Straßenbahnunfälle sorgen für Behinderungen

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31 Antworten

  1. Ich frag mich bei den ganzen viele Straßenbahnunfällen immer wieder: Gucken die Autofahrer auch mal in ihre Aussenspiegel?
    Das soll jetzt nicht heißen, das ich damit alle Straßenbahnfahrer für fehlerfrei halten will, ganz im Gegenteil, wenn man teilweise sieht, wie stark diese die Bahnen beschleunigen und abbremsen, dann wundert es mich echt, das es in den Bahnen sowenige Verletzte gibt.
    Auch wenn Fahrzeuge auf Gleisen stehen, da wird wild geklingelt oder am besten noch den Autofahrern gedroht. Oftmals können selbst die Autofahrer nichts dafür, wenn sie auf einer Kreuzung in der Linksabbiegespur stehen und somit auch die Bahnen „blockieren“.

  2. Spiegelleser sagt:

    Beide Unfälle hatten den Fotos nach zu urteilen wenig mit den Rückspiegeln zu tun.

    Und ein Straßenbahnfahrer kann nicht viel mehr tun als beschleunigen, bremsen und klingeln. Das Lenkrad ist nur Attrappe. 😀

  3. Mario sagt:

    Vorausschauendes Fahren sollte aber auch für Bimmelkutscher kein Fremdwort sein! Die halten ja regelrecht drauf auch wenn das Hindernis schon lange erkennbar ist. Die scheuchen einen auch in einer 30iger Zone vor sich her und fahren so dermaßen dicht auf das es zu einem unfall kommen muß wenn man bremsen muß. Aber dann heißt es nur das der Autofahrer die von hinten „heran rollende“ Bahn nicht beachtet hat. Die Havag soll mal ihr Konzept überarbeiten oder sich verpissen!

    • Dem ist nichts hinzu zufügen. Auch beobachte ich immer öfters, das Bimmel-Fahrer nicht auf ihre „Lichtzeichenanlage“ achten und noch losfahren, obwohl die bereits „Stop“ anzeigt.
      Gleiches gilt im übrigen auch für Bus-Fahrer. Diese haben zwar „Vorrecht“, wenn sie aus dem Haltestellenbereich ausfahren wollen, viele erzwingen das aber auch regelrecht, in dem sie erst anfahren und dann den Blinker setzen, wenn sie schon halb raus sind aus der Haltestelle.
      Auch glaube ich nicht, das Bus-Fahrer frei Schnauze entscheiden dürfen, an welcher Haltestelle sie „nur“ den Blinker rechts setzen und wo sie die Warnblinkanlage anmachen. An Schulen, Kita’s, Altenheimen, Krankenhäusern sehe ich das ein, nicht aber an ganz gewöhnlichen Haltestellen.

  4. Sven sagt:

    genau gebe dir vollkommen recht Mario die Havag erhöht die Preise und verschlechtert sich immer drastischer

  5. Jetzt wird mir auch noch klarer, warum die Straßenbahnen immer mehr „eingene“ Bahn- bzw Gleiskörper bekommen sollen.
    Nicht nur, damit die Straßenbahn die Fahrgäste schneller von A nach B bringen können, sondern auch, das sie sich nicht mehr an die StVO sondern an die BOStrab halten muss.
    Und die BOStrab besagt u.a. das sich Straßenbahnen, solange diese sich auf ihrem „gesondertem“ Gleiskörper befinden, nicht an die StVO halten müssen, heißt z.B. sie dürfen schneller als die für Autos innerorts zulässige Höchstgeschwingikeit von 50 km/h fahren.
    Das ist für mich unbegreiflich.
    Ich wäre dafür, diese Verordnung zu kippen, zumindest was die Straßenbahnen innerorts betrifft. Ich finde, egal ob die Straßenbahn einen eigenen Bahn- oder Gleiskörper hat, oder ebenerdig mit dem Fahrzeugverkehr fährt, sollte auch für Straßenbahnen die StVO gelten.

  6. 10010110 sagt:

    Ach herrlich, wieder mal eine Kommentarspalte als Ventil für den Lebensfrust einiger Korinthenkacker. Soll ich noch damit anfangen, was „die“ Radfahrer alles so falsch machen? 🙄

    • @Binärcode
      das hat nichts mit Lebensfrust zu tun.
      Aber sobald es einen Unfall mit Autos gibt, sind es IMMER die Autofahrer, die schuld sind, egal ob das ein Unfall mit Fußgängern, Radfahrern, Straßenbahnen, etc. ist. Immer sind die Autofahrer die Schuldigen.
      Oftmals stimmt es auch, aber eben auch nicht immer. Aber es gibt auch genug Unfälle, an denen Autofahrer zwar beteiligt, nicht aber schuld sind.

  7. Klaus Meier sagt:

    Au weia, mal wieder HAVAG Bashing

    Ich glaube, gerade auch beim Lesen hier, daß einige meiner Vorposter in einer Wunschwelt leben und den GESETZLICHEN NORMEN Kraft ihrer Wassersuppe nicht den Rang einräumen, welche ihnen zustehen und wenns Knallt immer die HAVAG schuld haben muss…

    Meine Meinung ist dazu folgende…Wenn die BO-Strab Tempo 70 auf besonderem Bahnkörper erlaubt, dann ist das so. Punkt um Schluss. Immerhin hat da keiner drauf rum zu Fahren außer der Straßenbahn.

    Dabei gilt eben auch…Kraft der eigenen Wassersuppe über einen solchen Gleiskörper abbiegen ist auch verboten.

    Die neue BOStrab braucht übrigens nur noch eine Unterschrift, diese liegt beschlossen als Bundesdrucksache bereits seit 2015 vor und muss nur noch per Federstrich vom Präsidenten des Bundesrates unterzeichnet werden…und oh Wunder @Philipp Schramm Diese neue BOStrab hat bezüglich der Geschwindigkeiten lediglich Neuerungen (Erhöhungen der Vmax) auf bestimmten Weichenbauarten als Neues in Petto.

    Die BOStrab gilt im Übrigen immer für die Straßenbahn, es sind die „Zulassungs und Betriebsvorschriften“ Quasi „STVO und STVZO/FZV“. Auf straßenbündigem Bahnkörper, also beispielsweise in der Torstraße gilt auch die STVO…

    ….Aber das hatte eben alles nicht mit dem Unfall in der Fährstraße zu tun, oder dem in der Mansfelder.

    Der Unfall in der Mansfelder ist ein klarer Fall von „Bauer kennt keinen Rückspiegel“, zudem sind die Anstoßspuren an der Bahn hinter der 1. Tür, eindeutig ein Autofahrer, der die neben ihm fahrende Bahn ignoriert hat und einfach mal den Lenker rum reißen musste. Selber schuld wenn nun Dellen im Blech sind.

    Bei dem Unfall in der Fährstraße finde ich schon komisch, daß der LKW einfach mal extra weit in den Gegenverkehr gedriftet ist. Was war die Ursache? Zu schnell in der Kurve? Irgendwem ausgewichen? Sommereifen auf Glatter Straße? Ein missglückter Überholversuch? Die Bahn im Gegenverkehr kann nicht mal eben einen Haken nach rechts schlagen um einen derart entgegenkommenden LKW noch knapp auszuweichen…Das hätte aber auch ein anderes Auto treffen können…Da hätte kein Hahn danach gekräht, aber weils ne Bimmel war, wird auf einmal aufs Übelste vom Leder gezogen über die ach so bösen und rücksichtslosen Straßenbahnfahrer…

    Was manche hier immer wieder ablassen…Leute, lesen bildet, Gesetze und Verordnungen gelten vollumfänglich für jeden und diese sind zudem auch im Netz zu Finden. Dazu kommt noch ein Fakt…Die Statistik bescheinigt den Straßenbahnfahrern hier in Halle durchaus eine defensive und Vorrausschauende Fahrweise.

    @Philipp Schramm Auch deine Veralgemeinerung „Die Autofahrer sind immer Schuld“ ist laut Statistik auch nicht haltbar.

    Mal auf die Schnelle die Zahlen der Polizei für 2014 (diese waren für mich greifbar):

    Die Spitzenreiter der Unfallverursacher sind die LKW Fahrer mit rund 69 Prozent. (1.191 Unfälle / 826 als Verursacher).

    Platz 2 hatten die…warum wundert mich das nicht… Fahrradfahrer mit knapp 50 Prozent (529 Radunfälle /265 als Verursacher)

    gefolgt von den Autos mit nicht ganz 46 Prozent. (12.055 / 5.515 als Verursacher)
    ….
    Dahinter noch Motorräder mit etwas über 42% und Fußgänger mit knapp 38%.

    Die Bimmel kommt an letzer Stelle in der Statistik.
    Straßenbahn: knapp 16 Prozent. (136 Unfälle / 22 als Verursacher).

    Dem Gegenüber standen 52 Millionen beförderte Fahrgäste und 7,1 Millionen zurückgelegte Kilometer.

    Diese Zahlen vertragen sich meiner Meinung nach nicht mit dem was den Straßenbahnfahrern unterstellt wird.

    • @Klaus Meier
      Kann es sein, dass du evnetuell selbst Straßenbahnfahrer bist? Dann wundert mich deine „Verteidigungstaktik“ nicht.
      Ich emofeinde das anders. Ich erlebe es sehr oft, das gerade Straßenbahnfahrer überhaupt keinerlei Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer nehmen. Anstatt mal die Geschwindigkeit rauszunehmen, nein, da wird wie wild geklingelt, getreu dem Motto: „Mach Platz, jetzt komme ich.“

      • Bollwerk sagt:

        Klaus Meier hat mit Argumenten gesprochen, du lässt dich nur von deinen Gefühlen leiten, die bisher noch keine Substanz erkennen ließen. das ist der Unterschied.

        • @Bollwerk
          Nein, das sind keine Gefühle, das sind leider Tatsachen, die ich tagtäglich auf Halle’s Straßen erlebe.
          Übrigens als Autofahrer und als Fußgänger.

          • Bollwerk sagt:

            Du solltest das Ganze vielleicht mal aus der jeweiligen Perspektive sehen. Dann würdest du nicht so beharrlich auf die HAVAG-Fahrer zeigen. Letztlich ist nicht die einzelne Verkehrsform zu verurteilen, sondern die Menschen die dahinter stecken. Und die sind sehr oft vieles zugleich und nacheinander. Von daher kann man nicht von „den Straßenbahnfahrern“ oder „den Autofahrern“ oder „den Radfahrern“ sprechen, die sich immer und ausschließlich falsch verhalten.

          • @Bollwerk
            Ich fahre zwar nicht allzu oft Straßenbahn, aber die paar male reichen aus, um mir ein Urteil bilden zun können.
            Mal ein Beispiel, was ich aus Autofahrer leider immer wieder erlebe:
            Ich komme mirt meinem Auto aus Richtung Steintor und will am Joliot-Curie-Platz nach rechts Richtung Opernhaus abbiegen. Da Gegenverkehr aus dem Hansering kommt, der ebenfalls in Richtung Opernhaus fahren will, muss ich denen Vorfahrt gewähren. Während ich an besagter Kreuzung stehe, nähert sich von hinten eine Straßenbahn. Dessen Fahrer scheint es wohl etwas zu eilig zu haben und klingelt wie ein „Bekloppter“. Ich denke, das ist ja wohl an Rücksichtslosigkeit nicht zu überbieten. Ich kann mich ja auch nicht in Luft auflösen.
            Ähnliches habe ich aber auch schon am Rannischen Platz/Besener Str. erlebt.

          • Spiegelleser sagt:

            Die vom Hansering Kommenden müssen der Bimmel Vorfahrt gewähren. Die stellen sich also dort an die Haltelinie. Wahrscheinlich ist es in dieser Situation eher so, dass du, Andrej, mit deinem Moskwitsch einfach im Weg rumstehst. Da hilft dann nur Bimmeln, bis der Russe losfährt.

            Dabei aber auf Fußgänger und Radfahrer achten! Die musst du nämlich trotzdem erst über die Straße lassen. Ungerechte Welt.

          • @Spiegelleser
            Wenn ich dort stehe, muss ich den Autofahrern Vorfahrt gewähren. In Folge dessen MUSS der Straßenbahnfahrer hinter mir eben solange warten, bis ich um die Ecke fahren kann. Ob das den StraBa-Fahrer passt oder nicht, interessiert mich nicht, ich halte mich an die für mich geltende StVO.
            Wie du dich mit deinem altem klapprigem Trabi verhälst interessiert mich auch nicht.
            Im übrigen, mäßige dich mal in deinem Verhalten, ich bin weder Russe, noch heisse ich Andrej und schon gar nicht fahre ich einen Moskvitsch.

          • Spiegelleser sagt:

            Ja, Andrej, die Autos, denen du Vorfahrt gewähren musst, halten aber an, wenn sie die riesige Bimmel hinter dir sehen. Dann kannst du losfahren.

            Offensichtlich bist du auch einer von denen, die den Rückspiegel nicht benutzen.

          • @Spiegelleser
            Oh doch, ich schue schon in den Innenspiegel.
            Und nein, es halten eben nicht alle Autofahrer an und lassen sowohl mich, als auch die Straßenbahn durch.
            Ich würde es auch machen, aber es machen eben die wenigsten, weil sie eben nur ihre „eigene“ Vorfahrtsregel sehen.
            Ist im übrigen genau das gleiche, wenn ich auf der Linksabbiegespur stehe. Wenn diese auf Gleisen verläuft ist auch der mir entgegen kommende Verkehr NICHT verpflichtet, mich durch zu lassen, nur damit die Straßenbahn weiter fahren kann.

          • @Spiegelleser
            Nenne mich bitte in Zukunft bei richtigem Namen, ich schreibe auch nicht „Bettnässer“ zu dir. Soviel Anszand kann man ich einem öffentlichem Forum von jemanden erwarten.

          • Spiegelleser sagt:

            Natürlich, Andrej. Aber auch der Straßenbahnfahrer sieht, dass du warten musst. Nur drängt sich der Verdacht auf, dass du immer noch im Weg stehst, obwohl die anderen schon längst stehen und (auf dich) warten. Das erklärt dann auch das Bimmeln der Straßenbahn hinter dir.

            Übrigens hat auch der Moskwitsch einen Außenspiegel. Da sieht man manchmal Dinge, die im Innenspiegel nicht zu sehen sind. so wohl auch beim Unfall in der Mansfelder Straße.

          • @Spiegelleser
            Es ist absolut sinnlos, mit dir zu diskutieren. Du hast deine Meinung, ich meine.
            ABER SPRICH MIT IN ZUKUNFT MIT MEINEM RICHTIGEM NAMEN AN, KAPIERT?

          • Spiegelleser sagt:

            Mach ich, Andrej. Конечно!

          • 10010110 sagt:

            Andrahr, die Schilderung der Geschehnisse sind aber allein aus deiner persönlichen Perspektive und nach deinem persönlichen Urteil über richtig und falsch geschildert. Es kann gut möglich sein, dass du dich in deiner Wahrnehmung geirrt hast, bzw. dass du Dinge anders wahrnimmst, als sie tatsächlich passieren oder passiert sind. Mal ein simples Beispiel: ein Mittelspurschleicher auf der Autobahn wird von einem Hintermann wegen seines schlechten Fahrverhaltens angehupt, kann das aber überhaupt nicht verstehen, weil er kein Fehlverhalten seinerseits wahrnimmt – tatsächlich hat er gar nicht gemerkt, dass er auf der Mittelspur schleicht.

            Das soll nur mal ein Beispiel sein, dass wir nicht alles glauben können, was du aus deiner Erfahrung erzählst. Um sich über ein eventuelles Fehlverhalten eines Straßenbahnfahrers wirklich ein Urteil bilden zu können, müssten wir die Situation neutral und mit eigenen Augen sehen.
            Vielleicht legst du dir mal eine Autokamera zu und stellst uns deine Erlebnisse in einschlägigen Videoportalen zur Verfügung (natürlich unter Wahrung der Persönlichkeitsrechte)?

          • Spiegelleser sagt:

            Bitte sprich ihn mit seinem richtigen Namen an!

          • @Spiegelleser
            Das gilt auch für dich, du „Blödmann“.

  8. Röderberg1848 sagt:

    @Klaus Meier,

    gut formuliert. Bei dem Magdeburger LKW würde ich allerdings eher vermuten, daß dieser aus der Fährstraße heraus kam und nach links, in Richtung Kröllwitz abbiegen wollte.

  9. mischadz sagt:

    Lieber Klaus Meier,
    danke für den umfangreichen Text.
    Es gibt nichts hinzuzufügen.
    Mein Blutdruck hat sich danach wieder normalisiert.

  10. farbspektrum sagt:

    Danke Klaus Meier für den fundierten Artikel.

  11. Bollwerk sagt:

    @P.Schramm
    Sicher kann man mal unangenehme Erfahrungen hier und da sammeln. Diese Erfahrungen lassen aber keine Rückschlüsse auf ALLE Verkehrsteilnehmer zu. Genau wie nicht alle Ausländer kriminell sind, so sind nicht alle StraBa-Fahrer rücksichtslos.

  12. MGT611 sagt:

    @Klaus Meier

    Vielen Dank für die Mühen hier ein möglichst objektives Sichtfeld für den ein oder anderen zu schaffen.

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