wieder angestiegen.

    Fazit: Deutschland ist schon jetzt so sicher wie selten zuvor – auch ohne die AfD!

    5: Rassistische Asylpolitik

    Die Asylpolitik der AfD besteht aus knallharten politischen Forderungen und hetzerischen Parolen: Sie will Grenzen schließen, abschieben, Sozialleistungen kürzen. Dabei ist ihr selbst das Grundrecht auf Asyl nicht heilig. Die individuellen Schutz- und Asylgarantien möchte die Partei gar ganz abschaffen. Damit mag sie zwar in Zukunft nicht durchkommen. Mit ihrem hetzerischen und rassistischen Sprachgebrauch gegen geflüchtete Menschen und MigrantInnen sät die rechtspopulistische Partei aber schon jetzt Hass und Misstrauen. An Gaulands Äußerungen zu Jerome Boateng werden sich die meisten noch erinnern. Doch das ist bei weitem kein Einzelfall: Auf Twitter, Facebook und den traditionellen Kanälen kommen beinahe täglich hetzerische Kommentare. Diese vergiften das gesellschaftliche Klima und bereiten den Nährboden für Angriffe, die mitunter über verbale Attacken hinausreichen können (s. Punkt 4).

    Fazit: Rassistische Asylpolitik + rassistische Rhetorik = rassistische Partei!

    6: Altbackenes Familienbild

    Die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare war für viele ein Grund zu feiern. Nicht so für die AfD. Denn für die RechtspopulistInnen besteht eine Familie aus Vater, Mutter und Kindern. Alles andere, so twitterte der Berliner Landesverband, seien „Notlösungen“ oder „Experimente“. Die AfD richtet sich daher offen gegen unterschiedliche Lebensformen und sexuelle Identitäten. Diese Weltanschauung möchte sie auch in der Schule und den Medien vorschreiben. Doch damit nicht genug: Ihre Forderung, dass „Deutsche“ mehr Kinder bekommen sollen, um den „ethnisch-kulturellen Wandel der Bevölkerungsstruktur“ auszugleichen, ist zudem offenkundig rassistisch.

    Fazit: Ein Relikt der 50er Jahre? Die familienpolitischen Wunschvorstellungen der AfD.

    7: Abgrenzung statt Europa

    Fun fact: Die AfD ist für Europa. Aber natürlich nur, wenn es um wirtschaftliche Interessen geht. Die Partei will die EU nämlich so reformieren, dass sie zur einer Wirtschaftsgemeinschaft reduziert wird. Für die AfD steht – Überraschung! – der Nationalstaat im Vordergrund. Dabei profitieren Millionen von BürgerInnen in Deutschland und Europa von der Europäischen Gemeinschaft. Gemeinsame Politik, die schon seit Jahrzehnten den innereuropäischen Frieden sichert und offene Grenzen für Studium, Arbeit und Urlaub – all das ist den RechtspopulistInnen dagegen ein Graus. Wenn es nach der AfD ginge, könnte man die EU also gleich ganz abschaffen. Oder Deutschland tritt halt aus – doch wie gut das ankommt, kann man ja gerade in Großbritannien beobachten.

    Fazit: Die AfD ist eine EU-feindliche Partei, die Defizite in Europa für ihre eigenen Interessen ausnutzen will.

    8: Mein rechter, rechter Platz

    … Es könnte ja so einfach sein: Ein führendes Parteimitglied referiert pseudowissenschaftlich über die unterschiedlichen Fortpflanzungsstrategien von „Europäern“ und „Afrikanern“. Die Partei schmeißt das Mitglied aus der Partei, weil sie ein solches Gedankengut nicht duldet. Punkt. Doch nicht so bei der AfD. Da kann ein Björn Höcke über eine „erinnerungspolitische Wende“ oder das angebliche „Denkmal der Schande“ schwadronieren – und was passiert? Er darf trotzdem weiterhin Fraktionsvorsitzender in Thüringen bleiben. Kein Wunder also, dass sich Frauke Petry mit ihrem Antrag auf eine Abgrenzung nach Rechts beim Parteitag in Köln nicht durchsetzen konnte – sei es aus sachlichen oder machtpolitischen Gründen. Auch Fälle von ehemaligen Mitgliedern bei noch rechteren Parteien und Neo-Nazi-Organisationen sind wohl kaum Zufall. Schwarze Schafe wohin das Auge reicht.

    Fazit: Die fehlende Distanzierung nach Rechts hat Methode, denn sie könnte WählerInnen vergraulen.

    9: Money makes the hate go round

    Jede Stimme für rechtspopulistische Parteien bei einer Wahl bedeutet mehr Geld für rechte Hetze und Parolen. Die Parteienfinanzierung in Deutschland hängt stark von der Anzahl der WählerInnenstimmen ab: Je mehr Stimmen, desto mehr Steuergeld steht einer Partei zu. Deshalb ist die AfD auch gefährlich, selbst wenn sie „nur“ ein paar Punkte über fünf Prozent bekommt (Link). Das macht auch eine Wahlentscheidung für rechtspopulistische Parteien so heikel, gerade wenn es sich dabei um Proteststimmen handelt. Denn mit dem Geld, das Parteien wie die AfD erhalten, können sie zukünftige Wahlkämpfe, ihre Nachwuchs- und Öffentlichkeitsarbeit finanzieren – und damit die Teilung der Gesellschaft vorantreiben und unsere Demokratie schwächen. Und das wollen auch viele Menschen nicht, selbst wenn sie sehr enttäuscht von der aktuellen Politik sind.

    Fazit: Jede Stimme zählt – nicht nur politisch, sondern auch finanziell. Deswegen: Augen auf beim Kreuzchen machen.

    10: Protest – aber richtig

    Viele glauben, dass die AfD auch deswegen so erfolgreich ist, weil sie „anders“ als die anderen Parteien sei. Manche sind vielleicht enttäuscht von der Politik der vergangenen Jahre. Das ist gut nachzuvollziehen, und doch ist es gefährlich, aus Protest die AfD zu wählen. Denn Rechtspopulismus ist Teil des Problems und nicht der Lösung: Weil RechtspopulistInnen keine konstruktiven Antworten haben, hetzen sie stattdessen rücksichtslos. Wer also aus Protest keine der großen Parteien wählen möchte, hat eine bunte Auswahl an anderen demokratischen Parteien. Der Wahlzettel ist ziemlich vielfältig. Zwischen immerhin 42 Parteien können WählerInnen am 24. September wählen. Darunter sind zwar auch populistische und extremistische Parteien, aber selbst ohne diese gibt es noch immer eine breite Auswahl.

    Fazit: Wer aus Protest keine der großen Parteien wählen möchte, hat eine große Auswahl. RechtspopulistInnen sind dabei keine gute Alternative.

    • Hummeltreter sagt:

      Wo hast Du denn das abgeschreiben? “ Zwischen immerhin 42 Parteien können WählerInnen am 24. September wählen. “ Welche Wahl war denn das?

      • Brummende Hummel sagt:

        Keine Ahnung, ganz aktuell ist es nicht mehr, aber die Quintessenz sollte auch so klar sein. Da sich die Partei nicht gewandelt hat, trifft demnach noch alles zu, bzw. hat sich teilweise noch verschlimmert.

        PS: Abschreiben? So viel Zeit habe ich nun auch nicht. Bei hochmodernen Computer kann man Kopieren und Einfügen.

    • Alt-Hallenser sagt:

      Zitat: ,, Zwischen immerhin 42 Parteien können WählerInnen am 24. September wählen.“
      Irgendwie bist Du da falsch.
      1. Der Verfasser des obigen Beitrages schreibt doch, daß die Wahl erst in einem Jahr stattfindet. Eine Landtagswahl.
      2 Der 24. September 2020 ist in diesen Jahr ein DONNERSTAG und nicht Sonntag, wo üblicherweise in Deutschland solche Wahlen stattfinden.
      3. Ob 42 Parteien sich auf den entsprechenden Wahlzettel sich befinden, entscheidet immer noch der/ die Landwahlleiter/-in und eine dafür eingesetzte Kommission aufgrund der Wahlvorschläge und des Wahlprogramm der jeweiligen Parteien und nach gewissen anderen Kriterien.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Wahl_zum_8._Landtag_von_Sachsen-Anhalt

  10. hallenser sagt:

    kaffesatzlesen, wieder eine Seite vollgekriegt. Das Wahlergebnis sieht dann dann anders aus. Oder soll die zukünftigen Wähler bereits ein bestimmtes Wahlverhalten suggeriert werden ?

  11. Astrid sagt:

    Also Dirk Müller, Halle-Neustadt wird sich freuen 😀

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